Beiträge von siebenberger

    PM THC: "Dem Jubel folgte Abschiedsstimmung. Der Präsident des Thüringer HC, Herr Dr. Karsten Döring, verabschiedete nach dem Spiel sechs Spielerinnen der Meistermannschaft. Ulrike Jahn, Willemijn Karsten, Melinda Geiger, Nora Reiche, Katrin Schröder und Idalina Borges-Mesquita verlassen den Verein.
    Wir wünschen ihnen alles Gute auf ihrem weiteren sportlichen und privaten Lebensweg."

    Weiß jemand warum Willemijn Karsten den Verein verlässt?

    Hier einige Videos mit den Neuzugängen:
    Mie Augustesen (zweite im All Star Team EM 2010) > http://www.youtube.com/watch?feature=…1&v=g7hN-ulYzx4
    Ana Gros > http://www.youtube.com/watch?NR=1&fea…n&v=TcFZ7Tg1GuI
    Sonja Frey (Nr 5, schwarz) > http://www.youtube.com/watch?v=_5ApFBfyGm8
    Anja Althaus > muss man hier nicht mehr vorstellen
    katarina tomasevic > siehe oben

    Immerhin hat eine Deutsche den CL-Pokal in diesem Jahr geholt. Glückwunsch. GritJurack und Anja Althaus mussten sich im CC-Cup mit Silber zufrieden geben. Lada Togliati gewann mit trefilov den Ehf-Cup. An dieser Stelle sollte man Leipzig ein Kompliment aussprechen: auch wenn sie keinen Titel geholt haben, haben sie die meisten Punkte für Deutschland in den Europapokalen gesammelt.

    Die Buxtehuder Torfrau ist in meinen Augen die Jubelkönigin der Bundesliga. Oder kennt ihr jemanden der emotionaler seine Mimik und Gestik präsentiert? Ihr Jubel-Stil ist so besonders, dass man nicht kaltbleiben kann.

    Weiss jemand, wann die Salza-Halle umgebaut werden soll? Sie soll dann etwa 1800 Plätze umfassen. Laut Bürgermeister von Bad Langensalza sind die Baupläne fertig.

    Ich glaube auch, dass im Rückspiel jede der beiden Finalistinnen eine 50/50 Möglichkeit hat, die Meisterschaft 11/12 zu gewinnen. Nachdem was in dieser Saison in Meisterschaft und DHB-Pokal passiert ist, kann man schnell ins Fettnäpfchen treten, wenn man sich auf einen Sieger festlegt.

    Glückwunsch an alle Teilnehmer. Es war eine spannende und ausgeglichene Veranstaltung ( 2x Entscheidung im 7m werfen).
    Glückwunsch an Oldenburg und an das "Live Im Netz" Team. Wir konnten mit guter Bild- und Tonqualität die Spiele verfolgn.

    Die absolute Spitze liegt in DK vielleicht noch höher, aber die breite Masse auch nicht. Und selbst dort gehen bei Viborg und Midtjylland die Etats in den letzten Jahren deutlich nach unten. Im letzten Jahr zumindest hatte z.B. Holstebro auch nur einen "durchschnittlichen HBF-Etat". Das klappt, wenn man halt Spielerinnen aus der eigenen Nachwuchsabteilung immer wieder einbindet (Toft, Kristiansen, Jonsdottir) oder eben auch studieren (Gravholt) oder arbeiten (Nörgaard) gehen.

    Deine Darstellung trifft auf viele Länder zu: es gibt eine Spitzenmannschaft (maximal zwei) pro Land und danach ist nicht mehr so viel los (Österreich, Slovenien, Montenegro...). In Deutschland gibt es keine Spitzenmannschaft, dafür gibt es eine ziemlich ausgeglichene Liga.
    Gegen eine Spitzenmannschaft in Deutschland hätte ich persönlich nichts. Dafür braucht man aber etwas Glück und Können von Seiten der Manager um spendable Sponsoren zu finden. Wenn man Dänemark (5,5 Mill Einwohner) mit Deutschland vergleicht (82 Mill Einwohner), schneiden die Skandinavierinnen dann doch ganz gut ab (was sportiches Niveau, Etats und Medienpräsenz angeht).


    Aber in Dänemark gibt es im Frauenhandball eine ganz andere Sponsoren-Kultur, mehr Sponsoren, mehr Geld. :(
    In Deutschland wäre sicherlich mehr machbar, hätten unsere Vereine die selben finanziellen Möglichkeiten.

