Beiträge von siebenberger

    Heine Jensen ist auch aus meiner Sicht eine gute Lösung, auch wenn ich für Herbert Müller oder Dirk Leun gestimmt hätte. Für mich stand der Däne nicht so im Vordergrund, weil ich nicht erwartet hätte, dass ihn Leipzig hergibt.

    Viel Glück Heine.

    Der Bezug zu FfO ist sehr deutlich. Die intensive Freundschaft zum dortigen Trainer ist wohl bekannt und es werden doch ständig Leute eingeladen die halbwegs Laufen können und die Klappe halten. Eine Beier gehört nicht ins Natio-Team und eine Gubernatis auch nicht, für mich zumindest. Schauen wir mal in den Norden, dort spielen eine Neuendorf oder Geschke seit Jahren auf sehr hohem Niveau und die werden nicht mal eingeladen! Ich glaube eher, FfO brauch das Geld, welches der DHB für Kader an die jeweiligen Stützpunkte zahlt und dies hat nicht zwangsläufig was mit Leistung zu tun... wie man sieht! Und wie vor ein paar Wochen gesagt: es wird sich nix ändern.


    Den letzten Ergebnissen zufolge, die Frankfurt erzielt hat, sagen aus, dass Osmann nicht ganz so falsch liegt, wenn er auf die Oderstädterinnen setzt. Ich sehe das Problem genau wie Hähner: Osmann hat ein Kommunikationsproblem. Normalerweise spricht man mit den Spielerinnen bevor das Aufgebot der Nationalmannschaft öffentlich gemacht wird.

    Wie dem auch sei. Nach den beiden Spielen gegen Ungarn gehe ich davon aus, dass Herbert Müller die deutsche Nationalmannschaft übernimmt-parallel zum THC.

    Das Aufgebot für den Lehrgang in Kaiserau:

    Tor: Katja Schülke (HC Leipzig), Clara Woltering (TSV Bayer 04 Leverkusen)
    Feld: Marlene Zapf (TSV Bayer 04 Leverkusen), Mandy Hering (Frankfurter HC), Randy Bülau (Buxtehuder SV), Isabell Klein (Buxtehuder SV), Natalie Augsburg (HC Leipzig), Christine Beier (Frankfurter HC), Saskia Lang (HSG Blomberg-Lippe), Elisabeth Garcia-Almendaris (TSV Bayer 04 Leverkusen), Sabrina Richter (HSG Blomberg-Lippe), Susann Schneider (Frankfurter HC), Franziska Mietzner (Frankfurter HC), Wiebke Kethorn (VfL Oldenburg), Susann Müller (SK Aarhus Handbold/DEN), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC)
    Reserve: Friederike Gubernatis (Frankfurter HC), Julia Wenzl (VfL Oldenburg), Nadja Nadgornaja (Thüringer HC), Melanie Herrmann (Frankfurter HC)
    Offizielle: Rainer Osmann (Bundestrainer), Kathrin Blacha (Teamkoordinatorin), Dr. Matthias Klepsch (Mannschaftsarzt), Edith Pastoors (Physiotherapeutin), Paul Jacob (Physiotherapeut)

    Das ist schon ein gewagter Schnitt, den Osmann gemacht hat. Wenn ich für die Streichung von Härdter Verständnis habe, die Nichtnominierrung von Jurack und Wörz auch noch nachvollziehen kann, dann wundert mich, dass Anja Althaus und Sabine Englert nicht dabei sind. Was ist mit Laura Steinbach? Wenn es gegen Ungarn nicht klappen sollte, hat der Bundestrainer zumindest eine Begründung: Neuaufbau der Nationalmannschaft. Im Grunde ist es egal, auf welche Mannschaft der Bundestrainer am meisten Bezug nimmt. Hauptsache die Nationalmannschaft präsentiert sich würdig und vertritt die etwa 80 Millionen Deutschen und den grössten nationalen Handballverband der Welt so, dass man sich nicht schämen muss.

    Ich begrüsse es, dass Dirk Leun auch ein Wort in der neu gegründeten Arbeitsgruppe zu sagen hat.

