Beiträge von TLpz

    Panic116

    Die Stichtagregelung für die Altersklassen- Einteilung ist daran schuld. Stichtag ist immer der 1. Januar. Da sie sich nach diesem Termin anmeldet, gilt sie als B- Jugend- Spielerin (weil schon 16 Jahre alt). Wäre sie schon vor dem 01.01. bei dem Verein spielberechtigt gewesen, hätte sie (gleiches gilt auch für schon länger angemeldete Spieler) ausnahmsweise bis Saisonende C-Jugend spielen können.

    §38 der Spielordnung gibt dazu nähere Auskunft.

    Solch ein Verhalten des MV mag grob unsportlich sein /es sei denn die Durchführungsbestimmungen erlauben es). Jedoch kann ich als SR den MV deswegen NIE mit einer roten Karte bestrafen. Dafür gibt es keinen Regelbezug. Soche Bestrafungen übernimmt die spielleitende Stelle!!

    Nachträglich kann da sicher nichts mehr geändert werden. Da hat die spielleitende Stelle wohl gepennt.

    Das Spiel dürfte mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für Marienheide gewertet werden. Das Rückspiel wäre somit völlig unwivchtig, da Birkesdorf bei solch einer Situation nie als Sieger aus den beiden Spielen hervorgehen kann.

    Zitat

    Stimmen mir die hier anwesenden Schirikollegen bzw. Regelkenner meinen Ausführungen so zu oder habe ich irgend etwas vergessen bzw. nicht beachtet?

    Teils, teils.

    Zitat

    Jugendpässe mit eingetragenem Doppelspielrecht

    Komischer Verband. Normal kenn ich das nur andersherum.

    Zitat

    Laut Punkt 5. 2. der Durchführungsbestimmungen hätte mit Ablauf des 30.06 2006 durch den Verein das Spielrecht als Erwachsenenspieler beantragen müssen, dies ist offensichtlich nicht erfolgt.

    korrekt.

    Zitat

    Die beiden Spieler waren also nicht Spiel-/Teilnahmeberechtigt.

    Falsch. Teilnahmeberechtigt waren sie sehrwohl wenn sie zu Spielbeginn anwesend und im Protokoll eingetragen waren. Spielberechtigt waren sie aufgrund des abgelaufenen Passes wahrscheinlich nicht.


    Zitat

    Wenn mir als Schiedsrichter so etwas bei der Passkontrolle auffällt, ich muss betreffende Spieler spielen lassen (...)

    Ja, du mußt sie spielen lassen (Hinweis an den MV sollte man allerdings geben). Über die Spielberechtigung kannst du als SR nicht entscheiden, betreffs Teilnahmeberechtigung siehe oben.

    Lasse

    Der MV kann mit seiner Unterschrift gernicht das Vorhandensein der Pässe bestätigen. Dem steht nämlich Regel 4:3 Teilnahmeberechtigung entgegen. Der MV bestätigt mit der Unterschrift auch nicht die Spielberechtigung o.ä.

    Die Spielerpässe werden i.d.R. den Schiedsrichtern mit dem Protokoll vor Spielbeginn übergeben und den MV's nach Ende des Spiels mit dem Protokolldurchschlag wieder ausgehändigt. Währenddessen verbleiben sie bei den SR oder aber beim Kampfgericht. Wenn man einen Spieler nachtragen möchte, nimmt man den Paß vorher raus und informiert vorher vielleicht den SR.

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    Wir legen Protest ein weil im gesamten§55 nichts kongrretes und verständliches steht.

    Nö, der §55 wurde ja extra geändert und ist jetzt einfacher und verständlicher. ;)

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    Beschrieben wird doch nur von oben nach unten ein Wechsel innerhalb des Vereins.

    Jein. Abs. 9 sagt, das man jederzeit in einer höheren Mannschaft spielen darf. Außerdem ist "Wechsel" das falsche Wort, "Mitwirken in verschiedenen Mannschaften" wäre besser. Wechseln tut man lt. Spielordnung zwischen 2 Vereinen

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    Doch über gleichstafflige Mannschaften eines Vereins heisst es ist eingeschränkt.

    Mit "Gleichstaffligkeit" hat das Ganze nichts zu tun. Die ist völlig unerheblich. Es geht lediglich um das MItwirken in mehr als einer Mannschaft in einer ALTERSKLASSE.

    Spielen 2 Mannschaften eines Vereines in einer Staffel (gerade in der untersten Spielklasse nicht unüblich), ist eine Mannschaft als die höhere Mannschaft definiert. I.d.R. ist das die Mannschaft mit der niedrigeren Nummer. Es kann allerdings auch abweichende Regelungen geben.

    Theoretisch habt ihr richtig gehandelt, sofern die 2. Mannschaft die höhere Mannschaft ist.

    Das in den Sportgerichten keine juristischen Fachleute sitzen und die Vereinsmeierei dort genauso groß ist, ist doch allgemein bekannt. Recht haben und Recht bekommen ist bei Sportgerichten noch schwieriger als bei normalen Gerichten.

    Vielleicht gibt es aber auch Punkte/Vereinbarungen, die du hier nicht nennst/die nicht allen bekannt sind. Auch läßt deine recht schwammige und undurchsichtige Formulierung des Sachverhaltes leider keine genaueren Aussagen zu.

    Nochmal zum Mitmeißeln: Prellfehler = Tippfehler. Ergo unterschiedliche Bezeichnungen für den gleichen Fehler. Alle Fehler beim Führen des Balles werden als Tipfehler bezeichnet.

    Auch wenn man nochmal soviele Vermutungen anstellt was ein Tip- und was ein Prellfehler sein könnte, es entsteht dadurch kein neuer Regeleintrag!

    Die Erläuterung 3 ist in dieser Beziehung eigentlich ganz deutlich. Da gibt es nix zu interpretieren und auch keine unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten.

    @Rheinland-SR

    In einem Punkt hast du jedoch unrecht: Der Zeitnehmer hält erst die Uhr an und pfeift dann (bzw. zeitgleich).

    Ich glaube das Regelwerk ist nicht das Problem, da gibt es sicher auch nicht mehr viel zu entflechten. Die Umsetzung/das Erkennen der Fouls und Regelwidrigkeiten ist die andere Sache, und die kann man nicht mit Geschriebenem regeln. Solange SR Menschen sind, wird es unterschiedliche Auslegungen geben.

    Leider hab ich nicht ganz so viele WM- Spiele gesehen, um die SR- Leistung genau beurteilen zu können. So schlecht wie die SR aber manchmal gemacht werden, habe ich sie nicht gesehen. Bei der WM pfeiffen die (nahezu) besten SR- Paare. Bei allen Diskussionen sollte man auch bedenken, dass diese Amateure die Spiele von Profis leiten. Vielleicht sollte man da mal ansetzen. Weiterhin maßen wir uns als noch größere SR- Laien an, mit Hilfe von x- Zeitlupen zu argumentieren, das die SR schlecht gepfiffen haben. Das Spiel ist schneller geworden, und jeder der selbst SR ist weiß, das es dadurch schwerer geworden ist, in einem Spiel alles genaustens zu erkennen. Und international ist das noch einen Tick mehr.

    Auch vor 19.000 Zuschauern zu pfeifen ist nicht normal und für viele SR nicht die Regel. Keiner von uns würde so ein Spiel so sicher über die Runden bringen.

    Auch einige Aussagen von Diskussionsteilnehmern tragen nicht unbedingt dazu bei, eine echte fachliche Diskussion über die Qualität der SR anzufachen.

    2 Beispiele:

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    Ich zähle inzwischen nicht mehr die Tore mit, wo die Schützen 4 oder mehr Schritte auf dem Weg zum Tor benötigt haben

    4 Schritte? 4 Bodenkontakte? Wann wurde der Ball gefangen? Nullschritt? -> Seid ihr euch sicher, das ihr immer 4 Schritte erkennt? Selbst nach 100 Zeitlupen oftmals schwierig.

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    Abwehr durch den Kreis... Die Abwehrspieler, auch unsere, laufen bei der WM munter und flux durch den Kreis. Eigentlich ja klare Sache, aber es wird doch relativ selten gepfiffen.

    Was soll da wobei wie gepfiffen werden? Was sagt das Regelheft dazu?


    Strittige Szenen wird es immer geben, dagegen wird es kein Mittel geben. Wer über eine SR- Leistung diskutieren möchte, sollte aber wissen über was er redet. Ansonsten verkommt Kritik zu einfacher Besserwisserei!

    does02,

    du hast genau richtig gehandelt, den Regelbezug hat dir T.N.T. schon genannt. Auch die Zeit, welche die Heimmannschaft zur Behebung des Schaden hatte, finde ich ausreichend, der Heimverein hat den Spielbeginn sicherzustellen. Nach deinen Schilderungen scheint sich die Verankerung ja nicht im Spiel davor gelöst zu haben, wahrscheinlich ist dieser Zustand dauerhaft.

    Die Einstellung von goalie finde ich einfach nur leichtsinnig, gefährlich und einseitig. Das man sich mit/an ungesicherten Toren noch anders verletzen kann als beim Umkippen des Tores, ist wohl klar. Wahrscheinlich hat goalie noch nie einen Pfostentreffer im Männerspiel oder das Festhalten des TW am Gehäuse erlebt. Schon da wäre ein unbefestigtes Tor ein Sicherheitsrisiko gewesen.

    MfG