@Kritik am Trainer
Mich stört, dass es - unter Berücksichtigung der wochenlangen Vorbereitungszeit auf das Spiel in Essen - keinerlei erkennbare spezifische Ausrichtung auf den Gegner gab.
Genau das ist der Punkt!
Gegen Essen hab ich aus VfL Sicht ein einseitiges "Endspiel" erwartet.
Letzte Saison hat man eine 180° Wende erwartet die dann auch eingetreten ist, dieses Jahr ist diese objektiv ausgeblieben - und dennoch nicht so ganz.
Mit einer deutlichen Niederlage in Essen (wie in der 1. HZ aussah) wäre die Sache eindeutig gewesen: Winterpause nicht genutzt, kein Aufwärtstrend, akuter Handlungsbedarf.
Das Unentschieden ist eher: wir haben nichts gewonnen aber auch nichts verloren, sind noch im Rennen. Warten wir mal das nächste Spiel ab. Und das nächste und das nächste und das nächste.
Wenn es einschließlich des TVG Spiels immer noch nicht klappen wird, wird auch ein Feuerwehrmann nichts mehr ausrichten können.
Ich sehe eher ein Zeitproblem dass sich da noch was zum Guten wenden wird.
Irgendwie erinnert mich die Situation von Gummersbach an etwas... ah stimmt: an die Situation von Gummersbach von vor einem Jahr.
War damals nicht auch weitgehend die Meinung, dass der VfL absteigt?
Ich sage: abwarten... da kann noch viel passieren und die Saison ist leider noch lang!
Grüße aus dem Süden...
Die Situation war eine ganz andere! Der Start war miserabel und nach der EM-Pause gings praktisch nur noch bergauf. Man sah dass die Mannschaft wollte UND konnte. Die Befürchtung war lediglich von Spiel zu Spiel, dass der konstante Verlauf einbrechen könnte.
Dieses Jahr versucht man eine solide Leistung aus dem ersten Saisonviertel irgendwie über die Distanz zu retten. Das ist allein psychologisch schon eine andere Hausnummer.
Wenn schon ein Beispiel aus der letzten Saison anzubringen ist, dann eher Wetzlar. Diese Mannschaft wurde auch lange als bereits abgestiegen abgeschrieben und hat es dann doch noch knapp geschafft. So wird es dem VfL auch ergehen, im besten Fall.