Zitat
Original von Teddy
Ich weiß nicht, ob alle Fahrer dopen - ich weiß auch nicht, ob ein einziger Fahrer dopt! Aber ich bin der Ansicht, dass die Radsportler sich aktuell den Generalverdacht des Dopings gefallen lassen müssen.
Sie haben zu lange egschwiegen, zu lange immer weiter gemacht, zulange nicht gehandelt - und wenn ich heute höre, dass einige meinen, die Fuentes-Sache wäre kein Doping, sondern nur die Einnahme von Medizin gewesen, dann müssen sie den Verdacht noch mehr ertragen.
Ob Cancellara dopt oder gedopt hat? Ich weiß es nicht, aber ...
a) er schimpfte über die Ehrenerklärung der UCI und bezeichnete sie als idiotisch,
b) er hat jedenfalls zwischen 2003 und 2006 mit Luigi Cecchini zusammengearbeitet, der vor 10 Jahren Riis zum Toursieg führte und ein Schüler von «Dottore Epo» Michele Ferrari ist.
Das mit Luigi Cecchini ist mir neu. OK, damit kann man einen vorsichtigen Dopingverdahct aussprechen. Zumindest muss der Fahrer dann damit leben, wenn man mit den bekannten Ärzten zusammen arbeitet. Wenn ich nicht dopen würde und würde unter z.B. Herrn Cecchini in Behandlung stehen, z.B beim Höhentraining, würde ich meine Zusammenarbeit mit ihm beenden, um jedem Verdacht aus dem Wege zu gehen, auch wenn er gute Arbeit macht.
Trotzdem habe ich ein Problem mit dem "Generalverdacht den sich jeder Fahrer gefallen lassen muss". Nehmen wir z.B. das junge Team Francaise Des Jeux mit den Fahrern Mickael Delage und Rémy Di Gregorio, beide 21 Jahre alt. Die beiden haben es nicht verdient als Doper bezeichnet zu werden. Die können nichts dafür, was seit Jahren und zZ passiert.
Und die Aussage "die Fuentes-Sache wäre kein Doping, sondern nur die Einnahme von Medizin " kam von spanischen Teams und die bitte nicht mit deutschen oder französichen vergleichen. Man sehe das Treffen der AIGCP.