ZitatDas der SR der den FW anpfeift diesen wieder zurückpfeifen darf sehe ich nämlich nicht so.
Dazu sage ich nur: Regel 13:4
ZitatDas der SR der den FW anpfeift diesen wieder zurückpfeifen darf sehe ich nämlich nicht so.
Dazu sage ich nur: Regel 13:4
ZitatMir wurde das noch nie abgepfiffen; das finde ich auch gut so.
Logisch. regelkonforme Verhaltensweisen werden i.d.R. nie abgepfiffen... ![]()
Das Nichtbestrafen des Klammerns hat aber nichts mit großzügiger Linie zu tun. Ebenso wie z.Bsp. ein Nichtahnden des Stoßens...
Ich gebe einfach nur Hilfe zur Selbsthilfe. Sonst siegt noch die Faulheit... ![]()
Was willst du uns mit dem Posting sagen?
ZitatEs gibt bekanntlich auch noch andere Lösungen als eine Wiederholung.
Die da wären (für den konkreten Fall das ein Offizieller das Feld zu früh/unaufgefordert) betritt?
Auch wenn Oldenburg 1000x besser war als Leverkusen, dann sollte man dem Unterlegenen trotzdem zugestehen dass er jeden Strohhalm ergreift um vielleicht trotzdem noch die Chance auf ein Weiterkommen zu erhalten. Wenn man meint das hier ein Regelverstoß vorgelegen hat, dann kann man eben in Einspruch gehen, egal wie gut oder schlecht man an dem Tag gespielt hat. Bekanntlich zählen in den Play- Offs ja Hin- und Rückspiel zusammen, und da fehlt LEV eben nur ein Tor. Rein theoretisch kann man das in 3 oder 4 Sekunden erzielen.
Ob der Sachverhalt so war muß und ob es als spielentscheidend angesehen wird das Sportgericht ermitteln und festlegen.
Wäre aber nicht, statt einen solch langen Text zu schreiben, der Blick ins Regelheft sinnvoller gewesen um festzustellen wo man beim Freiwurf stehen muss und wer hier daneben war?
Trotz des schönen Erfolges sehe ich sohe Tauschaktionen, die in höheren Ligen schon länger üblich sind, kritisch und nicht als mögliche (Dauer-) Lösung. So schön die Idde sein mag, sie hat auch einen Haken. Ein wesentlich höherer Zeitaufwand für die SR. Und ich behaupte mal, dass je tiefer die Spielklasse angesiedelt ist, desto weniger wären SR bereit, diese zusätzliche Zeit auf sich zu nehmen.
ZitatMit welcher Begründung?
Das nicht genügend Schiedsrichter zur Verfügung stehen um alle (zusätzlichen) Eventualitäten hinsichtlich der Neutralität (Tabellenstand, Der-kennt-jemanden-aus dem-Verein, etc.) zu berücksichtigen...
Frauenhandball? Champios League? Live- Übertagung/Aufzeichnung des gesamten Spiels? Kann mich nicht erinnern dass der MDR das für den HCL schon mal gemacht hat. Also warum sollte er dass dann für den THC tun? Und an der Werbefront tut sich da auch nicht viel, nur wegen ein paar Minuten Frauenhandball im TV.
Troya, das sind Wunschträume...
Ich wiederhole hier einfach nochmal meinen Beitrag #6:
ZitatAlso das lese ich aus dem Eingangspost eben nicht heraus. Dort steht, dass der technische Fehler während der Schlusssirene begangen wurde. Von daher kann es eben auch sein, dass die SR völlig richtig gehandelt haben. Das kann ja dann der Einspruch klären.
Trotzdem bleiben 2 Möglichkeiten:
1. Der Fehler passierte vor der Schlusssirene -> dann wäre das Verweigern des Freiwurfes ein Regelverstoß. Aber ob spielentscheidend bei über 20m Entfernung?
2. Der Fehler passierte während der Schlusssirene bzw. die SR erkennen so darauf -> dann kein Regelverstoß und korrektes Spielende
Im übrigen schließe ich mich hier Uwe's Meinung an, der i.A. nix anderes gesagt hat als ich oben schrieb. Wir werden den Sachverhalt nicht klären können weil wir nicht dabei waren. Der Threadstarter scheint ja hier nicht mehr mitzudiskutieren, nur er könnte evtl. sagen ob die Freiwurfentscheidung vor, während oder nach der Schlußsirene erfolgt ist.
ZitatErstens finde ich es etwas weltfremd einfach zu meinen unsere SR's sind per se Unparteiisch (sind doch auch nur Menschen).
