Beiträge von Nr. 3 lebt!

    Hi Moin,

    wir haben eine SG für unsere wJB mit einem Nachbarverein (Fahrzeit: 10 Minuten).

    Ganz kurz vor Saisonbeginn hätten beide Vereine ihre in der gleichen Spielklasse gemeldeten wJB zurückziehen müssen, da jeweils zu wenige Spielerinnen vorhanden waren.

    Die Mädchen trainieren am Dienstag im Nachbarverein, am Donnerstag bei uns. Die Trainer haben ein Gespann gebildet und die Mädchen haben sich nach anfänglichen Schwierigkeiten aneinander gewöhnt. Jeder Verein zahlt seinen Trainer und ansonsten werden die Kosten geteilt.

    Ich finde die Lösung für die Mädels sehr gut.

    Gruß C.

    Zitat

    Original von DieterT
    Hallo,

    ja jetzt habe ich mich auch mal eingeloggt! Lesenderweise habe ich das hier oft verfolgt, aber das es hier ja nur so von Experten wimmelt, brauche ich meinen Senf ja nicht auch noch dazu zu geben!
    Aber da dies ja seit einigen Jahren, zusammen mit der Spielanalyse, mein Steckenpferd ist, habe ich mich einfach mal gemeldet!

    Moin,

    es wimmelt hier leider nicht von Experten ... Freut mich, wenn Du einer bist! :)

    Zitat

    Original von DieterT
    Für alle Interessierten:
    Ich habe mal eine Übung aus dem Organizer unverschlüsselt hochgeladen! Meine komplette Übungssammlung ist natürlich nicht zu finden, und nur für bestimmte Leute passwortgeschützt freigeschaltet!

    http://www.handballtraining.net
    Hier kann man eine Abwehrübung incl. Animation und Video sehen!
    Allerdings ist dies eher eine einfach gestrickte Übung!

    Ganz toll gemacht! Ist aber sicher sehr aufwendig!?

    Wäre schön, wenn Du noch mehr Übungen einstellen könntest. Man sucht ja immer nach Abwechslung... :D

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    Original von LagoTrainer
    Übung 3 ist ja ganz lustig. Nur: nach welchem Verfahren rotieren denn die 3 Abwehrspielerinnen

    Nach Betrachtung würde ich sagen: A wehrt auf HL ab, zieht sich auf HM zurück und begrenzt dadurch kurzfristig den Durchbruchsraum, tritt auf VM zum Anspiel vor, wechselt zur Abwehr nach HR, ... B und C dann versetzt.

    Zitat

    Das ist ja der Sinn und Zweck des Parallelstoßes. Beim DSF nennen die Kommentatoren es auch "abräumen". Und wenn das sitzt, machst du schöne, einfach Tore.

    So meine Ansicht. Ich hatte aber bisher den Eindruck, dass einige Trainerkollegen dies für eine D-Jugend nicht für empfehlenswert halten.

    Welche Bedenken habt ihr denn?

    Zitat

    Vor allem die mit dem Spiel um die Weichbodenmatte. Die haben wir auch schon in der D gemacht.

    Danke, harmi! Noch jemand eine Trainingsidee, die Spaß macht (falls ich mich nicht von der Unangemessenheit des Stoßens in der D überzeugen lassen muss ;) )?

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    Denn bei einer Manndeckung (und gegen die spielt ihr ja in der mD, denke ich) ist vor Allem der Raum in der TIEFE wichtig und nicht der Raum ZWISCHEN zwei Abwehrspielern.

    Nun ja... wir sind eine wJD :D und spielen gegen 1:5-Abwehren... (siehe oben!). In der Manndeckung hätte ich die Frage nach dem Stoßen sicher nicht gestellt...

    Soviel zum Thema Scheibenwischertechnik ...

    Wie auch immer: Hier in SH wird sie von den Kiddies erwartet (was ich auch für sinnvoll halte).

    Nochmals die Frage an die Trainerkollegen:

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    Ist es nicht sinnvoll, Kindern dies zu vermitteln: Alle Feldspieler bekommen den Pass in die volle Vorwärtsbewegung, die auf einen Raum zwischen zwei Abwehrspieler gerichtet ist?

    Und die an harmi:

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    Das Problem ist wirklich, dass beim Stoßen die Lücken anvisiert werden. Vielfach stoßen die Kids genau auf die Abwehrspielerin zu. Nach vielen intensiven Trainingseinheiten sitzt der Parallelstoß jetzt einigermaßen, zumindest beim Training. Im Spiel muss Harmi es immer wieder fordern.

    Welche Übungen haben Euch weitergebracht?

