Beiträge von Muravej

    in dem bericht vom hamburger abendblatt hört sich das ein bisschen anders an. demnach also keine panikreaktion bezüglich des klassenerhaltes, sondern eine schnelle konzequenz aus der tatsache heraus, dass die mannschaft nächste saison nicht mehr mit ihr spielen wollte.


    Der Buxtehuder SV hat sich von Trainerin Heike Axmann (38) getrennt - zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde. Der Beirat der Handball-Marketing reagierte damit auf die sportliche Situation der BSV-Frauen, die einem Abstieg aus der Bundesliga nach 18-jähriger Zugehörigkeit so nah wie nie sind. Ausschlaggebend für die Trennung war ein Votum der Mannschaft, die in der neuen Saison nicht mehr mit der Trainerin zusammen arbeiten wollte. Für Heike Axmann war klar, sofort einen Schlussstrich zu ziehen. "Ich hätte mir gewünscht", so sagte sie, "wenn die Mannschaft diese Entscheidung viel früher getroffen hätte." Heike Axmann sieht sich auch selbstkritisch. "Ich hätte nicht in die Saison gehen sollen, ohne dass meine Forderungen nach weiteren Spielerinnen erfüllt werden", sagte sie. Dennoch ist Heike Axmann mit dem Herzen noch dabei. "Ich denke, sie schaffen den Klassenerhalt", sagte sie. Im Heimspiel gegen Blomberg sitzt sie auf der Tribüne. Allerdings braucht sie erst einmal Zeit, um die dreijährige Zeit zu verarbeiten. "Auf der einen Seite bin ich erleichtert", sagte sie, "auf der anderen Seite tut es weh." Jetzt genießt sie erst einmal ihre Familie - gestern gab es mit Ehemann und den beiden Kindern endlich wieder ein gemeinsames Abendbrot.

    panik, ja. aber ich meine dennoch, dass die entscheidung genauso gefallen wäre, wenn göppingen verloren hätte. die haben doch nicht sonntag nachmittag um halb 6 angefangen, darüber zu sprechen und dann erst pötzsch angerufen um zu sehen, ob er das macht.

    jetzt ist es passiert: von der homepage des buxtehuder sv:


    BSV Buxtehude trennt sich von Trainerin Heike Axmann
    Wolfgang Pötzsch übernimmt bis Saisonende
    Handball-Bundesligist BSV Buxtehude hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainerin Heike Axmann (38) getrennt. Nach einer Sitzung des Beirats der Handball-Marketing am Sonntag Abend teilte Manager Peter Prior die Entscheidung Trainerin Heike Ax-mann mit. Mit dieser Maßnahme reagierte der BSV auf die anhaltende Talfahrt in den letzten Spielen. Im Abstiegskampf der Bundesliga in den letzten beiden Spielen wird ein alter Bekannter das Team von der Bank führen: Wolfgang Pötzsch (57), bereits von 1990 bis 1992 Chef-Trainer des BSV. Wolfgang Pötzsch wird bereits am heutigen Montag erstmals das Training der Bundesliga-Mannschaft leiten und mit der Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Trier be-ginnen.

    Gemeinsam haben der Beirat der Handball-Marketing, Bundesliga-Obmann Michael Jungblut und Manager Peter Prior die Lage am Wochenende intensiv sondiert und auch ein Gespräch mit der Mannschaft geführt. Prior: „Wir haben den Eindruck ge-wonnen, dass die Chemie zwischen Trainerin und Mannschaft nicht mehr stimmt und Heike Axmann der Mannschaft nicht mehr die Impulse geben kann, die für die wichti-gen Erfolge in den letzten Spielen notwendig sind. Die Beurlaubung von Heike Ax-mann ist uns verdammt schwer gefallen. Sie hat unglaublich engagiert gearbeitet. Ihr hat letztlich auch das Glück gefehlt, dass zum sportlichen Erfolg notwendig ist.“ Ma-nager Prior weiter: „Ein Trainer-Wechsel ist kein Allheilmittel. Aber wir erhoffen uns einen neuen Motivationsschub für die Mannschaft in den letzten beiden Spielen. Jetzt sind die Spielerinnen gefordert, den Klassenerhalt für den BSV zu sichern.“

    Fast auf den Tag genau drei Jahre trainierte die frühere Weltmeisterin und langjähri-ge BSV-Spielerin die Bundesliga-Mannschaft. Das schwache Spiel am vergangenen Mittwoch in Leverkusen bildete einen weiteren Tiefpunkt in einer – auch durch viele Verletzungen – völlig verkorksten Saison. Trainerin Heike Axmann trug sich selbst nach dem Spiel schon kurzfristig mit Rücktrittsgedanken.

    Wolfgang Pötzsch ist seit fast 30 Jahren im Geschäft, trainierte in den 80er Jahren mit großen Erfolg die Handball-Frauen des ASK Frankfurt/Oder, nach seiner Buxte-huder Zeit war er unter anderem verantwortlich für die Männer-Zweitligisten Dessau und Aue. Schon bei der ersten telefonischen Kontakt-Aufnahme am Sonntagmorgen sagte der Buxtehuder Ex-Trainer spontan zu, seinem alten Verein zu helfen. Am Nachmittag sah er sich in seiner Heimatstadt Frankfurt/Oder das Bundesliga-Spiel des FHC gegen Blomberg an – und studierte dabei den Buxtehuder Gegner im letzten und möglicherweise alles entscheidenden Spiel am 31. März in der Halle Nord.

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    19.03.2007 / Handball-Marketing

    ich schließe mich dir an, auch was die schiedsrichterleistung angeht. von anfang an haben die beiden zum teil so daneben gelegen...schade. aber mir wäre es lieber, die zuschauer würden ihre mannschaft mal mit den trommlern zusammen anfeuern statt nur zu meckern, sei es über die schiedsrichter oder die eigenen spielerinnen. das würde in der situation mehr helfen.

    freiwillige vor, ich schätze, hilfe in der art könnte fast jeder verein gebrauchen.

    gewinnt fag in dortmund bleiben sie drin. und dann muss buxte gegen blomberg einen punkt holen, dann sind der bvb und ketsch weg. oh schande. der bvb hat jetzt schon nur noch theoretische chancen auf den klassenerhalt. ein sieg in frankfurt, wohl eher nicht...