Beiträge von siebenberger

    Warum sollte er denn zurücktreten?? Dann hat Rommel in Trier doch das Image, dass er geht sobald die K***e dampft und das will er ganz bestimmt nicht!! Außerdem frage ich mich ob Siebenberger den Begriff "Lebenswerk" kennt! Denn ich glaube Rommel kämpft jede Sekunde dafür, dass es mit dem Bundesligahandball in Trier weitergeht!

    shoeless: Soweit ich weiß ist der Herr Dugall Mitglied bei Trier. Allerdings sitzen in dieser Kommision Leute aus mehreren Vereinen und er trägt somit nicht die alleininge Verantwortung!

    Eben. Wenn sein Lebenswerk in Gefahr ist, weil er bleibt, dann dürfte ihm die Entscheidung leicht fallen so schnell wie möglich zu gehen. Aber als Aussenstehender kennt man nicht alle Einzelheiten. Deswegen sind alle unsere Gedanken mit viel Spekulation verbunden.

    Wenn die Sponsoren ihr Engagement bei den Miezen vom Rücktritt Rommels abhängig machen, und dem Verein das Wasser bis zum Hals steht, stellt sich die Frage: warum will der Chef noch bis Saisonende warten und zieht nicht gleich den Hut ?

    Siebenberger da scheinst was verpasst zu haben, der erste der Hauptrunde ist für den EHF-Cup qualifiziert, ist wahrscheinlich bissel untergegangen da die ersten fast immer auch Meister wurden somit in der Champ.L. gemeldet worden.

    Mein Vorschlag war und ist: der Tabellenerste nach der Hauptrunde soll berechtigt sein Deutschland
    -im EHF-Cup zu vertreten (wenn Deutschland Platz 8 oder schlechter in der EHF-Rangliste belegt)
    -in der CL-Qualifikation (wenn einer der Plätze 1 bis 7 belegt wird).

    Nach der WM ist vor der EM...

    Qualifikationsgruppen mit Deutschland & Österreich & Schweiz

    GROUP 1
    1. GER Germany 4 26 35 : 61 0 0 2 2
    2. HUN Hungary 4 25 44 : 69 0 0 2 2
    3.BLR Belarus 0 -11 55 : 44 2 0 0 2
    4. AZE Azerbaijan 0 -40 75 : 35 2 0 0 2

    GROUP 5
    1. SWE Sweden 4 16 41 : 57 0 0 2 2
    2. CZE Czech Republic 2 1 56 : 57 1 0 1 2
    3. SLO Slovenia 2 -6 55 : 49 1 0 1 2
    4. AUT Austria 0 -11 65 : 54 2 0 0 2

    GROUP 7
    1. ESP Spain 4 14 42 : 56 0 0 2 2
    2. UKR Ukraine 4 12 40 : 52 0 0 2 2
    3. ISL Iceland 0 -6 48 : 42 2 0 0 2
    4. SUI Switzerland 0 -20 60 : 40 2 0 0 2

    Zu 1 ist mir nicht klar, an welcher Stelle die Fans am Strang ziehen sollen. ;)


    Schon die Tatsache, dass Fans in die Halle gehn oder nicht, um sich ein Handballspiel anzuschaun, ist ein Signal, das Folgen haben kann. Wenn sich der Fan ein T-Shirt, eine Trommel oder Tröte kauft, um die eigene Mannschaft anzufeuern, trägt das auch zur Handballkultur bei. Ganz zu schweigen, wenn z.B. die THC-Fans den Hallenboden bei den CL-Spielen auf- und abbauen. Die Fans sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Ich habe nur einige wenige Fälle genannt, in denen der Fan Einfluss üben kann.

    Zunächst muss man sich aber erst mal einig werden, was man denn gerne möchte. Leistungssport oder Breitensport - und dementsprechende Strukturen müssen dann geschaffen werden. Das fängt im Verband an, geht dann aufgrund der föderalen Strukturen über die RV und LV immer weiter hinunter und geht dann immer weiter. Welche Inhalte müssen vermittelt werden. Was ist mein didaktischer Ansatz - Ausbildung von Spezialistinnen oder Ausbildung von möglichst breit ausgebildeten Spielerinnen?


