Beiträge von Muravej

    Zitat

    Original von kerusz

    Nach 31:43??? Die Leipziger haben nichts falsch gemacht?


    Das ist ja unbestritten....natürlich kann es kein optimales Spiel gewesen sein, vor allem, was die Torleute angeht. Aber 31 Tore im EC auswärts zu werfen, das ist schon nicht so übel. Und wenn es denn stimmt, was Hähner sagt, dann haben die Schiris sehr eindeutig Schritte immer nur auf einer Seite gepfiffen....dann nutzt auch die beste Abwehrarbeit nix mehr! Und wenn dann die Torleute noch dazu keinen Ball halten, lassen sich 43 Gegentore schon erklären.

    Naja, bei der EM waren die Dänen ja auch ziemlich knapp dran an den eigentlich viel besseren Norwegerinnen (über das ganze Turnier gesehen), meinste nicht auch??? Ich traue diesen Schiedsrichtern schon einiges zu..die haben z.B. 1999 in Norwegen bei der WM das Viertelfinale Norwegen-Ungarn gepfiffen.....ich habs gesehen....sensationelle Leistung der beiden für Norwegen....da wurde halt Ungarn verschaukelt...die pfeifen immer für die, die am meisten bieten....wobei...vielleicht sind sie ja auch bei der letzten EM von beiden Seiten bestochen worden, jeder der Brüder von einer Seite....und das hat es wieder ausgeglichen und neutral werden lassen! :) :) :) Nein, Spaß beiseite...ich denke mal, es war schon was dran....und wenn Du dann auch noch komplett ohne Torhüter spielst....dann kann es eben nix werden!

    Für Rostock ging es tatsächlich nur noch um die "Goldene Ananas", für Weibern bestand aber immerhin noch die Chance auf eine Verbesserung. Konnten ja nicht wissen, was Oldenburg in Mainzlar macht. Insofern fair und klasse von Rostock, dass sie das Spiel durchgezogen haben. Ist ja vergleichbar mit dem Spiel Kirchhof gegen Leipzig, für den einen gehts um nichts, für den anderen aber noch um viel. Ist doch klar, dass keiner der drei aus dem Tabellenkeller gegen Oldenburg spielen will. Die sind nunmal eindeutig die besten der schlechtesten.

    Wenn man liest, wer das Spiel in Györ gepfiffen hat, dann kann man den Leipziger Aussagen bezüglich der schlechten bzw. einseitigen Pfeiferei schon glauben....die beiden waren internatioal doch schon mal gesperrt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich glaube, derzeit gibt es keine bestechlicheren Schiedsrichter als diese...ich habe die beiden selten mal gut/neutral pfeifen sehen.......

    Und Buxte, das ist ja wohl wirklich schade. Oder eher dämlich? Aber jetzt bin ich sicher, dass Bayer den Pott holt!!!

    Und zu Nürnberg: Dass es so eine Klatsche gibt hätte ich nicht erwartet. Ob diese Finanzgeschichte da vielleicht doch etwas bewirkt in negative Hinsicht? Mal sehen, ob die sich fangen können zum Final Four!! Aber für den HCL gilt ja das Gleiche....insofern...... :)

    Jetzt muss ich mich mal entscheiden, wer mir als CL-Sieger lieber ist....Slagelse oder Skopje...wenn ich ehrlich bin, keiner von beiden.....nun ja, die einen spielen eigentlich (bis auf Özel) recht unattraktiv, die anderen haben alles zusammengekauft, was möglich war....vielleciht gönne ich es der "großen alten Dame" Ausra Fridrikas noch einmal...mit so einem Titel die Karriere zu beenden (wenn es denn dann auch so ist) wäre ihr zu wünschen.

    So, jetzt schauen wir mal, ob Leipzig sich am Mittwoch in Kirchhof noch einmal zusammenreisst und fair die Hauptrunde zu Ende spielt. Nach dem Knaller gestern in Györ müssten sie ja mal ein bisschen was zeigen um Selbstvertrauen für das Final-Four zu bekommen........

