Noch ein Tipp von mir: Die 40 Euro Jahresabo für die Handball-Training sollte jeder motivierte Übungsleiter immer übrig haben.
Beiträge von TLpz
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Na wegen dem Strich vielleicht nicht, aber z.B. bei Zeitstrafen oder Disqualifikationen. Aber von einem Sekretär würde ich schon verlangen, dass alles stimmt. Die Schiedsrichtereintragungen (z.B. bezüglich des Siegers) sollen ja auch stimmen. Also ganz oder garnicht.
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Im Zweifel hat es aber sportrechtliche Relevanz! Ausserdem ist es nicht so schwer, ein ordentliches Protokoll zu führen. Sonst kommt es vielleicht noch zu Streitigkeiten, die keiner braucht. Neben den Spielernamen, Geburtsdaten, Zeiten der Verwarnung, Hinausstellung und Disqualifikation sollten auch die Torstriche übereinstimmen.
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Es gibt halt solche Leute! Ausserdem sei angemerkt, dass das Spielprotokoll ein Dokument/eine Urkunde ist. Die dort vermerkten Informationen sollten korrekt sein. Und das Ergebnis mit den gemachten Strichen zu kontrollieren ist doch wohl kein Problem. Wenn Mannschaft A 30 Tore geworfen hat, müssen bei den Spielern auch 30 Treffer vermerkt sein.
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jfherden
Ich habe mal Staffelleiter gekannt, die penibel genau die Anzahl der Striche bei den geworfenen Toren gezählt hat. Im übrigen ist es recht einfach, einen Schuldigen festzustellen: der Sekretär! Da gab es dann DM 10,- wegen mangelhaftem Ausfüllen des Protokolles aufgebrumt. -
Knackpunkt ist Punkt b) Wann ist der Spieler wieder TW und unterliegt nicht den Regeln der Feldspieler. R 6:1 sagt, das der Torraum als betreten gilt, wenn ihn ein Feldspieler mit irgendeinem Körperteil berühert hat. Nimmt man R 5:3 hinzu, gilt das Verlassen des Torraumes, wenn der TW mit einem Körperteil Bodenkontakt ausserhalb des Kreises hat. Im Umkehrschluß dazu ist er erst wieder TW, wenn er den Boden ausserhalb des Torraumes nicht mehr berührt. Erst dann unterliegt er wieder den Regeln des Torwartes.
Deswegen kann ich deinem Ergebnis nicht uneingeschränkt zustimmen.
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Also dem HCL Unfairness zu unterstellen oder jetzt noch von Verschwörung und Bestechung zu reden, ist grober Unfug und rückt unsere Sportart nur ins schlechte Licht.
Es soll doch bitte jedem Verein selbst überlassen sein, wann er welchen Spieler des eigenen Vereines einsetzen möchte! Sonst machen wir das mal anders herum (fiktiv) und beschweren uns bei Mainzlar oder anderen, warum sie durch das Unterlassen der Verpflichtung guter Spieler das Niveau der Liga absichtlich nach unten gedrückt haben!
Ich würde mir als Verein nicht vorschreiben lassen wann ich die besten spielen lassen soll und wann nicht! Und entsprechend den Zielen setze ich die Leute ein. Hinzu kommen Ermüdungserscheinungen und Verletzungen, die den Spielerkader schrumpfen lassen.Im übrigen hat Mainzlar 3x gegen Kirchhof und Weibern gespielt, also insgesamt mindestens 6 Chancen, um am Ende nicht den letzten Platz zu belegen. Das hat man nicht geschafft und steht dann vielleicht auch zu recht daunten!
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BerndO: In den Regeln steht, das der Torraum als verlassen gilt, wenn sich ein Körperteil ausserhalb des Torraumes befindet. Im Umkehrschluss heißt das, daß der TW erst wieder den TW- Regeln unterliegt, wenn er komplett im Torraum ist. Beim o.g. Fall dürfte der TW mit einem Bein im Torraum, mit dem anderen ausserhalb gestanden haben. Dabei unterliegt er immernoch den Regeln der Feldspieler (5.3). In diesem Fall betritt er also regelwidrig den Torraum und verhindert eine Torgelegenheit.
