Beiträge von TLpz

    Die Abwehrspielerin zieht die Angreiferin während der Ballannahme am Trikot nach hinten und bringt diese dadurch so aus der Balance,

    ...

    liegt ihr Körper stabil in der Luft und bekommt keinen weiteren Impuls von außen. Insofern erfolgt der eigentliche Torwurf ungestört

    ...

    Das Ganze passiert auf dem Feld in Bruchteilen von Sekunden

    Ich habe mal 3 Textbestandteile aus deinem Post heraus getrennt. Meine Meinung dazu: Wenn eine Spielerin so am Trikot gezogen wird, dass sie aus der Balance gebracht wird, so kann ein Wurf nicht mehr ungestört stattfinden. Insbesondere, wenn dies in Sekundenbruchteilen erfolgt. Da ist das "aus der Balance bringen" schon ausschlaggebend dafür, ob der Ball 10cm höher oder niedriger einschlägt. Auch professionelle Spieler können physikalische Gegebenheiten nicht außer Kraft setzen.

    Man kann sich ja auch einfach mal überlegen, welche administrativen Zeiten für diese Tätigkeiten erforderlich sind. Die Mitglieder der Kommission machen dies nur nebenbei, sonst würden Sie ja hauptberuflich vom DHB bezahlt werden. Das wäre für das Ergebnis sicher suboptimal. Und wenn die Mitglieder der Kommission Befragungen durchführen wollen/müssen, dann dauert dies auch entsprechend. Nicht die eigentliche Befragung an sich, aber Termine machen (da wird keiner von heute auf morgen Zeit haben) oder bei schriftlichen Befragungen gibt man dem Antwortenden ja auch etwas Zeit. Hinzu kommen da ja auch noch Vorarbeiten und Auswertungen.

    Wer ist verantwortlich für das Wiedereintreten nach Progression ?

    Der Spieler oder Zeitnehmer/Sekretär?

    Der Spieler. Voraussetzung natürlich, das die Strafzeit bzw. der Wiedereintritt an Anzeigetafel oder Schild erkenntlich ist. Für das korrekte Betreten der Spielfläche sind immer die Spieler verantwortlich. Z/S zeigen nur den Fehler an.

    Und ansonsten: Natürlich kannst du auch bei deinen Kindern gerne dich melden. Nur bei einem anderen Jugendspiel, hast du halt nicht so eine doofe Situation, darauf wollte ich hinaus.

    Und genau dieser Vorschlag ist im Jugendbereich (der unteren Leistungsklassen) eher unrealistisch und im o.g. Fall schlichtweg nicht möglich. Eltern sind i.d.R. bei Spielen ihrer Kinder anwesend. Daher sollte man froh sein, aus diesem Pool zu genau diesem Spiel Personen "rekrutieren" zu können, welche die Spieldurchführung unterstützen und absichern. Vor und nach diesem Spiel (oder zu allen anderen Spielen) wird man auf diese Personen i.d.R. nicht zurückgreifen können.

    Und wenn bei einem Jugendspiel ein/e Spieler/in ins KKH müsste, wäre alles andere sowieso egal...

    Allein die Quantität der Mannschaften östlich des Brocken ließ kaum eine andere Staffeleinteilung als die gewählte erahnen. 7000km Fahrstrecke sind doch zumutbar. Mit der Reduzierung auf 36 Mannschaften wird dies noch verschlimmbessert, aber zumindest haben wir so die Chance, wenn schon nicht sportlich, dann wenigstens wirtschaftlich die Optimisten von 1989 zu besiegen. Und die Zweitligisten fahren dann zwischen den finanzstarken Leistungszentren hin und her, am Samstag mit der 1.Reihe und am Sonntag zum Juniorteam. Dann muß man nicht mehr so viele Ziele im Navi speichern... So bringen wir den Handball voran.

    Gibt es eigentlich eine Altersgrenze oder ähnliches für den Einsatz einer Spielerin aus der 1. Frauenmannschaft im Juniorteam des selben Vereins oder kann ich mein gut besetztes Bundesligateam am Sonntag personalgleich in der 3.Liga auflaufen lassen?