Weltfremd finde ich allen SR per se zu unterstellen dass sie solche Situatinen nicht meistern könnten und zu glauben dass jede SR- Ansetzung auch noch auf etwaige Konstellationen geprüft werden könne. Insbesondere in unteren Liegen schlicht unmöglich. Gerade gegen Ende der Saison kann da jeder Spieltag eine andere Konstellation hervorbringen. Was meinst du wieviele SR sich da von heute auf morgen herumschubsen lassen würden?
ZitatEs gibt ja genügend Ligen in den man nicht selber Trainer / Spieler ist und dann problemlos als SR zum Einsatz kommen kann,
Ein kleiner Tip: Werde SR- Ansetzer. Dann wirst du sehen dass das nicht möglich sein wird. Im übrigen würde man ja dann auch Schiedsrichtern Wege nach oben verbauen. Nach deiner Argumentation dürfte ja dann ein SR- Team aus einem Verein, wo z.Bsp. ein Team des Vereins in der höchsten Landesliga Männer spielt, dort nicht pfeifen. Die Erfahrung in dieser KLasse wäre aber Vorasussetzung für höhere Einsätze in der 3. Liga etc.
Ja, auch in Sachsen können SR eines Vereins in Spielklassen pfeifen wo eine Mannschaft ihres Vereins spielt...
ZitatIm Falle des AB-Gespannes hat es da halt einigen Unmut gegeben.
Genau! Und weil ich in meiner Stadt aus jedem Verein einen kenne darf ich dort keine Spiele mehr leiten.
Mal im Ernst: Wenn man will findet man bei jeder SR - Mannschaften- Konstellation irgendeine Verbindung die man monieren könnte. SR sollen neutral sein, und i.d.R. sind sie es auch. Ausnahmen gibt es natürlich, aber selbst in den höchsten Fußball- Ligen kommt sowas vor.
In den Bezirken und Kreisen in Sachsen (speziell Leipzig) werden die SR außerdem meist schon Anfang der Saison angesetzt (mit den dann üblichen häufigen Änderungen und Umbesetzungen), aufgrund von SR - Mannschaften- Konstellationen wird da aber nix umgesetzt. In den höheren Ligen wird zwar in kürzeren Zeiträumen angesetzt, aber da dann eher nach Verfügbarkeit der SR. Bin auch schon 2 Stunden auf's Dorf gefahren und hab dann dort 2 Spiele mit Mannschaften aus meiner Heimatstadt gepfiffen...
ZitatAusgangssituation ist eine Tatsachenentscheidung. Mit dieser haben die Schiedsrichter den technischen Fehler in die Spielzeit gelegt. Von dieser Situation ausgehend, haben die Schiedsrichter einen Regelverstoß begangen und damit die Chance auf einen erfolgreichen Wiederspruch ermöglicht.
Also das lese ich aus dem Eingangspost eben nicht heraus. Dort steht, dass der technische Fehler während der Schlusssirene begangen wurde. Von daher kann es eben auch sein, dass die SR völlig richtig gehandelt haben. Das kann ja dann der Einspruch klären.
Trotzdem bleiben 2 Möglichkeiten:
1. Der Fehler passierte vor der Schlusssirene -> dann wäre das Verweigern des Freiwurfes ein Regelverstoß. Aber ob spielentscheidend bei über 20m Entfernung?
2. Der Fehler passierte während der Schlusssirene bzw. die SR erkennen so darauf -> dann kein Regelverstoß und korrektes Spielende
Er sitzt auf der Bank im Auswechselraum (!)
...deswegen erhält der MV eine Bestrafung (4:2)
Zitatund hat ein Trikot an.
...das kann ein Zuschauer auch machen und ist trotzdem noch kein Spieler...
ZitatIch meine, dass es sinnwidrig wäre, einen Wechselfehler eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers anders (milder) zu behandeln, als einen Wechselfehler eines teilnahmeberechtigten Spielers.
Ein nicht teilnahmeberechtigter Spieler ist regeltechnisch aber eben ein "Zuschauer". Welches Merkmal "qualifiziert" ihn denn dazu dass er bestraft werden kann im Gegensatz zu einem nicht sporttreibenden Zuschauer des Spiels?
Gegenfrage:
Wenn sich ein Zuschauer entsprechende Spielkleidung anzieht inkl. Trikot, das Spielfeld betritt und ins Spielgeschehen eingreift, wie wird dann entschieden?
Ein SR hat keine Handhabe gegen eine nicht am Spiel teilnehmende Person außer nach der Maßgabe der Regeln (Tor/7m bei Verhinderung einer Torgelegenheit durch einen Zuschauer etc). Nur wenn diese Person als Spieler, Offizieller etc. bekannt ist kann durch einen Bericht eine Sperre/Bestrafung erwirkt werden. Ebenso wie bei Strafen nach dem Spiel.
Du kannst gern jede Situation mit einer Gegenfrage hinterfragen. Aber frag dich doch einfach mal wie das pragmatisch funktionieren soll wenn eine Person, die nicht auf dem Protokoll steht, eine Hinausstellung bekommt. Wo soll die eingetragen werden? Wer sitzt die dafür ab? Wo steht das in den Regeln?
