Hr. Baumgärtner hat ja auch schon "nur" mit eienr Geldstrafe für des Vergehen gerechnet. Von daher kann er ja gern auf einen positiven Bescheid für Metzingen hoffen.
Ich hoffe es nicht.
Hr. Baumgärtner hat ja auch schon "nur" mit eienr Geldstrafe für des Vergehen gerechnet. Von daher kann er ja gern auf einen positiven Bescheid für Metzingen hoffen.
Ich hoffe es nicht.
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So ging es mir, als ich den Artikel gelesen habe. Ein Rechtsanwalt der sich im Sportrecht auskennt? Hat er die Ordnungen nicht gelesen? Bei Einsatz einer unberechtigten Spielerin gibt es keine Frist. Da muß man als Gegner nichtmal Einspruch einlegen wenn man es schon während des Spieles weiß.
Probleme im Regelwerk sehe ich nicht. Man muß das Regelwerk nur mal durchlesen. Insbesondere diese Punkte sind so formuliert, dass man sie nach einmaligem durchlesen kapiert. Es gibt halt spezielle Regelungen für minderjährige Spieler. Eben auch in den Bundesligen.
ZitatWie ist es denn wenn eine jugendliche Spielerin während der Saison die Altersgrenze der Jugendklassen überschreitet, muß die dann auch sofort in der nächst höheren Stufe eingesetzt werden, oder spielt Sie noch bis Saisonende in der Altersstufe der si am Saisonbeginn angehörte?
Ja, so ist es.
ZitatDas Ganze dann als eindeutigen Regelverstoß zu betrachten der es rechtfertigt den Aufstieg der Tussies zu verhindern und nachträglcih zu einem Punktverlust von 6Punkten führt ist wohl auch überzogen. Wenn ich das richtig verstehe wurde der Fehler gemacht eine Spielerin mit falschem Geburtsdatum im Spielbericht zu führen. Dies ist nun bestimmt kein Fehler der Spielentscheidend ist und eine sportlich so harte Strafe rechtfertigen kann wie sie hier ausgesprochen wurde.
Ob spielentscheidend oder nicht ist nicht die Frage. Es ist ein Verstoß gegen die Spielordnung und dieser wird entsprechend den Regularien bestraft. Andere Vereine hat diese Strafe in dieser Saison auch schon getroffen, warum soll für Metzingen eine Ausnahme gemacht werden? Nur weil sie aufgestiegen sind? Nö! Gleiches Recht für alle! Und Metzingen hat schon bei der 2. Mannschaft Punkte wegen ähnlicher Vergehen abgesrochen bekommen. Da setze ich mich als Verein doch hin und lese die SPielordnung durch! Solch ein Fehler darf kein 2. Mal in einer Saison gemacht werden!
ZitatWenn also dieses Urteil den geltenden Regeln entspricht, so sind diese dringend reformbedürftig.
Nein, nicht die Regeln sind reformbedürftig. Eher die Einsicht zur Notwendigkeit, sich diese mal richtig durchzulesen.
ZitatOb das den Tussies noch hilft weis ich nicht, aber zunächst haben die Tussies ja mal Einspruch beim Sportgericht eingelegt. Dort wird nun zu prüfen sein, ob dieses Urteil den Regeln entspricht.
Ich hoffe nicht. Metzingen soll zu seinem Fehler stehen und die Strafe akzeptieren, die auch andere Vereine in dieser Saison für gleiche Vergehen erhalten haben. Käme ein Metzinger Einspruch durch, klagen dann vielleicht noch die Vereine, denen Punkte am letzten Spieltag abgezogen wurden. Das kann nicht sein!
Zitatdas amt der offiziellen aufsicht in eine kasperlefigur umzufunktionieren
Das tut Herr Stemberg ja bereits allein durch sein Autreten. Habe ihn nur einmal erlebt, das hat gereicht. Ungleiche Einschätzungen und Bestrafungen waren auch hier sein Markenzeichen. Das lag vielleicht auch daran, das Herr Wallbaum auf der anderen Bank saß. Na ja, Blomberg ist dadurch halt aufgestiegen...
ZitatWeder ist der zu behandelnde Spieler auf dem Feld, noch nimmt der Betreuer (oder wer auch immer den Eisbeutel hat) Einfluss auf das Spiel bzw. stört den Spielablauf.
Auch ein fünfter Offizieller würde, still auf der Bank sitzend, keinen Einfluß auf das Spiel nehmen. Trotzdem wär's regelwidrig mit allen Konsequenzen. Die Spielaufsicht hat's so gesehen, die SR haben's so bestraft - basta. Da kann es keine Diskussion geben wegen "falscher Entscheidung, nicht im Sinne des Sports".
Kreis ist Kreis und 5 Offizielle auf der Bank sind einer zuviel. Beides wird entsprechend den Regeln bestraft.