    Ui, gleich mit dem ersten Beitrag die beleidigte Leberwurst spielen? Es wird bei der Staffeleinteilung immer irgendwelche Härtefälle geben. In der Regionalliga hat es auch jahrelang keinen interessiert, wenn die sächsischen Mannschaften ständig in den Karlsruher oder Freiburger Raum fahren mussten. Wer ein Patentrezept diesbezüglich hätte, ist beim DHB bestimmt gern gesehen. Klar, man hätte die 8 Ostvereine alleine in einer Staffel spielen lassen können..

    Ich persönlich stehe dem Prinzip "Spielerlebnisse statt Ergebnisorientierung" auch kritisch gegenüber. Ich kann verstehen, dass es primär um die Mitgliederentwicklung geht. Langfristig denke ich aber, dass es sich für den Spitzensport als gefährlich erweisen kann, wenn es zwar 10 neue Mitglieder gibt die Spaß haben, aber die die was erreichen wollen aufhören weil deren Talent / Fleiß nicht belohnt wird.

    Diese Denkweise ist, insbesondere in der E-Jugend, falsch! Du schreibst selbst, dass es selbst in eurem E-Jugendbereich Trainer gibt, die bei großzügiger Führung ihre "Leistungsträger" im Spiel lassen, anstatt anderen Kindern Praxiserfahrung zu geben. Das hilft niemandem dauerhaft. Weder den "Leistungsträgern", noch dem Rest der Mannschaft oder dem Handball im Allgemeinen. Es hilft lediglich den Funktionären oder Eltern, denen einer abgeht, wenn ihre Mannschaft auf Platz 1 steht oder ihr Zögling alle anderen "in Grund und Boden schießt". In der E-Jugend gibt es m.E. auch keine Leistungsträger sondern "nur" Spieler, die (momentan) anderen körperlich überlegen und/oder einfach schon ein bisschen länger dabei sind.

    Auch für den Spitzensport wird sich nicht als schädlich erweisen, wenn Kinder im E-Jugendbereich nicht auf Sieg spielen (müssen). Dem Spitzensport nützlich(er) wäre eine breite Basis, aus der sich dann eine entsprechende Spitze entwickeln kann. Deshalb geht es nicht um "10 neue Mitglieder die Spaß haben", sondern um 10 Kinder denen man Handball soweit beibringen kann, dass sie vielleicht in der D- oder C-Jugend anderen Spielern soviel Paroli bieten können, damit die "Leistungsträger" noch besser werden können.

    Dieser Fall ist leider kein Beispiel für die oft zitierte "Handballfamilie". Wahrscheinlich wäre der Fall besser für die Torfrau gelaufen, wenn der Verein umgehend juristischen Rat eingeholt hätte. Aber ein Verein rechnet ja auch nicht mit so einem Verhalten und nimmt sich gleich einen Anwalt. Vermutlich hätte es auch einen Fachanwalt für Sportrecht gebraucht.

    Scheinbar wäre der Fall für die Torfrau besser gelaufen, wenn ihr Verein eine erneute Ausnahmegenehmigung gestellt hätte. Dies ist trotz mehrmaliger Aufforderung des Verbandes scheinbar bisher nicht passiert. Einen Fachanwalt für Sportrecht bedarf es dazu nicht. Dem Verein hätte auch ein Jurastudent im 1. Semester erklären können, das er hier etwas versäumt hat...

    zeigt überdeutlich, dass hier mit aller armseligen Gewalt am verhängnisvollen Status quo festgehalten werden soll statt die offensichtlichen Probleme anzugehen. So kommen wir nicht weiter ...

    Falsch! Die Frage ist aber, und das hat gummiball geschrieben, wer die Schiedsrichter beurteilen kann, soll und darf! Auswertungen der Spiele gibt es auf der Ebene regelmäßig. Durch "Fachpersonal". Aktuell nehmen sich viel zu viele User, meist ohne Regelkenntnis, das Recht heraus, beurteilen zu dürfen. Um dann überrascht zu sein, dass ein Spiel bei Verletzung eines Schiedsrichters nicht abgebrochen wird. Das von gummiball genannte Totschlagargument würde ich sogar noch etwas drastischer formulieren: Wer über Schiedsrichter urteilt, sollte wenigstens mal das Regelheft gelesen haben. Daran hapert es schon bei vielen. Nicht nur bei Zuschauern, auch bei Kommentatoren, Offiziellen und Spielern...

