Beiträge von siebenberger

    Interessant ist, dass keine der vier grössten Metropolen Deutschlands - Berlin, Hamburg, München, Köln für die Leistungszentren des weblichen Handballs ausgewählt wurde.

    Ich werfe einen kurzen Blick auf die 4 ausgewählten, zukünftigen Leistungszentren für die weibliche Talentförderung.

    Stuttgart.

    Absolut gute Wahl, weil sich die Stadt im Zentrum von mehreren hochklassigen, Handballhochburgen befindet-Bietigheim, Metzingen, Neckarsulm, Waiblingen, Göppingen usw um nur die wichtigsten zu nennen.

    Dortmund.

    Absolut gute Wahl, weil es sich im Ruhrgebiet, dem grössten Ballungsraum Deutschlands, befindet. Wobei man erwähnen muss, dass mit Leverkusen und Blomberg, zwei hervorragende Handball-Nachwuchszentren und deutsche Frauenhandball-Hochburgen, nicht weit von Dortmund liegen.

    Über Dortmund haben wir uns schon etwas detaillierter ausgetauscht.

    Leipzig.

    Ist eine Frauen-Handball-Hochbung in Deutschland, besonders im Osten. Man muss leider sagen, dass es eine Hochburg war. In der "Hochzeit" des weiblichen Handballs wurden offensichtlich Strukturen geschaffen um den weblichen Nachwuchs zu fördern. Nehme an, dass dies ein Kriterium war um sich für diesen Standort zu entscheiden. Leider haben inzwischen andere Sportarten, z.B. Fussball, oder der männliche Handball an Wichtigkeit für die Sponsoren gewonnen und den weiblichen Handball in den Hintegrund gedrängt.

    Hannover.

    Ist keine weibliche Handball-Hochburg, aber eine männliche. Vielleicht Wird die Stadt durch das Leistungszentrum irgendwann auch bei den Frauen hochsteigen. Vemute, das die geographische Lage und die vorhandene Infrastruktur eine Rolle bei der Wahl gespielt hat.

    Hier ist die Liste der 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland.

    An drei der ausgewählten Standorten -Dortmund ausgenommen- befindet sich je eine Eliteschule des Sports.

    Eliteschule des Sports ist ein Prädikat, das durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) an Bildungseinrichtungen vergeben wird, die sich der Förderung des Leistungssports im Verbund mit Schule und Wohnen widmen. Das Prädikat wird für einen vierjährigen Zeitraum (olympischer Zyklus) verliehen. Jede Einrichtung ist an einen Olympiastützpunkt angebunden.

    Der Deutsche Olympische Sportbund

    Das geht aus den vorläufigen Durchführungsbestimmungen, hervor. Auf Nachfrage bestätigte auch Tim Oliver Kalle, Leiter Kommunikation des DHB, dass »zur Saison 2024/25 36 statt 48 Mannschaften in der 3. Liga Frauen spielen werden«.

    Wenn es VORLÄUFIG ist, weiß man was danach kommt?

    Hält der DHB an der Abschaffung der 3. Ligen fest? Ja? Nein?

    CSM Bukarest ist 3 bzw 4 Spieltage vor Ende der Spielzeit 22/23 rumänischer Meister.

    Hier ist das Spiel zwischen CSM Bukarest und Gloria Bistrita vom 22. Spieltag zu dem Zeitpunkt 1. gegen 2. Man vergleiche die Rahmenbedingungen des Spieles aus Rumänien mit denen vom Spiel Bietigheim (1.) gegen THC (2.) aus Deutschland.

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    Hier die Gruppen für die Qualifikation:

    Gruppe 1: Kroatien, Rumänien, Griechenland, Bosnien-Herzegowina

    Gruppe 2: Deutschland, Slowakei, Ukraine, Israel

    Gruppe 3: Niederlande, Tschechien, Portugal, Finnland

    Gruppe 4: Frankreich, Slowenien, Italien, Lettland

    Gruppe 5: Spanien, Nordmazedonien, Litauen, Aserbaidschan

    Gruppe 6: Montenegro, Serbien, Türkei, Bulgarien

    Gruppe 7: Schweden, Island, Färöer, Luxemburg

    Gruppe 8: Dänemark, Polen, Kosovo

    Im Grund ist mit dem Link schon viel gesagt. Die Mädels leben in kleinen WGs, werden bestmöglich dabei unterstützt, müssen aber auch eigenverantwortlich den Alltag managen. Also nicht wie im Fußball, wo alles hinterher getragen wird. Die Wohnungen liegen in einem Mehrgenerationenwohnpark und fußläufig sind sowohl das Schulzentrum als auch die Sportstätten erreichbar. Man kooperiert mit dem Hermann-Voechting-Gymnasium als Partnerschule des Leistungssports - hier bekommen die Mädels alle nötigen Hilfen aber auch unkomplizierte Freistellungen beispielsweise bei Lehrgängen. Unterstützung beim Nacharbeiten inklusive. Auch ein Sport Leistungskurs wäre hier möglich, außerdem ist die Schule Europaschule und Mintec Schule. Im Schul - und Sportzentrum selbst stehen 2 Dreifachturnhallen, eine kleinere Turnhalle, Schwimmbad und ein Sportplatz mit 400 -Meter- Bahn zu Verfügung.

    Die HSG selber spielt leistungsorientiert ab der B Jugend (in diesem Jahr im Qualifikationsspiel zum Achtelfinale an Bayer Leverkusen gescheitert), die A Jugend steht im Final4. Man war sowohl 1 x Deutscher Meister in der A und in der B Jugend

    Qualifikationsspiel zum Achtelfinale

    Die Ergebnisse der Handballakademie HSG Blomberg-Lippe können sich sehen lassen. Momentan sind es 14 Mädchen zwischen 16 und 18 Jahren die ausgebildet werden. Viele Bundesligaspielerinnen wurden dort aufgebaut. Die jetzige 1.BL-Mannschaft hat 4 ehemalige "Akademikerinnen" im Kader. Und diese Mannschaft hat gegen Bietigheim-dem Tabellenführer- mit nur einem Tor Unterschied knapp verloren. Gegen den Tabellen-Zweiten THC holte man in der Rückrunde beide Punkte. Platz 4 ist im Visier und damit das Startrecht in der Europa-Liga.

    Was eine Ortschaft mit nur 15 000 Einwohnern auf die Beine gestellt hat ist hervorragend.

    Zitat von der Internetseite der Akademie:

    "Blomberg ist seit vielen Jahren Landesleistungsstützpunkt des Handballverbandes Westfalen und Talentzentrum des Westdeutschen Handballverbandes. 2010 wurde der Standort Blomberg auch offiziell zum DHB-Stützpunkt ernannt."

    Somit befindet sich die Handballakedemie Blomberg-Lippe nicht im Luftleeren Raum sondern ist schon im DHB-Netz ein wichtiger Stützpunkt.

    Interessantes Zitat von der Akademieseite:

    "Die HSG Blomberg-Lippe sichtet jedes Jahr bundesweit Talente."

    Müller hat zwar betont, wie wichtig für ihn auch der Klassenerhalt der II. Mannschaft ist, ab dann nimmt er dieser vor dem Alles-oder-nichts-Spiel gegen Stade (sicher ist nur, dass der Gruppenerste in der Liga bleibt) die Spielertrainerin weg. Das geht aus meiner Sicht überhaupt nicht

    Das kann ich auch nur schwer bis gar nicht verstehen, dass man der 2. Mannschaft, in einem entscheidenden Spiel zum Klassenerhalt, einfach den Kopf wegnimmt. Jetzt warten wir ab, es gibt noch 2 Spiele, erst dann kann man sagen ob die 2. eventuell absteigt. Falls Mannschaften verzichten, in die 3. Liga aufzusteigen, wächst die Wahrscheinlichkeit dass 2 oder 3 Mannschaften der Relegationsgruppe in der 3. Liga bleiben. Das weiß man aber nicht.

    Das habe ich auch gar nicht bestritten .

    Aber wenn man "am Ende der Welt" lebt , muss man halt ein paar Km mehr einkalkulieren.

    Das ist bei vielen Sachen so , nicht nur beim Sport.

    Im Durchschnitt sind die gewählten Standorte für jeden in etwa 200 bis 300 km zu erreichen !

    Wenn Du auf der Insel Rügen oder in Passau/Bayern wohnst brauchst Du 4 bis 5 Stunden um zu einem Leistungs-Zentum zu kommen. Du hast es aber geschrieben-und das sehe ich auch so: man kann (leider) nicht jeder Nachwuchsspielerin ein Leistungszentrum vor die Tür stellen. Klar ist der Nord-Osten und der Süd-Osten etwas im Nachteil aber da ist die Einwohnerdichte auch niedrig im Verhältnis zu den anderen Regionen. Im Großen und Ganzen finde ich die Standortwahl der Leistungszentren in Ordnung. Man kann ja mit der Zeit - wenn man merkt, dass Änderungen notwendig sind, nachbessern. Wichtig ist, dass man eine Basis schafft.

