Beiträge von Marc

    Kein Kampf, keine Abwehr, kein strukturiertes Gegenstoßspiel, keine Ideen, kein bewegliches Angriffsspiel.
    Somit Magdeburg im Schongang zu zwei verdienten Punkten.

    Sead hat eine total konzeptlose Truppe - Abwehr wie Angriff - übernommen, die lediglich hier und da durch ihre individuelle Klasse einzelner Spieler schlimmeres verhindern kann, aber zu mehr fehlt derzeit einiges an Substanz.
    Das wird ein hartes Stück Arbeit für ihn, diese Mannschaft, für Gegner auf Augenhöhe gefährlich, aufzubauen.
    Gerade wenn man jetzt folgend wieder zweimal auf die Mütze bekommen wird und dann im dritten Spiel liefern muss.

    Leider sind die Schiris auch nicht gerade mit dem Gummersbacher Bus angereist. Am Ende aber nicht wirklich spielentscheidend.

    Lichtlein hat leider auch gezeigt, warum er nie eine ernsthafte Chance auf einen Stammplatz in der Nationalmannschaft hatte und haben wird: er ist bei Würfen von Aussen einfach unfassbar schlecht, was der SCM heute bewusst ausgenutzt hat.

    Insgesamt ein clever aufspielender SCM, denn er hat Angriff für Angriff, Abwehr für Abwehr bloß die Schwächen des Gegners konsequent ausgenutzt und immer wieder dort reingestochen.
    Gut im Vorfeld analysiert und die Mannschaft drauf eingestellt, Bennet Wiegert :bigok:

    Gleicher Zeitpunkt wie damals bei Nettelstedt. Hoffentlich klappt das ähnlich erfolgreich!
    Als "Arschtreter" ist er jedenfalls nicht die schlechteste Wahl. :head:

    Das er sich das an tut. Kostenlos wird es Sead nicht machen.

    Kosten sind doch relativ im Vergleich zu dem Imageverlust.
    Und überhaupt, Sead ist VfL-verrückt. Den wird man nicht lange überredet haben müssen. Als "Gummersbacher" ist das doch quasi "sein" Verein. Hier lebt er, hier hat er die größten internationalen Erfolge seiner Trainerkarriere gefeiert.
    Wenn er nichts am VfL finden würde, wäre er wohl kein zweites Mal zurückgekehrt. Und erst recht kein drittes, geschweige denn immer hier wohnen geblieben.

    Richtige Entscheidung. Leider hat man den Wechsel nicht schon vor der zweiwöchigen Pause vollzogen (oder gar Ende 2016).


    Für die Signalwirkung vielleicht sogar besser jetzt, wobei man über den Zeitpunkt streiten kann, denn ein erfolgreicher Auftritt in den nächsten Spielen wird sehr, sehr schwer. Das sollte idealerweise vor realistischen Gegner passieren.
    Ich bin auch der Meinung dass eine Veränderung vor der Winterpause hätte passieren müssen (um zumindest noch in die Region der damaligen Ziele zu kommen), aber ich befürchte, dass Sead dann dafür nicht unbedingt der richtige gewesen wäre.

    War zu erwarten. Das machte bereits nach dem Wetzlarspiel die Runde, dass Melsungen das Schicksalsspiel für den Trainer werden würde. Was dann letztendlich auch passiert ist.
    Mich wurndert allerdings, dass es dann doch so lange gedauert hat denn die Faktenlage war ja eindeutig.
    Flattis Telefonmarathon während des Spiels ließ jedenfalls eher erahnen, dass es direkt nach dem Spiel hätte passieren sollen.

    Sorry, aber das mit dem "im Training Akzente setzen" ist doch gelinde gesagt albern. Seit dem letzten peinlichen Auftritt, war genug Zeit diese Akzente zu setzen. Welche sollen das bitte schön sein? "Wie vermeide ich technische Fehler?"...Ich dachte, wir bewegen uns im Breich der 1. Handballbundesliga.

    In der Tat.
    Sie haben im letzten Spätherbst/Winter die offensichtlichen Defizite viel zu blauäugig auf die angebliche Verletztenmisere abgewiegelt. Anstatt dort frühzeitig anzusetzen, hat man sich zu sehr auf der Illusion "wenn alle Spieler wieder dabei sind, werden wir automatisch sportlich viel besser auftreten" ausgeruht.

    Jetzt kommen nur noch Schicksalsspiele und die Verunsicherung steigt mit jedem technischen Fehler mehr. Ist doch klar.


    Interessant ist jedoch zu beobachten, dass der im letzten Spiel, aufgrund der vergebenen Chancen, noch gescholtene Effe, die einzig annehmbare Leistung (sprich Tore) gezeigt hat.

    Naja, viel gescholten... Auch er hat mal einen schlechten Tag. Was sich bei ihm im Saisonschnitt betrachtet aber wieder relativiert.
    Wenn er halt nicht spielen "darf" oder in der Abwehr "falsch" eingesetzt wird, kann er ja wenig dafür. Und da gab es durchaus einige Spiele von.