    Ich war vor einigen Wochen auch erstaunt zu sehen, dass ein Bundesliga Spiel nach Verletzung des Schiris nur noch von einer Person geleitet wird. Dachte, da gibt es einen Ersatz oder das Spiel wird abgebrochen.

    Nix erstaunt, einfach regelgerecht:

    1) IHF- Regel 17:5

    "Grundsätzlich muss das ganze Spiel von denselben Schiedsrichtern geleitet werden.

    In ihrer Verantwortung zur Gewährleistung des Spielablaufs im Einklang mit den Spielregeln müssen sie jede Regelwidrigkeit ahnden (ausgenommen 13:2 und 14:2).

    Fällt einer der Schiedsrichter während des Spiels aus, leitet der andere das Spiel allein.

    Hinweis:

    IHF, Kontinentalföderationen und nationale Verbände haben das Recht, für ihren Bereich abweichende Regelungen betreffend Regel 17:5 Abs. 1 und 3 zu treffen."

    2) DHB- Zusatzbestimmungen, Regel 17:1

    "Nur gültig für den Bereich des DHB:

    Im notwendigen Fall können Spiele von einem Schiedsrichter geleitet werden."

    Es sind ja nur "Berater", wie der Name schon sagt, sie sollen beraten und nicht die Entscheidungen für die Spielerinnen treffen, nur damit sie ihre eigene Taschen füllen können.

    Das ist meine persönliche Meinung zu dem Thema Spielerberater.

    Handelst du selbst an der Börse oder hast du dafür einen BankBERATER (der dir entsprechende Anlagen verkauft und dafür eine Provision erhält)? Warum nutzen viele Selbstständige oder Firmen die Leistungen von SteuerBERATERN (die auch nicht kostenlos arbeiten)?

    Es mag auch unter den Spielerberatern zwielichtige Gestalten geben, aber grundsätzlich gibt es bei den Vertragsverhältnissen im Profibereich und bei Vereinswechseln viele Aspekte zu beachten und dementsprechend viele Fallstricke. Da ist es sicher nicht verkehrt, sich eines externen Dienstleisters anzunehmen.

    Auch dein Bankberater kann dir jedes Jahr eine neue Geldanlage aufquatschen damit er eine Provision erhält...

    Es ist pädagogisches Pfeifen. :)

    DAS und nur das wäre in den untersten Altersklassen wichtig. Ob der Schiedsrichter unerfahren oder erfahren ist spielt keine Rolle, er muss die Kindern beim Erlernen der Sportart unterstützen. Das kann einerseits ein jahrelanger E- Jugendtrainer sein, der gerade den Schiri- Schein gemacht hat, andererseits kann ein jahrelang erfahrener Schiedsrichter in einem solchen Spiel völlig deplatziert sein.

    Regelverstöße erklären, Strafen anwenden, aber regeltechnisch auch mal fünfe gerade sein lassen wenn es der Motivation der Spieler hilft. Erfordert aber auch die Mithilfe der Trainer und man bringt i.d.R. immer irgendwelche Eltern gegen sich auf.

    ...
    da es aber aus einer ruhenden position war udn nicht aus dem spiel heraus, sollte man von einem schieri verlangen können in liga 1, dass er sich
    darauf konzentriert und einen standort wählt, der eine fehleinschätzung ausschliesst- zumindest bei so einem direkten wurf und keinem
    "gerangel" auf der linie.
    für mich war es schon ein klarer fehler.

    Es gibt für den Schiedsrichter keinen perfekten Standort um diese Regel 100%ig sicher zu beurteilen. Es sei denn der Schiedsrichter würde auf der Torlinie im Tor stehen oder wir hätten Torpfosten aus Glas...