    Zum Stoßen bei D-Jugendlichen an sich: Natürlich soll ein Spieler sich mittels Körpertäuschung (Lauf-, Pass-, ... täuschung) durchsetzen können.

    Aber ist das nicht viel schwieriger, als das Stoßen auf die Lücke zu erlernen? Wenn ich mich allein 1:1 durchsetzen soll, muss ich mir mittels glaubhafter (!!!) Täuschung erst einen Raum schaffen, durch den ich mit Ball passe und gleichzeitig die 3-Schritte-Regel beachten.

    Wenn ich einfach parallel und etwas zeitverzögert mit meinen Mitspieler mitlaufe, brauche ich möglicherweise keine Täuschung mehr, sondern kann einfach weiter gradeaus laufen!?!

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    Ich glaub ich versteh erst jetzt richtig was du meinst. Das "stoßen" in die Lücke. Ich hatte jetzt immer eine Stufe im Hinterkopf, was du natürlich nicht meinst.

    Jetzt bin ich aber leicht überfordert: Wohin sollen sie denn sonst stoßen? Was wäre denn die nächste Stufe des Stoßens?

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    Probier doch die ganz einfachen Übungen um das Laufen in den freien Raum zu schulen: Spiele wie Parteiball in allen Varianten...
    Fangspiele...
    etc etc...

    Diese Spiele machen wir sehr viel. Das Passen und Fangen in der Vorwärtsbewegung sind auch nicht das Problem.

    Das Problem liegt viel mehr darin, nicht wild auf die Abwehr als Ganzes zuzurennen, sondern auf einen Durchbruchraum in der Abwehr mit dem Ziel 1. sich selbst durchzusetzen oder 2. einen zweiten Abwehrspieler zu binden, um für Mitspieler eine Überzahl zu schaffen.

    Natürlich kann ich mich auch durchsetzen oder einen zweiten Spieler binden, indem ich aus einer leichten Vorwärtsbewegung auf einen Abwehrspieler eine 1:1-Aktion starte. Aber auch dann ist es günstig, wenn der Nebenmann nicht schräg in meinem Rücken steht, sondern parallel mitläuft (stößt).

    Vielleicht liege ich ja völig verkehrt ...

    Ist es nicht sinnvoll, Kindern dies zu vermitteln: Alle Feldspieler bekommen den Pass in die volle Vorwärtsbewegung, die auf einen Raum zwischen zwei Abwehrspieler gerichtet ist?

    Zum Scheibenwischer: Wenn der Abwehrspieler die Arme hängen lässt, braucht er zu viel Zeit, die Arme in die richtige (hohe) Position zu bringen, um einen direkten Pass abzufangen. Durch die Bewegung der Arme wird Bereitschaft signalisiert, der Passweg wird bedroht. Bodenpässe eignen sich für schnelle Pässe im Rückraum nicht so besonders, da sie zu langsam sind, werden also bei dieser Armhaltung vernachlässigt.

    Zitat

    Lösung in dem Alter wäre m.E. nicht das Stoßen auf Lücke, sondern 1:1- Situationen zu schulen. Du sagst ja selbst, das deine Spieler den Ball im Stand annehmen. Dort liegt dein Problem, welches du mit dem trainiern des Stoßens auf Lücke aber nicht lösen kannst.

    O.K.: Wenn sie lernen sollen, den Ball in der Bewegung anzunehmen, warum sollen sie sich dann auf die Frau und nicht auf eine Lücke zubewegen?

    Davon mal ab, nehmen sie den Ball inzwischen nicht mehr im Stand an (das war anfangs), sondern in einer leichten Vorwärtsbewegung. Diese ist aber nicht zielgerichtet auf Lücke. Das finde ich schade und verbesserungswürdig.

    EDIT: Die RTK gibt m. E. einen Bereich vor, der auf jeden Fall erstrebenswert sein soll. Ist Dein Team nicht so weit, arbeitest Du darauf hin, ist es weiter, solltest Du es nicht bremsen.

    EDIT 2: Scheibenwischertechnik = Die Abwehrspieler versuchen durch Armeinsatz, die Anspielmöglichkeiten zu begrenzen.

    Nach vier Jahren Manndeckung (Mini - E) wird hier im D-Bereich üblicherweise die 1:5-Abwehr gespielt.

    Die Kiddies neigen bei der Umstellung auf die Raumdeckug nach meinen Beobachtungen dazu, zunächst bei 10-11 m den Ball im Stand anzunehmen und sich dann mittels 1:1-Aktionen oder mit Rückpässen durchzusetzen.

    Aus dem quicklebendigen Spiel in der Manndeckung wird anfangs durch die Einführung eines "Systems" ein Standhandball. Wenn die Kinder sich mit der neuen Abwehr vertraut gemacht haben, werden sie wieder bewegungsfreudiger.

