Sergej Bubka (oder wie schreibt man den?)
Beiträge von Tester
-
-
Urlaubsverkehr
Baustellen-Staus in der Ferienzeit müssen nicht sein
Von Ellen Kaufmann
Der ganz normale Wahnsinn. Jeden Tag stecken die Deutschen im Stau. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern vor allem teuer: 100 Milliarden Euro im Jahr kosten die Staus auf deutschen Strassen insgesamt. Fast ein Drittel aller Staus wird durch Baustellen verursacht. Schuld an den vielen Baustellen ist häufig der schlechte Zustand der Strassen. Und die Suche nach einem langlebigen Asphalt gestaltet sich in Deutschland schwierig. Die Mühlen deutscher Bürokratie mahlen langsam und vom Labor bis auf die Strasse ist es ein langer Weg.Der Staat spart am Straßenbau. Und das, obwohl er von den Autofahrern viel Geld kassiert: Mineralöl-, Mehrwert-, KFZ- oder Ökosteuer - von den über 50 Milliarden Euro Einnahmen fließen nicht einmal zehn Prozent in den Straßenverkehr zurück. So wundert es wenig, dass andere europäische Länder inzwischen ein besseres Straßennetz haben.
Eine Frage der Oberfläche
In Frankreich, wo die Autobahnen privatwirtschaftlich betrieben werden, funktioniert das System besser. Die Franzosen haben eher als die Deutschen angefangen, einen langlebigen Asphalt zu entwickeln. Mit Erfolg. Dort gibt es weniger Baustellen und folglich weniger Staus.
Auch in Deutschland setzt man mittlerweile auf den elastischeren Asphalt, den mit Polymeren modifizierten Bitumen. Doch noch nicht flächendeckend. Nur langsam kommt Bewegung in die Straßenbauentwicklung. In Bergisch-Gladbach unterhält die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) seit neustem eine weltweit einmalige Teststrecke für Asphaltdecken. 38 Meter Innovation. Bislang werden Straßenkonstruktionen nicht berechnet, sondern auf Grund von bautechnischen Erfahrungswerten bemessen. Ziel des Großversuchs ist es hier, unter realen Bedingungen verlässlichere Aussagen über den Straßenbau zu gewinnen. Getestet wird „handelsübliches“ Material, ein Querschnitt deutscher Autobahnen und Landstraßen.
Die Strecke kann gefrostet werden, bei Bedarf sogar geflutet. Und täglich fahren Test-LKW über die Modellstrasse. Zudem ist es möglich, in einer Art Zeitraffer mit Hilfe von mächtigen Impulsgebern ein ganzes Straßenleben innerhalb von nur vier Wochen zu simulieren. Doch bis in Deutschland Test- und Forschungsergebnisse in Richtlinien umgewandelt werden, kann es dauern.
Das weiß auch der Asphaltforscher Professor Hartmut Beckedahl von der Universität Wuppertal. Er sucht seit Jahren nach einem deutschen Spitzenasphalt. Über 10.000 Asphaltmischungen hat er in seinem Labor bereits getestet. Viel versprechend scheint ein Bindemittel zu sein, dass er derzeit für eine niederländische Firma testet. Die bisherigen Ergebnisse überraschen selbst den intimen Kenner des Asphalts. Es scheint sich um eine Art Wundermittel zu handeln. Normalerweise hat jede Verbesserung, so Beckedahl, immer auch einen Nachteil. Bei diesem Produkt konnte er jedoch bisher nichts Negatives entdecken. Im Vergleich zu herkömmlichem Asphalt bildet dieses Produkt wesentlich weniger Spurrinnen und auch die Kälterissbildung ist deutlich reduziert. Aber noch gehört das neu-entwickelte Bindemittel nicht zu den Standardbaustoffen, die von der so genannten Vergabeverordnung Bau vorgeschrieben sind. Daher ist damit zu rechnen, dass auch dieses Mittel nur sehr zögerlich im deutschen Straßenbau zum Einsatz kommen wird.
Lange Bauzeiten
Doch nicht nur die langatmige Asphaltforschung ärgert Kritiker, sondern auch das deutsche Baustellenmanagement. Kürzere Bauzeiten werden von vielen Experten bereits seit Jahren gefordert. Doch davon sind die Deutschen noch weit entfernt. Wieder einmal lässt die deutsche Bürokratie vieles nicht zu.