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Passeinzug gibt's doch nur bei Ausschluss, da dort die Sperre in der RO festgelegt ist. Die neue IHF- REgel sagt auch nur aus, das eine Sperre erfolgen KANN. Das entscheidet aber nicht der Schiedsrichter, sondern die Spielleitung. Also kannst du da keinen Pass einziehen.
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BerndO: Wenn ein TW den Torraum verläßt, unterliegt er den Regelungen eines Feldspielers (z.B. Einwurf vom Eckpunkt etc.).
@all: Erstmal würde ich dem Angreifer A mangelnde Cleverness unterstellen ;-), wenn er unter diesen Umständen das leere Tor nicht trifft. Dafür noch belohnen?
Regeltechnisch sieht das sicher anders aus. In dem Fall sieht es eher nach unberechtigtem Betreten des Torraumes aus, da der TW in dem Fall noch als Feldspieler zählen dürfte.
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Tät ich als Trainer auch so machen. Für den HCL geht es um nichts, trotzdem sollte man die Jungen nicht unterschätzen. Und ein Abstieg für Mainzlar wär es ja auch bei einem Kirchhof- Sieg noch längst nicht...
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Wenn du eine Mannschaft in der Oberliga meldest, hast du, im besten Fall auch dein Verein, ein gewisses Ziel. Im Normalfall heißt das Leistungsorientierung. Da ist es "normal", das einige hinten runterfallen. Wenn du halt nur 9 oberligataugliche hast, mußt du halt schauen, ob du woanders Spieler herbekommst. Oder die überzähligen (bei einer gemeldeten Mannschaft) abgeben. Eine Zusammenarbeit mit einem anderen Verein vielleicht.
Und du verschaukelst trotzdem (Punkt c): Wie soll dein Gegner an das Spiel herangehen, wenn er von vornherein weiß, das er sowieso am Ende die Punkte bekommt? Du bist Jugendtrainer, und als solcher auch ein Vorbild. Nicht nur gegenüber den Spielerinnen deiner Mannschaft, sondern auch gegenüber deinen Gegnern. Den Spielerinnen deiner Gegner bist du das mit solch einer Aktion nicht.
Und nochmal: Es kann auch für deinen Fall Lösungen unter Beachtung der Festspielregel geben. Ich habe soetwas in gleicher Konstellation, nur in der C- Jugend, gemacht. Ohne eine Mannschaft ausser Konkurrenz spielen lassen zu müssen.
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Sorry ralf81,
dann kann ich dir nur einen Tip geben: Gründe mit anderen Mannschaften, die ausser Konkurrenz spielen wollen, eine Hobbyliga. Ihr, euer Verband, euer Bezirk und euer Kreis unterstehen letztendlich dem DHB. Also habt ihr auch die Regeln zu akzeptieren! Auch im Jugendbereich gibt es Aufstieg, Relegation etc. Vielleicht nicht in eurem Bezirk oder Kreis. Ein festgespielter Spieler darf halt nicht in der unteren Mannschaft spielen, und wenn du das ganze als Trainer wissentlich machst, ist es vorsätzlich. Dann mußt du dir andere Lösungen im Sinne der Regeln einfallen lassen, wenn dir die Entwicklung der Jugendlichen wichtig ist. Im übrigen sagen die Erfahrungen, dass 20 Spieler in der B-Jugend für 2 Mannschaften nicht ausreichend sind, zumal wenn eine Mannschaft noch Oberliga spielt. Ausserdem verschaukelst du mit diesem Verhalten a) deine Mädels - besonders die der 2.Mannschaft, b) deinen Spielbezirk, die (ehrenamtlich) ne Menge tun damit ein Spielbetrieb durchgeführt werden kann, c)alle deine Gegner, denn auch die erwarten einen fairen sauberen Kampf um die Punkte (zumal in einer B-Jugend das Ganze Wettkampfcharakter hat-anders wäre es in e-und D-Jugend), d) die Schiedsrichter im Bezirk, weil ich z.B. würde meine Zeit am WE nicht opfern um ein Spiel deiner Mannschaft zu pfeifen, wenn ich weiß, das dass was ich pfeife, am Ende eh sinnlos ist.