    Das ist ja interessant, wenn aus Dänemark nur Susann Müller eingeladen wurde. Mal schau'n wie der gesamte Kader aussieht. Der neue Kader muss sich ja auch erst einspielen. Vielleicht lässt sich Osmann was vernünftiges einfallen und führt hoffentlich auch Beratungsgespräche mit den Bundesligatrainern/-trainerin. Ob neue Spielerinnen das deutsche Spiel auch mit neuem Inhalt füllen werden, wird sich ja noch zeigen.

    Hier sind zwei interessante Interviews mit den beiden Trainern, die ich persönlich gerne als Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft sehen würde: Herbert Müller und Dirk Leun. In der Pause des Spiels Oldenburg-THC sagten die beiden Kommentatoren, dass Leszek Krowicki, der Trainer von Oldenburg, vom DHB gefragt wurde, ob er Bundestrainer werden möchte. Er hätte abgesagt, weil er in Oldenburg einen Vertrag hat. Einer der Kommentatoren war der Meinung, dass Renate Wolf die Nationalmannschaft trainieren sollte.


    Interview mit Herbert Müller

    http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…ahl=11008&GID=2

    Interview mit Dirk Leun

    http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…2&auswahl=11058

    Habe die Livestreams aus Buxtehude und Oldenburg beide gleichzeitig verfolgt. Die Qualität der Bilder aus Buxtehude war wesentlich besser. Beim Spiel in Oldenburg hatte man Glück, dass ein Kommentator und eine Kommentatorin über das Spiel berichtet hatten, somit war man auf dem Laufenden mit dem, was in der Halle passierte.

    Beide Spiele waren spannend bis zum Ende. Bietigheim dürfte sich heute eigentlich von der 1.Bundesliga verabschiedet haben.

    @netter59. Ich dachte der THC hätte gegen Göppingen gespielt und nicht Göttingen.

    Die Szene, bei der Garcia-Almendaris im Spiel gegen Bietigheim zu einer Verletzung kam, hat gezeigt, dass es massive Vorurteile gegenüber Herbert Müller oder Franzi gibt. Wer mit 2D und 3D-Bildern vertraut ist, kann sich kein so kategorisches Urteil erlauben. Die Bilder sind in diesem Fall 2D und eine Kamera hinter dem Tor gab es nicht. Deswegen sollten wir auch die Darstellung von HaHoHe (der die Kamera für die dritte Dimension (die Tiefe) ersetzt) berücksichtigen.

    Wenn dem THC gestern die Kugel ganz nah am Ohr vorbeigeflogen ist, hat es dagegen Buxtehude in Frankfurt/O. richtig erwischt. Mietzner hat die EM scheinbar gut getan und Hering hat wahrscheinlich mit Wut im Bauch aufgedreht. Auch Leipzig hat sich schwer getan. Rosengarten scheint in der 1.Bundesliga angekommen zu sein. Für Bietigheim sehe ich momentan schwarz, es sei denn, es passiert noch ein Wunder. Weiß jemand, weshalb Sara Walzik nicht gespielt hat?

    Gute Besserung Franzi Beck.


    http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…ahl=11006&GID=2

    Wenn sich ein Sponsor plötzlich zurückzieht, kann der Verein doch nichts. War das nicht der Fall bei den Bienen? Nicht alle Sponsoren sind so galant wie die Bayer AG und kündigen Jahre im voraus ihren Rückzug an. In Nürnberg war der Verein sowas von Abhängig von Schelsky, dass sich kaum einer getraut hatte, zu widersprechen, wenn es um regelwidrige Handlungen ging.

    Was ich bis heute nicht verstanden habe: wenn sich Renate Wolf und der Verein aus Leverkusen verschaukelt fühlen, warum gehen sie nicht vor ein ordentliches Gericht und fordern die Meisterschaft 2006/2007 für sich ein? Wieso hat die HBVF/der DHB die Meisterschft dem 1.FC Nürnberg zuerkannt?

    Was Sindelfingen anbelangt, bahnt sich eine Lösung an. Die Spielerinnen haben eine Perspektive und die Stadt Stuttgart - ist ja nicht o weit von Sindelfingen entfernt-hat demnächst endlich eine Bundesligamannschaft.