    Bei der Grösse des DHB und der Tradition des deutschen Handballs gibt es nur eine Antwort: Leistungs- und Breitensport.

    Und das fängt schon im tiefsten Jugendbereich an - Du bist die Wurfkuh, du machst die Tore - da kannst du dich in der Abwehr ruhig mal ausruhen.


    Ich wette Du bist ein Bulle.... :/:

    Das geht dann auch weiter über die positionsspezifische Ausbildung. Während bei uns die Spielerinnen (z.B. Luisa Schulze - die ist ja nur wegen Mietzner und Nadgornaja am Kreis, weil sie sonst nie Nationalmannschaft gespielt oder erst im hohen Alter wie jetzt Wohlbold debütiert hätte) bis 20 noch im Rückraum aktiv sind und dann erst im Seniorenbereich an den Kreis oder auch auf Außen wechseln und dort praktisch umschulen, fangen andere Länder schon viel früher mit einer Ausbildung auf diesen Positionen an. Ich habe da mal mit Danick Snelder drüber gesprochen, warum denn die Niederlande praktisch Kreisläuferinnen in einer derartigen Qualität serienweise produzieren. Die Antwort war relativ leicht - sie fangen früher damit an. Und wenn wir das nun mit unserer hohen Qualität im Tor verknüpfen, dann stellen wir ja auch fest, dass dort eben die Spezialisierung schon früh greift.


    Ich glaube auch, dass die Spezialisierung so früh wie möglich beginnen sollte. Wäre aber auch sinnvoll, dass man zuerst eine Allgemeine Handball-Ausbildung durchmacht. Danach sollte die Spezialisierung nicht nur allein für eine Position sondern zwei oder drei stattfinden. Jede Spielerin hat ihre eigenen Fähigkeiten und manchmal erfordert es die Situation (fehlende Spezialistin...) dass man umsteigen muss.

    Aber was bringt es mir, wenn ich das Anspiel an den Kreis mit einer Hand dank Kleber verwerten kann, wenn ich es in der Meisterschaft nicht nutzen darf?


    Ab wann (Alter) dürfen Kleber in Deutschland benutzt werden?

    Zu 9 - Ganz wichtig: Entscheidungsverhalten. Welche Optionen habe ich als Spielerin überhaupt? Wann ist eine Passweitergabe die richtige Entscheidung und wann drücke ich mich vor der Verantwortung? Wie schnell kann ich eine Situation vollständig umfassen?


    Das kommt mit der Erfahrung.

    Da sowohl Jensen als auch Mosebach dem DHB-Trainerrat (weiblicher Bereich) angehören, (Jensen ist auch in der Leistungssportkommission Frauen), haben sie wichtige Hebel in der Hand, mit denen sie Ihre Ideen umsetzen können. Dabei denke ich an die Einführung skandinavischer Strukturen, die von Mosebach so gelobt werden- Jensen ist Däne und hat einige Jahre auch in Norwegen gelebt, er dürfte sich damit auskennen. Wenn sie das nicht schaffen, dann weiss ich nicht wer. Ich hoffe sie legen ein Konzept auf den Tisch, besprechen es mit DHB und den Regional- und Landesvebänden und setzen es dann um.

    Ich denke, dass die Einführung einer Bundesliga bei der weiblichen A-Jugend einen wichtigen Impuls der Entwicklung des deutschen Frauen-Handballs geben würde. Regionale Aufteilung könnte nach den regionalen Verbäden gemacht werden. Mittel- und langfristig wird sich das auszahlen.

    Weitere Ideen:
    13. Vergeben von Jugendzertifikaten durch die HBF an Vereine die bestimmte Kriterien in Bezug auf die Jugendarbeit erfüllen.(talentschmiede)
    14. Einführung einer Bundesliga für die weibliche A-Jugend. Die Aufteilung könnte nach den Regionalverbänden vorgenommen werden.(siebenberger)
    15. Bei der Auswahl der Austragungsorte für die WM-2017 sollten auch die Frauenhadball-Hochburgen berücksichtigt werden. (HE)

    Wer weitere Ideen und Vorschläge hat: bitte die entsprechende Zahl und den Text hinzufügen. Danke.