    Wenn die dänischen Medien die Handballdamen oft live zeigen, ist es klar, dass die Sponsoren mitmachen. Es war mal die Rede, dass mehr TV-Zuschauer ein Frauen-Handballspiel anschauen als Männer-Fussball zum Beispiel. Das meinte ich mit Kultur.
    Sonst stimme ich Dir zu, dass am Ende das Geld ausschlaggebend ist. Ausserdem, glaube ich, dass in Deutschland mehr Sportarten auf hohem Niveau betrieben werden, als in Dänemark. Somit verteilen sich die Sponsorengelder auf viele Töpfe. Wer sich nicht attraktiv und Erfolgreich präsentiert, hat schlechte Karten: bei den Zuschauern, Medien und Sponsoren.

    Der Spielmodus sollte sich sowohl an den deutschen Bedingungen als auch an den starken ausländischen Ligen orientieren.

    Anzahl der Mannschaften
    Viele Mannschaften bedeutet, dass die Bundesliga in mehreren Ortschaften und Regionen anwesend ist und mehr Menschen daran teilnehmen. Mehr Masse kann, muss aber nicht mehr Klasse bedeuten. Ob dann mehr deutsche Spielerinnen für die Nationalmannschaften gefördert werden? Vielleicht. Heine Jensen sagt klipp und klar, dass die deutschen jungen Spielerinnen attraktiv für die Bundesligisten werden, wenn sie eine gute handballerische Ausbildung geniessen und somit auf höchstem Niveau auch international spielen können. Der Schwerpunkt dürfte, so wie im Forum und im DHB diskutiert wird, die höhere Qualität in der Jugendarbeit sein.

    PlayOffs?
    Ja oder nein? Einerseits kann man sagen, dass der DHB-Pokal und die Europapokale im KO-System gespielt werden.Somit sollte die Meisterschaft zumindest in einem normalen Hin-Rückrunden-System ausgetragen werden.
    Die CL ist eine Kombination von Hin-Rück-Spielen und KO-System. Somit kann man behaupten, dass die Meisterschaft mit PlayOffs eine gute Vorbereitung auf die CL ist-zumindest für die Mannschaften die sich international beteiligen.

    Es geht auch um mehr Gerechtigkeit. Da ist die dänische Liga ein Stück weiter.

    Was an Dänemark faszinierend ist: nicht nur die Handball-Frauen geniessen ein hohes Ansehen und viel Aufmerksamkeit. Auch de dänischen Männer sind an Deutschland vorbeigezogen. Es ist aus meiner Sicht eine Frage der Kultur.

    Den Modus mit 10 Mannschaften finde ich auch interessant.
    In der Hauptrunde spielen alle Mannschaften je 18 Spiele.
    Danach teilen sich die Mannschaften in Abstiegsgruppe(5 Mannschaften)
    und Meistergruppe (5 Mannschaften). In den Gruppen spielt jeder gegen jeden (8 Spiele).
    Erstplazierter der Hauptrunde geht in die CL-Quali.
    In beiden Gruppen nehmen die besserplazierten Bonuspunkte mit.
    Somit sind alle in der Hauptrunde bemüht erster zu werden oder zumindest die Meisterrunde zu erreichen- zumindest aber Bonuspunkte für den Abstieg zu bekommen.
    Die Belastung hält sich in Grenzen und es wird von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Alle Mannschaften haben somit die gleiche Anzahl von Spielen. Man kann finanziell einigermassen vernünftig kalkulieren.

    oh.
    geld wäre im falle von bayern münchen sicherlich nicht das thema. aber du kannst auch nicht einfach zu einem bezirksligisten gehen und dort 2-3 profis installieren, damit die den verein liga für liga nach oben schießen. das macht grad im frauenbereich der rest des teams nicht lange mit. und was jugendförderung betrifft gibt es da ja eh einen anderen verein der hier gut arbeitet ... und deswegen von anderen v. a. beneidet wird.

    Welchen anderen Verein meinst Du?

    talentschmiede. Der Glubb WAR mein Lieblingsverein-damit Du nicht ständig wiederholst, was der Unwahrheit enspricht.

    Im Falle Bayern München ist mit Sicherheit Geld da und in München gibt es auch Bedingungen und Talente für eine Jugendförderung. Die Bertolt Brecht Schule in Nürnberg hat ein gutes Konzept-warun die ihre Internetseiten nicht mehr aktualisieren? Kein Wunder dass die Talente aus Bayern flüchten.

    Wenn die Kommunikation der betreffenden Verantwortlichen so gut wie nicht stattfindet, wäre es Zeit dies zu ändern. Vermutlich ist die Kommunikation allgemein nicht ideal im DHB-sonst würde man diese Verhältnisse nicht tolerieren. Leute die für ein Land oder Bundesland die Verantwortung tragen, sollen sich bitte im INTERESSE der Leute die sie vertreten auch verhalten. Sie alle werden doch zumindest von den Leuten bezahlt die sie vertreten. Wenn sie das nicht können sollten sie sich einen anderen Job suchen. Der Fisch...