    Würden wir nicht nächste Saison einen durchaus guten Ersatz bekommen, dürfte sein Weggang sportlich und auch vom Einsatz eine nicht zu kompensierende Lücke reißen. Eigentlich traurig, dass gerade ein Spieler wie er, der noch nicht lange und auch nicht mehr lange beim VfL ist, mit als einziger die Handballtugenden hoch hält. :pillepalle:

    Magdeburg, Kronau, Leipzig, 3x auswärts, das wird ein heißer Tanz für Gummibach


    Das ist nicht mal das entscheidende, denn in diesen Spielen ist man ja per se chancenlos. Aber vielleicht ist das ja die Gelegenheit ein Lebenszeichen zu setzen.
    Aber selbst wenn sich der VfL sportlich berappeln sollte und zumindest ganz gut und vor allem mit Aufwärtstrend - auch ohne Punktgewinne - diese drei Partien spielen würde, gäbe es in jeden Fall indirekte Nackenschläge durch die Konkurrenz.

    Dass aus diesen Partien zwei Mannschaften hinter dem VfL 2x2 Punkte holen werden, ist jetzt nicht vollkommen unrealistisch. :D

    Balingen - Stuttgart
    Stuttgart - Wetzlar
    Minden - BHC
    BHC - Göppingen
    BHC - Erlangen
    Wetzlar - Minden
    Minden - Balingen
    Balingen - Lemgo

    Und dann kommt das Heimspiel des VfL gegen Hannover.

    Eine jetzige Trainerentlassung wäre ja ein Eingeständnis, dass man sich von Seiten der Vereinsführung dermaßen verspekuliert hat.
    ...oder monatelang nicht das sehen wollte, was so ziemlich jeder objektive Beobachter bereits November/Dezember sehen konnte. :rolleyes:
    Die werden am Trainer festhalten, die Blöße geben sich diese Herren nicht. Ansonsten müsste das ja mit personellen Konsequenzen, die über den Trainerposten hinausgehen, einhergehend sein.
    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

    Gut möglich dass der VfL so weiterwurschteln wird und am Ende dennoch die Klasse hält. Aber die verbrannte Erde die nun so oder so im Umfeld zurückbleiben wird, ist mit ein paar guten Spielen in der nächsten Saison längst nicht beseitigt.
    Ich erinnere mich noch gut an die Saison 2012/13. Auch damals hat der VfL einigen Kredit verspielt und durfte dann ohne den erwarteten Zuspruch in der neuen Schwalbe Arena starten und sich diesen erst mühsam wieder aufbauen. Auch zum Unverständnis der Vereinsführung übrigens. ;)

    Eben drum. Sicher ist, das nichts sicher ist. ;)

    Man könnte das Ganze auch noch weiterspinnen... :D

    Hätte Fäth überhaupt so vorzeitig bei den RNL unterschrieben, wenn er definitiv gewusst hätte, dass Jacobsen bei seinem Vertragsantritt nicht mehr Trainer ist? Oder hat er es vielleicht sogar deswegen gemacht? (Ende November Fäth-Wechsel, Anfang Dezember Jacobsen wird Nationaltrainer). Kann mir keiner erzählen dass da nicht drüber gesprochen wurde.
    Oder war vielleicht Fäth schon zu Wetzlarer-Zeiten mit den RNL im Gespräch, ist dann aber wegen Jacobsen erstmal nach Berlin gegangen?

    Hätte Fäth überhaupt so frühzeitig einen neuen Vertrag woanders unterschrieben, wenn er gewusst hätte das Petko bald in Berlin übernimmt? Seitdem bekommt er ja deutlich mehr Spielanteile und spielt auch (was ich so aus der Distanz sehe) wieder ganz passablen Handball.

    Ein Spieler der sich unwohl fühlt und deswegen wechselt, wird sicherlich nicht zu einem Verein wechseln bei dem er noch nicht weiß, ob ihm das Umfeld überhaupt zuträglich ist.

    Das ist vielleicht bei ausländischen Legionären so, aber sicherlich nicht bei einem gestandenen deutschen Nationalspieler, der sein Können bereits bewiesen hat und im Grunde überall spielen könnte.

    Auf der anderen Seite: Wetzlar ist ja jetzt nicht sooo viel anders als Gummersbach wo er sich ja ebenfalls so gar nicht wohl gefühlt hat.
    Also dürfte für sein Seelenwohl das personelle Umfeld offensichtlich entscheidend sein. Da empfinde ich die Wahl zu den RNL (und das auch noch erst 2018) zu gehen, allerdings schon sehr gewagt.

    Preuss ist von den bisher bekannten Neuzugängen des VfL (den Trainer mit eingeschlossen) die durchaus berechenbarste Komponente, von der man eigentlich am besten abschätzen kann, was der VfL da bekommt. Der Rest muss sich erst noch beweisen.