    Zusammenfassung

    Entsprechend dem Thema "Quo vadis deutscher Frauenhandball?" (Wohin gehst Du deutscher Frauenhandball?) versuche ich die Ideen die mir gerade einfallen und die von vielen Stellen geäussert wurden, zusammen zu fassen. Ich bitte um Ergänzung und gegebenenfalls um notwendige Korrekturen.

    1. Alle sollen an einem Strang ziehen. (DHB, HBF, Vereine, Fans, usw)
    2. Der deutsche Frauenhandball hat ein hohes Potential, speziell auf den Tohüter-Positionen ist die Besetzung hervorragend.(Jensen, HE-HandballEcke)
    3. IHF-Women-Ranking: 1.GER (261 Punkte), 2.RUS(209 P.) 3.HUN(207 P.)
    4. Die Athletik soll besser werden sowie der Umgang mit dem Ball und der Mental-Bereich. (Jensen, HE)
    5. Die Tempogegenstösse sollten zahlreicher sein und besser ausgeführt werden (HE)
    6. Die Spielerinnen sollen sich besser an den Stil der Schiedsrichter anpassen. (HE)
    7. Die Jugendspielerinnen sollten 4 bis 5 mal pro Woche trainieren. (Mosebach)
    8. Spielerinnen sollten in der Jugend passen und fangen mit Klebemittel(Harz) trainieren dürfen.(Mosebach)
    9. Wichtig im Jugendtraining: Finten, Durchsetzungsvermögen, Abwehrverhalten, Schlag- und Hüftwürfe...(Mosebach. Steinar)
    10. Deutschland soll individuell den Anschluss wieder herstellen. (härter_schneller)
    11. Zusatzförderung der Trainerausbildung, Trainerqualität soll gesteigert werrden. (härter_schneller)
    12. Die Ausbildungsstrukturen sollten besser werden. (härter_schneller)

    Das war "nur" der Anfang der Liste. Hoffentlich folgen weitere Punkte, die unbedingt berücksichtigt werden müssen, wenn Deutschland wieder den Handball praktizieren soll, den es kann und der Spass und Freude macht.

    Da sind die Ausschüsse des DHB, welche für die Frauen und den Jugendbereich zuständig sind:

    Leistungssportkommission Frauen
    Horst Bredemeier
    Vorsitzender, Vizepräsident Leistungssport
    Peter Sichelschmidt
    Stellvertretender Vorsitzender, Sportdirektor
    Heine Jensen
    Bundestrainer Frauen
    Dirk Leun
    Vertreter des Ligaverbandes
    Ute Lemmel
    Bundestrainerin Nachwuchs weiblich
    Dr. Berthold Hallmaier
    Vertreter der Sportmedizin
    Prof. Dr. med. Petra Platen
    Vertreterin der Sportwissenschaft
    Georg Clarke
    Vizepräsident Jugend
    Peter Rauchfuß
    Schiedsrichterwart
    Jens Pfänder
    Bundeslehrwart
    Jürgen Barth
    Vertreter des Deutschen Sportbundes (DOSB)

    DHB-Trainerrat (weiblicher Bereich)
    Peter Sichelschmidt
    Sportdirektor
    Heine Jensen
    Bundestrainer Frauen
    Andreas Schwabe
    Bundestrainer Juniorinnen
    Ute Lemmel
    Bundestrainerin weibliche Jugend
    Wolfgang Mosebach
    Trainervertreter der RV/LV

