Beiträge von siebenberger

    Frankreich ist der erste Finaslist. Glückwunsch. (FRA 28 : 23 DEN). Es macht Spass den Französinnen zuzuschauen. Es ist alles bei der Équipe Tricolore vorhanden: Athletik, individuelles Durchsetzungsvermögen, intelligentes Zusammenspiel, Schnelligkeit, mentale Stärke, alle Positionen sind gut besetzt.


    Die Euphorie über die Vergabe der WM 2017 an Deutschland hält sich hier in der HE in Grenzen. Möglicherweise sitzt die Enttäuschung über das Abschneiden bei der aktuellen WM noch tief. Hoffentlich kommt der deutsche Frauenhandball bald auf eine bessere Spur.

    Norwegen souverän gegen Kroatien. Spanien mit einem Tor gegen Brasilien. Das letzte Spiel war sehr emotional vor einer beeindruckenden Kulisse. Am Ende flossen Tränen bei den Verliererinen. Und wenn man bedenkt, hatte Deutschland gegen Spanien beim Möbelringen-Cup noch gewonnen. Frankreich schafft die grösste Überraschung. Gut dass es kein grosses Gebrülle(trefilov) von der Bank im Halbfinale gibt.

    Nach dem Aus Rumäniens gegen Kroatien, mahnte die Trainerin von Brasov, zur Einigkeit Ligatrainer-Nationaltrainer. Eine bessere Zusammenarbeit hätte vielleicht gewinnbringende Ideen generiert.
    Das sollte eigentlich auch für unser Land gültig sein. Jensen hat jedenfalls angedeutet dass er mit den Bundesliga-Trainern reden will.

    "...Nun steht das Team vor einem Neuanfang: Weder Jensen noch der DHB-Präsident gehen in Sachen Personal allerdings von großen Umbrüchen aus: "Vielleicht wird die eine oder andere ältere Spielerin aufhören, aber im Kern ist das die Mannschaft, mit der wir uns für die EM qualifizieren wollen", sagte Jensen...." http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-2-23-13391.html


    Amen ;)
    Nur, davon wird man dann nix mehr im Deutschen TV sehen.
    Das war garantiert das letzte mal, dass sich noch i r g e n d e i n Spartensender das angetan hat und so einen Sche... gesendet hat.....

    Dann sehen wir die Spiele im Internet, einige vielleicht über Satellit.Ok, die Qualität ist nicht so gut, aber sonst...

    Immerhin wurden die Spiele gegen Kasachstan (37:14) und Tunesien(33:25) gewonnen und damit der President's Cup. Kein wirklicher Trost für die WM 2011 aber vielleicht ein Neubeginn. Ich hoffe dass die Aufarbeitung nun alle Themen aufgreift und die richtigen Lösungen gefunden werden, um in Zukunft das wahre Potential des deutschen Frauenhandballs bei Grossturnieren zu präsentieren.


    In der Handballecke steht unter Frauenhandball immer noch folgende dusselige Bemerkung:
    Spötter sagen: Ein anderer Sport - Kenner sagen einfach: Damenhandball!

    Zusammenfassung des Gemeinten hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=RuzBzesBdNs

    ... they only put in a nickle....

    Im Grunde ist es mehr oder weniger eine Diskriminierung....Wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen von Handballecke etwas respektvolleres einfallen lassen würden. Ich würde das sehr begrüssen....auch wenn die Bemerkung mit Sicherheit nicht so gemeint ist, wie es da geschrieben steht. Es sollte wahrscheinlich witzig sein.

    Herbert Müller war/ist tasächlich in Brasilien. Man hatte nicht den Eindruck, dass es seinen THC-Spielerinnen viel gebracht hat. Ich glaube, dass die beiden Spielerinnen a) etwas überlastet beim Verein waren (Meisterschaft+CL) und b) zum ersten Mal bei einem grossen Turnier mit der ersten Mannschaft dabei sind und mit dem Druck nicht 100% zurecht gekommen sind. Vielleicht gibt es auch andere Dinge, die wir nicht kennen. Zumindest teilweise konnten beide überzeugen.

