Beiträge von TLpz

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    Der MV, der dann unterschrieben hat, muss nicht der sein, der das Protokoll vorbereitet hat.

    Dann muß man eben doch besser kontrollieren. Oder man vertraut seinem Schreiberling. Nur das hatte in Metzingen ja scheinbar fatale Folgen.

    Je mehr du argumentierst, Leon, desto deutlicher wird, das die Metzinger Verantwotlichen fehlerhaft gearbeitet haben. Das sollte man erstmal einsehen, bevor man eine Änderung der Kontrollstrukturen fordert.

    Im Übrigen scheint es für mich derzeit so, dass Metzingen bewußt das falsche Geburtsdatum eingetragen hat. Wahrscheinlich war das einmalige Eintragen des korrekten Datums nur ein Versehen. :D

    Mozart

    Falsch, der Sekretär schreibt nur ab, was er vom MV auf einem Zettel erhält. Und die Kontrollpflicht des MV endet nicht nur beim eingetragenen Namen (Wobei dies eh irrelevant ist, weil Metzingen dafür nicht bestraft wurde. Formfehler werden generell korrigiert, z.B. auch eine falsche Rückennummer).

    Das die Sekretäre das elektronische Protokoll nicht bedienen könnten, wäre mir neu. Sicher klappt nicht alles auf anhieb, aber so schwierig ist das Programm nicht. Woher stammen deine Erfahrungen?

    Das nicht immer die gleichen Leute am Zeitnehmertisch sitzen, ist auch üblich. Trotzdem kann dies nicht das falsche Geburtsdatum zur Folge haben (es gab nämlich nur 3 verschiedene), erklären würde es dies wg. obiger Erklärung sowieso nicht.

    Ich muß Angst haben, dass mir vom vielen Kopfschütteln der Kopf abfällt. Und wieder wird die "Schuld" einzig und allein auf den Verband abgewälzt. Kein Wort zu eigenen Fehlern, eigenen Kontrollmöglichkeiten die man hätte einbauen können.

    Im Vorfeld der Saison sind alle Beteiligten in das elektronische Spielprotokoll eingewiesen worden. Wahrscheinlich haben die Verantwortlichen vom TuS Metzingen dabei gefehlt. Die elektronische Datenübertragung hat mit einem falsch eingetragenen Geburtsdatum überhaupt nichts zu tun.

    Und was fasseln die von Verhältnismäßigkeit? Um die Spiele zu Saisonbeginn geht es doch garnicht. Immer noch nicht kapiert! Da gab es doch gar keinen Regelverstoß! Erst das Spielen ohne Berechtigung nach dem 18.

    Und Gerüchte? Würde es mit einem Eingeständnis Metzingens nicht geben. Aber wenn die Verantwortlichen dort ständig von einem Fettnäpfchen ins andere treten...

    Liebes Bundessportgericht (oder wer auch immer), bitte haut den Metzinger Verantwortlichen endlich ein paar auf den Deckel. Die kapieren es sonst nicht...

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    Ronaldo
    Wieso die Verhältnismäßigkeit überdenken? Wer auf dem Protokoll steht (Aktiv), hat am Spiel teilgenommen, basta. Wo kommen wir hin, wenn jetzt noch jemand (Kampfgericht, Schiedsrichter?) überwachen müßten, ob dieser Spieler gespielt hat? Dann kommt der nächste Einspruch der dann sinngemäß lauten wird: Der Spieler hat dem Team nur unwesentlich geholfen. Er stand zwar 60 Minuten auf dem Platz, hat ja aber kein Tor geworfen. Wenn ich trotz Verletzung der Mannschaft nahe sein will, stehe ich entweder als Offizieller auf dem Protokoll oder sitze hiinter den Auswechselbänken. Alles andere ist eine Ausrede!

    MIB

    Auch das wiederholte Aufschreiben falscher Argumente macht die Sache nicht richtiger. Die SR befinden nicht über eine Spielberechtigung, nicht heute und nicht nach dem Urteil. Darüber befindet einzig und allein die Spielleitende Stelle.

    Auch ein mehrfaches Übersehen des falschen Geburtsdatums (aus welchen Gründen auch immer) erwirkt nicht automatisch eine Spielberechtigung. So hätte es Metzingen gerne, wird aber nie und nimmer damit durchkommen.

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    Anders gesagt, wenn ich einer Spielerin über ein halbes Jahr ohne Spielberechtigung gestatte, am Spielbetrieb der Bundesliga teilzunehmen, habe ich unter Umständen eine Regel geschaffen, die sich nicht mehr umkehren lässt.