    Vertreter des Ligaverbandes Frauen:
    Berndt Dugall

    Jugendausschuss
    Georg Clarke
    Vorsitzender
    Birgit Fritsche
    Stellvertretende Vorsitzende
    Carsten Korte
    Vorsitzender Jugendspielausschuß
    Marcel Haubold
    Jugendsprecher
    Daniel Bauer
    stellvertretender Jugendsprecher
    Marcus Weber
    stellvertretender Jugendsprecher
    Katrin Waniek
    Jugendsprecherin
    Suna Elden
    stellvertretende Jugendsprecherin
    Karl-Werner Breuer, Christian Krull, Renatus Dierberger, Olaf Bunge, Hans-Gerd Fries
    Vertreter der Regional- und Landesverbände
    Maria Jonas
    Jugendsekretärin
    Ute Lemmel
    Bundestrainerin Nachwuchs weiblich
    Christian Schwarzer
    DHB-Jugend-Koordinator männlich

    Frauenkommission
    Petra Wosnitzka
    Frauenbeauftragte
    Doris Birkenbach
    Beisitzerin
    Susanne Schu
    Beisitzerin
    Birgit Fritsche
    stellvertretende Vorsitzende Jugendausschuss
    Christina Haaser
    Beisitzerin
    Sandra Pleines
    Medienbeauftragte

    Bad Wildungen, Frankfurt/Oder, Rostock (zumindest früher mal), Leipzig, HaNeu, Blomberg, Leverkusen (wenn man Verein+Eliteschule+DHB-Stützpunkt rechnet), ....

    Zum Thema Minevskaja: Nur weil jemand zur besten Spielerin einer Partie gewählt wird, hat man noch lange kein gutes Spiel gemacht und sie war da beileibe nicht die beste, nur weil sie am auffälligsten war. Nach der Verletzung von Nadgornaja hat sie insgesamt einen Sprung nach vorne gemacht, die EM war kein Ruhmesblatt.


    In den Spielen der deutschen Juniorinnen die ich gesehen hatte, spielte sie die dominanteste Rolle in der Mannschaft-mit dem stärksten Selbstbewusstsein, sie machte auch die meisten Tore. Sie hat zumindest ihre Stärken verwertet und das ist ja schon was in einer deutschen Mannschaft. Dass es nicht in allen Spielen so war, weiss ich. Ich hoffe, dass sie nach ihrer Verletzung weiter ihre Fähigkeiten ausbaut.

    Na, dann haben wir schon 8 Vereine gefunden, wo intensiver trainiert wird. Und es gibt auch andere Vereine in den unteren Liegen, wo mindestens 3 mal/Woche geübt wird. Hat Mosebach jetzt nur die A und B Jugend gemeint, oder auch die C und D?

    Frage: wo gibt es in Deutschland Handball-Internate oder Sport-Schulen/Gynasien wo mehr trainiert wird, als 1 oder 2 mal die Woche?

    Habe nicht lange gesucht und gefunden. Die THC-B-Jugend trainiert 4 mal die Woche. Jetzt muss nur noch der Inhalt stimmen und die Welt ist wieder in Ordnung und wir können mit den Skandinavierinnen mithalten...Wahrscheinlich hat Herr Mosebach nicht seine Mannschaft gemeint.

    http://www.thueringer-hc.de/htmlsite/index…d=488&topmenu=2

    Was man sät, das wird man ernten.

    Nach der für Deutschland bescheidenen WM-2011 zerbrechen wir uns alle den Kopf über das, was zu machen ist. Einige sehen einen Hauptgrund im Jugendbereich.:

    Für Thüringens Landestrainer Wolfgang Mosebach liegen einige Ursachen des Scheiterns bereits im Jugendbereich. "Wie die Nordländer zum Beispiel Passen und Fangen trainieren, ist mit uns nicht vergleichbar", erklärt er. Das scheitere schon am Klebemittelverbot in den meisten Hallen. Auch die individuelle Ausbildung sei unterentwickelt. Finten, Durchsetzungsvermögen, Abwehrverhalten, Schlag- oder gar Hüftwürfe - es gäbe viele Defizite. "Statt vier-, fünfmal wie in Skandinavien trainieren unsere Mädchen in den Vereinen ein-, zweimal die Woche. Da bleibt vieles auf der Strecke, weil auch schon wieder die Spielvorbereitung für das Wochenende auf dem Programm steht."

    da bastelt sich mal wieder jemand die zahlen zusammen wie er es gerade braucht. Auch in deutschland trainieren die ambitionierten talente deutlich mehr als ein, zwei mal. Allerdings oftmals bei mehreren teams – mit unterschiedlichen trainern, inhalten etc pp. Also in der wjb, der wja und auch noch in einer auswahl, zudem den frauen...