24-Stunden-Betrieb und Arbeit an den Wochenenden - das wünschen sich mittlerweile selbst Verantwortliche in den zuständigen Behörden. Doch komplizierte oder überalterte gesetzliche Vorschriften verhindern dies regelmäßig. In den Niederlanden sind die Vorschriften wesentlich lockerer. Dort werden schon jetzt alle Tagesbaustellen nachts durchgeführt. Und auch in Frankreich gilt die eiserne Regel: Erst der Verkehr dann die Baustelle: 24-Stunden-Betrieb an Großbaustellen ist dort kein Problem. In Nachbarländern bereits Realität, in Deutschland gerade mal Vision!
Quelle: Plusminus
Kommentar: Typisch für die deutsche Bürokratie. Die Autorin ist in ihrem sprachlich bestenfalls durchschnittlich verfassten Artikel leider nicht auf einen in der entsprechenden Sendung vor knapp zwei Monaten gezeigten weiteren Aspekt des schlechten deutschen Baustellenmanagements eingegangen: Im Gegensatz zu Frankreich, wo man sich grundsätzlich bemüht, die Straßenbeläge nicht in den Urlaubs- bzw. zu sonstigen verkehrsintensiven Zeiten zu erneuern, kümmert man sich in der BRD anscheinend nicht um den Zusammenhang zwischen dem Durchführungszeitpunkt von Straßenbauarbeiten auf der Autobahn und den Auswirkungen auf den Verkehrsfluß. In Frankreich dagegen gibt es dagegen so gut wie keine baustellenbedingten Staus.
Edit: Und dann darf man sich neuerdings hinter fast jeder Baustelle an diesen schwulen Schildern mit der Aufschrift "Vielen Dank für Ihr Verständnis" erfreuen.
Auch das stellt eine Verschwendung von Steuergeldern dar! -
Zitat
Original von Jens
Düsseldorf: 1,1 Millionen Euro
Pfullingen: 0,95 Millionen EuroOh, dann haben die Düsseldorfer ja doch nicht den kleinsten Etat.
-
Zitat
Original von Meikel
An Eurem "Eimer" werden sich noch etliche Mannschaften die Zähne ausbeißen, da bin ich mir sicher. Wenn der mal heiss läuft!

Savonis sollte eigentlich auch in der ersten Liga nicht ganz unbekannt sein. Und ein Eimer ist er ganz sicher nicht, sondern meiner Meinung nach neben Petersson der Beste im Düsseldorfer Team.
-
Zitat
Original von Waldorf
In Deutschland neigt man dazu, schnell voller Bewunderung auf andere zu schauen. Dabei leben wir hier auf einem verdammt hohen Niveau, auf das nahezu alle anderen Länfer neidisch sind.Man muss sicherlich alles kritisch hinterfragen, darf aber nicht immer alles verdammen.
Dem Durchschnitts-Deutschen geht es besser als dem Durchschnitts-US-Amerikaner, dem Durchschnitts-Australier, -Kanadier.
Noch...
ZitatZwei der fünf leben noch heute hier. Sie genießen es, nicht wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert zu werden und das sagen zu dürfen, was sie meinen.
Dafür kann es ihnen hier gut passieren, daß ihnen mal ein feindselig gestimmter Nazischlägertrupp in die Quere kommt.
Dennoch: Auswandern ja, aber sicher nicht nach Amerika!
-
Zitat
Original von jhl
Aber bei allem Ärger über die Leistung von Stephan: Ihn wird es wohl am meisten ärgern und ohne ihn hätten wir nicht im Finale gestanden.Die Kritik (zumindest meine) richtet sich ja auch nicht an Daniel Stephan sondern viel eher an Heiner Brand. Ich bin absolut kein Freund von Immel oder von Behren im Angriff, aber Stephan hatte nunmal einen rabenschwarzen Tag und hätte auf jeden Fall ausgewechselt werden müssen. Vielleicht hätte man doch Velykky mitnehmen sollen...
-
Zitat
Original von ALausH
Versager des Tages:Versager des Jahrhunderts: AL aus H...