    Also erst mal müssen die betroffenen Trainer und Vereine da auch mitspielen. Buxtehude und Frankfurt spielen z.B. gerade ein Testturnier in der Oderstadt. Ich bin mir sicher, dass da die Vereine durchaus Ambitionen haben ihre Trainer entsprechend bei der Arbeit zu sehen.

    Und ob es mit der geballten Trainerkompetenz besser gelaufen wäre, wenn die Probleme dermaßen eher im mentalen Bereich, als im sportlichen Bereich liegen? Wer will das abschätzen können?
    Positiv kann sich da nur auswirken, dass mehr Trainer vermutlich besser wissen, wie man die einzelnen Spielerinnen anspricht. Wolf die ganzen Ex-Leverkusenerinnen (ist ja mit Krause nur eine aktuelle im Team, aber Englert, Woltering, Loerper, Richter, Müller), Leun die Buxte-Truppe (Melbeck, Klein, Langkeit), Jensen die Leipzigerinnen (Schülke, Augsburg, Schulze, Müller), Schmidt dann noch Mietzner. Und ohne "Ex-"Coach wären dann nur die beiden Thüringerinnen und Althaus gewesen.

    Der Mannschaft fehlt ja nicht die Qualität. Ihr fehlt es diese Qualität auf die Platte zu bringen.

    Du hast genau das ausgedrückt, worauf ich hinaus wollte. Wenn die Spielerinnen einen zusätzlichen Ansprechpartner haben, dem sie sich anvertrauen können, wird mehr gesprochen und Druck-der zwangsläufig bei so einem Turnier entsteht- abgebaut. Es ist eine ganz andere Dynamik in der Mannschaft. Schmidt hätte dann neben Mietzner auch noch Althaus, Wohlbold und Nadgornaja betreuen können, so dass die Belastung der Trainer einigermassen gleichmässig aufgeteilt wäre. Sorry, aber bei allem Respekt für den jetzigen Co-Trainer, er kann sich einfach nicht neben drei Bundesligatrainer stellen, die enorm viel für den deutschen Handball als Spieler und Trainer geleistet haben. Die Erfahrungen und die Kompetenz der Drei kann ein Einzelner nicht einfach so stämmen.

    Was die Vereine und die Freigabe ihrer Trainer für eine WM oder EM angeht, glaube ich, dass sich bei gutem Willen eine Lösung finden würde. Der THC lässt beide Trainer zu den Austria-Nationalmannschaften gehen und ist trotzdem deutscher Meister und Tabellenführer.

    Schon mal überlegt, dass das eventuell schon eine reine Kostenfrage ist? Die WM ist in Brasilien und eine um drei Köpfe größere Delegation verursacht vermutlich mal eben Mehrkosten im 5-stelligen Bereich. So ein großes Trainergespann kann man sich wohl schlichtweg nicht leisten. Mal davon abgesehen halte ich so ein Modell auch für wenig hilfreich. Während des Spiels kann doch eh nur ein Trainer und ein Co-Trainer auf der Bank Platz nehmen.

    Wo ist das Problem? Statt dem jetzigen Co-Trainer und Athletiktrainer hätte man die drei Bundesligatrainer/in. Die Zusatzkosten dürften den grössten Handballverband der Welt nicht umhauen. Wenn nur ein Co-Trainer auf der Bank sitzen darf, dann sitzt halt nur einer/eine auf der Bank und die beiden anderen beobachten von der Tribüne das Spiel.

    Ich kann Redcloud nur zustimmen. Es geht hier um den sportlichen Erfolg der Trainer. Zwischen Jensen und Osmann gibt es bis jetzt kaum einen Unterschied. Aber Jensen kann zumindest noch beweisen, dass er es besser machen kann

    Zitat Jensen: ""Wir sehen leider auch, dass das alles eine athletische Frage ist. Das betrifft nicht nur ein oder zwei Spielerinnen, sondern leider fast die ganze Mannschaft...."
    Abgesehen davon dass die Nationalmannschaft einen Athletiktrainer hat (wofür ist er sonst da?) , kann ich mir nicht vorstellen dass fast die ganze Mannschaft athletische Probleme hat. Wenn der Kopf/Seele nicht in Ordnung ist, lähmt das auch den Körper. Zumindest sehe ich das so.
    Wenn es doch stimmen sollte, dass die Mädels an mangelnder Athletik leiden, sollte Jensen den Bundesligatrainern Herbert Müller, Renate Wolf, Dirk Leun, Stefan Madsen usw ins Gewissen reden. Bin gespannt wie diese reagieren. In den Europa-Pokalen ist ersichtlich, dass sich die deutschen Mannschaften sehr schwer tun. Hat Jensen doch Recht?

    Es geht darum für etwas zu sein und nicht gegen etwas. Wenn mir das Projekt 1(Jensen) + 3 (Wolf, Leun, Schmidt) gefallen hat und es erfolgreich war, wieso sollte man nicht darüber diskutieren? Im Momment brauchen wir keine Tabus. Dass es aus logistischen , finanziellen und anderen Gründen schwierig ist auf Dauer eine solche Trainer-Konstellation aufrecht zu halten, ist mir schon klar. Auch der Vorschlag von Stainar (WM 2017) sollte ernsthaft geprüft werden. Ich persönlich bin für eine Dauerlösung die möglichst in 2 bis 3 Jahren greifen sollte.
    Deshalb hoffe ich, dass Jensen und Holtz die erste Nationalmannschft bis zur EM 2012 stabilisieren und dass man gleichzeitig vom DHB mit Massnahmen beginnt, die den gesamten Frauenn- und Mädchenhandball in Deutschland umkrempeln. Es wäre wünschenswert, dass man in Zukunft mehr über die gute Qualität des deutschen Handballs redet, als über die grösse des DHB. Was nutzt es, wenn der DHB etwa 850 000 Mitglieder hat und gegen Island-ein Land das weniger als die Hälfte Einwohner besitzt-den Kürzeren zieht.

    Nach der EM haben alle (auch hier) auf Osmann eingedroschen. Jetzt wirds mit Jensen auch nicht besser.

    Kann also nicht am Trainer liegen, oder ?!

    Speziell aus Leipzig (KSH) wurde mit schwerem Geschoss auf die beiden Vorgänger-Bundestrainer (Osmann und Emrich) gefeuert. Da jetzt der HCL Bundestrainer und Co-Trainer gestellt hat, wird es in Sachsen sehr wahrscheinlich ruhig bleiben. Jensen sollte und wird jedenfalls weiter Bundestrainer bleiben. Bis jetzt war die Einwärm- und Gewöhnungsphase. Jedenfalls hat seine Ausstrahlung noch nicht ausgereicht um den Spielerinnen mehr Selbstbewusstsein zu geben.

    Im Nachhinein frage ich mich, warum der DHB das erfolgreiche Experiment der Ungarn-Spiele nicht fortgesetzt hat. Jensen Bundestrainer und Wolf, Leun und Schmidt als Co-Trainer. Wenn sich die 4 auf Regeln des gegenseitigen Respekts und demokratischer Entscheidungen, bei denen der Bundestrainer bei einer Pattsituation das schwerere Wort hat, einigen könnten, hätten alle zu gewinnen. Es wären mehr Ideen da und wahrscheinlich bessere Lösungen.....

    Ich würde Dir Recht geben, wenn es rein um taktische Dinge und technische Feinheiten ginge. Aber viele der Mädels sind ja schon mit den Grundlagen des Handballsports überfordert. Wenn bei etablierten Bundesligaspielerinnen Werfen und Fangen schon zum Problem wird, dann bringt alle Zeit der Welt nix mehr. Von intensiver Arbeit mit Psychologen (wie heute während der Übertragung erwähnt) ist aber mal rein gar nix zu spüren - eher das Gegenteil ist der Fall. Das Spiel wirkt hektisch, planlos.... einfach hilflos. Und so leid es mir für Herrn Jensen tut.... man muss bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass er eine Fehlbesetzung ist.

    Konnte das Spiel am Nachnittag nicht sehen. Den Kommentaren nach habe ich mir eine weitere Folterstunde erspart. Möchte nur nachfragen: was wurde erwähnt? Die Mannschaft arbeitet intensiv mit Psychologen?

    Ob Jensen eine Fehlbesetzung ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls war er nicht in der Lage der Mannschaft die erhoffte Stabilität zu geben und der Co-Trainer auch nicht. Jensen hat zumindest die Verantwortung für das Geschehen übernommen. Mal schaun was die Zukunft bringt.

    Ich würde nach Jensen Trefilov für die DHB-Damenmannschaft verpflichten. Der weiss wie man die Spielerinnen motiviert.

    Steinar. Kurz zusammengefasst- von dem was Du eben geschrieben hast- dürfte das bisherige unbefriedigende Auftreten der deutschen Nationalmannschaft auf die mangelnde mentale Stärke, Egoismus und Unfähigkeit sich den Gegebenheiten(Schiedsrichter) anzupassen, zurück zu führen sein.

    Auch im Spiel gegen Island waren die Möglichkeiten am Ende da, aber Mietzner und Nadgornaja hämmerten den Ball an die Latte oder übers Tor oder was weiss ich wohin. Ich erinnere mich auch an das letzte EM-Spiel gegen die Ukraine als die komplette Mannschaft von der Rolle war. Wie kann es passieren, dass kaum noch eine Spielerin einigermassen normal agieren kann? Woher also diese Massenpanik? Gut, für Jensen ist es das erste grosse Turnier mit einer Nationalmannschaft. Ausserdem ist er noch jung (34). Ich hoffe, er zieht die richtigen Konsequenzen und ändert das was nötig und möglich ist.

    Unter dem Strich kann man schlussfolgern, dass sich einiges in der Ausbildung der Handballerinnen schon im frühen Alter ändern sollte. Dabei wäre es sinnvoll auch die mentale Stärke mehr in den Mittelpunkt zu setzen als bisher. Natürlich sollte eine bessere Technik (Ballbehandlung)und auch Athletik und Taktik gefördert werden. Die Indianer sagten: Haltet Körper und Geist gesund und stark. Heine Jensen hat jetzt die Möglichkeit einiges zu bewegen. Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei.

    Ohne Psychologe war früher. Heute ist eine andere Zeit, wir sollten nicht rückständig bleiben. Das ist meine Meinung.

    Eine Handball-WM ist doch keine Waldorfschule. Wenn man mit dem Druck nicht klarkommt, dann muss man auch nicht Nationalmannschaft spielen.

    Die Wechsel sehe ich nicht als ursächliches Problem an. Gegen Norwegen haben die Spielerinnen von der Bank doch gezeigt, dass man sie auch bringen kann. Das sind doch auch fast alles Spielerinnen, die den Anspruch haben eine Einsatzzeit zu erhalten. Das gilt es dann aber auch mit Leistung zu rechtfertigen. Und es sind einfach zahlreiche Spielerinnen dabei, die ihr Potential nicht abrufen, dazu gehören anders als bei den vorangegangenen Turnieren eben auch die Torhüterinnen.

    Bei der Heim-WM 2007 hatte die deutsche Männermannschaft mit einem Psychologen gearbeitet. Was ist so verkehrt, wenn auch die Frauen diese Möglichkeit bekämen? Das ist bei anderen Sportarten und auch in anderen Ländern im Handball gang und gäbe. Somit müsste man wahrscheinlich-um nach Deinen Massstäben zu urteilen-nicht 3/4 der Nationalmannschaft umbesetzen, weil 75% der Spielerinnen mit dem Druck nicht zurecht kommen. Im Spiel gegen Island ist mir in den letzten 10 Minuten (bis auf vielleicht Sabine Englert) keine aufgefallen, die mit dem Druck umgehen konnte.

    Auf der DHB-Seite ist zu lesen:

    Offizielle:

    Bundestrainer Heine Jensen
    Co-Trainer Jochen Holz
    Athletiktrainer Øyvind Rønhovde
    Videoanalyst Jens Hillmann
    Mannschaftsärzte Dr. Marcus Laufenberg
    Dr. Matthias Klepsch
    Dr. Klaus Lübke
    Dr. Birgit Hoffmeyer
    Physiotherapie Anja Gläsener
    Paul Jacob
    Edith Pastoors
    Christian Markus
    Christian Ruppmann

    Das Wichtigste was diese Damenmannschaft braucht ist eine geistig-seelische Betreuung. Wo ist der/die Mannschaftspsychologe/-psychologin? Man sieht ganz klar dass einige Spielerinnen mit dem Druck nicht fertig werden. Der grösste nationale Handballverband der Welt sollte sich eine solche Abteilung leisten können. Vielleicht sollten sowohl wir, als auch die Spielerinnen das Ganze etwas lockerer sehen. Wenn man nicht immer gewinnt, geht die Welt auch nicht unter.

    Vor der WM hatte ich ja schon geschrieben, dass sich in Brasilien das wahre Gesicht der Mannschaft zeigen wird. Nun haben wir es. Höchstwahrscheinlich noch Platz 4 in der Gruppe möglich....und dann gehts gegen Weltmeister Russland. Allerdings sind wir noch nicht so weit.

    Ich bin ganz ehrlich ettäuscht von den letzten zwei Spielen. War der Sieg gegen Norwegen doch nur ein Zufall/Unfall? Im Laufe eines Turnieres steigert sich normalerweise eine Mannschaft. Was passiert mit Deutschland? Von Spiel zu Spiel wird es immer schlechter. Woran könnte es liegen? Ist der deutsche Damenhandball doch nur Mittelmass? Ist der Trainer momentan doch überfordert? Ist Die Mannschaft noch nicht gut genug eingespielt?

    Wenn man auf der Webseite der IHF links unten auf die Rangliste der besten Nationen schaut, liegt Deutschland auf Platz 1 vor Russland und Dänemark. Wie lange wird das noch so bleiben?

    Habe von den Spielen gegen China und Island nur die letzten 20 Minuten gesehen. Wenn gegen China Nadgornaja die Kartoffeln noch aus dem Feuer geholt hat, ging gegen Island nichts mehr- weder bei Mietzner noch bei Nadgornaja. Woran es liegt, dass die Mannschaft so viele elementare Fehler macht, wäre interessant zu wissen. Auf diesem Wege wünsche ich gute Besserung. Vielleicht klappt es ja doch noch mit einem Sieg gegen Angola. Wir sind immer noch die Nr 1 bei Weltmeisterschaften. Liebe Mädels verspielt diese Position nicht.

    Unsere deutsche Mannschaft spielt offensichtlich alle Spiele nach dem Motto: "Egal wie der Gegner heisst, es wird knapp und es wird spannend...gegen Ende geben wir dann noch mal Gas". Manchmal geht diese Spielweise auf -manchmal nicht. Noch zwei solcher Siege und wir sind Erster in der Gruppe, Norwegen wird sich gegen Montenegro höchstwahrscheinlich durchsetzen. Was ich exzellent von Heine finde: er lässt absolut alle Spielerinnen ran. So verteilt man die Last auf alle Schultern, auch wenn die Ergebnisse kurzfristig nicht so toll aussehen. und die Spielerinnen bleiben alle bei Laune. Schade nur dass unsere Nerven über 60 Minuten ziehmlich strapaziert werden. Egal, unsere Mädels bleiben unsere Mädels.

    glückwunsch zum sieg gegen norwegen. in der ersten halbzeit gegen montenegro zeigten bloos mietzner und englert eine gute form. aus meiner sicht ist dieser kozentrationsabfall im vergleich zum spiel gegen norwegen unerklärlich. obwohl unsere mädels am ende ganz nah an einem unentschieden waren. auf jeden fall ist der zweite gruppenplatz drin. wenn norwegen knapp gegen montenegro gewinnt, oder es geht unentschieden aus, winkt platz eins für deutschland in der gruppe. die anderen mannschaften schwanken auch. weder ein sieg noch eine niederlage allein sind ausschlaggebend.

    Die Spielerinnen ziehen alle an einem Strang. Wenn es bei einer nicht läuft, kommt die nächste und gleicht alles aus. Die Entwicklung der Mannschaft ist gut, man hat den Eindruck, dass es Jensen gelingt, dem wahren Potential des Teams sehr nahe zu kommen. Die Integration aller Spielerinnen in die Mannschft ist dem Trainer bis jetzt prima gelungen. Das wahre Gesicht unserer Mädels wird sich dann in Brasilien zeigen. Ich bin momentan guter Dinge.