    Falsch, setzen, sechs! Statt solch einen langen Artikel zu schreiben, hättest du dir doch die gesamten Beiträge durchlesen sollen. Natürlich hatte die Spielerin vor ihrem 18. Geburtstag eine Spielberechtigung, nach dem Geburtstag hätte sie aber nur noch 2x mit Landespaß spielen dürfen. Das ist auch der Grund für den Punktabzug, nix anderes.

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    Der MV muss auch nicht die Eintragung im Spielprotokoll vornehmen. Wenn der Trainer als MV vor dem Spiel unterschreibt, prüft er in den meisten Fällen in keiner Weise die Eintragungen.

    Völlig egal, mit seiner Unterschrift bestätigt er die Eintragungen auf dem Spielprotokoll. Wer die dort eingeschrieben hat, ist egal. Der MV kann natürlich auf seinen Schreiberling vertrauen oder aber die Eintragungen kontrollieren.

    @olaf_m

    Der verwendete Laptop ist ein Touch-Screen. Dort wird die Unterschrift getätigt. Natürlich gibt es danach Ausdrucke für die MVs und gedruckte Spielberichte für die Presse.

    Das Versenden des Spielprotokolls erfolgt elektronisch, die Spielleitende Stelle erhält keine Spielberichte in Papierform.

    Es geht kein Exemplar des Spielberichts in Papierform raus. Das ist Geschichte. Spielerinnen mit Bundesliga- Paß sind zu Beginn elektronisch erfaßt. Hat aber alles nichts mit dem Fall zu tun. Die Variante, das Spielen auf Landespaß abzuschaffen, wäre auch nicht sinnvoll. Ein Aushelfen von Spielern aus der 2. Mannschaft wäre dann immer mit einem Paßantrag verbunden. Dauert viel zu lange wenn's schnell gehen muß. Auch könnte ich mir vorstellen, das jeder Verein seine 2. Mannschaft mit Bundesliga- Pässen ausstattet. Wäre eine noch größere Bürokratie.

    Auch wenn Spieler elektronisch erfasst worden sind heißt das noch lange nicht, das Kontrollen einfacher sind. Die Spielleitende Stelle müßte ja das Geburtsdatum jedes Spielers mit den vorhergehenden Protokollen abgleichen. Ein irsinniger Aufwand oder ein sauteures Computerprogramm...

    Allen die eine bessere Kontrolle durch den Verband fordern sei gesagt: Auch Metzingen hätte, zumal schon gleiches bei der eigenen 2. Mannschaft passiert ist, selbst seine internen Kontrollen verbessern können...

    hasenhirn

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    Du sprichst hier von Regionalliga, der Vorstufe der Bundesliga, der Vorstufe zum Profisport und nicht von einer "Kleggerlesliga" wo Hobbytruppenauflaufen.

    Nein, ich spreche von der Oberliga, wo diese Regelungen des Landesverbandes Anwendung finden würden. Und im Frauenbereich ist es sehr wohl ein ganzes Stück anders als im Herrenbereich.

    Und dort wäre solch eine Regelung fatal, wenn sich an den bestehenden Regionalligastrukturen nichts ändert. Der finanzielle Ruin ist da nicht weit. Glauchau hat es letztes Jahr bei den Männern schmerzlich erfahren dürfen.

    Pirna ist auch in Sachsen etwas besonderes. Die tschechischen Spieler können auch nur verpflichtet werden, weil Tschechien gleich um die Ecke liegt. Die leben dort und kommen zum Training ein paar Mal über die Grenze. Vollprofis sind das auch nicht.

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    Nicht nur aus diesem Grund halte ich den Meister nicht zum Aufstieg berechtigt, sondern verpflichtet. Dass wegen eines Verzichtes des Aufstiegs eventuell mehr Mannschaften absteigen kanns doch eigentlich auch nicht sein.

    Doch, denn die Durchführungsbestimmungen sehen dies ausdrücklich so vor. Es gibt ein Aufstiegsrecht und eine Abstiegspflicht. Alle anderen Platze in der Liga werden nach den Platzierungen der Vorsaison vergeben. Kommen aus einer höheren Liga mehr Mannschaften herunter, muß auch die eine oder andere Mannschaft auf einem eigentlichen Nichtabstiegsplatz in den sauren Apfel beißen.

    Ich halte es für sehr riskant, Vereine, die aus wirtschaftlichen Gründen den Aufstieg z.B. in die Regionalliga verweigern, zwangsabsteigen zu lassen. Diese Regelungen stünde jedem Lizensierungsverfahren entgegen, wo die Wirtschaftlichkeit eines Vereines beurteilt wird!