    Zitat

    Steinar: "Müller ist nachweislich ein Lügner - nehmen wir nur noch mal das Beispiel zur Verletzung von Garcia-Almendaris, wo eine Spielerin für ein Vergehen von Seiten des THC und von Müller gebrandmarkt wurde, was sie gar nicht begangen hat. So etwas macht man nicht und für solch ein Verhalten gibt es auch keine Entschuldigung. Wenn man es nicht gesehen hat, dann äußert man sich besser nicht dazu, vor allem wenn man mit Wohlbold eine Spielerin in seinen Reihen hat, die in jedem Spiel die Gesundheit der Gegenspielerinnen massiv gefährdet."

    Habe mir die zwei Szenen angeschaut, bei denen Fr. Garcia-Almendaris im Spiel gegen Bietigheim angeblich zweimal "ohne Einwirkung" einer Gegenspielerin zu Fall kommt.

    Im ersten Fall kreuzen sich die Wege von Kerstin Wohlbold und Franziska Garcia-Almendaris. Kerstin läuft vor Franzi. Sie klatschen sich ab, verschwinden beide kurz aus der Kamera, erscheinen dann wieder und Franzi verliert das Gleichgewicht und geht zu Boden. Es ist nicht zu erkennen ob sie einen falschen Schritt gemacht hat und ausrutschte, oder ob sie Gedanklich nicht 100% bei der Sache war.

    Im zweiten Fall-um den geht es ja hier im Zitat-bekommt Franzi den Ball am Kreis. Plötzlich gehen ihre Füsse in die Luft. Es gibt eine Berührung von der Bietigheimerin mit der Nr 14 und Franzi landet auf dem Boden. Eine Kamera hinter dem Tor hätte die Szene besser zeigen können. Aus den vorhandenen Bildern geht hervor, dass Franzi berührt wird, aber wie stark die Berührung mit den Händen der Bietigheimerin ist, kann ich schwer einschätzen. Wie Franzi abhebt, ist zumindest ungewöhnlich. Die Aussage von Müller ("Sie ist in der Luft bei einer Abwehraktion gestoßen worden") kann man vertreten, auch wenn man die Szene aus dieser Kameraperspektive nicht definitiv aufklären kann.

    Bredemeier hat seine persönliche Meinung gesagt. Er hatte weder mit den anderen DHB-Mitgliedern noch mit der HBF gesprochen. Er hat ja zu erkennemn gegeban, dass alles noch offen ist.

    Finale heisst: Norwegen-Schweden

    In der Vorbereitung hatten die Rumäninnen in Paris klar die Schwedinnen besiegt. Jetzt , als es um das Ganze ging, waren die Schwedinnen besser. Wenn ich sehe wie selbsbewusst eine 21 Jahre junge Isabelle Gullden für die Skandinawierinnen aufspielt- von der 22 Jahre jungen Rumänin Cristina Neagu ganz zu schweigen-muss man das Lampenfieber von Susann Müller nicht auf ihr alter zurückführen. Wobei sie schon bei mehreren grossen Turnieren dabei war.

    Dänemark wurde von Norwegen am Ende ziehmlich heftig in die Schranken gewiesen, trotz Heimrecht.

    Ich tippe auf Norwegen im Finale. Aber wer weiss?

    In der Regel sollte jede Formation gut spielen können, egal wie sie zusammengestellt ist. Das ist aber natürlich Utopie. Ich fand es gut, dass der Trainer auf alle Spielerinnen gesetzt hat, weil sich so die Belastung auf alle verteilt hat. Das war bestimmt nicht der Grund, weshalb nach der Vorrunde der Weg nach Hause ging. Mit welcher Spielweise man das Optimum aus einer Mannschaft heraus holt, muss der Trainer selbst herausfinden. Deswegen gibt es auch die Vorbereitung und die Vorbereitungsspiele. Es ist aufgefallen, wie auch die Journalisten geschrieben haben, dass Jurack in der entscheidenden Fase das Nervenflattern bekam. Von der Susann Müller ganz zu schweigen. Dabei erwartet man gerade von den Dänemark-Legionärinnen mehr Cleverness und Coolness. Aber sie sind ja auch "nur" Menschen. Es lag mit Sicherheit an der Einstellung. Dafür ist in erster Linie der Trainer zuständig, aber auch die Spielerinnen.