    Ich möchte jetzt, dass ein Spieler mit möglichst hoher Geschwindigkeit mit Ball auf eine Lücke läuft mit dem Ziel, sich durchzusetzen. Klappt dies nicht und hilft der zweite Spieler aus, soll der Ball in die Vorwärtsbewegung des Nachbarn weiter gespielt werden. Dieser Spieler hätte durch den Start ohne Ball einen Raum-/Zeitvorsprung und könnte wieder sich durchsetzen oder ebenfalls weiterspielen.

    Das meine ich mit Stoßen.

    Warum sollte dies ein D-Jugendlicher nicht spielen können?

    Von ihm wird ja auch eine 1:5-Abwehr mit Übergeben/Übernehmen, Begleiten der Einläufer im Rücken der Abwehr, Schrägstellung, "Scheibenwischertechnik",... erwartet.

    Schade, wie harmi schon mal bei seiner Frage zum Kreuzen festgestellt hat, gibt es leider auf ernst gemeinte Fragen kaum Antworten ...

    Ich hatte eigentlich gehofft, aus dem größten Handballforum eine zweite verwertbare Antwort zu bekommen.

    Moin Ihr,

    ich trainiere eine weibliche Jugend D, überwiegend Jahrgang 1995. Von meinen 13 Spielerinnen sind 10 in der Lage, den Ball in der Bewegung anzunehmen, bzw. ihn in die Bewegung zu spielen.

    Ich halte es für sehr wichtig, dass die Mädels das Stoßen auf die Lücken im Schlaf beherrschen, da dies m.E. die Grundvoraussetzung für ein effektives Angriffspiel gegen eine Raumdeckung ist.

    Trotz Vorliegen der grundsätzlichen Voraussetzungen und einer Menge Trainingseinheiten zum Thema "Stoßen" kommen wir aber nicht recht voran.

    In Trainingsübungen, die sich mit dem Stoßen beschäftigen, klappt der Ablauf, im Spiel nur ganz selten. Da möchte oft jede Spielerin gerne den Ball im Stand annehmen und sich dann erst in Bewegung setzen.

    Ich suche also sowohl Übungen für das Training, als auch Ansätze für die Spiele, die meine Mädels in die Lage versetzen, automatisch zu stoßen.

    Würde mich sehr über ein paar Tipps freuen!

    Gruß C.

    Zitat

    Die ganze RTK ist für die Katz! Wir werden ab jetzt mit der 6:0 Deckung beginnen, weil ja die komplette Truppe nächste Saison B-Jugend spielt....

    Das hast Du doch wohl jetzt nur geschrieben, weil Du sauer bist oder ist das Dein Ziel?

    Habe ich das richtig verstanden, dass dann in der Saison 08/09 der 95er Jahrgang alter Jahrgang C wäre???

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    in der aktuellen Handballtraining sind ja recht schöne Torwartübungen drin. Alles schön und gut. Aber leider habe ich nicht die Möglichkeit den Torwart seperat im training zu trainieren. Nun versuche ich Einheiten im Training einzubinden.

    Hi Lika, :hi:

    finde ich gut und wichtig, dass Du Dich trotz der begrenzen Trainingszeit um den TW kümmern willst.

    Ich kann immer nicht nachvollziehen, dass sich viele Trainer 3h in der Woche intensiv ausschließlich um die Weiterentwicklung der Feldspieler kümmern, während der TW einfach mal halten soll, was auf die Kiste kommt und im Spiel dann erwarten, dass der TW sich entsprechend entwickelt hat und gut hält...

    Schau mal hier rein: Der TW-Trainer
    Da gibt es nette Videos zur Korrektur.

    Und hier sind Übungen, die Du mit allen machen kannst: Keepers-Training/Übungen

    Gruß C.

    Hi Torwart15,

    naja, wenn Du schon zwei Jahre im Feld gespielt hast und nach einem Jahr im Tor große Angst vor Körper/Gesichtstreffern hast ...

    Zitat

    wenn ein spieler in den kreis reinspringt und nur wenige meter entfernt ist, zuck ich einfach weg!

    ... und dann wegziehst, würde ich mich an Deiner Stelle doch zurück ins Feld orientieren.

    Das ist nicht böse gemeint, aber unser Sport soll doch in den meisten Fällen Hobby sein und Spaß machen.

    Gruß C.

    Hi Lika,

    das größte Problem ist m.E., dass die Spieler (Angreifer) nach Ballverlust zu lange brauchen, um sich auf die neue Situation (uuups- ich muss abwehren) einzustellen.