    Auszug aus Nürnberger Nachrichten vom 15.4.05


    Inzwischen hat sich auch Keltsch zu Wort gemeldet, der zwar einräumt, mitschuldig an der Misere zu sein, andererseits den Schwarzen Peter an die Führungsspitze der Handball-GmbH um Reimund Gründler und Markus Schüle weitergibt, indem er darauf verweist, dass seine Firma „Pasta Campione“ den Sponsorenvertrag zum 24. März wegen Nichterfüllung durch die Handball-Marketing GmbH fristlos gekündigt habe. Allerdings spreche man mit den Verantwortlichen weiter darüber, wie durch eine Gemeinschaftsaktion die Saison zu Ende gespielt werden kann. Und wieder gibt es Versprechungen: Er stehe derzeit in Verkaufsverhandlungen und Teile des Erlöses werde er zur Schließung der finanziellen Lücke zur Verfügung stellen. Wann, sagt Keltsch jedoch nicht, doch die Zeit eilt.

    RAINER WEICHENRIEDER


    Das ist auch sehr schön, was genau hat den die Handball-GmbH wohl nicht erfüllt? Nicht genug Nudeln in der Halle verkauft oder was?

    TV Mainzlar hinterlegt Bürgschaft
    Verein entscheidet sich damit für Fortführung der Bundesliga-Engagements - Jetzt soll sportliche Absicherung folgen

    GIESSEN (am). Wichtig ist bekanntlich auf´m Platz. Doch wichtig ist für die Handball-Bundesligisten auch, die Regularien zur Teilnahme am Spielbetrieb zu erfüllen. Und die hat der TV Mainzlar jetzt für die Saison 2005/06 erfüllt - wobei allerdings noch ein Fragezeichen hinter der sportlichen Heimat in der nächsten Runde gemacht werden muss. In einer offiziellen Pressemitteilung erklärt Vorsitzender Rolf Kern für den Verein, "dass der TV 1905 Mainzlar die Bürgschaft in Höhe von 35000 Euro für die Saison 2005/2006 bei der HBVF (Handball-Bundesliga-Vereinigung der Frauen) hinterlegt hat. Die Frage der weiteren Zukunft des Bundesligahandballs beim TV 1905 Mainzlar entscheidet sich deshalb ausschließlich auf sportlichem Weg."
    Der Beschluss zur Fortführung des Bundesliga-Engagements und zur Hinterlegung besagter Bürgschaft fiel am Mittwoch abend auf einer Gesellschafterversammlung der "Staufenberg-Mainzlarer Handball GmbH", die für den Bundesliga-Spielbetrieb des TVM verantwortlich zeichnet.
    Damit haben das morgige letzte Heimspiel der Hauptrunde B gegen den VfL Oldenburg und die anschließenden beiden Begegnungen der Play-down-Runde ihre sportliche Bedeutung behalten - und darf die Samstagspartie in der Sporthalle der Clemens-Brentano-Schule in Lollar vielmehr als Möglichkeit zum Neuanfang am Ende der Saison gesehen werden. "Sonst wäre das Restprogramm bedeutungslos geworden", weist Manager Bernd Bierau auf die weitreichende Bedeutung der Entscheidung hin.
    Zu seiner persönlichen Zukunft mochte sich der langjährige Macher nicht äußern, nachdem es zuletzt Spekulationen über ein Aussteigen aus der sportlichen und wirtschaftlichen Leitung gegeben hatte. Er werde sich noch einmal in aller Ruhe mit seinen Mitstreitern Rolf Kern und Berndt "Bedu" Dugall (Bundesliga-Obmann) zusammen setzen und dann eine Entscheidung treffen. Vor den drei entscheidenden Spielen wolle er auf keinen Fall Unruhe heraufbeschwören, sagte Bierau.


