Beiträge von Krusty

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    Original von Jenny

    Und auch wenn viele das vielleicht als total daneben und falsch ansehen ...gestern nach dem THW Spiel wurden die letzten 10 Minuten vom Spiel Flensburg - Zagreb gezeigt und alle Kieler bejubelten jedes Zagreber Tor wie ein Kieler Tor ;) und auch Musik wurde bei jedem Tor von Zagreb eingespielt etc. - eine sehr lustige Angelegenheit war das ja schon irgendwie :D

    Oha, wenn das umgekehrt in FL so passiert wäre, würde hier wieder das Kieler Wutgehäul angestimmt. ;)
    Aber Haupsache, ihr hattet euren Spaß denn Paris ist ja doch eher mittleres Bundesliganiveau.....

    Zitat

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    Wie kann es z. B. angehen, das die Flensburger Vereinsführung vor jedem Spiel eine Videoschleife zeigt, in der ausschließlich Tore gegen den THW zu sehen sind. Da wird der Hass offensichtlich von Seiten des Vereins bewusst geschürt. Oder zumindest die Reaktion von vielen hirnlosen Idioten bewusst in Kauf genommen.

    Wie die angeblichen "Naziparolen" (an die ich nicht glauben kann - wenn es so wäre, wäre dies allerdimgs IMHO schlimmer als Feuerzeugwerfen) ist dies auch eine von den Unwahrheiten des Artikels von Herrn Plöhn.

    Wenn ich mich recht erinnere wurden 1 Mal (nach einem Spiel gegen Kiel) im Foyer Spielausschnitte von solchen Toren gezeigt. Aber, Übertreiben veranschaulicht! oder doch nicht??

    Eine sachliche Auseinandersetzung wäre bei diesem sensiblen Thema jedenfalls vernünftiger gewesen.

    Hier nun die Pressekonferenz aus FL mit einigen interessanten Informationen:

    23.08.2005 14:54 -
    2002, 2003 und 2004 lud Teampartner „Motorola“ zur Saison-Eröffnungskonferenz der SG Flensburg-Handewitt in seine Räumlichkeiten. Und – alle aufmerksamen Beobachter der Handball-Szene werden es wissen – die anschließende Spielzeit brachte mindestens einen Titel. Die zahlreichen Gäste der Veranstaltung fragten sich angesichts dieser tollen Bilanz zwangsläufig: Wird die SG wieder nach den Sternen greifen? SG-Geschäftsführer Thorsten Storm schob den Ball weiter an seinen Trainer: „Ich vertraue da ganz auf Kent-Harry Andersson. Ich weiß, da wird am Ende schon etwas herauskommen.“
    Der Gepriesene äußerte sich etwas zurückhaltender. „Die Vorbereitung lief fast schon zu gut“, sagte der Schwede und blickte auf elf Siege in elf Testspielen. Sein gefestigtes Kollektiv, das auf einigen Positionen angereichert wurde, scheint im Gegensatz zum erwarteten Hauptkonkurrenten THW Kiel bereits bestens in Schuss. „Man sollte auf uns aufpassen“, wagte Kent-Harry Andersson dann zumindest eine „halbe“ Kampfansage. Die Favoritenrolle vergab der 56-Jährige aber an die „Zebras“, ohne Lemgo, Magdeburg oder Gummersbach reale Chancen abzusprechen. „Die Kieler haben die stärksten Spieler, müssen auf einigen Schlüsselpositionen aber neue Akteure integrieren. Das braucht etwas Zeit.“
    Im SG-Lager waren sich am Dienstag alle einig: Ein Traum wäre es, einmal die Champions League zu gewinnen. Das Achtelfinale scheint fest gebucht. „Das müssen wir schaffen“, kündigte Kent-Harry Andersson an. „Auch wenn sich Paris verstärkt haben soll.“ Aber was kommt danach? Der berühmte Ritt auf der Rasierklinge? „Wir wissen aus dem letzten Jahr“, erläuterte Thorsten Storm, „dass ein schlechtes Spiel, ja ein verschlafener Moment, alle Hoffnungen beenden kann.“ Keine Frage: Die Champions League ist der Titel, den man am schlechtesten planen kann. Der SG-Tross arbeitet aber intensiv am „Traum“. Sören Stryger: „Wir trainieren noch härter als in der letzten Vorbereitung.“
    Der Däne behält übrigens trotz des reformierten Handball-Regelwerks vereinsintern den Status eines Kapitäns. „Er macht wirklich eine gute Arbeit“, lobte ihn Kent-Harry Andersson, während Thorsten Storm diese Modifikation als „Schwachsinn“ bezeichnete. „Da wurde eine Regeländerung vorgenommen, nur um etwas zu ändern.“
    Erstmals moderierte Gerd Nielsen, bestens bekannt vom Hallen-TV, die Saison-Pressekonferenz. Ihm rutschten zwei Fragen über die Lippen, die die Fan-Gemeinschaft besonders interessieren dürften. Was war dran an den dänischen Zeitungsberichten, die über einen Wechsel von Joachim Boldsen zum FC Barcelona spekulierten? Die Antwort des „Traktors“: „So wie es aussieht, bleibe ich bis 2007 bei der SG.“ Und was ist mit der Ära „Lars Christiansen“? Die Antwort des dänischen Linksaußen: „Das entscheidet sich im Dezember oder Januar. Zu 90 Prozent werde ich aber nach Dänemark zurückkehren.“

    Die SG-Pressekonferenz war so gut besucht wie nie.