Gilt nur für Torwart. Es würde nicht dem Sinn des Sports entsprechen, wenn der TW z.B. nach einer Verletzung beim Nachwurf nicht mehr agieren könnte und der Schütze auf's leere Tor wirft.
Im geschilderten Fall stimmt bereits die erste Antwort, weshalb sich weitere Diskussionen a la 'ich habe da mal gehört' erübrigen dürften.
Sulzbach und Markranstädt
Wenn man mal §55 durchlesen würde, würde man die Richtigkeit von Schwaniwollis Aussage feststellen. Dann müßte man nicht immer Vermutungen preisgeben ("Ich hab da mal gehört") und es würde nicht immer wiederkehrende Diskussionen geben müssen!
Tja, die Regeln und Spielordnungen sollte man eben mal von vorne bis hinten durchlesen. Schließlich sind diese ja für jeden Verein und für jeden Interessierten auf vielen Webseiten der Handballverbände abrufbar.
Sicher schade für die Spielerinnen. Allerdings hält sich mein Mitleid aus obigen Gründen in Grenzen. Auch der Hinweis, dass man sich nicht im Bürgerkrieg befinde, sowie die Kritik am Antragsteller sind unbegründet. Regeln sind auch im Sport einzuhalten (was hier kein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre) und wann jemand solch einen Antrag einbringt, ist ihm selbst überlassen.
Fakt ist der Einsatz einer unberechtigten Spielerin, und dieser muß den Regeln entsprechend bestraft werden. Ohne Wenn und Aber.
ZitatEin Weltmeister läuft völlig frei auf das Tor zu und hat volle Körper- und Ballkontrolle. Es ist weit und breit kein Gegenspieler. Holpert bewegt sich minimal. Zeitz zieht mit voller Wucht auf Kopfhöhe mittig aufs Tor und trifft Holpert auf die Zwölf.
Da meiner Meinung nach ein SR die Möglichkeit haben, Rot zu ziehen. Denn Zeitz hat durchaus die Fähigkeit, anders zu werfen. So muss er damit rechnen, Holpert zu erwischen und wenn er ihn erwischt, muss er raus.
Ich bin kein Weltmeister, könnte also nie eine rote Karte bekommen? Aber auch Weltmeister fangen Bälle nicht, passen schlecht und werfen daneben. Obwohl sie es besser könn(t)en.
ZitatIch denke, ein SR kann eine solche Situation beurteilen.
Nein, denn ein SR beurteilt nicht die Fähigkeiten von Spielern.
ZitatAber um noch mal auf meine erste Antwort zurückzukommen: Wie verhält es sich denn bei einer Hinausstellung? Nehmen wir mal an, A3 wird hinausgestellt und nach zwei Minuten wird A4 bei Ballbesitz B aufs Feld geschickt. Rein theoretisch wurde dann ja gewechselt.
Oh Mann, Regeln nachbessern wollen aber keine Ahnung? Dieser geschilderte Fall ist kein Wechsel, sondern die Ergänzung der Mannschaft nach Ablauf einer Strafzeit!
ZitatWenn der/die SR dem Wechsel durch Unterbrechung des Spiels zugestimmt haben, ist die tatsächliche Durchführung (d.h. die Einwechslung) auch nach dem Wiederanpfiff möglich, sofern die Auswechslung davor erfolgte."
Dann kacken wir mal die Krümel weiter mit dem Hinweis, das ein Hinausgehen des Spielers kein auswechseln ist. Einfacher wäre die Formulierung, das die SR im Falle einer Verletzung solange Time- Out halten müssen, bis der neue Spieler das Feld betreten hat und aus einem zu früh angepfiffenen Spiel kein Nachteil für den Spieler entstehen kann.
ZitatWenn ich als SR das Spiel mit eine TO unterbeche, um einen Verletzten Spoieler behandeln zu lassen und dieser Spieler verletzt das Spielfeld verläßt, ist doch automatisch die Erlaubnis gegben, diesen verletzten Spieler wieder zu ergänzen.
Stimmt, laut Wortlaut der Regeln müßte dies aber innerhalb des TO geschehen.
ZitatWenn dann diese SR auf Wechselfehler entscheiden, nur weil der Spieler einige Sekunden nach Wiederanpfiff das SPielfeld betritt, sollten sie ihren Schein wieder abgeben.
Korrekt.
ZitatDurch das TO und durch das Verlassen des Spielfeldes durch den verletzten Spielers kann in diesem Fall nie auf Wechselfehler entschieden werden.
Doch, denn das Verlassen des Feldes ist kein Wechsel. Der (verletzte) Spieler dürfte ja auch bei Nicht- Ballbesitz wieder ergänzen. Erst das Betreten des Feldes durch einen anderen Spieler ist der Wechsel und somit würde dieser nicht bei Ballbesitz stattfinden -> also Wechselfehler.