-
Zitat
Original von TBV Phil
denke mal der kroatische trainier wird irgendwas zu ihm gesagt haben! ich kann ich da voll verstehen wenn er austickt ja nur zerbe mit petersen im mittelblock das wa ne bank naja man wird sehen was da jetzt kommt aber es wird der große umbruch werdenNimm die Vereinsbrille runter! Die Aktion war wirklich Scheiße! Und war es nicht auch er, der vor dem Spiel geäußert hat: "Wir hauen die Kroaten weg"? Sowas liebe ich ja!
Cikola: Was Du da schreibst leuchte ja ein, aber dann kannst auf deranderen Seite einen Goluza in den Himmel heben. Der hat schließlich schon zuhauf solche Aktionen wie Kehrmann gebracht!
-
Zitat
Original von Meikel
Besser kann man den Begriff Exklusiv-Recht nicht beschreiben!
Hä???
-
Schlaganfall ist übel - vor allem in dem Alter. Dennoch nicht so selten wie man denkt. Aus meiner Schulstufe hatten bereits zwei Leute einen Schlaganfall - eine mit 19 und der andere mit knapp über zwanzig.
Jedenfalls, gute Besserung!
-
Ich verstehe nicht, warum einige hier die ganze Zeit über die Quantität der Handballberichterstattung meckern. Meine Güte, das ist eine Olympiade mit täglich dutzenden von Entscheidungen in den unterschiedlichsten Sportarten und keine Handball-WM, also kann man auch nicht verlangen, daß jedes unwichtige Vorrundenspiel in voller Länge übertragen wird. Ich habe bisher bei dieser Olympiade mehr Handball gesehen, als ich vorher erwartet hatte.
Und übrigens, ich finde den Poschmann gut!

-
Für mich als Japanfreund natürlich eine äußerst wichtige und erfreuliche Meldung:

"Marathon-Floh" gewinnt Gold
von Berthold Mertes und Marcel Grzanna
Die Kleinste war die Größte: Die 1,50 Meter messende Japanerin Mizuki Noguchi beendete die Hitzeschlacht von Marathon nach Athen als umjubelte Olympiasiegerin.
108 Jahre nach dem ersten olympischen Marathonlauf erreichte die WM-Zweite von 2003 nach 42,195 quälenden Kilometern das Ziel im Panathinaikon-Stadion.Eine halbe Stunde schneller als Spridon Louis
Trotz der brütenden Hitze war die 26-Jährige bei den 28. Sommerspielen 32:30 Minuten schneller als der Grieche Spiridon Louis 1896 auf der damals gelaufenen etwa 40 Kilometer langen Strecke (2:58:50).
Dass Frauen irgendwann diese als mörderisch angesehene Distanz laufen würden, ahnte damals niemand. Erst 1984 wurde der Marathon für Frauen olympisch, inzwischen steht der von Paula Radcliffe gehaltene Weltrekord bei 2:15:25 Stunden.
Radcliffe gibt auf
Die Britin, die von Beginn an das Feld angeführt hatte, schied nach 36 Kilometern aus. Silber holte Kenias Weltmeisterin Catherine Ndereba (2:26:32). Bronze ging an Deena Kastor aus den USA (2:27:20).
Mehr Touristen unter den Zuschauern als Einheimische
Die beiden deutschen Starterinnen Luminita Zaituc (Braunschweig) und Ulrike Maisch (Rostock) hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Schon am Start unweit der Stelle, von der aus der Sage nach der griechische Krieger Phidippides 492 v. Chr. Richtung Athen aufbrach, um die Botschaft vom Sieg in der Schlacht gegen die Perser zu überbringen, kühlten viele Läuferinnen ihre Muskulatur mit Eisbeuteln.Die Stimmung bei der Bevölkerung in der dünn besiedelten Gegend vor den Toren Athens war den Temperaturen entsprechend eher gelassen. Von einer eigens errichteten Tribüne aus betrachteten mehrere Hundert Menschen das ungewöhnliche Geschehen, darunter weit mehr Touristen als Einheimische.
Zahlreiche Läuferinnen gaben auf
Nach gut drei Kilometern passierten die Läuferinnen den Hügel von Marathon, wo 200 im Krieg gegen die Perser gefallene Soldaten ihr Grab fanden. Einige der 82 an den Start gegangenen Athletinnen waren schon früh gezeichnet von den Strapazen. Die Strecke war sehr hügelig und deshalb in keiner Phase rhythmisch zu laufend. Nach 13 Kilometern übergab sich die Äthiopierin Asha Gigi am Straßenrand, zahlreiche Läuferinnen mussten aufgeben.