    Giessener Anzeiger vom 15.04.2005


    Der letzte Absatz ist gut: Bierau will keine Unruhe heraufbeschwören....hat er das mit der Gehälterkürzung nicht schon gemacht????


    Und in dem Zusammenhang habe ich mein Giessener Anzeige folgendes gefunden.Auch wenn das schon ein paar Tage alt ist, das trifft es wohl leider ziemlich genau.


    TIFF 23.03.2005

    TV Mainzlar braucht frische Man-Power

    Zur Situation des TV Mainzlar:
    Was wird nur aus dem Bundesligisten TV Mainzlar?
    Fast jedes Wochenende besuche ich eine Sportveranstaltung und schaute auch wieder einmal beim letzten Heimspiel des TV Mainzlar rein. Was ich dort vorfand, stimmte mich sehr traurig: Eine langweilige Sportveranstaltung mit Gesichtern, die ich dort auch schon vor zehn Jahren sah. Geringe Zuschauerzahlen und vorwiegend altes Publikum. Dazu eine Stimmung wie beim Schachspielen. Und am Schluss ganz nebenbei auch wieder eine Niederlage für die TV-Mädels. Gedanken wie "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" und "Bundesliga in Mainzlar, wie lange noch" gingen mir durch den Kopf.
    Woran liegt es? Wirtschaftlich schwache Zeiten? Schlechte Zeiten oder amtsmüdes Umfeld? Warum so wenig neue Gesichter? Findet man nicht die richtigen Macher oder wollen die, die hier vor 15 Jahren den Aufbau betrieben haben, wieder alles mit ins Grab nehmen?
    Im Fußball gibt es gute Beispiele. Da übergibt ein Reiner Calmund seinen Nachfolgern ein bestens bestelltes Feld. Und man hat ihm ein Denkmal gesetzt...! Jetzt hat auch noch Ludmilova - die mit dem Ball tanzt - aufgehört. Ohne sie steht die Mannschaft am Tabellenende und man fragt sich, gegen wen diese noch gewinnen will?
    Will man im Umfeld ganz bewußt die Lichter ausgehen lassen oder findet sich doch noch frische Man-Power für die Zukunft?
    Positive Beispiele gibt es in den Sporthallen Gießen und Wetzlar genug.

    Josef Schneider, Gießen

    Keine Ahnung, ob man das irgendwie aufnehmen kann....wenn, dann interessiert mich die Antwort auch brennend!


    Und zu Özel: Ja, er hat sich nach ihr erkundigt. Sein Informant hat ihm aber abgeraten....zu faul oder so ähnlich. :)

    Gut für Hypo......schade, dass ich es nicht sehen kann. Bin leider zeitgleich woanders. Das würde mich schon interessieren!! Wird bestimmt ein ganz heisses Ding! Nun ja, man kann ja nicht alles haben!

    Na ja, wenn der Etat für nächste Saison gesichert ist (ob das stimmt wird sich zeigen, aber offensichtlich glauben die Spielerinnen ihrem Coach oder der GmbH oder wem auch immer).....offensichtlich herrscht da ja ne gute Stimmung im Team und erfolgreich sind sie auch.

    Rhein-Zeitung von heute! ?( ?( ?( ?( Was sagt das nun?


    Die Mannschaft weist den Weg

    Handball-Bundesliga der Frauen: Der TuS Weibern kämpft momentan auf allen Ebenen um die Zugehörigkeit zum Oberhaus

    Nicht nur die Bundesliga- Handballerinnen des TuS Weibern kämpfen verbissen um den Klassenverbleib im Oberhaus - auch die Vereinsverantwortlichen sind derzeit dabei, die Planungen für die nächste Saison zu intensivieren.