    Kurz vor der EM haben unsere Mädels zumindest vom Ergebnis her ordentlich gegen Rumänien gespielt. Osmann sprach dann sehr optimistisch vom Halbfinale und glaubte die Mannschaft steigert sich kontinuierlich. Es ist anders gekommen. Während Rumänien um die Medaillen spielt, müssen unsere Mädels zuschauen. Wer weiss wofür das gut ist?

    Wenn unsere deutschen Profis aus der dänischen Liga nicht besser-im Gegenteil-als unsere Semi-Profis aus der Bundesliga ausgesehen haben, ist es zwecklos die struckturellen Bedingungen des Frauenhandballs aus Deutschland als Grund des schlechten Abschneidens bei der EM zu bemühen. Trotzdem sollte natürlich weiter an der Verbesserung der Struktur im deutschen Frauenhandball gearbeitet werden. Bei den Männern geht es doch.

    Wie Osmann alle Spielerinnen in die Pflicht genommen hat, ohne auf eine klare erste Sieben zu setzen, war mir persönlich sympatisch. Aus der Vergangenheit wissen wir noch, dass Grit Jurack und Nadine Krause fast die ganze Zeit über auf dem Feld standen. Als es dann in die entscheidenden Spiele ging, in denen die Medaillen vergeben werden, fehlte den Schlüsselspielerinnen meistens die Kraft. Ausserdem kann sich der Gegner schwerer auf eine grössere Anzahl von Spielerinnen einstellen. Ich glaube, dass es auf die richtige Mischung ankommt.


    Zitat

    Krümelrudi: "Für mich wäre die Auswechslung des Trainergespanns zumindest ein erster wichtiger Schritt für die weitere Zukunft der Damennationalmannschaft. Wobei der/die "Neue" natürlich nicht an einen Verein gebunden sein darf, da wären Neid und Mißgunst Tür und Tor geöffnet."

    Die Frage stellt sich: auf wen soll der DHB rücksicht nehmen? Auf den Erfolg der Nationalmannschaft oder auf die Neider? Schliesslich sind die Handballerinnen der Nationalmannschaft Vertreter von etwa 80 Millionen Deutschen.

    Steinar. Zu Deiner Behauptung ,Müller sei in Brasov absolut erfolglos gewesen, möchte ich das Ziel des Vereins vor Beginn der Arbeit des Trainers in Brasov erwähnen (ich weiß nicht, ob Du es überhaupt mitbekommen hattest): im ersten Jahr sollte sich die Mannschaft einspielen und ab dem zweiten sollte die CL in Augenschein genommen werden. So gesehen war Müller absolut im Soll. Die Mannschaft hatte sich gut eingespielt. Viele Spiele gewann Brasov in der Rückrunde mit über 40 erzielten Tore. In der Abwehr happerte es noch, aber auch die stabilisierte sich mit der Zeit. Es hatte sich eine gute und koherente Mannschaft gebildet, die unter normalen Bedingungen mit Sicherheit ein Wort im europäischen Handball zu sprechen gehabt hätte. ....Tja, hätte, wenn und aber......

    Halbfinale: Schweden-Rumänien und Dänemark-Norwegen.

    Mit anderen Worten: Rumänien gegen Skandinavien

    Ich hätte auch nichts gegen einen ausländischen Trainer, wenn kein kompetenter Deutscher gefunden wird. Dass ein Vereinstrainer auch Bundestrainer sein kann, ist möglich aber es verbirgt auch einige empfindliche Angelegenheiten. Wenn z.B. Frau Wolf von der Bayer AG nur dann Zuschüsse bekommt, wenn Nationalspielerinnen bei den Elfen spielen, ist jede Personal-Entscheidung eines Bundestrainers für Leverkusen lebenswichtig. Trotzdem muss ein Trainer souverän sein können. Keine leichte Aufgabe.

