Ich glaube schon, dass einige Spieler erst zu Karrieren und auch heutiger Stärke dadurch gekommen sind, weil sie den harten Weg des Top-Clubs mit gegangen sind, ohne eine Aussicht auf einen direkten Stammplatz zu haben bzw. diesen dort jemals bekamen.
Allein die Schlagzahl und immer wieder Vorbereitungen, Spiele gegen starke Gegner mit weltklasse-Nebenleuten.
Allen voran so Leute wie Tobias Reichmann, Ole Rahmel oder auch Marius Steinhauser, Sebastian Firnhaber. Gehe fest davon aus, die wären zeitlebens bei nur Mittelfeldclubs nie so gut geworden wie bei Kiel, Flensburg, Magdeburg, R-N-L.
Torhüter ist nochmal eine andere Baustelle.
Da steht und fällt halt viel mit dem Engagement des Torwarttrainers inkl. entsprechender akribischer Gegnervorbereitung und auch einem harmonischen Zusammenspiel mit der eigenen Abwehr.
In Wetzlar besonders brisant, denn eigentlich war ja Jasmin Camdzic immer der perfekte Mann deren Torleute über Durchschnitt zu entwickeln. Interessant auch, dass deren zweiter Torhüter auch bislang nicht wirklich herausragt.
Offensichtlich sind seine Aufgaben zu vielfältig geworden.
Und auch hier bei den Torleuten, so Namen wie Andersson, Palicka oder auch Möller waren jahrelang zweiter/dritter Mann bei einem Top-Club, ehe sie zum nächsten als Nr. wechselten. Glaube nicht, dass sie mit Mittelfeld aber 34 Spielen gesetzt in ihren 20ern eine solche Karriere gemacht hätten.