    Nach der Leseart von TCLIP zweifelst du gerade an der Integrität der Gerichte und unsere Rechtsstaatlichkeit, Vorsicht! :)

    Ja, in diesem Fall liegt nahe, das hier irgendetwas nicht koscher gelaufen ist. M.E. geht es dabei gar nicht um das Stattfinden der Demo an sich, sondern um den Versammlungsort. Den hat die Versammlungsbehörde auf einen Parkplatz an der Neuen Messe in Leipzig verlegt, um der Corona- Verordnung (wie gut oder schlecht die auch immer sein mag) gerecht zu werden. Es weiß bis heute keiner, warum zur Hölle das OVG in Bautzen den Querdenkern Recht gegeben hat und den Versammlungsort (wieder) auf den Leipziger Augustusplatz zu legen und 16.000 Demonstranten zu gestatten (eine offizielle Urteilsbegründung habe ich noch nirgends finden können). Bereits vorher waren ja 20.000 Demonstranten angemeldet, es war fast klar, dass hier mehr erscheinen werden.

    Bereits mit den genehmigten 16.000 Demonstranten ließ sich ein Mindestabstand auf dem Versammlungsort gar nicht realisieren. Bei 1,5m Mindestabstand zu anderen Personen nimmt man bei Veranstaltunger ca. 3-4 qm Fläche pro Person an, dazu gehören ja auch Wege zum Platz usw. Der Leipziger Augustusplatz misst lt. Wikipedia 40.000 qm. Davon muss man allerdings noch Kioske, Parkhausausgänge (Milchtöpfe), die Pergola auf der einen Seite des Platzes sowie Haltestellenhäuschen etc. abziehen. Letztendlich wäre der Platz bereits für 16.000 Demonstranten zu klein gewesen, hinzu kommt noch die räumliche Enge auf den Zuwegungen zum Versammlungsort.

    In einem Facebook- Kommentar zum Thema habe ich sinngemäß gelesen: 'Das Beste aus Bautzen ist der Senf' - (und Silbermond, aber das ist Geschmackssache)...


    Ich persönlich bevorzuge ehrlich gesagt Variante 5: niemand wird unnötig aufhuscht und ebenso wenig muss sich jemand um Dinge kümmern, die vielleicht völlig überflüssig wären (auch für Gastronomen ist Zeit = Geld - auch wenn sie jetzt vielleicht gerade relativ viel davon haben, werden die meisten etwas sinnvolleres damit anzufangen haben, als Leuten hinterher zu telefonieren. Ganz abgesehen davon, dass dies gar nicht in den Zuständigkeitsbereich des Gastronoms fällt)

    Um es noch genauer zu sagen: Der Gastronom DARF das gar nicht. Das wäre ein Missbrauch der Adressen und ein gewaltiger Verstoß gegen die DSGVO!

    Bezüglich des Vorschlags von Streeck und der kassenärztlichen Vereinigung. Der Vorschlag ist noch sehr allgemein gehalten. ..., Eigenverantwortung übernehmen, bundeseinheitliches Ampelsystem und vordefinierte Maßnahmen bei gewissen Ampelfarben. Ausserdem keine Verbote sondern Gebote.

    Das Ampelsystem soll das Infektionsgeschehen und die medizinische Versorgung berücksichtigen. Die Maßnahmen werden nicht näher erklärt.

    Ich finde es richtig, auch andere Ansätze zu diskutieren, aber mir ist das viel zu nebulös.


    Stimmt. Und außerdem ist deren Konzept sehr widersprüchlich. Eigenverantwortung heißt da u.a., dass positiv getestete ihre Kontakte selbst informieren. Dafür keine Kontaktnachverfolgung mehr durch das Gesundheitsamt (weil die das eh nicht mehr schaffen). Allerdings gibt es dann auch keine Daten mehr für das Ampelsystem...

    Des weiteren verstehe ich nicht wie 2 Leute, die ich beide für vernünftige Leute halte zu 2 völlig verschiedenen Aussagen kommen. Der eine sagt, (Tobi75) dass es sich bei ORR XXXX nicht um eine priv. Meinung handelt, der andere (blocker) sagt das Gegenteil.
    Für möglich halte ich bei der Causa BMI weiterhin beide Varianten.

    Wenn man sich anschaut, WIE der Bericht geschrieben ist, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass es sich um eine Privatmeinung handelt. Sehr oft wird in der Ich- Form geschrieben, bereits im Vorwort, aber auch in (Teil-) Überschriften. Weiterhin persönliche Wertungen (z. Bsp. zur Auswertung früherer Übungen). Auch die (teilweise) Art und Weise der Formulierungen entsprechen nicht dem allgemein bekannten "Behördendeutsch".


    Edit: Formatierung korrigiert