Beiträge von Nr. 3 lebt!

    Moin Ihr :hi:

    Ich finde es nicht sonderlich logisch, sofort bei erfolgter Ballannahme des Gegenspielers zurück zu sinken. Meine Mädels sollen esrt noch das Abspiel zum Nebenmann erschweren, dann die halbe Strecke zurücksinken (damit sie bei Rückpass sofort wieder dran sind) und erst bei Weiterspiel (Ball dann 2 Stationen entfernt) ganz zum 9er zurück.

    Harmi, meinst du deine Mädels springen bei erfolgter Ballannahme des Gegenspielers in die Abwerhrgrundstellung zurück, so dass sie nur umsetzen, oder dass sie nach hinten weg springen und so der Angreiferin den Platz zum Prellen erst geben? Wenn eine Angreiferin dann prellt, lässt du dann auf den zwei Nebenstationen Pressing spielen?

    Nochmal zum Kreis zurück: Wie Pueppi sagt, wäre das Hinter-dem-Kreis-stehen für mich nur als Übergangslösung zu sehen. Ich habe mir das noch mal ohne irgend eine Korrektur genau angesehen: Der Kreis läuft nicht hyperaktiv durch die Gegend, sondern tritt dem übrigen Angriff oft bis 8 m entgegen. HM manövriert sich mühselig vor ihm herum, der Kreis tritt zum 6er zurück und entschwindet zu einer Seite. HM verliert den Kontakt, schaut sich um und läuft dem Kreis hinterher. Ganz groß! Der Kreis ist in der Zwischenzeit prima anzuspielen und HM kann nicht gegen den Rückraum aushelfen, da er mit dem Rücken zum Angriff hinter dem Kreis her läuft. :(

    Und hier kommen meine absoluten Ekel-Highlights des Sommers :( :

    Männer: Dicke Hornhaut am Hacken und gelbe Fußnägel.

    Frauen: Zu kurzer Rock mit freiem Blick auf dicke Knie.

    Allgemein: Nach Schweiß riechen

    Ansonsten mag ich den Sommer aber.

    Wir haben ja erst mit der 1:5 angefangen und ich hatte schon erwartet, dass der Angriff große Schwierigkeiten haben wird, obwohl die einzelnen Techniken bei den Spielern vorhanden sind (bis auf das Stoßen natürlich).

    Warum führt aber diese geistige Lähmung momentan auch zum Einstellen des Tempo-Spiels?????????

    Zitat

    Abschirmen von vorne schulen ("Tuchfühlung" mit Händen oder Ellenbogen halten), klarmachen, dass man ansonsten auf der Wurfarmgegenseite zu stehen hat, den Laufweg zur Ballseite versperren und für Notfälle noch beibringen, was man mit dem KM macht, wenn dieser vor mir den Ball fängt: Sofortiger Körperkontakt an die Schulterblätter, rausschieben und gegendrücken, wenn die Drehung erfolgt. Vor Pässen Abschirmen sollte aber trotz Startschwierigkeiten das oberste Ziel sein (Was für Spielertypen stehen denn häufig am Kreis? Wenn die den Ball kriegen, ist die Sache dann schon gelaufen).

    Finde ich ja eigentlich auch, aber die Kleinen kommen ja schon kaum um den Kreisläufer herum. Und wenn, dann aber viel zu spät. Die sind nur mit dem Kampf mit dem Kreis beschäftigt, stehen zwar mit dem Rücken zu ihm, haben aber den Ball gar nicht im Auge, weil sie konzetriert auf ihre eigenen Füße gucken und nur mit dem Fühlen/Umrunden beschäftigt sind.

    Dann müsste man so lange die körperlichen Unterschiede derart groß sind ja nur die körperlich kräftigen Spieler auf HM einsetzen. :/:

    Wenn sie hinter dem Kreis stünden, könnten auch die kleineren ihn ja zumindest bei der Ballannahme rausdrücken.

    Wir haben uns nun mit der Einführung der 1:5-Abwehr beschäftigt. Sehr erfreulicher Weise sieht das für den Anfang schon ganz gut aus, denn wir haben schon die Manndeckung nach ähnlichen Regeln (Schrägstellung- Ball und Gegner beobachten,..) gespielt.

