Kornelia Veronika Rosa nicht mehr
Beiträge von UlfN
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Original von Tretjock
Wird in Heidelberg etwa systematisch gedopt? Ich kenne nur den Heidelberger Anti-Doping-Experten Werner Franke, der wohl weltweit zu den schärfsten Dopingkritikern gehört. Ich kann deinen Anspielungen bezüglich Heidelberg nicht folgen.Fuentes ist eben die Schlüsselfigur und kein beiläufiges Rad in der Maschine. Ich finde das sehr verharmlosend ausgedrückt. Es ist ein Glücksfall, dass es Sportler wie Jesus Manzano gibt, die den Mumm haben, gegen dieses System zu kämpfen und sozusagen reinen Tisch machen (davon gibts nicht VIELE). Wieso ist wohl der spanische Staat an keiner Aufklärung interessiert?
Die Vergleiche zu Deutschland sind eben in diesem Punkt falsch. Gibt es hier etwa ein flächendeckendes Dopingsystem ala Fuentes? Ich habe doch eventuelle Mängel bei uns gar nicht abgestritten. Der Begriff ''Dopingzentrum'' ist auch nicht von mir. Der ist mehrmals in Berichten der Sportschau gefallen. Hajo Seppelt, der renomierte Dopingexperte der ARD, hat auch von einem Paradies für Doper gesprochen. Natürlich gibts auch in China (ARD - Doku) und Osteuropa (v.a. Russland) diverse Dopingzentren. Der spanische Fall scheint aber in seiner möglichen Dimension einzigartig zu sein.
Ich stelle weder die ganzen Erfolge der Spanier pauschal in Frage, noch behaupte ich, dass bei uns alles rosarot wäre. Ich habe einige Dinge kritisch hinterfragt. Mit einem Kommentar aus der Welt möchte ich das Thema (für mich) abschließen. Wir werden sehen, ob der Prozess endlich mal alle Namen aufdecken wird.
Egal ob, Heidelberg oder Freiburg, Hauptsache Bayern

Sorry, mein Fehler, meinte natürlich Freiburg.
An die Einzigartigkeit von Fuentes kann ich einfach nicht glauben (Schon gar nicht, wenn ich an die große USA denke). Ich will Spanien auch nicht als vorbildlich erklären, ganz im Gegenteil. Aber ich denke das ganze Netzwerk ist viel zu undurchsichtig um da wirklich eine Wertung vorzunehmen.
Das Problem in Spanien ist doch vor allem (im Fall Fuentes), dass man die Razzia zu früh durchgeführt hatte und es so Schwierigkeiten mit der gesetzlichen Lage gab. In Deutschland gibt es so ein Gesetz eben auch nicht. Das keine so großen Dopingzentren in Deutschland bekannt sind, heißt nicht unbedingt, dass es sie nicht gibt. Vielleicht will man sie gerade in Deutschland auch nicht finden. -
Genforschung
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Zitat
Original von Tretjock
Na, es bleibt aber dabei, dass das ''Dopingzentrum'' nunmal in Spanien war/ist. Fuentes ist Spanier und der Großteil seiner Kunden sollen spanische Spitzensportler gewesen sein. 200 - 250 Sportler sollen auf der Fuentes - Liste gewesen sein. Die Dunkelziffer könnte durchaus höher liegen. Es gibt noch einen Unterschied zu Deutschland. Der spanische Staat hat zumindest nicht zur Aufklärung beigetragen, um es sehr wohlwollend auszudrücken. Sonst wäre schon längst etwas passiert. Im Gegenteil, Fuentes soll schon wieder diverse Sportler betreuen (siehe Interview). Wir reden hier von einem kriminellen Netzwerk. Kein Mensch würde behaupten, dass deutsche Sportler nicht dopen. Auch in Deutschland gibts natürlich noch Optimierungsbedarf. Jeder Einzelfall ist einer zu viel.
...Fuentes ist nicht das maß aller Dinge, Fuentes ist doch nur so wichtig, weil in Spanien eine Razzia durchgeführt wurde.
In Deutschland haben wir Heidelberg, was auch nicht so viel besser ist. Und in Deutschland tut der Staat noch weniger als in Spanien. Hier KANN kein staatliches Gericht einen Prozess wegen Doping anfangen, gibt kein Gesetz, dass das verbieten. Das Problem wird auf die Sportverbände abgewälzt.Fuentes ist ein Rad in der Maschine, doch selbst wenn ihm das Handwerk gelegt werden würde und seine Kunden aufgedeckt - Das würde die Dopingproblematik doch nur unwesentlich einschränken. Ein Zentrum ist das für mich nicht, höchstens der bislang größte Teich, in dem ein wenig gestochert wurde.
In Deutschland wird, wie oben erwähnt, viel hingenommen, da kann man sogar problemlos Kinoerfolge verbuchen, wo problematische Dopinggeschichten zum Gag werden (der Sommermärchenfilm, wo ein Fußballer es schafft einen Kontrolleur aus dem WC zu befördern, weil er bei Beobachtung nicht kann).
Und ob nun Contador, Valverde & Co. in der Öffentlichkeit durchkommen, oder eben die Hoffenheimer Profis oder andere klare Sünder - macht die Spanier nicht schlimmer.
Ich will nichts gutheißen, nur man sollte eben anfangen zu begreifen (m.E.), dass Deutschland nicht annähernd auf Kurs ist und es sich lohnt, bei anderen Schmutz zu suchen und den eigenen Dreck erstmal zu vernachlässigen. -
So pauschal sollte man das nicht sagen, es gibt sicher nicht viele alteingesessene THW-Fans (zB) die den HSV nicht mögen oder gerne mal ein bisschen die entsprechenden Fans necken, aber auch der HSV soll seine Fans hier haben und die sind hier, denke/hoffe ich, so willkommen, wie alle anderen auch.
Wenn jemand sich als Fan outen will, macht er das übrigens über das Wappen, kann man im Profil einstellen.
Gruß aus Dithmarschen und noch mal willkommen,Ulf
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JAu, auch ich gratuliere ganz dolle aus Dithmarschen!
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Baumeister
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Mitteleuropa?

Westeuropa?
Nordeuropa?
Österreich?
Ungarn?
Schweiz?
Ehemaliger Bunker?

Die Toilette ist übrigens die sixtinische Kapelle

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Na dann mal herzlich willkommen!
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Schadensersatz
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Bildungsurlaub (wegen Fortbildung)
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Buchhaltung
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tagesstättenausbaugesetz
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Ist das ein Beruf?
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Zitat
Original von Tretjock
... Deutschland gilt jedoch zusammen mit Frankreich als vorbildlich im Kampf gegen Doping.
...Ich gebe Dir ja in vielem Recht, aber wo has Du das gehört? Deutschland ist doch wunderbar liberal und hat kein Antidopinggesetz, dafür ne klasse Universität in Heidelberg und jede Menge Erfahrung, nicht nur aus Ostdeutschland vorzuweisen.
Vorbildhaft finde ich da nix und die Kontrollen sind in Deutschland auch nicht härter als in den meisten anderen Ländern. Den guten Ruf hat Deutschland doch höchstens in Deutschland. -
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