Kenne es selbst aus meiner aktiven Sportlerzeit aber auch heutzutage aus vielen Wirtschaftsunternehmen, wo proaktiv, über ihren Aufgabenbereich hinaus handelnde Mitarbeiter (egal ob angestellt oder ehrenamtlich), überwiegend durch Leidenschaft für die gute Sache getriebene Personen intern ganz und gar nicht beliebt sind und dann für viele Aussenstehende, vor allem sie selbst, vollkommen überraschend der Abschied nahegelegt wird "wo sie doch eigentlich unersetzbar sind und fast mehr als menschenmöglich gegeben haben".
So der dauernd Überstunden schiebende und sich selbst als Mutter der Kompanie sehende der, trotzdem von den meisten & am meisten, Belächelte ist.
Dieses anhaftende Merkmal in Kombination mit einer Position im Unternehmensgefüge, die nach Aussen für wenig Macht und Autorität steht und diese Person charakterlich (oft rhetorisch, im Auftritt, in ihrer bisherigen gesellschaftlichen Stellung) aber auch nicht gerade den Starken Mann ausstrahlt, passt in den seltensten Fällen ins Konzept.
In der Sache Kromer: ich habe als Aussenstehender zu keiner Zeit seine angeblich wichtige Rolle (nach aussen wie nach innen) wahrgenommen. Und das war wohl auch das Problem.