So auch Weltrekordlerin Paula Radcliffe. Am Denkmal des griechischen Helden Spiridon Louis nach 22 Kilometern lag die 30-Jährige noch in Führung, nach 36 Kilometern aber blieb sie plötzlich stehen, brach in Tränen aus und ließ sich am Straßenrand nieder. Gerade in diesem Moment versank vom Panathinaikon-Stadion aus gesehen die blutrote Sonne hinter der Akropolis. Mehrmals lief Radcliffe wieder los, aber immer nur ein paar Schritte. Offenbar stoppte sie eine Beinverletzung. Die untröstliche Britin fügte dem dicken Legenden-Buch der olympischen Marathon-Geschichte damit ein weiteres Kapitel persönlicher Tragik hinzu.
Gänsehaut-Atmosphäre
Auch die aufmunternden Rufe der Zuschauer, die nach dem Passieren der Athener Stadtgrenze zu vielen Tausenden die Straßen säumten, konnten Radcliffe nicht mehr zum Beenden des Rennens bewegen. Je näher die Läuferinnen dem Ziel kamen, desto enthusiastischer wurde die Stimmung am Straßenrand.
Die Kulisse im alten Olympiastadion jagte dem Betrachter Schauer über den Rücken, obwohl die Ränge nicht ganz gefüllt waren. 1896 hatten dort 70.000 Menschen sowie geschätzt weitere 50.000 auf den umliegenden Hügeln Zeugen den Sieg ihres Landsmannes Spiridon Louis erlebt.
Quelle: http://www.sportschau.de
-
Und im Damendoppel gewinnt China... Im Tennis?! Da fehlt doch der Tisch oder zumindest müßte der Ball gefiedert sein.
Naja, Einzelgold geht nach Belgien, keine Überraschung.
-
-
Hi, kann mir vielleicht jemand eine Liste aller an den derzeitigen olympischen Spielen teilnehmenden Nationen geben? Danke!
-
Da habe ich auch gleich noch ein passendes Bild gefunden...
-
Zitat
Original von meteokoebes
Tuchkin (5)Der hört wohl nie auf...

-
Zitat
Original von saskiaGM
Ich bin zum Beispiel überrascht, dass Südkorea heute Rußland geschlagen hat! Hattet ihr das so erwartet?Naja, Südkorea stellt (vielleicht neben Ägypten) die stärkste außereuropäische Mannschaft, und die Russen haben ihre besten Zeiten hinter sich. Von daher ist das nicht sooo überraschend. Gegen Spanien war es ja auch sehr eng. Drücke denen auf jeden Fall die Daumen, genau wie Griechenland: Nikos Grammatikos - Handballgott!!!

-
Habt Ihr schon den Film "Supersize Me" gesehen? Wenn nicht, kann ich Euch nur empfehlen, den zu besorgen. Ich kann mich nicht erinnern, im Kino mal derart viel gelacht zu haben!
-
Zitat
Original von jhl
Es ging dabei wie so oft um angeblich falsche Schiri-Entscheidungen. Das Spiel China-Japan ist wohl ein richtiges Hass-Duell gewesen. Das ist noch schlimmer als Deutschland-England. Auch wenn der Grund für den Hass ein ähnlicher ist. Es geht da wohl um japanische Kriegsverbrechen.Gruß Jan
Das Problem ist, daß sich die japanische Regierung (im Gegensatz zur deutschen) bisher nie öffentlich zu den Kriegsverbrechen bekannt hat, geschweige denn sich entschuldigt hat. Daher sind die Japaner z.T. auch in Korea oder sogar Vietnam unbeliebt. Dennoch finde ich das albern. Die Fußballspieler waren an den Greueltaten der japanischen Militärs schließlich nicht beteiligt. Wenn da stattdessen die Politiker auf dem Platz stünden, würde ich auch Hass empfinden...
Andererseits kenne ich aber auch genug junge Chinesen, die kein Problem mit Japanern haben, bzw. sogar mit welchen befreundet sind.