    Seeeehr peinlich. Kein Wort, das Metzingen selbst Fehler gemacht hat. Wieso muß der Verband (welcher denn?) das Geburtsdatum der Spielerin kennen? Und warum soll er es dann in den Spielprotokollen korrigieren? Wieso sollen die Spielprotokolle eigentlich nachträglich korrigiert werden? Um Spuren zu verwischen? Schließlich sind das ja Dokumente! Und wo kann man im Internet sehen, dass die Spielleitende Stelle die Spielberichtsbögen nie angeschaut hat? Außerdem was hat das Unterschreiben des Spielberichtsbogens mit einer Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter zu tun?

    Es wird langsam sehr peinlich. Scheinbar sind Hr. Baumgärtner und Hr. Krause die einzigen, die an einen Erfolg glauben. Wahrscheinlich geht es aber nur um die Ehrenrettung des Hr. B. Fehler gemacht, bestraft worden, dadurch Aufstieg vermasselt, jetzt alle Instanzen durchgehen und am Ende immer noch steif und fest behaupten, man sei vom Verband und vom Bundessportgericht beschissen worden.

    Geht Metzingen gegen den Punktabzug bei der 2. Mannschaft eigentlich genauso energisch vor um einen Abstieg zu verhindern?

    Leider macht ihr es euch sehr einfach mit euren Argumentationen. Ich gehöre zu einem der "betroffenen" Vereine in Sachsen, die auf den Aufstieg verzichtet haben. Meister = Aufsteiger ist leider nicht immer optimal. Im Süddeutschen Verband bedeutet Regionalliga = Kosten und Aufwendungen wie in einer Zweitliga- Mannschaft. Das ist von vielen Vereinen finanziell nicht zu leisten.

    Mit der praktizierten Regelung würde ein Verein, der fair und sportlich Meister in einer Hobbyliga wird, u.U. in den finanziellen Ruin getrieben. Gerade wenn der Sprung vom Landesverband in den Regionalverband ansteht. Mit dem Durchsetzen dieser Regelung kommt man tatsächlich dahin, dass zum Ende der Saison hin die Top- Mannschaften, die nicht aufsteigen wollen, absichtlich verlieren werden.

    Eine grundsätzliche Lösung des Problems wäre das natürlich nicht. Man muß sich eben auch mal auf Funktionärsebene überlegen, wie es weitergehen soll. Dass aus Sachsen keine Frauenmannschaft (ungeachtet der mglichen Spielstärke) in die Regionalliga aufsteigt, sollte nicht einfach so abgetan werden. Die Auflösung der Regionalliga Mitte war der Super- Gau schlechthin...

    camelot

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    Aber wenn für ein Vergehen drakonische Strafen drohen (hier: Nicht-Aufstieg)

    Falsch, die Strafe ist nicht der Nicht- Aufstieg. Die Strafe ist der Abzug von Punkten für alle Spiele, in denen die Spielerin eingesetzt wurde. Da dies häufiger vorkam, ergibt sich als Resultat natürlich das Nichterreichen der Relegationsplätze.

    Im übrigen hat das Gericht festgestellt, das die betreffende Spielerin nur einmal mit dem korrekten Geburtsdatum eingetragen worden war, wesentlich mehr Eintragungen machten sie ein Jahr jünger.

    Da fragt man sich allen Ernstes von welchem Paß der MV die Daten abgeschrieben hat!

    Für alle die auf eine Personalausweiskontrolle hinaus wöllten: Die Schiedsrichter sind kein staatliches Organ und nicht befugt, Personalausweise einzufordern. Auch eine Anweisung der HBL/HBVF/DHB wäre nichtig. Sowieso würde nur eine Genprobe helfen. Also: Künftig 9.00 Uhr treffen in der Spielhalle, wenn das Spiel 20 Uhr beginnt. Ist ja ne Menge zu tun. Hoffentlich setzt dann keiner Spiel um 9.00 Uhr an...

    Camelot,

    ich habe das schon verstanden. Die höhere Attraktivität ergibt sich aber nicht aus der einen Begegnung. Vielmehr resultiert die höhere Attraktivität daher, das solche Spiele häufiger stattfinden würden.

    Natürlich gibt es auch in einer eingleisigen 2.Liga schwächere Partien und schwächere Mannschaften. Aber auch diese würden auf einem wesentlich höheren Niveau stattfinden als heute. Und der Leistungsunterschied wäre nicht so groß, wenn der heutige Nord-8. gegen den heutigen Süd-2. spielen würde.