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ralf81
Auch ich finde eure Vorgehensweise nicht sonderlich gut. Die Regeln gilt es zu beachten, ob in deinem Fall eine ehrbare Absicht dahinter steht oder nicht kann in den Regeln nicht festgelegt werden. Dann wäre es auch ehrbar, einer abstiegsbedrohten Mannschaft zu helfen und Spieler aus der 1. herunterzugeben.Insgesamt verstehe ich deine Vorgehensweise nicht. Ihr spielt nicht Oberliga und seid nicht top in einer Meisterschaft. Dann kann ich doch immer eine der 4 Anschlußkader mit in die 1. nehmen, die 4 Wochen Wartefrist lassen sich doch berücksichtigen. Ausserdem: Sind die Spieler nicht gut genug, um ständig in der 1. zu spielen, kann es auch nicht sinnvoll sein, sie zu jedem Spiel mit hochzunehmen. Gibt es bei euch eine C-Jugend. Da gäbe es vielleicht auch ein paar Spielerinnen, die man in der 2.B-Jugend einsetzen könnte.
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Doch, in einem Thread (von ATOM) sollte Sachsen in den Südwestdeutschen verschoben werden.
Schleswig- Holstein hätte für eine Reform in ganz D sorgen können. Man hat es leider verpasst. Auf die nächsten Jahre wird sich also nix ändern.
Eben weil sich Thüringen immer raushält, sich nicht klar positioniert und immer den Weg des geringsten Widerstandes geht. Bei meinem oben angesprochenen B- Lizenz- Lehrgang hätte man mit Thüringen zusammen einen zahlenmäßig ordentlichen Lehrgang durchführen können. Thüringen wollte nicht, womit der Lehrgang auch für die (wenigen) Interessenten aus Sachsen und Sachsen- Anhalt gestrichen wurde.
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Muß man nicht das Ergebnis des Wurfes abwarten? Berühern des Balles ist ja nicht gleich halten.
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Sachsen nach Südwest? Von Görlitz bis ins Saarland fahren? Ist ja noch schlimmer als an den Bodensee!
hasenhirn: Der Beitritt des HV Sachsen zum Nordostdeutschen HV wäre erfolgt, wenn Schleswig- Holstein zu Hamburg/niedersachsen gewechselt wäre. Aber die wollten aus politischen Gründen nicht.
Und Thüringen macht eh immer ne extrawurst, selbst eine gemeinsame B-Lizenzausbildung mit Sachsen-Anhalt und Sachsen kommt da selten zustande.
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Das Problem an Esbjerg ist, das dort einfach zuviele deutsche Mannschaften hinfahren. Da kann man auch zu einem Turnier um die Ecke fahren.
Das mit den Schiedsrichtern ist bei anderen Turnieren, wo weniger deutsche Teams spielen (z. B. Skive, Dronninglund) nicht so gravierend.
Ansonsten ein gutes Turnier. -
Hallo Handballgemeinde!
Ich habe mal eine Frage zu folgender Situation:
Zu einem Spiel tritt die Gastmannschaft nicht an. Heimmannschaft und Schiedsrichter sind da. Das SPiel fällt (logischerweise) aus. Was können die Schiedsrichter verlangen? Fahrtkosten ist klar, aber auch das Einsatzgeld welches sie im Normalfall bekommen hätten. Da die Schiedsrichter auch noch für das folgende Spiel angesetzt waren, mußten sie dann immerhin 1,5 Stunden für umsonst in der HAlle warten...Würde gern mal eure Meinungen dazu hören.
MfG aus Sachsen