    Ich mache daher sehr gerne Umschaltübungen: z.B. Schattenlaufen á 2 mit verschiedenen Übungen möglicherweise, auf Pfiff drehen sich beide um 180 ° und der jetzt hintere versucht den vorderen zu ticken (Sprint nur ein paar Meter). Immer nett auch schwierige Torwurfaufgaben und sofort Folgeübung, wenn der Ball die Hand verlassen hat. Da kann man sich eine Menge einfallen lassen ...

    Wenn die Spieler schnell umschalten können, halte ich die sofortige Manndeckung auch für eine gute Idee.

    Wenn der gegnerische TW sehr gut die Tempopässe an den anderen 9er spielen kann, hilft auch oft, einen großen Spieler sofort den Passweg für den Torwart am 6er verstellen zu lassen.

    Gruß C.

    Ja, die Frage nach der Spielklasse stellt sich tatsächlich.

    Wird die 5:1-Abwehr nicht so gut gespielt, bietet sich dem RL und RR oft die Möglichkeit schräg hinter dem Vorgezogegen einzustoßen und ihn zu hinterspielen. Dann bilden sich bei verspätetem Aushilfeversuch des Vorgezogenen relativ große Räume auf der anderen Seite, wenn hinter seinem Rücken noch der Pass auf den mitstoßenden Halben gegeben werden kann.

    Das wäre die einfachste Variante. Kommt aber auf das Können der Abwehr an.

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    Meine wE bildet gerne die berüchtigte Minitraube um den Ball. In den letzten Jahren habe ich es immer mit der "sanften Methode" versucht, sprich "Auseinander!" "Verteilen!". Inzwischen bin ich am überlegen, ob ich nicht immer zwei Mädchen dazu verdonnere, links und rechts die Außenposition an der Linie einzunehmen, sprich mit "Gewalt" die ersten taktischen Grundlagen einzuhämmern. Wie geht Ihr vor / seid Ihr vorgegangen?

    Wir haben recht früh angefangen, bei Übungen 6, bei Zielspiel 12 Pads (Bodenmarkierungen aus Gummi, verschieden bunt, rutschfest) auf den Positionen zu verteilen. Die Kiddies dürfen und sollen natürlich die Pads verlassen, sie sollen sich aber immer wieder an ihnen orientieren.

    Ist der zentrale Raum zu voll, kommt anfangs immer die Anweisung "Pads", so dass sich die Situation schnell entzerrt.

    Später kommt hinzu, dass ein Spieler einen anderen vom Pad verdrängt, wenn er zu dicht kommt und der verdrängte Spieler dann den verlassenen Pad übernimmt.

    Man darf das allerdings nicht zu eng sehen, denn sonst kleben die Kiddies an den Hilfen und stehen rum.

    Ach ja, wir haben auch immer wieder im Training zwischen den Übungen und Spielen so etwas gerufen wie: "Alle blauen T-Shirts auf Rückraum-Links" oder "Alle Pferdeschwänze auf Rechts-Außen". So lernen die Kiddies schnell die korrekten Positionsbezeichnungen.

    Gruß C.

    Unser zweites Saisonspiel... und dann DAS:

    Gegner : Meine wD

    HZ-Stand: 7:19, Endstand: 17:42

    Ganz, ganz traurige Sache: Jana ist so schlimm gefoult worden, dass sie jetzt mit einer schweren Gehirnerschütterung und Verdacht auf Schlüsselbeinbruch im Krankenhaus in Eutin liegt. Sie kommt heute Abend noch in die Röhre und die Mama meldet sich danach noch, damit wir wissen, ob wir sie morgen besuchen können. Gaaaanz liebe Besserungswünsche an Dich, Jana!!!

    Passiert ist dies: Jana war völlig frei durch, sprang mit hoher Geschwindigkeit ab und war grade im Sprung, als ihr der Wurfarm weggerissen wurde. Dadurch schleuderte sie um die eigene Achse und schlug bei der völlig unkontrollierten Landung mit dem Kopf auf den Boden.

    Muss sowas wirklich sein? Für die Aktion gab es dann statt der erwarteten roten Karte und 7m eine gelbe Karte und Freiwurf. Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, dass solche Aktionen nicht wirklich gefährlich und nur ein Kavaliersdelikt sind...

    Ganz toll fand ich, dass die Spielerin sich entschuldigt und der Trainer seine Mädles angewiesen hat, künftig solche Aktionen zu unterlassen und sich nach dem Spiel nach Jana, die schon im Krankenhaus war, erkundigt hat! :nein:

    Tatsächlich wurden mehrere meiner Spielerinnen derart gefoult, hatten aber nicht so viel Pech wie Jana.

    Wie soll man da wohl noch Kindern raten, Handball zu spielen??