    Und im norden ist vieles besser, aber nicht alles. Allerdings gibt es da eben bessere ausbilder und bessere ausbildungsstrukturen. Wenn in einem leistungsstützpunkt wie den dänischen colleges eben viel, aber auch gut trainiert wird, dann komm,t da was raus. Wenn, wie ganz offensichtlich in deutschland, in den "leistungsstützpunkten" viel, aber eben nicht so gut trainiert wird, eben weniger...

    Bei solchen aussagen frage ich mich eher, wie es sein kann, das auch spielerinnen des vollzeitinternates in erfurt aus dem training eben dieses kritikers die gleichen defizite haben wie die "aus dem kleinen dorfverein". So wie eine minevskaya, die nur einen sicheren wurf beherrscht und von einer sauberen grundstellung im zweikampf offenbar noch nie etwas gehört hat.

    Wenn er da von 1-2 trainingseinheiten spricht, macht das nur sinn für den jugendbereich. Und wenn dann dort die "spielvorbereitung" im mittelpunkt steht, geht es hier nicht um zu wenige trainingsumfänge, sondern um die trainerqualität in der halle. Denn ein kompetenter trainer im ausbildungsberich wird ganz gewiss nicht hingehen und "spielvorbereitung" betreiben – das ist charakteristika des erwachsenenhandballs.

    Es ist sicher richtig, dass individuell deutschland den anschluss schon lange verloren hat. Das heht aber nicht nur über umfänge, sondern vor allem über inhalte. Wir haben ganz offenbar ein trainerproblem in deutschland. Und das leider auch in parallelorganisationen – wie den verbänden, die (wenn es dort ein echtes interesse am frauenhandball geben würde) die defizite in der ausbildung mittels zusatzförderung beheben und lindern könnten.

    Zwei Worte zu Minevskaja: trotz ihrer Schwachpunkte, war sie die stärkste deutsche Spielerin der Juniorinnen bei der EM-2011. Ich würde es als gefährlich für die Juniorinnen bezeichnen, dass sie so abhängig von Minevskaja sind-obwohl Du ausgerechnet sie als "Schwachpunkt" siehst. Das dürfte nochmals das Desaster im Jugendbereich unterstreichen. Da sie langfristig verletzt ist, müssen die anderen es reissen. Mal schaun was passiert.

    Wenn ich mir unsere Jugendnationalmannschaft anschaue und da feststelle, dass da keine Rückraumspielerin auf halb decken kann, sondern zum Spezialistenwechsel entweder raus geht oder auf Außen geparkt wird, dann wird mir da schon schlecht... Wie heißt das so schön - Abwehrarbeit ist Einstellungssache und dann weiß man, wie es um die Einstellung dann bestellt ist. Aber die Wurfkühe sind ja auch die Prinzessinnen des Kaders, die bis zum geht nicht mehr verhätschelt werden. Und das wirkt auch noch dann bei der einen oder anderen verhinderten Nationalspielerin nach...

    Frage: wo gibt es in Deutschland Handball-Internate oder Sport-Schulen/Gynasien wo mehr trainiert wird, als 1 oder 2 mal die Woche?

    Um die 1.Bundesliga bis zum letzten Pfiff spannend zu halten, sind die Play-Offs das geeignetere System. Um die Liga gerechter zu machen, wäre ein einfaches Spielwerk mit Hin-/Rückspielen passender (eventuell mit 14/16 Mannschaften). Schliesslich gibt es das KO-System im DHB-Pokal schon.

    Natürlich haben sich zudem die meisten Bundesligisten für die Play-Offs ausgesprochen und letztlich dafür auch abgestimmt, weil die meisten diese als einzige Chance für sich sehen, doch eventuell Meister zu werden. Ob ein Verein 4, 6 oder 8 Spiele im normalen Hin-/RückSpiel-System oder in den Play-Offs absolviert, dürfte für die Europa-Cup-Mannschaften nicht von grosser Bedeutung sein.

    Für mich ist es sowieso ein Rätsel, dass die Saison bis zum 30. Juni geht, während die letzten Spiele im April/Mai stattfinden (könnte vielleicht für Studentinnen von Vorteil sein).

    Dass diese Saison extrem zerrissen aussieht, ist schlicht und einfach Sindelfingen zu verdanken. Mit 11 Mannschaften ist nur schwer etwas harmonisches zu machen.

    Die Idee von capitano, hie und da alle Spiele am Mittwoch auszutragen finde ich gut. Allerdings dürfte es da einige Haken geben: a) man kann die Spielzeiten nicht ansetzen, wenn mann nicht weiss wie weit die deutschen Mannschaften in den EC-Pokalen kommen, b) die meisten Vereine spielen lieber Samstags/Sonntags weil dann die Zuschauer besser zu erreichen sind.

    Dass Deutschland unter den ersten 7 Ländern in Europa ist und somit in dieser Saison 2 CL-Vertreter stellen konnte, ist den guten Ergebnissen (auch des HCL) der vergangenen Jahre zu verdanken. In dieser Spielzeit läuft es leider nicht so gut für unsere Mannschaften. Das kann sich aber auch wieder ändern.

    Das mindeste was erfüllt werden sollte wäre: der Erste nach der Hauptrunde sollte im EHF-Pokal spielberechtigt sein(falls Deuschland schlechter als Platz 7 in der EHF-Rangliste belegen sollte) oder für die CL-Qualifikation (falls Deutschland unter den ersten 7 ist). Das wäre ein Stück mehr Gerechtigkeit und würde die Hauptrunde spannender machen.

    Interessante Aussagen aus Thüringen:

    Für Thüringens Landestrainer Wolfgang Mosebach liegen einige Ursachen des Scheiterns bereits im Jugendbereich. "Wie die Nordländer zum Beispiel Passen und Fangen trainieren, ist mit uns nicht vergleichbar", erklärt er. Das scheitere schon am Klebemittelverbot in den meisten Hallen. Auch die individuelle Ausbildung sei unterentwickelt. Finten, Durchsetzungsvermögen, Abwehrverhalten, Schlag- oder gar Hüftwürfe - es gäbe viele Defizite. "Statt vier-, fünfmal wie in Skandinavien trainieren unsere Mädchen in den Vereinen ein-, zweimal die Woche. Da bleibt vieles auf der Strecke, weil auch schon wieder die Spielvorbereitung für das Wochenende auf dem Programm steht."

    "Statt vier-, fünfmal wie in Skandinavien trainieren unsere Mädchen in den Vereinen ein-, zweimal die Woche. Kann mich jemand aufklären, was da läuft? Jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Wenn das allgemein stimmt, was Herr Mosebach sagt, können wir das Kapitel "Frauen-/Mädchenhandball in Deutschland schließen...

    http://www.thueringer-hc.de/magazin/artike…d=27&topmenu=19

    Die Statistiken bestätigen das, was wir während des Turniers schon festgestellt hatten: von Spiel zu Spiel geht es bergab. Habe gestern nochmals mit meinem Vater gesprochen, der das Spiel Deutschland-Island auf meine Anregung hin angeschaut hat. Er hat mir gesagt, dass er den Fernseher abgeschaltet hatte, bevor das Spiel zu Ende war, weil er sich das Ganze nicht mehr anschauen konnte. Mit Sicherheit war er nicht der einzige der so reagiert hat. An dieser Stelle sollten die Alarmglocken läuten, weil der deutsche Frauenhandball einfach in gefahr ist. DHB, Spielerinnen, Bundestrainer, Bundesligatrainer, Jugendtrainer, Journalisten usw sind alle gefragt um etwas zu verändern, um der Sportart Handball, welche in Deutschland speziell für Mädchen kreiert wurde, ihren Stellenwert wieder zurück zu geben.