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    (Ich persönlich sehe zwar keinen Grund, warum Sponsoren von einer Begegnung Celle - Nellingen mehr haben sollten, als von Nellingen - Markranstädt, aber bitte)

    Leider hast du für deine (Gegen-) Argumentation gerade die falschen 3 Mannschaften herausgesucht. Denn alle drei wären Kandidaten für eine eingleisige 2. Liga. Und genau solche engen und ausgeglichenen Spiele sollen sicher jedes Wochenende zu sehen sein.

    Begrenztes Interesse hatten in der vergangenen Saison sicher solche Partien wie Markranstädt - Kirchhof oder Wismar - Stemmer/Friedewalde. Und davon gibt es in der 2.Liga aktuell zu viele...

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    Ja, aber er muss sie auch umsetzen und genau das habe ich in dieser Spielzeit vermisst.

    Das ist eien andere Seite. Für nichtig erklären geht dennoch nicht, auch wenn für die Umsetzung noch etwas fehlt. Da ist der DHB in der Tat gefordert.

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    1. Regionalligen
    -2 max 3 Ligen à 18 teams
    -(Nord, Mitte, Süd)

    Nun dann verabschieden sich die sächsischen Teams schonmal von der Regionalliga. Die gemachten Ideen mögen gut sein, sind von vielen Vereinen aber nicht finanzierbar. Wenn in einer 3.Liga im Handball soviele Fernsehgelder ausgeschüttet werden würden wir im Fußball, könnte man drüber reden.

    In östlichen Gefilden gibt es wieder ernsthafte Bemühungen für die Einführung der Regionalliga Mitte!

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    Leider ist dann wieder mal eine Maßnahme des DHB dazwischen gekommen. Anscheinend ist die Kommunikation zwischen dem DHB und seiner eigenen Jugendabteilung nicht gerade perfekt.

    Die Maßnahmen des DHB kommen nicht leider dazwischen sondern sind fest geplant. Schon im voraus für längere Zeit.

    Außerdem sind diese Maßnahmen wichtig für Europameisterschaften und letztendlich auch für das Geld der einzelnen Landesverbände.

    Die "fehlenden" Heimspiele sind in dieser Diskussion leider der einzigste Aspekt, über den hier gesprochen wird. Der Umfang der Spiele und Auswahltätigkeiten der Spieler ist leider völlig uninteressant.

    Die Idee des Final Four hat sich in den Pokalwettbewerben der Bundesligen etabliert. Da hat sich auch noch keiner Beschwerd, dass Hamburg oder der HCL einen Heimvorteil haben. Warum nicht auch im Jugendbereich versuchen? Auch hier werden genügend Fans mitreisen, insbesondere Aufwand und Kosten werden für alle Beteiligten reduziert.

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    Des weiteren war die Vergabe der diesjährigen F4 Turnier lediglich eine Farce.

    Das mag sein, hat aber nichts mit der Idee des Final Four zu tun. Sollte natürlich korrekt ablaufen, die Vergabe vielleicht nach einem bestimmten Modus. Spätestens wenn Blomberg nächstes Jahr wieder beide Final Fours austrägt, weiß man, dass Hr. Wallbaum viele Finger im Spiel hat...

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    vielleicht gibt es ja doch noch was Positives den F4´s abzugewinnen

    Natürlich! Es sind (zumindest für die Finalisten) 2 Spiele weniger zu absolvieren. Um alten Modus dürften das, glaube ich, 3 Wochen weniger sein. Ist auch nicht verkehrt für die Spielerinnen nud Spieler.

    Viele von denen spielen noch in den Auswahlmannschaften, und der Jugendspielplan in den Verbänden ist immer so zusammengequetscht.

    Etwas mehr Regeneration ist auch nicht schlecht, damit die jungen Sportler a)nicht verheizt werden und b) auch im nächsten Jahr verletzungsfrei attraktiven Handball zeigen können.

    hasenhirn

    Nicht ganz richtig. Fällig wird die Ausbildungsentschädigung nicht mit der Beantragung durch den neuen Verein. Vielmehr muß der alte Verein binnen 12 Monaten seine Forderung an den abgebenden Verein stellen. Zahlt der nicht, beschäftigt das dann sicher die Sportgerichte.

    Eine Sperre bei Nichtzzahlung etc. gibt es allerdings nicht mehr.

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    Ich verstehe allerdings diese Defizite bei einem Neubau nicht.

    Und für eine Anzeigetafel, die Bundesliga- Ansprüchen genügen soll, hats leider auch nicht gereicht.

    Der Fairness halber sei aber gesagt, das jetzt mehr Parkplätze zur Verfügung stehen als vorher (incl. des ALDI- Parkplatzes). Die Tonanlage läßt sich sicher auch noch richtig einstellen. Belüftung läßt sich sicher nie optimal regeln.