    Vielleicht sollten die Damen und Herren vom FDDH eingreifen und die Verantwortlichen zur Verantwort ziehen.
    http://www.fddh.de/index.html

    Frage an Uli Hoenes. Sie haben einmal gesagt: Im Handball oder Eishockey würde ich nicht einsteigen. Dabei ist die TV-Situation in diesen Sportarten doch vergleichsweise viel besser.

    Uli Hoenes: Mein Bauch sagt mir, dass es nur Basketball sein kann. Handball ist eine Supersportart, hat aber in München keine Tradition. Mit Eishockey hat der FC Bayern bereits viel Geld verloren. Diese Themen werden wir sicherlich nicht mehr anpacken.

    Ganzes Interview: http://www.basketball-ulm.com/OrangeZone_10-11/ausgabe07/

    Ich glaube schon, dass Uli Hoenes anders entschieden hätte, wenn er statt in der Basketball- in der Handball-Schulmannschasft seines Gymnasiums in Ulm gespielt hätte. Er gibt es allerdings nicht zu.
    Vor Jahresende 2011 hat Hoenes in einem Radio-Inteview des BR gesagt, dass die Frauenhandball-Mannschaft des FC Bayern mit 2 bis 3 Spielerinnen sowie einem neuen Trainer verstärkt wird. Mal schaun ob sich an der Grudhaltung des Präsidenten nicht doch etwas ändert. Zumindest könnte der FC Bayern ein Projekt zur Gründung eines Jugendleistungszentrum für Handballerinnen initiieren, meinetwegen bis zur WM 2017 begrenzt. Ich habe den Eindruck, dass in Bayern diejenigen die etwas im Handball machen wollen nicht können und diejenigen die etwas machen könnten nicht wollen. Es ist einfach zum heulen.

    Da scheint einer zu wissen, wovon er schreibt. Interessante Darstellungen.

    Ein weiterer Punkt der mir am Herzen liegt ist die meiner Meinung nach etwas ungleiche Ausbildungsstruktur. Wir legen bei der Talentförderung sehr viel Wert auf das individuelle. Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Grundtechnik 1 gegen 1, Fangen und Werfen / Passen. Was mir schon in jungen Jahren im oberen Leistungsbereich viel zu kurz kommt ist die spieltaktische Ausbildung. Warum mache ich wann was? Wir haben Nationalspielerinnen mit bestimmten überdurchschnittlichen Fähigkeiten, die wissen nicht wann Sie Ihre Waffen einsetzen können und sollen...


    Obwohl man Wert auf die genannten Eigenschaften/Fertigkeiten setzt, gibt es auch bei Nationalspielerinnen Defizite in diesen Bereichen. Ich muss dir zum Teil Recht geben. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Spielerinnen nicht wirklich wissen, was sie mit dem Ball anfangen sollen. Bei der letzten WM ist man allerdings zu vielen guten Torgelegenheiten gekommen, nur der Ball wollte nicht ins Tor.

    Wenn ich mir jetzt die letzten beiden Spiele der Jugend gegen die Niederlande anschaue: stark angefangen und dann stark nachgelassen!!?? (D-NED 32:25 und D-NED 23:31)Hauptgrund für die Niederlage waren die konsequenten niederländischen Gegenstöße. „Es ist uns nicht gelungen, die erste und zweite Welle entscheidend zu stören”, sagte Lemmel. „Die Spielerinnen der Niederlande waren schneller und sicherer im Passverhalten und haben uns phasenweise Anschauungsunterricht gegeben.” Da kommt dann alles zusammen was Jensen, Mosebach und Steinar beschrieben haben. Athletik, Abwehrverhalten, Passen, Fangen, und, und , und...

    Ich merke dass es viel Potential auch auf Ideen-Ebene gibt. Es wäre wirklich Zeit, dass sich ALLE zusammensetzen und Wege für die Zukunft finden. Der DHB sollte intensiv mit den Vereinen kommunizieren und alle sollten sich einbringen, besonders Trainer, Jugendtrainer, Vereinsleiter, Sportgymnasien-/Sportschulleiter, Ministerien, Journalisten....

    16. Handballinternate sollte es in allen Bundesländern geben. (Lefti73)
    17. 8-10 Schulstunden Sport/Woche. (Lefti73)
    18. Verbesserung der spieltaktischen Ausbildung im oberen Leistungsbereich.(Lefti73)