Ein sehr interessantes und offenes Interview mit Christoph Theuerkauf nach dem Abpfiff und dabei sagt er etwas entschiedenes.
Er hätte viele Jahre in Mannschaften gespielt, die vom Kader nicht so stark waren, wie der aktuelle TBV Kader und er wäre damit nie abgestiegen. Der grobe Wortlaut. Daraus resultiert eine einfache Schlussfolgerung: Wenn der Kader genug Qualität besitzt, man dies aber nicht auf die Platte bekommt, siehe nach 9 Spieltagen mit 4 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht und auswärts gar nichts holt (schon letzte Saison), dann muss der Trainer gehen. So Leid es mir für die TBV-Spieler-Legende Florian Kehrmann tut.
Wenn man die letzte und aktuelle Saison hochrechnet, bedeutet dies bis Saisonende Auswärts maximal 2 Punkte, eher Null. Dazu Heimsiege gegen den BHC, Balingen, Stuttgart und zwei Mittelfeldmannschaften, wie Göppingen, Wetzlar, Hannover, Leipzig oder Gummersbach. Macht am Ende der Saison, wenn es gut läuft, 16 Punkte. Und damit steigt man ab.
Man kann sich das Elend noch bis zum 3. Advent anschauen. Man spielt Stuttgart (A), Göppingen (H), Wetzlar (A), Balingen (H), RNL (A) und Berlin (A). Da muss man eigentlich 6 Punkte holen. Tut man dies nicht. Trainer raus. Neuer, z.B. Dirk Beuchler rein und anschließend in 3 wichtigen, machbaren Spielen gegen Hannover (H), BHC (A) und Minden (A) Siege holen.
Dirk Beuchler war übrigens meiner Meinung nach, der beste TBV-Trainer der letzten 15 Jahre.