    Die Hälfte der Spielerinnen die in Brasilien dabei waren, gewannen vor 4 Jahren Bronze bei der WM in Frankreich. Die Mannschaft von damals war in der Lage im kleinen Finale zweimal einen 7-Tore Rückstand gegen Rumänien aufzuholen und am Ende eines dramatischen Spiels Bronze zu erkämpfen. Da ich damals in der Halle in Paris war, kann ich sagen, dass wir (die deutsche Fans) die Masnnschaft bis zum Umfallen angefeuert hatten. Die Mannschaft hatte dann auch bis zum Umfallen gekämpft und gewonnen. Zu den 8 Bronzegewinnerinnen sind auch noch 2 Juniorinnen-Weltmeisterinnen hinzugekommen. Wenn man sich also die CV's anschaut, erscheint der Ablauf der Vorrunde in Brasilien wie ein Enigma/Rätsel. Nichts bleibt wie es ist, alles ist in Bewgung. Gott sei Dank. Dabei denke ich vor Allem an die Entwicklung der Französinnen und Spanierinnen. Vor 4 Jahren waren die noch nicht so weit. Das gibt mir die Hoffnung, dass sich die deutsche Mannschaft auch noch steigern wird. Gerade die jüngsten der Mannschaft (Mietzner, Nadgornaja, Schulze), welche die grössten Wellen geschlagen haben-im Positiven wie im Negativen-könnten in zwei bis vier Jahren der Garant des Erfolgs sein. Warten wir's ab.

    ...Ursachen für das Abschneiden können natürlich auch Personalien sein. Hätte man Nadine Krause zur WM mitnehmen müssen? Hätte man Katja Schülke im Island-Spiel 50 Minuten im Tor lassen sollen? ...

    Die Antworten sind für mich klar. Ja. Nadine Krause musste zur WM, weil sie sich in den Vorbereitungsspielen empfohlen hatte. Vom Spiel gegen Island habe ich die letzten 20 Minuten gesehen und die Antwort ist Nein. Wenn eine Spielerin/Torhüterin nicht einen guten Tag hat, sollte sie nicht 50 Minuten lang spielen. Der Trainer ist verpflichtet zumindest Alternativen zu probieren. Als Englert kam, hatte auch sie sich vom hektischen, unkonzentrierten Spiel ihrer Kolleginnen anstecken lassen.

    Jensen ist noch sehr jung und bestimmt auch lernfähig. Es war sein erstes grosses Tunier mit einer Nationalmannschaft. Abgesehen davon gehe ich davon aus, dass einige Spielerinnen beim nächsten Turnier ihr Lampenfieber etwas ablegen können und mental stabiler werden.

    Steinar. Banale Frage: was meinst Du mit Wurfquote (Anzahl Tore/Anzahl Würfe x 100%) und Angriffseffektivität (Anzahl Tore/Anzahl Angriffe x 100%)?

    Was kann man nach der Beendigung der WM noch sagen?
    Deutschland hat das erste Spiel gegen den Weltmeister gewonnen und dann war eigentlich Schluss. Hatte die Mannschaft plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen? Isabell Klein meinte, den deutschen Spielerinnen und der Mannschaft fehlt die Qualität um mehr zu erreichen. Steinar behauptet dass die Qualität vorhanden ist, aber diese nicht auf dem Spielfeld umgesetzt wird. Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte stecken.

    Von dem was ich zum Beispiel bei Kerstin Wohlbold gesehen habe, kann ich behaupten, dass sie teilweise erschöpft und auch teilweise gehemmt gewirkt hat. Ich schätze, dass sie etwa 70% von ihrer Leistungsfähigkeit gezeigt hat. Und trotzdem möchte ich auch einen sehr positiven Aspekt bei ihr hervorheben: sie hatte die meisten Assists(20) im DHB-Team (Platz 20 von allen WM-Spielerinnen). Die ein oder andere 2-Minutenstrafe hätte vielleicht nicht sein müssen, im Eifer des Gefechts kann aber sowas passieren. Das fatale war, dass anders als ich es erwartet hatte, weder Nadine Krause noch Anna Loerper in die Bresche springen konnten. Auch sie zeigten nicht alles was sie fähig sind zu zeigen, obwohl sie -im Gegensatz zu Wohlbold-einige Grossturniere absolviert hatten.

    Wenn ich als Handball- oder allgemeiner Sportfan den Fernseher einschalte, um ein Handball-Spiel der deutschen Frauennationalmannschaft anzuschauen, erwarte ich, dass - egal wie gross der Druck ist-jede Spielerin in der Lage ist einen sauberen Pass zu spielen, den Ball sauber zu fangen, den Ball möglichst sauber auf das gegnerische Tor zu werfen, den Ball der eigenen Teamkollegin so zu werfen, damit er nicht von einer Gegnerin abgefangen wird..... So und NUR SO gewinnt eine Mannschaft die Herzen der Zuschauer. Ideal wäre dann noch, dass die Bälle auf das gegnerische Tor so zu werfen, dass die Torhüterin keine Möglichkeit hat, an den Ball zu kommen und dieser im Netz landet. Es erwartet niemand Perfektion, aber ein gewisses Maß an vernünftigem Handballspiel darf man von einem Land erwarten, dass auf der allgemeinen Rangliste der IHF auf dem ersten Platz steht.

    Natürlich hätte man in dem einen oder anderen Fall auch andere Spielerinnen nominieren können. Ob das am Endergebnis etwas geändert hätte, ist schwer einzuschätzen. Auf Halblinks dürften aus meiner Sicht die richtigen Spielerinnen gewesen sein: Mietzner(31) und Nadgornaja(29) erzielten die meisten Tore für Detschland (die Schwankungen dürfen bei den nächsten Turnieren gerne kleiner werden)und Krause hatte in den Vorbereitungsspielen sehr gute Ansätze gezeigt. Ausserdem hatte die Leverkusenerin auf RM angedeutet, eine wertvolle Alternative zu sein.

    Wer könnte sich jetzt altersbedingt laut Jensen zurückziehen? Ich sehe da eventuell nur Steffi Melbeck, obwohl auch sie, falls sie fit ist, weitermachen sollte. Ich glaube, dass die Mannschaft aber auch die Spielerinnen einzeln im Mentalbereich mehr arbeiten sollten. Dann wird sich niemand mehr so leicht aus der Bahn werfen lassen. http://www.thueringer-hc.de/magazin/artike…d=27&topmenu=19

    Was die Australierinnen angeht, glaube ich, dass die alle ins Paradies kommen: sie haben niemanden geschlagen....

    Glückwunsch Norwegen. Verdienter WM-Titel trotz des kleinen Stolperers gegen Deutschland im ersten Spiel. Norwegen ist ein harmonisches Gefüge von individuell starken Spielerinnen mit einem gemeinschaftlichen Teamgeist. Momentan sind die norwegischen frauen das, was Frankreich bei den Männern ist: Welt-und Europameister sowie Olympiasieger.

    Glückwunsch Espana. Erste WM-Medaille 2011-Bronze-ist gegen Dänemark erspielt worden (24:18). Auch hat Spanien seine erste Frauen-WM-Medaille in der Geschichte gewonnen.

    Ob Laura Steinbach und Mandy Hering den Spiess umgrdreht hätten? Ich weiss es nicht. An wessen Stelle hätte Steinbach spielen sollen? Susann Müller gehört vom Potential her auch in die Nationalmannschaft, ohne Frage. Ich kann zu ihrer Nichtnominierung allerdings nichts sagen, weil ich die Gründe nicht kenne.

    Die Junioren waren in den letzten Jahre recht erfolgreich. Kann man daraus nicht irgend welche Lehren ziehen und sie bei den Frauen+Juniorinnen anwenden? Mal schaun wie sich Heuberger als erfolgreicher Junioren-Trainer bei der Männer-EM als neuer Bundestrainer durchschlägt.