    WEIBERN. "Wir wollen den Leistungssport in unserer Region sichern und dafür die Weichen stellen." Diese Aussage des TuS-Managers Jörg Hück wird dadurch untermauert, dass der TuS Weibern entgegen zwischenzeitlicher Bedenken nun weiterhin alles daransetzen wird, im Fall des sportlichen Klassenverbleibs die Erstligalizenz zu erhalten. "Auf der entsprechenden Sitzung am vergangenen Donnerstag sah es noch schlecht aus, aber die Mannschaft weist den Weg. Durch die überzeugende Leistung gegen Kirchhof haben wir Rückenwind erhalten. Fünf Sponsoren und Privatleute aus Weibern und der Region haben sich bereit erklärt, die erforderliche Bankbürgschaft abzugeben", freut sich Hück.

    Dabei greift der TuS zu einem legalen Trick. Für die Erste Liga ist eine Bürgschaft von 35 000 Euro erforderlich, für die Zweite Liga eine von 20 000 Euro. "Wir stückeln diese Summe in zwei Bürgschaften über 20 000 und 15 000 Euro. Das ist den Statuten nach möglich und hat den Vorteil, dass wir dann, wenn wir letztlich doch aus finanziellen Gründen auf die Erste Liga verzichten würden, die 15 000 Euro zurückerhalten. Würde nur eine Bürgschaft über den Gesamtbetrag abgegeben, wäre dieser im negativen Fall futsch", verrät Hück.

    Allerdings ist damit nur ein Schritt auf einem langen Weg getan. Unabdingbar ist das weitere finanzielle Engagement der bisherigen Sponsoren im bisherigen Maß - oder besser noch darüber hinaus. Indirekt wirbt Hück dabei auch um diejenigen Förderer, die bislang vielleicht Volleyballspitzensport unterstützt haben. "Wenn wir den einzigen Bundesligisten im nördlichen Rheinland-Pfalz stellen, finden sich vielleicht weitere Sponsoren. Es wäre doch nun wirklich schade, wenn nach der tollen Arbeit bei MAOAM Mendig im Hochleistungsbereich eine weitere Bastion fallen würde. Wir wollen dabei nicht nur die Förderung durch unsere Partner, sondern werden auch die entsprechenden Gegenleistungen bieten", so Hücks eindringlicher Appell.

    Natürlich ist dem TuS-Manager klar, dass auch im sportlichen Bereich noch eine ganze Menge Herausforderungen auf den Verein warten. Trainer A alsteinn Eyjólfsson sei "schon allein auf Grund seiner hervorragenden Arbeit" in jedem Fall erster Ansprechpartner für die neue Saison. Der Isländer, der zuletzt offen mit einer Rückkehr in seine Heimat liebäugelte, bestätigte gegenüber der Rhein-Zeitung dann auch: "Es ist durchaus möglich, dass ich weiter in Weibern tätig sein werde, wenn die Rahmenbedingungen und die Konzeption stimmen. Wir als Mannschaft können nur versuchen, sportlich die Weichen zu stellen. Der Rest ist Vorstandssache." Angesichts der jüngsten Leistungen der TuS- Handballerinnen und den Neuigkeiten auf Vorstandsebene könnte somit ein "zweiter Fall MAOAM Mendig" am Ende vielleicht doch noch vermieden werden. (htr)

    Quelle: Rhein-Zeitung

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war das ja auch eines der Probleme beim TV Lützellinden damals. Die neu gegründete GmbH hat die Lizenz vom Hauptverein nicht bekommen, weil da noch ne Menge Kohle zu begleichen war. Irgendwie sowas war da mal.....!

    Ich meine ja auch, dass die das irgendwie hinbekommen. Warten wir es mal ab!!

    Nun ja, 80.000-90.000 Euro innerhalb von 14 Tagen würde ich nicht gerade als wenig bezeichnen. Ausserdem geht die Saison ja noch weiter und bis Saisonende steht dann ein Betrag von insgesamt 200.000 Euro im Raum. Wahrscheinlich müssen die Spielerinnen jetzt nach Kroatien und Riesa trampen...... :mad: