Beiträge von pko

    Bei der BWER haben sich gestern zuerst Saarlouis und Hanau (Süd) sowie SG Berlin und Northeim mit jeweils zwei Niederlagen verabschiedet.

    Die Tabellen der jeweiligen "Hauptrunden" verwirren mich allerdings etwas. Aber im Süden sollte Baden draußen sein, Hagen, Konstanz und Rimpar (das in der ersten Bayern-Quali, die für ungültig erklärt worden war, ja rausgeflogen war) sind durch. Im Norden scheint LIT/Nettelstedt save zu sein, Braunschweig draußen und Schwerin Essen spielen gerade um Platz 2, sind aber beide mit in der JBLH.

    Richtig?

    Liest man die Bericht aus TVC-Seite, bekommt man fast den Eindruck dessen Leute seien verprügelt worden. Für MTV wird zitiert: "„Es war wieder ein relativ hartes Spiel. Ich weiß nicht was mit dem Linksaußen los ist, dass er einem Spieler der am Boden liegt ins Gesicht tritt“, meinte MTV-Coach Stephan Lux."

    Zitat

    10 Jahre her, aber der Titel des Threads stimmt mal wieder!

    **Klugscheißmodus an** Naja, der Titel hat schon damals nicht ganz gestimmt und daran hat sich nichts geändert, denn auch die Zweitligisten sind Mitglieder der HBL. Die hatte der ThSV allerdings kurz verlassen, als er in die Drittklassigkeit abgerutscht war und unter anderem auch durch die Kurpfalz tingeln durfte. **Klugscheißmodus aus**

    Glückwunsch Daniel (Hideg) & Co.

    Die "künstlichen Modi", wie du meinst beruhen nach meiner Erinnerung auf den alten, inzwischen aufgelösten Regionalverbänden, und da waren die drei BW-Länder und Bayern (die übrigens drei Oberliga-Bereiche repräsentieren, im Gegensatz zu RPS und Hessen, welche nur zwei darstellen) zusammen im RV Süd, haben später noch Sachsen für einige Zeit "adoptiert".

    Ein ähnliches (offenes) Szenario gab es früher in der Regionalliga als zwischenzeitlichem Vorläufer der heutigen 3. Liga, da einige die Bremse zogen. Zuvor verschob sich die Tendenz der teilnehmenden Mannschaften wohl in teilweise unerwünschte Richtungen.

    Hier ein Auszug aus dem entsprechendem Wiki-Eintrag: "Von 2000 bis 2005 existierte zusätzlich die Regionalliga Mitte. In diesen Jahren wurden die sechs Staffeln gemeinsam von den fünf Regionalverbänden als eine Liga organisiert und es war dadurch möglich, dass einzelne Vereine die Staffel wechselten. Nachdem der Nord- und Westdeutsche Handballverband (die als einzige Verbände übrigens keinen der dort spielenden Vereine stellten) den entsprechenden Vertrag gekündigt hatten, wurde die Regionalliga Mitte zum Ende der Spielzeit aufgelöst und die dort spielenden Vereine nach ihrer Verbandszugehörigkeit auf die restlichen Regionalligen verteilt. "

    Das ist aber genau, was der ursprüngliche Plan bei Gründung der JBLH war, respektive verhindert werden sollte. Wenn über Halb- oder Gesamt-Deutschland die Teilnehmer ausgespielt werden sollten, kann es passieren, dass manche Regionen (Oberliga-Bereiche) nicht mehr präsent sein könnten. Deshalb werden ja auch auf etwas tieferer Ebene immer die zuvor errungenen Festplätze bei den Landesverbänden angerechnet, damit sie nicht mehr Kandidaten aus ihrem Verband ins Rennen schicken können.

    Deine Vorschlag grenzt schon fast an das Modell der Fußballer mit festem auf- und Abstieg. Ich bin jedenfalls davon kein Fan.

    Dukie: Mitnichten steht das etwas von "fünf Staffeln" wie von dir angedeutet.

    Christian Stein schreibt sehr wohl: "Insgesamt 64 Mannschaften gehen in der Spielzeit 2023/24 in der 3. Liga Männer an den Start, damit hat die 3. Liga wieder die Normstärke erreicht und wird aller Voraussicht nach die kommende Saison mit vier Staffeln zu jeweils 16 Mannschaften bestreiten. / Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-84-152252.html"
    Aufgelistet sind nur die "Überbleibsel" der fünf Gruppen der aktuellen Saison. Aber es gibt auch andere Extreme. EV-Online vermeldet laut Ferdinand Jaksch als Neuigkeit, dass es "Nur noch vier Staffeln der 3. Handball-Liga in der nächsten Saison" gibt. Doch dann schon sehr überraschend für die Leute in Emsdetten und außenherum.

    Am letzten WE sind wieder einige Entscheidungen gefallen. Hier die Zusammenfassung (ohne Gewähr). 32 Plätze sollten jetzt vergeben sein.

    In Q1 – SH/HH wurde Mönkeberg/Schönkirchen aussortiert. Am kommenden WE geht es dann mit sechs Team in zwei Gruppen los. Zwei Direktmandate und zwei BWER-Plätze sind zu holen.

    A: Schwerin, Narva Berlin, Rellingen.

    B: Lübeck, HH-Nord, Cottbus.

    In Q2 liegen aktuell Burgdorf und Braunschweig vorne, gefolgt von Bremen und Dresden, Nordheim und Habenhausen. Am kommenden WE werden 2 plus 2 fertig ausgespielt.

    In Q3 holen sich Minden und Bonn das Ticket, Zwischenstand für Rest: Hamm, Hagen, LIT/Nettelstedt, Grefrath. Palmersheim, Essen.

    Q4 entsendet Dutenhofen/Münchholzhausen und Friesenheim/Hochdorf in die JBLH, sowie Hanau und Saarlouis in die BWER.

    Q5 war schon früher fertig.

    Vermutliche Aufstellung für BWER um die restlichen sechs Plätze

    BWER N:. . . . . . . . . ., Q1-1, Q1-2.

    BWER S: Baden, Rimpar, Konstanz, Hanau, Saarlouis.

    Zitat

    Für Andreas Tiemann nämlich macht es durchaus einen Unterschied, ob ein Team vom Steinhuder Meer (Großenheidorn) oder dem Oldenburger Münsterland (Cloppenburg) dazukommt.

    Da sehe ich jetzt primär keine soooo große Baustelle, da gibt es blödere Ecken. Denn beide Spielorte (mit einer Fahrdistanz von rund 130 km) befinden sich ungefähr gleichweit entfernt vom Ruhrgebiet oder den Gegenden hinter Hamburg. Einzig in der Beziehung zum Raum Hannover könnte Konfliktpotential schlummern. Aber wie auch im Artikel erwähnt, es gilt, die absoluten randlichen Ausreißer einzubauen (und nicht den Gegner zu weite Strecken zuzumuten, die müssten das nur einmal zurücklegen), also besonders Usedom, jetzt Altenholz und Eider statt Flensburg, sowie Saarlouis Aurich, Konstanz und München.

    Dann sollte man versuchen von diesen Eckpunkten - und die sind nicht in allen vier Ecken gleichmäßig verteilt - aus eine vernünftige Einteilung zu finden, die mit Sicherheit wieder nicht allen passt. Auch Bayern und BW stellen wohl 16 Teams, wenn ich mich nicht verzählt habe. Packe wir auch noch NRW-Mannschaften in eine Gruppe, hängen dazwischen 10 aus dem RPS-Raum und Südhessen irgendwie in der Luft.

    Davon ausgehend wäre das mein mit Sicherheit nicht perfekter Entwurf (war vierspaltig in Word angelegt und kommt jetzt mit einem Haufen Leerzeilen daher). Er hat zum Beispiel das Problem, dass die MOL-Teams den Raum Hannover passieren müssen, aber für den Derbyerhalt ist der Vorschlag vielleicht gar nicht mal so schlecht als Diskussionsgrundlage.

    Aurich

    Wilhelmshaven

    Fredenbeck

    Hamburg-Nord

    Eider Harde

    Altenholz

    Neustadt/Grömitz

    Rostock

    Stralsund

    Usedom

    Oranienburg

    Reinickendorf II

    Magdeburg II

    Bernburg

    Leipzig II

    Burgenland (Naum.)

    Großheide/ Cloppenb

    Emsdetten

    Spenge

    Altenhagen-Heepen

    LIT (Nettels./Nordh.)

    Lemgo II

    Ahlen

    Hannover-Anderten

    Burgdorf II

    Hildesheim

    Söhre

    Braunschweig

    Schalksmühle/Halver

    Krefeld

    Ratingen

    Aldekerk

    Longerich

    Opladen

    B Panth. (Burscheid)

    Gummersbach II

    Ferndorf

    Melsungen II

    Baunatal

    Dutenh/Münchh II

    Hanau

    Gelnhausen

    Rodgau NR

    Friesenh./Hochd. II

    Haßloch

    Dansenberg

    Homburg

    Saarlouis

    Erlangen II

    Rimpar

    Leutershausen

    RNL II ( Kronau/Ö)

    Horkheim

    Oppenweiler/Back.

    Pforzheim/Eutingen

    Pforzheim

    Kornwestheim

    Waiblingen

    Neuhausen/Filder

    Pfullingen

    Balingen/W II

    Konstanz

    Fürstenfeldbruck

    Haching/Taufkirchen

    Also uns (HG O/S) war es klar, was wegen Lippe, aber auch DHK passieren kann. Nicht zu melden stand außer Frage.

    Zecher war auch im Hinspiel gegen uns dabei.

    Aber Houtepen, Christensen und Blauuw stellen ja auch schon eine ganz gehörige Qualität dar.

    Und natürlich kann jeder Drittligist (oder tiefer spielende Mannschaft) ja auch mit einem Bundesligisten kooperieren, ohne dessen zweite Mannschaft zu sein. So dass dort ebenfalls U23-Spieler eingesetzt werden können.

    Und wegen der ständigen Wiederholung, eine Runde zu spielen, wo nur einer überlebt, sei als Konstellation zumindest "ungewöhnlich", verdrängt einiges. In diese Relegation wurde kein Sieger, sondern es wurden vier weitere Absteiger gesucht, die das Kontingent voll machen, um auf den Sollbestand für Runde 23/24 zu kommen. Klar, es hätte noch die Quotientenregelung oder ein Losverfahren gegeben. Aber so finde ich es sportlicher, trotz Lemgo II. Das gehört für mich dann halt einfach dazu.

    Und die zusätzlichen Einnahmen würde ich nicht überbewerten (zumindest bei uns), da wir die Dauer- Saisonkarten ohne Aufpreis gültig gelassen haben und die Auswärtsaufwendungen doch nicht gerade gering waren.

    Die Karte von Wolfgang zeigt es ja wieder sehr gut, dass es eine Art "Verdichtung", Konzentration in einer hakbkreisförmigen Art vom Bereich Hannover bis ins Schwäbische gibt. Dieser "Halbmond" umfasst ungefähr zwei Drittel der zukünftigen Teilnehmer. Wir können jetzt aber die restlichen dazwischen und randlich liegenden (das reicht von der Ostsee bis München) nicht einfach in eine Staffel stecken und ein paar woanders zuordnen. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass ein Team ausreicht, die Staffelplanungen völlig neu anzugehen. Und momentan stehen noch zwei Entscheidungen aus, wobei die eine mit gewissen räumlichen Entfernungen nicht geizt, was dann auch mit ausschlaggebend sein kann.

    Im Endeffekt kann man nicht nur "reine" NRW- und BW-Staffeln planen, wenn die im Umfeld liegenden Teams nicht adäquat berücksichtig werden. Dies hat übrigens auch Nachteile. Als im Süden vor einiger Zeit zweifach gemischt über zwei mit den RPS-, Hessen- und Bayern-Teams gespielt wurde, mussten nicht immer so viele aus einem Oberligabereich, in diesem Falle dem baden-württembergische, nämlich sechs, absteigen. Das dürfte sich nächste Saison wiederholen, da hier dadurch die Coronareduzierung auf Sollstärke noch nicht vollzogen werden konnte.