    Das auffällig größte Problem ist für den jeweiligen HM, vor dem Kreisläufer abzuwehren. Das widerspricht natürlich dem bisherigen Abwehrverhalten in der Manndeckung (Halte dich immer auf der Linie zwischen Angreifer und Tor!). Obwohl nach hinten tasten mit einer Hand angesagt ist, reagiert der HM regelmäßig zu spät, wenn der Kreis sich absetzt.

    Sollte man den HM doch zunächst hinter dem Kreis abwehren lassen? Wie habt ihr begonnen?

    Gruß :hi:

    EDIT: Faszinierend finde ich übrigens, dass der Angriff im Abschlussspiel zur Salzsäule erstarrt, wenn die Abwehr versucht 1:5 abzuwehren... ?(?(?(

    Moin Lika,

    diese Heftchen kann ich bei Philippka nicht finden. ?(

    "Kleine Spielchen" hieß auch mal ein Beilage-Heft in der ht. Das ist ganz nett, würde ich aber nicht extra bestellen (falls das überhaupt geht), denn die Spiele sind alle bekannt und nur mal in einem Heft zusammengestellt.

    Gruß

    Es war spannend. :(

    Wir sind zwar ungeschlagen Erster geworden, aber ich hatte doch ein ganz anderes Spiel gegen die defensiven Gegner erwartet. Irgendwie dachte ich, dass meine tollen Mädels eine defensive Abwehr sehen und erkennen, welche Mittel sinvoll einsetzbar sind...

    Wie blauäugig von mir. :nein:

    Dem war nicht so. Es war teilweise übelstes Gewürge. Sobald das Tempo-Spiel tot war, standen sie ratlos vor der Abwehr. Spiel von Station zu Station. Der Gesichtsausdruck: "Übernimm du die Verantwortung!". Eine traut sich und wirft. Volle Rückenlage, weil viel zu dicht an der Abwehr... Na klar, wir können das nicht können, weil wir noch nie mit einer defensiven Abwehr konfrontiert waren, aber trotzdem...

    Im Endeffekt hat die Mannschaft mit der defensiven Abwehr gegen alle offensiven Gegner verloren, aber schön war das wirklich nicht. Für mich bleibt die Feststellung, wie unendlich viel noch zu tun ist und die Frage, wie man das in einem angemessenen Zeitrahmen bewältigen soll.

    Gruß vom deprimierten Sieger

    Morgen ist der große Tag!

    Die ersten Mannschaften aus 3 Kreisen des Bezirks treffen sich (der 4. Kreis macht leider nicht mit), um zum Abschluss der E-Jugend-Zeit noch einmal ein richtig schönes Handballturnier spielen zu können. OH und HL spielten ja gemäß Vorgabe des HVSH die vergangene Saison in der 1. HZ 2x3:3, in der 2. HZ Manndeckung, alles mit Einhängelatten und Multiplikator...

    Gestern also die telefonische Organisations-Abschlussbesprechung mit SE: "Ja also 2x3:3 haben wir noch nie gespielt.... Ähh- Manndeckung auch nicht... Nee, bei uns ist nichts vorgeschrieben... Also wir haben die ganze Saison über 6:0, 5:1 oder mal 4:2 abgewehrt.... Nee, keine Einhängelatten... Was ist denn der Multiplikator???..."

    O.K. kein Problem, wir können auf 2x3:3, Latte und Multiplikator verzichten, aber wir spielen Manndeckung!

    Da bin ich nun aber wirklich gespannt, was das wohl für ein Spiel gibt. Falls wir die Segeberger nicht überlaufen können, werden meine Mädels wohl ziemlich blöd vor einer 6:0 rumstehen. Andererseits wissen die Gegnerinnen vermutlich gar nicht, wohin sie den Ball spielen sollen, wenn sie auf eine Manndeckung treffen. Es wird spannend! Bei einer Entfernung von ca. 40 km von uns nach Segeberg sollte man derartige Abweichungen eigentlich nicht erwarten....

    Gruß :hi:

    Tut mir ja leid, aber ich habe keine Ahnung, wie man die Beiträge zu Auswahlen in einen neuen thread verschiebt...