Als SR sollte man sich tunlichst nicht in eine solche Situation bringen. Die 5 Sekunden kann man auch noch warten, bis der neue Spieler das Spielfeld betreten hat.
Ein Wechsel ist natürlich erst dann abgeschlossen, wenn ein neuer (anderer) Spieler das Spielfeld betritt. In diesem Fall ein klarer Wechselfehler! Der neue Spieler hätte das Spielfeld während des Time- Outs betreten müssen (und/oder die SR hätten solange warten müssen) oder bis zum Ballbesitz warten müssen.
Durch das "Herausgehen" eines Spielers kann kein Wechsel vollzogen worden sein. Schließlich kann ja der gleiche Spieler das Spielfeld wieder betreten. Dann liegt kein Wechsel vor. Das ist z.Bsp. für Kampfgerichte die Schwierigkeit bei Jugendspielen - man muß darauf achten, ob der gleiche oder ein anderer Spieler das Feld betritt.
Weil Profisportler einen Vertrag haben, der in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst werden kann. Aber auch hier müssen sich die Vereine einigen, sonst gehts nicht.
Im übrigen lassen sich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Den beim Profisportler gehts nicht um die Ausbildung und Zeit/Materialien die investiert wurden, sondern um seine Arbeitsstelle.
Willkommen in der HE ![]()
Erstmal löblich, das sich Eltern von Jugendspielern mit den Regeln auseinandersetzen!
Zitatich bin als Vater des Geschädigten draussen schier zum Hirsch geworden, dass der SR nichts dagegen unternahm
Das gefällt mir wiederum nicht, denn Eltern, die auf der Tribune zum Hirsch werden, gefallen mir nicht. Das ist der erste Schritt, um Schiedsrichter von der Pfeife weg zu bringen. Wie der SR die Situation bewertet hat, kann man nach dem Spiel in aller Ruhe diskutieren.
Deine Ausführungen vermischen zweierlei Situationen und sagen nichts Konkretes aus. Ich gehe mal davon aus, dass von den von dir beschriebenen Situationen Nr 2 oder 3 aufgetreten sind und dich erbost haben.
Die von dir geschilderte Situation ist nämlich völlig korrekt, deinen 2. Halbsatz streichen wir mal. Den Regel 7.1 sagt: "Es ist erlaubt den Ball unter Benutzung von Händen (offen oder geschlossen), Armen, Kopf, Rumpf, Oberschenkel und Knien zu werfen, zu fangen, zu stoppen, zu stoßen oder zu schlagen." Wenn ich den Ball herausschlage und nur den all treffe, nehem ich keine Gefährdung des Angreifers in Kauf.
Nummer 2 und 3 sind natürlich nicht den Regeln entsprechend (richtig Regel 8). Was jedoch der Schiedsrichter dagegen "unternehmen" soll, hängt von vielen Faktoren ab. Grundlage dafür ist die Einschätzung der Situation durch den SR. Nicht jedesmal wenn ich den Gegenspieler beim Versuch des Herausspielens an der Hand treffe, muß es eine Strafe geben. Dann müßten nach 10 Minuten alle Spieler mit 3x2 Minuten vom Platz geflogen sein!
Solange Ali Baba von seinem Goldschatz gibt noch so einiges. ![]()
Trotz allem Für und Wider...
Ja, die Regelklarstellung kenne ich auch, scheinbar aber nicht jeder Schiedsrichter. Nach Wortlaut der Regeln wäre es trotzdem ein Regelverstoß.
Aus Pressetexten wird der genaue Verlauf der Situation allerdings nie hervorgehen, weshalb sich weiteres erübrigt.
ZitatKann es denn überhaupt ein Wechselfehler sein, wenn nicht mehr als die erlaubte Anzahl Spieler auf der Spielfläche waren?
Natürlich, wenn der Spieler das Feld außerhalb des Wechselbereiches verläßt und wieder betritt, ist das sehr wohl ein Wechselfehler.
Nein, sie ist nicht regelkonform, wenn die SR dies nur wegen dem nicht korrekt übergezogenen Trikot entschieden haben. Ja, die Hinausstellung ist regelkonform, wenn der SR vielleicht auf Wechselfehler erkannt haben!
Allerdings treffen deine Regelbezüge nicht zu. 16:3a weist nur auf 4:5-4:6 hin, aber erst ab 4:7 geht's um die Kleidung. In diesem Falle gäbe es Freiwurf für die gegnerische Mannschaft.
Ein Spieler, der einem Gegenspieler auf der Spielfläche 3 Zähne ausschlägt, bekommt einen Ausschluß. Wobei nicht die Anzahl der ausgeschlagenen Zähne ausschlaggebend ist. ![]()
Ergo wird der Paß eingezogen, der Spieler bekommt eine Sperre und darf auch nicht in einem Spiel am gleichen Tag auflaufen. Wenn er das dennoch tut, hat sein Team gleich verloren...