    Unklare Personalien. Umso besser, dass Thorsten Storm vorsorgte und Kent-Harry Andersson seine Wunschkandidaten in die Halle „zauberte“. Kasper Nielsen („Athletik-Vorbild“), Michael Knudsen („Nachfolger von Klimovets“) oder Igor Kos („kann im Rückraum und Rechtsaußen spielen“) scheinen ins Gefüge zu passen. Und natürlich auch der „pfeilschnelle“ Goran Sprem, der besonders strahlte: Er hat endlich eine Wohnung gefunden.
    Mit Gehhilfen saß Blazenko Lackovic im Kreis der Mannschaft. Es sieht aber so aus, dass er zum Bundesliga-Start in Lübbecke (7. September) wieder mit von der Partie ist. Dann fehlt nur noch einer: Christian Berge. Der an Krebs erkrankte Spielmacher schloss in Norwegen seine Chemo-Therapie ab. „Der August ist für ihn ein ganz schwerer Monat“, erzählte Sören Stryger von der letzten Mail aus Trondheim. „Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren – und er kann nicht mitmachen. Hoffentlich sehen wir ihn bald wieder.“
    Große Anstrengungen unternahmen in den letzten Monaten Thorsten Storm, die SG-Gesellschafter und der von Sven Olsen geleitete Wirtschaftsbeirat. Ein neuer Rekordetat von 4,4 Millionen soll garantieren, dass die SG auch zukünftig im „Konzert der Großen“ mitmischt. „Wir sind in Bereiche vorgestoßen“, staunte selbst SG-Schatzmeister Helmut Ermer, „bei deren bloßen Nennung wir vor wenigen Jahren für verrückt gehalten worden wären.“ Ein Mosaikstein dieser finanziellen Unterstützung: Rund 5600 Dauerkarten wurden für die 17 Bundesliga-Heimspiele und drei Vorrunden-Paarungen der Champions League abgesetzt.
    Auch der Kreis der Teampartner erfuhr eine weitere Auffrischung. Lohndirect, Orion und Mobilcom sind neu dabei, andere haben verlängert und ihr Sponsoring erweitert. Der Club 100 wuchs inzwischen auf 162 Mitglieder. „Das ist eine tolle Leistung“, gratulierte Roland Reime, Vorstands-Vorsitzender des Hauptsponsors Provinzial. Die Versicherung selbst begleitet die SG-Handballer ins 25. Jahr. Diese tragen nun erstmals auch das Logo der Stadt Flensburg auf ihren Trikots. 20 Unternehmen helfen bei der Finanzierung dieser Aktion. Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner erklärte: „Die Handballer sind die besten Sympathie- und Werbeträger der Region.“ Und hoffentlich auch die erfolgreichsten.

    Na, nichts für Ungut. Ich ging halt davon aus, dass du mehr oder weniger online lebst. Und vermutlich auch die Kieler HP aufmerksam verfolgst. Da darf man doch mal sticheln... :hi:

    Im Übrigen kannst du nicht abstreiten, dass auf der Kieler HP solche Aussagen (die angeblichen von Storm) genüsslich ausgebreitet werden. Fairerweise wurde dann die Richtigstellung ja auch "abgedruckt".

    Auch ich hab noch den "wundersamen" Traum von einer Kieler Niederlage...Hat man nicht gerade nach der letzten Landtagswahl gesehen, dass in Kiel auch auf der Zielgeraden manchmal richtig was daneben gehen kann?

    Zitat

    Original von Jenny


    Auf der Webseite von Kiel ist aber auch zu lesen:

    Aktualisierung vom 17.05.Aus den Kieler Nachrichten vom 17.05.2005:
    Gestern stellte Storm gegenüber den KN richtig: "Ich habe lediglich gesagt, dass alle Mannschaften inzwischen platt sind und wir nur davon träumen können, dass der THW noch einmal verliert."

    "Wir wollen die Kieler bis zum letzten Spieltag ärgern", kündigte SG-Trainer Kent-Harry Andersson an, "sie sollen die Meisterschaft nicht nach einem Heimspiel feiern dürfen."

    (von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 17.05.2005)


    Also. so böse ist der Storm doch gar nicht. Aber in Kiel wir ja auch gerne mal Stimmung gemacht....

    Grüsse aus FL