    Mich wundert dennoch, dass Pevnov nicht berücksichtigt wurde. Aber für Preuss eine gute Gelegenheit sich international zu präsentieren. :bigok:

    Naja gut, dann sollte sich der VfL besser mal bei Lemgo ein paar Tipps holen. Damit würden sie jedenfalls ne Menge Personalkosten sparen, wenn man den Kader auf Lemgo-Niveau abrüsten könnte. :lol:

    Aber nein, Flatten ist ja in deinen Augen ein Glücksfall für den VfL.
    Ja was denn nun?

    Ich verstehe TCLIPs Argumente warum der VfL nahezu im Soll sein soll, nicht wirklich.
    Vor allem weil auf der anderen Seite beim eigenen TBV offensichtlich absolut nichts passt, dieser aber lediglich 2 Punkte hinter dem VfL steht. ?(

    Wenn man dann noch liest, dass der TBV laut den Spieltags-Threads sich Woche für Woche absolut katastrophal präsentiert, der VfL aber nach Meinung derselben Person lediglich wenige Punkte unter Normal steht, frage ich mich, wo da die Wahrnehmungsdifferenzen herkommen?

    Lemgo steht punktemäßig (und auch in der Tabelle) genau da wo die Mannschaft nach Kader objektiv hingehört. Nicht mehr und nicht weniger.

    Naja, du kritisierst es aber doch, insbesondere dass die kleinen Vereine deiner Meinung nach leer ausgehen.
    Verstehe ich nicht, sie haben doch einen Gegenwert in Form von Leistung erhalten!? Und wenn ein Spieler erst in 1-2 Jahren (sogar nach Ende seines Vertrages) wechselt, entgeht ihnen doch auch nichts!? ?(
    Und wenn ein Spieler früher gegen Ablöse geht, fehlt ihnen diese Leistung erstmal. Die Ablöse ist ja in der Praxis auch kein wirkliches Schmerzensgeld, sondern verpufft in den meisten Fällen im Großen Ganzen des Systems, da in den seltensten Fälle diese für die Verpflichtung eines adäquaten Ersatzes wieder investiert wird.

    Somit sehe ich den meisten Gegenwert für den Verein immer in der vollständigen Erfüllung des Vertrages.

    ...wenn es die kleinen Vereine wären, die von der Nichtregelung der Transferfenster und den langen Vorlaufzeiten profitierren würden - sind sie aber nicht!! Es sind Vereine wie die RNL, Kiel etc. die immer wieder Spieler für in 1-2 Jahren verpflichten, um eben KEINE Ablösesumme AN die KLEINEREN Vereine zahlen zu müssen! Da liegt doch der Hund begraben!

    Marc

    d.h. du willst die Ablösesumme, die Melsungen für Kühn hinlegen will, damit er bereits dieses Jahr nach Nordhessen wechselt, gar nicht annehmen? :cool:

    Ich fände es besser er würde 2018 ohne Ablöse wechseln als jetzt mit.
    Aber indirekt wird doch verlangt, dass er jetzt nochmal bis 2020 verlängern sollte um dann 2018 gegen Ablöse zu wechseln.
    Die Kritik das Spieler frühzeitig ihren Wechsel zur übernächsten Saison bekanntgeben, zielt doch darauf ab!?
    Weil offensichtlich die Zeit zwischen Bekanntgabe und Wechsel der Spieler sportlich nichts mehr bringt. Wenn ich mir aber Kohlbacher anschaue, dann kann ich gerade das nicht erkennen.

    Eine "Entschädigung für gute Leistungen im Verein" (der Ausdruck ist übrigens genau am Thema vorbei , wie ich finde) brauchen wir nicht, da wir so dankbar sind, dass er hier gute Leistungen gebracht hat, dass sich das alleine schon aufs Konto auswirkt! :lol:

    Ich weiß nicht was daran lustig ist? Kühn hat doch im Schnitt bisher gute Leistungen gebracht!? Der VfL kann zufrieden sein sich den Spieler damals für kleines Geld aus Essen geangelt zu haben. Also, was noch?

    Ich dagegen finde dieses immer stärker aufkommende Verlangen Ablöse kassieren (zu wollen) irgendwie fehl am Platz. Für was eigentlich?
    Warum sollte ein Verein dafür "entschädigt" werden, wenn ein Spieler top Leistungen während seiner Vertragslaufzeit für den Verein erbracht hat?

    Letztendlich wechselt ein Spieler ja nicht von heute auf morgen ohne den abgehenden Verein in die Absichten mit einzubeziehen. Es steht diesem also frei, in seinem Angebot nachzulegen.

    Und mir kann keiner erzählen, dass ein Spieler nicht auch einen langfristigeren und zudem besser dotierten Vertrag als klare Nr.1 bei seinem "Heim" Mittelfeldclub unterzeichnen würde, als mittelfristig bei den Top3 der Liga als 1b oder gar 2.

    Viel schlimmer finde ich es, wenn in den Verträgen irgendwelche Ausstiegsklauseln stehen. Da habe ich immer das Gefühl, das ist ein gefundenes Fressen für die Spielerberater, weil sie bei einem vorzeitigen Wechsel Geld verdienen können.


    Klauseln sind idR dazu da, das Gehalt, die Laufzeit pro Verein oder überhaupt das Interesse des Spielers zu gewinnen.