    Eine solide finanzierte Vizemeisterschaft ist für mich mehr wert und ein größerer Erfolg, als eine ergaunerte Meisterschaft. Aber da mag gerne jeder seine eigenen sportethischen Ansprüche haben. Mit dem Kader, der Müller in Brasov zur Verfügung stand, hatte er keinen Erfolg und solide finanziert war es eben auch nicht. Sowohl national, als auch international war das, was erreicht wurde mit dem künftigen CL-Sieger Brasov, zu wenig. (Man kann hinter Oltchim landen, aber bei dem Kader nicht mit dem Punkteabstand - Der Titel war ja schon fast vom ersten Spieltag an weg). Hinzu kam ja auch noch der Beinaheabstieg im letzten Müllerjahr.


    Was das Finanzielle angeht, war Brasov ein Fiasko, da sind wir uns einig. Was das Sportliche anbelangt, verstehe ich Deine Beschreibung als einen Schlag unter die Gürtellinie von Herbert Müller. Wenn Du von sportethischen Ansprüchen schreibst, erwarte ich von jemandem wie Dir, der ein weit überdurchschnittliches Handballverständniss hat, einige Erklärungen.

    1.) Du schreibst: "Man kann hinter Oltchim landen, aber bei dem Kader nicht mit dem Punkteabstand."

    Abschlusstabelle 2008/2009

    1 Oltchim Rm. Valcea 50 Punkte

    2 Rulmentul Urban Brasov 48 Punkte

    Welcher Punkteabstand wäre für Dich in Ordnung gewesen?

    Ich möchte noch erwähnen, dass Müller etwa 3 Monate Zeit hatte, um eine Mannschaft zu formen, deren Spielerinnen aus allen Himmelsrichtungen zusammengekommen waren. Die Spielerinnen der rumänischen Nationalmannschaft-Amariei, Stanca und Neagu-rückten wegen der Teilnahme an den Olympischen Spielen erst 3 Wochen vor Saisonbeginn in den Kader.

    Die Qualifikation für die CL wurde gegen Ikast (Dänemark) verloren-die deutschen Mannschaften können in dieser Saison ein Lied über dänische Mannschaften in Europapokalen singen.

    In der rumänischen Meisterschaft gab es gleich am ersten Spieltag ein Unentschieden gegen Baia Mare. Am dritten Spieltag musste Brasov bei Oltchim ran und verlor 25:31. Was hättest Du nach so einer kurzen Vorbereitung von einem so heterogenen Kader erwartet? Bei Oltchim spielte damals etwa 70% der Rumänischen Nationalmannschaft.

    In der Rückrunde gewann Brasov- nachdem die Mannschaft eingespielt war- mit 41:36 gegen Oltchim.

    Im Halbfinale des EHF-Pokals machte Brasov 23:23 gegen Itxako in Spanien und verlor zu Hause 27:28. Zu der Zeit lagen die Nerven der Spielerinnen wegen der finanziellen Lage blank. Was das bedeutet, wirst Du wohl wissen, seit die Bayer AG sich vom Frauenhandball aus Leverkusen zurückziehen will.

    2.) Du schreibst: "Hinzu kam ja auch noch der Beinaheabstieg im letzten Müllerjahr."

    Was möchtest Du damit sagen?

    Müller hatte in der Saison 2009/2010 aus bekannten Gründen mit einem vejüngten Kader angefangen (ein erneuter Aufbau weil viele Spielerinnen den Verein verlassen hatten). Die Mannschaft hatte eigentlich recht ordentlich gespielt, belegte stets die vorderen Plätze in der Tabelle. Dann kam der "Schnitt". Die Stadt übernahm den Verein, es wurde Frau Tarca als Trainerin eingesetzt, weil der Bürgermeister -ein Freund der Dame-das so wollte und einige Spielerinnen hatten den Verein verlassen weil sie mit der Trainerin nicht arbeiten wollten. So kam es zum Beinaheabstieg.

    siebenberger: Über einige deiner zehn Punkte sind glaube ich nicht alle einer Meinung. Vor allem, was die Definition von erfolgreich angeht
    Gerade das Kapitel Brasov war doch Versagen auf ganzer Linie. Da hat doch nichts funktioniert, Simakova wurde gemobbt, weil sie als Spionin des Trainers innerhalb des Teams gesehen wurde,...

    Wenn für Dich eine Vizemeisterschft "Versagen auf ganzer Linie" ist, kannst Du das sofort mehrfach auf Leverkusen und Renate Wolf anwenden.

    Wenn ich hier dauernd Herbert Müller als Bundestrainer vorschlage, hat das folgende Gründe:

    • Er hat reichlich Erfahrung im Frauenhandball
    • Er hat Erfahrung mit Nationalmannschaften (Österreicht)
    • Er hat Erfahrungen mit Welt- und Europameisterschaften
    • Er hat Erfahrung mit der deutschen und der rumänischen Liga
    • Er hat erfolgreich Mannschaften aufgebaut (Augsburg, Nürnberg, Brasov, Erfurt/Bad Langensalza)
    • Er hat Handballstars hervorragend in die Mannschaften integriert (Blacha, Subke-Ofenböck, Rösler, Amariei, Stanca-Galca, Neagu, Barbossa, usw.)
    • Er hat junge Talente gefördert und auf die internationale Arena gebracht
    • Er hat Erfahrung in allen Europäischen Pokalwettbewerben (Mit Nürnberg hat er Europa auf den deutschen Frauenhandball aufmerksam gemacht-Nürnberg erreichte als erste deutsche Mannschaft die Hauptrunde in der CL)
    • Er ist der erfolgreichste deutsche Trainer des vergangenen Jahrzehntes im Frauenhandball
    • Er praktiziert Handball mit Leidenschaft und lässt Handball mit viel Herz spielen

    Zitat Anfang: Die 222-malige Nationalspielerin Kathrin Blacha, die Osmann bisher in beiden Teams als Co-Trainerin zur Seite steht, wird Teamkoordinatorin der A-Mannschaft. „Mit diesen beiden Entscheidungen haben wir einen weiteren Schritt nach vorn geschafft“, sagte Osmann. „Ich bin froh, dass wir Andreas Schwabe für den DHB gewonnen haben und Kathrin Blacha weiter im direkten Umfeld des A-Teams halten können."


    So wie der erste Satz formuliert wurde, ist es kein Wunder, dass man ihn nicht 100% richtig versteht. Habe ich jetzt richtig verstanden? Kathrin Blacha ist Co-Trainerin sowohl bei der ersten Nationalmannschaft als auch bei der Juniorinnen-Auswahl und zusätzlich ist sie Teankoordinatorin? Ich war bis jetzt davon ausgegangen, dass sie nur noch als Teamkoordinatorin arbeitet.

    Andererseits finde ich es normal und richtig, dass sich ein Trainer selbst den Co-Trainer auswählt, mit dem er gut zusammenarbeiten kann.

    Ich bin von niemandem Pressesprecher. Auch wenn viele mit meiner Meinung nicht einverstanden sind, ich glaube fest daran, dass Herbert Müller die Deutsche Frauen-Nationalmannschaft in die Erfolgsspur zurückbringen kann. Somit kann von mir aus Osmann bleiben, bis Müller bei Österreich aufhört-es sollte allerdings nicht länger als Sommer 2011 sein. Bis 2012 kann man Osmann eine andere Aufgabe geben.

    Schweden schlägt Norwegen 24:19, das war nicht unbedingt zu erwarten. Ein tolles Spiel.

    Interessant ist, dass man früher einmal von einer Co-Trainerin Blacha gesprochen hat, jetzt ist sie anscheinend nur noch Teammanagerin! Immer noch kein Trainerschein? Eine gute Ex-Spielerin ist noch lange keine gute (Co-)Trainerin. Ich bin auf beide stinksauer.

    Kathrin Blacha ist offiziell Teamkoordinatorin. Co-Trainer ist Andreas Schwabe und Torwarttrainer ist Andreas Thiel. Kathrin Blacha ist Diplom Sportlehrerin. Als Teamkoordinatorin kümmert sie sich nicht um Taktik oder direktes Training. Sie dürfte so etwas wie Oliver Bierhoff bei den Fussballern sein. Kathrin Blacha arbeitet nicht als Trainerin, also brauchst Du sie nicht ständig an den Pranger zu stellen, für das was Osmann und Schwabe volbracht haben.