Alles anzeigen@ Tlpz: Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Wenn die Voraussetzung einer persönlichen Strafe der Eintrag im Protokoll wäre, gäbe es Regel 16:11 a) - Regelwidrigkeiten außerhalb der Spielzeit - Vor dem Spiel - nicht.
Dennoch gute Frage. Ich schlage mal eine Lösung vor:
Hier findet also eine Unterscheidung zwischen "Spieler" und "teilnahmeberechtigt" statt. D.h. - zwingend logisch - ein Spieler ist auch ein Spieler i.S.d. Regeln, wenn er nicht teilnahmeberechtigt ist.
Rechtsfolge bei Verstoß ist eine Strafe gegen den MV.Regel 4:5 sagt:
Hier findet KEINE Unterscheidung der Begriffe "Spieler" und "teilnahmeberechtigt" statt. Da Regel 4:3 (wie oben dargestellt) sagt, dass ein Spieler auch Spieler i.S.d. Regeln ist, wenn er nicht teilnahmeberechtigt ist, kann auch ein nicht teilnahmeberechtigter Spieler (der ja in diesem speziellen Fall außerdem "inaktiv", aber dennoch namentlich im Protokoll geführt war) einen Wechselfehler begehen. Demnach könnte er auch hinausgestellt werden.
Oder ist das falsch gedacht?
Lothar, hier denkst du leider falsch. Zunächst einmal: In 4:3 wird definiert, wann ein Spieler teilnahmeberechtigt ist. Ist er nicht anwesend und steht er nicht im Protokoll, ist er nicht teilnahmeberechtigt, kann demzufolge nicht nach den Spielregeln bestraft werden. Eine weitere Unterscheidung im Text der Spielregeln ist daher nicht notwendig und würde eher zu noch mehr Verwirrung führen. 4:3 führt außerdem weiter aus, dass (nur) ein teilnahmeberechtigter Spieler jederzeit die Auswechsellinie übertreten darf (unter Beachtung von 4:4 und 4:6).
Regelwidrigkeiten außerhalb der Spielzeit können vom SR auch erst dann geahndet werden, wenn der Spieler auf dem Protokoll steht. Ansonsten bleibt, ebenso wie bei Regelwidrigkeiten nach dem Spiel, nur der schriftliche Bericht als Möglichkeit.
Ein nicht auf dem Spielprotokoll stehender Spieler kann auch schon mit HInblick auf 4:5 gar keine Hinaustellung erhalten. Es ist der fehlbare Spieler (-> 4:3 Spieler = anwesend und im Protokoll eingetragen) zu bestrafen. Wie soll das rein logisch funktionieren wenn der Spieler nicht am Spiel teilnimmt? Wer soll dann das Feld verlassen wenn der Spieler nicht nachgetragen wird, wozu er nicht verpflichtet ist (oder schreiben wir den Zuschauer der auf das Feld läuft und ein Tor verhindert dann auch auf das Protokoll?)? Wäre es dann nicht auch ein Regelverstoß wenn dafür ein anderer Spieler diese Strafe absitzen müsste, da ja der fehlbare Spieler bestraft werden muß?
Fakt ist: Haben die SR den "Wechselfehler" mit einer Hinausstellung bestraft obwohl der Spieler noch nicht auf dem Protokoll stand dann war es ein Regelverstoß der SR. Spielentscheidend war er nicht, da in der 46. Minute. Sieht es das Sportgericht anders, dann siehe Kommentar von JA!.
ZitatZu deiner Frage: Wenn ein nicht eingetragener Spieler einen Wechselfehler begeht (also nicht nur als nicht eingetragen das Spielfeld betritt, sondern wirklich kurz als ein Spieler zu viel auf dem Feld), muss es doch trotzdem eine Hinausstellung für die Mannschaft geben, oder? Weiß gerad nur nicht, ob an den Spieler persönlich? Müsste aber eigentlich so sein, glaub ich.
Wenn der Spieler nicht auf dem Protokoll steht, kann er auch nicht bestraft werden. Er steht nicht auf dem Protokoll, unterligt somit nicht den Handballregeln und kann demnach auch keinen Wechsefehler begehen. Er müsste ja auch nicht unbedingt nachgetragen werden. Dann wäre er wie ein Zuschauer zu behandeln, der einfach mal so das Feld betritt.
Der MV wird bestraft weil er dafür zu sorgen hat, dass sich mit Anpfiff nur die auf dem Protokoll befindlichen Personen im Auswechselraum aufhalten. Hier könnte es allerdings eine "Sonderegelung" geben, da im elektronischen Spielbericht m.E. ja Spieler geladen, aber auf passiv gesetzt werden können...