    Bei uns in S-H wird ab Saison 2007/2008 eine Strukturreform durchgeführt, die zur Abschaffung der Bezirke führt. Bisher war der Auswahlweg: Kreis-Bezirk-Land-... Momentan scheint hier keiner zu wissen, ob künftig noch Kreisauswahlen bestehen bleiben, wenn die Bezirke abgeschafft werden. Es wird vermutet, dass die Sichtung dann nur noch direkt aus den Oberligen erfolgen wird. Falls das so stimmt, ist das für die nicht ganz so erfolgreichen Vereine echt sch...., denn dadurch werden vermutlich eine Menge Jugendliche zu den großen Vereinen wechseln.
    Um richtig verstanden zu werden: Ich habe kein Problem damit, dass Auswahlspieler den Verein wechseln, um adequat zu spielen, befürchte aber, dass auch weniger talentierte Spieler allein auf die Möglichkeit hin, gesichtet zu werden, schon wechseln.

    Gruß C.

    Moin,

    viel Geschwindigkeit erreichst du durch das "Überschlagspiel":
    3 offensive Abwehrspieler vor einem Tor, 3 Angreifer ab Mittellinie spielen mit einer von dir festgesetzten Höchstzahl von Pässen ohne Prellen (1 x Tippen pro Kontakt erlaubt) die Abwehrspieler aus. Bei Torerfolg, Ballverlust oder Überschreitung der Passhöchstzahl sofort Tempo der ehemaligen Abwehrspieler auf das andere Tor, vor dem ebenfalls 3 Abwehrspieler positioniert sind u.s.w. Anfangs kann auch mit je vier Spielern gestartet werden und die Höchstzahl der Pässe höher angesetzt werden. Zur steigerung der Geschwindigkeit kann der Trainer die Bälle ins Spiel bringen.

    Gruß

    Das ist ja immer wieder spannend in der HE. Ihr sichtet schon 94er Jungen und 95er Mädchen. Der Kreis OH sichtet in dieser Saison 93er Jungen, 94er Mädchen. Das bedeutet dann ja wohl, dass ein Kind bei euch ein Jahr länger zusätzlich ausgebildet , bzw. gefördert wird als bei uns. Ich dachte, es gäbe da eine einheitliche Regelung... :nein:

    Mal eine Frage dazu, Karsten:
    Melden die Vereintrainer Spieler als TW extra, d. h. sind diese Kinder dann schon im Tor ausgebildet? Eigentlich sollten doch noch alle Kinder in dieser Altersklasse mal im Tor stehen, oder? Und hat ein als TW von dir gesichtetes Kind auch noch die Möglichkeit, in der Auswahl im Feld zu spielen?

    Gruß :hi:

    Schwierig,

    ich würde zumindest vom Kreis (etwa D/C) erwarten, dass er als grundsätzliche Laufwege das "Gegenziehen" = Kreis startet dynamisch und für seinen Abwehrspieler überraschend gegen die Passrichtung der Abwehr, das "Nachlaufen" = er startet zeitversetzt in Passrichtung und das schnelle Lösen von seinem Abwehrspieler anwenden kann.

    Zitat

    Original von härter_schneller

    das wäre ein kreuzen um des kreuzens willen.

    nicht der frühstmögliche, sondern der erfolgsversprechende abschluss ist ziel. wenn du rechts die abwehr bindest, sollte dort der raum eher klein sein und die abwehr massiert sein. sollte - wie der kollege mit dem langen nick treffend gesagt hat, das ziel sein, dass ein starker shooter zum wurf gebarcht wird, ist das mit schirm auch in ordnung. sollte dieser nicht vorhanden sein, oder aufgrund fehlender linkshänder rechts für links spielen, dann kann auch das ziel des kreuzens auf der einen seite das schaffen von überzahl oder gleichzahl in großen räumen auf der anderen seite sein.