    Es ist dieses universelle Gesetz der Polarität. Wenn Du in einem Bereich hoch hinauf willst kommen andere eventuell zu kurz. Es bedeutet teilweise Verzicht aber auch Disziplin. Wenn aber jemand diesen Weg der Hochleistung gehen möchte und sich dabei glücklich fühlt sollte er/sie diese Möglichkeit haben. Für solche Sportler sind die Leistungszentren/Handballakademien usw gedacht.

    Meiner Meinung nach sollte das Ziel nicht nur Weltmeisterin oder CL-Siegerin zu werden sein sondern einen schönen, hochklassigen Handball zu spielen.

    Alles in allem hat sich Müller offenbar verzockt, denn die II. Mannschaft hat in der Abstiegsrelgation in Stade ebenfalls verloren (29:33). ..........Warum er allerdings in diesem vorentscheidenden Spiel Spielertrainerin Jakubisova (die im Blomberg nur wenige Akzente setzen konnte), nicht bei ihrer Mannschaft gelassen hat, wird sein Geheimnis bleiben.

    Fazit: In dieser Woche ist das Rennen um die Plätze 2 - 6 nochmal spannender geworden Blomberg und Oldenburg sei Dank. Oldenburg ist für mich schon jetzt die Überraschung der Saison - ganz gleich, wo sie am Ende landen werden.

    ...und Annika Lott bräuchte dringend eine Pause. Die Langzeitbelastung macht sich bei ihr deutlich bemerkbar. Durch die Ausfälle von Sonja Frey und Madeleine Hilby musste sie die ganze Last in den letzten Wochen tragen.

    Hilby hat gegen Stade gespielt, allerdings, kein Tor erzielt.

    file:///C:/Users/Hans/Downloads/2-2-4-vfl-von-1850-stade-3-liga-frauen-vs-thuringer-hc-ii-3-liga-frauen-1.pdf

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    Mit Hannover-Badenstedt gibt es jedenfalls einen Drittligisten und Top-Ausbildungsverein und in Buxtehude sind die Möglichkeiten begrenz (Also z.B. Hallenkapazitäten) und da ist in Hannover vielleicht mehr drin. Bisher waren Henstedt / Buxtehude als Stützpunkt für SH/HH. Der Wechsel des Landesverbandes von Hamburg nach Niedersachsen könnte da auch seine folgen haben. Da gab es die Stützpunkte in Bremen/Hannover. Sie sind jetzt einer von mehreren Erstligisten im Landesverband. Mehr fällt mir dazu nicht ein, warum Hannover :)

    Der DHB sollte meiner Meinung nach mit allen Vereinen, die gute Nachwuchsarbeit leisten, zusammenarbeiten und diese fördern. Falls das Leistungszentrum Hannover hergerichtet wird sollte Buxtehude zumindest als Filiale in das Jugendleistungsnetz aufgenommen werden.

    Ich verstehe nicht ganz, warum nicht Buxtehude statt Hannover der Stützpunkt im Norden werden soll. Es ist ja unbestritten, denke ich, dass es dort prima läuft und sie sich aber nicht ausruhen, sondern immer nachlegen.

    UND: Sie haben unmittelbar nach Hochkochen der Fuhr-Sache gehandelt und dementsprechende Stellen im Verein geschaffen, ohne sich damit allzu sehr zu beweihräuchern.

    Bei einer Entscheidung spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle. Warum Hannover statt Buxtehude für den Norden gewählt wurde weiß ich auch nicht-zumal in der Hauptstadt von Niedersachsen nicht einmal eine 2.-Liga-Mannschaft vorhanden ist.

    Dein Beitrag auf der BVB News - Seite ist auch gut geschrieben. :thumbup:

    Es zeigt auch wie es gehen kann.

    Dem kann ich mich nur anschliessen.

    Empfehle es jedem zu lesen, was capitano/Sascha über Dortmund geschrieben hat.

    Dortmund vom DHB als Leistungszentrum zu wählen scheint eine gute Entscheidung gewesen zu sein.

    Von der Jugend bis in die Nationalmannschaft
    Nicht nur im Fußball gehört die Jugendarbeit von Borussia Dortmund zur absoluten Spitze. Auch im Handball weiß der schwarzgelbe Nachwuchs zu überzeugen. Der…
    www.bvb.de

    Und hier ist die Meinung vor Herbert Müller zum Spitzenspiel:

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