    War wohl nicht so verständlich von mir formuliert. Klar meine ich den erfolgversprechenden Abschluss, aber doch durch die erste sich bietende Lücke und nicht das Weiterspielen, weil man es sich vorher so überlegt hat. Es ist doch recht häufig zu beobachten, dass ein Kreuz völlig drucklos eingeleitet wird, und der RL wirft, obwohl überhaupt keine Situation vorhanden ist, oder der RL weiter spielt, obwohl er völlig frei ist, nur weil das eben so angesagt war. Ich hatte Det er,... so verstanden, dass er den Pass von RL auf den parallel stoßenden RR als ein vorher festgelegtes Ziel des Kreuzens versteht, ohne dass die momentane Situation von den Spielern beachtet wird.

    Moin harmi,

    damit nicht dieses sinnentleerte "Kreuzen um des Kreuzens Willen" entsteht und Kreuzen als Weg und nicht als Ziel erlernt wird, muss sich der einleitende Spieler tatsächlich durchsetzen wollen. (eine auslöseaktion ist das ansetzen und / oder durchspielen einer 1:1 aktion.)

    1:1 zur Wurfarm-/Wurfarmgegenseite sollten die Mädels in der C ja können.
    Ich würde dann für Kreuz RM-RL so beginnen:
    Um die Laufwege grundsätzlich zu erlernen, können Stangen als Gegner aufgestellt und die ideale Abspielzone mit Pads markiert werden. Es wird nun von RA über RR bis RM bogenförmig nach innen durch gestoßen. Zwischen RM und RL wird nun zunächst die Bewegung und das Timing des Abspiels geübt, denn oft startet RL viel zu früh (steht schon zwischen VM und HL) um noch eine Lücke vorzufinden. RL darf auch nicht zu flach anlaufen, sondern bogenförmig nach innen, damit er in Wurfposition kommen kann. Wenn der grundsätzliche Bewegungsablauf klar ist, kann mit Abwehrspielern, die zunächst relativ defensiv ohne Armeinsatz abwehren, weiter geübt werden. Nun kann der Auftrag heißen: "RM setzt sich nach Körpertäuschung gegen die Wurfhand durch, nur wenn er nicht erfolgreich ist, spielt er an den kreuzenden RL ab." Das Schwierigste hierbei ist wieder das Timing des RL. Er muss RM genau beobachten und erst dann starten, wenn er die Abspielabsicht erkennt. Wenn die Abwehrspieler ihre Arme einsetzen dürfen, wird es auch für RM schwierig, denn nun muss er den Moment zum Abspiel finden, in dem er erkennt, dass er selber nicht durchbrechen kann, aber noch in der Lage ist, den Ball weiter zu spielen. Geübt wir nun in Grundspielen.
    Aus diesem Grundmuster lassen sich dann die Möglichkeiten des Weiterspielens entwickeln.

    So zumindest mein Ansatz.

    Gruß :hi:

    Edit: Ich finde nicht, dass das Ziel des Kreuzens zwischen RM und RL das Weiterspielen zu RR sein kann. Meiner Meinung nach kann das Ziel nur der frühestmögliche (erfolgversprechende) Abschluss sein. Wenn RM sich selbst durchsetzen kann, wird er nicht an RL abspielen, wenn RL eine Lücke hat, wird er nicht an RR weiterspielen, u.s.w.. Weiterspielen aus dem Kreuz kommt doch nur in Frage, wenn sich vorher keine lohnende Abschlussmöglichkeit ergibt. Oder hab ich dich falsch verstanden Det er, som det er! ?

    Zitat

    Original von harmi

    Meine Mädels inkl. *Jenne* haben alle einen eigenen Ball. Ich glaube, dass dieser bei den meisten (ausser *Lisa*) ausserhalb der Trainingszeiten ein tristes Dasein in einer Sporttasche führt ;(
    Meinen nicht so talentierten Sohnemann (E-Jugend) konnte ich mittlerweile ein paar mal überreden, beim weibl. C-Training mitzumachen, und siehe, er macht schon Fortschritte.

    Gruß, harmi

    Als echte Handball-Familie haben wir natürlich auch ein Tor im Garten auf das die Jungen allerdings meist Fußball spielen :rolleyes:. Wenn ein paar Mädels da sind, spielen die auch öfter Handball auf das Tor, aber wehe, die Trainerin möchte auch mit machen- dann hat meine Tochter keine Lust mehr... ;(