Beiträge von Y.M.C.A.

    Die Titel wurden erkauft mit dem Geld einer reichen Person, der sich eine Form von Spielzeug ohne jegliche Form von Nachhaltigkeit geleistet hat. Der Verein wird genauso in der Versenkung verschwinden wie Walle Bremen, der DJK/MJC Trier oder der 1. FC Nürnberg und war eine temporäre Erscheinung. Nicht mehr und nicht weniger.

    Lützellinden kann man auch noch nennen.

    Aber deinen Beitrag kann ich zu 100% unterschreiben. Das ganze "Projekt" war wieder mal nur ein Spielzeug einer reichen Person die irgendwann die Lust verloren hat. . Ohne jegliche Substanz.

    Parallel dazu wird weiter nach Sponsoren gesucht (Kleinvieh macht auch Mist, wir wissen jedoch nicht, wie groß die Lücke ist).

    Nun aber bestätigt auch Knecht die Reduzierung des Engagements von Olymp: „Das war bekannt.“ Die Stadt sei seitdem gemeinsam mit anderen regionalen Förderern sogar dabei behilflich gewesen, Möglichkeiten zu finden, damit die Lücke im Etat geschlossen werden kann. „Aufgrund der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage blieben die Gespräche leider erfolglos – zumal es bei einem Champions-League-Teilnehmer und deutschen Meister um siebenstellige Summen geht“, sagt der Oberbürgermeister. In der vergangenen Woche habe dann ein „überregionales Unternehmen vor Vertragsunterschrift abgesagt“, danach habe der Verein „die Reißleine gezogen“.

    Bürgermeister Knecht aus Ludwigsburg sagt:

    „eine bittere Entwicklung“. Nach wie vor hofft auch er, dass Ludwigsburg Bundesliga-Standort im Frauenhandball bleiben kann. Er weiß aber auch: Selbst, wenn das gelingen sollte, wird das sportliche Niveau leiden: „Hier wird man Abstriche machen müssen.“

    kleiner Auszug über den Rückzug von Olymp.


    Eine spontane Entscheidung in dieser Sommerpause war das nicht. „Über diese unternehmerische Entscheidung sowie den Umfang und Zeitplan haben wir uns bereits im Juni 2024 frühzeitig mit dem Vorstand der HB Ludwigsburg abgestimmt und uns auf die sukzessive Reduktion unseres Sponsorings ab der Saison 2025/2026 verständigt und diese vertraglich festgelegt“, betont Mark Bezner, der es „äußerst bedauerlich“ findet, „dass es dem Verein trotz dieses offenen und fairen Austauschs im Verlauf der vergangenen Monate nicht gelungen ist, etwaige Möglichkeiten zur Kompensation auszuloten oder neue Sponsoren zu gewinnen“. Die „erforderliche Vorlaufzeit“ sei gegeben gewesen.


    HB Ludwigsburg: Olymp, OB Knecht und die Mannschaft – die Reaktionen auf den Insolvenzantrag
    Die Nachricht, dass Handball-Bundesligist HB Ludwigsburg einen Insolvenzantrag gestellt hat, sorgt weiter für Diskussionen. Nun wird klarer, warum es dazu kam.
    www.stuttgarter-nachrichten.de

    wie oben bereits geschrieben, mich lässt kopfschüttelnd zurück, wie auf dieser Grundlage die Lizenz (selbst mit Auflagen) erteilt werden konnte.

    Und mich lässt kopfschüttelnd zurück, warum man sich überhaupt diesen teuren Kader für die neue Saison geleistet hat, wenn die Finanzierung nicht sicher war.

    Ludwigsburg wird doch schon vor dem Insolvenzantrag Eberhard Bezner angefleht haben, den Geldbeutel nochmals zu öffnen. Das scheint nicht geklappt zu haben. Einen Insolvenzverwalter bestellt man doch nicht aus spass. Das macht man nur wenn gar nichts anderes mehr geht.

    Der hebt den Daumen wenn Olympsenior nochmal einspringt andernfalls geht er runter

    Aber man hätte doch gar keinen Insolvenzverwalter gebraucht, wenn der Olympsenior nochmals eingesprungen wäre. Der sitzt oder saß bisher in der GmbH. Dem war die finanzielle Situation doch klar. Erst durch die Kürzung der Sponsorenleistungen von Olymp, war ein neuer Großsponsor überhaupt erst nötig geworden.

    Bei den bekannten Beispielen in der Vergangenheit wurde meist versucht, mit welchen Mitteln auch immer, die Finanzlücke zu schließen. Kristiansand, Leipzig etc.
    Gestern wurde ohne Ankündigung sofort Insolvenzantrag gestellt. Ist das eher als negatives Zeichen zu werten, weil den Verantwortlichen durchaus bewusst ist, dass die Situation bereits absehbar war, das Konstrukt zu hölzern, die Lücke einfach zu groß bzw. die Unterstützung auch in Ludwigsburg nicht groß genug ist?!

    Wie Horst es schreibt, der gestrige Tag ist ein richtiger Malus, damit überzeugt man doch weder Sponsoren noch Spielerinnen.

    Ja, normalerweise ist ein Insolvenzverfahren der letzte Ausweg nachdem man alles andere versucht hat.

    Ich glaube das war es komplett für die HB Ludwigsburg. Egal was sie noch machen. Geben sie Spielerinnen ab (was sie warscheinlich machen müssen) brauchen sie in der Champions League erst gar nicht antreten. Spielen sie allerdings nicht in der Champions League, wollen warscheinlich noch mehr Spielerinnen den Verein wechseln, und man wird Probleme haben noch 7 Spielerinnen auf das Feld zu bekommen. Die Champions League ist in meinen Augen finanziell eigentlich sowieso nicht drin. Hotel- und Flugkosten sind viel zu teuer für eine Mannschaft die in einem Insolvenzverfahren steckt.

    Meiner Meinung nach steckt die HB Ludwigsburg in einem Teufelskreis aus dem sie nicht mehr kommen wird.

    Und wer kauft in Ludwigsburg noch ein Ticket, Trikot etc., wenn niemand weiß, ob es denn Verein noch in einem Monat geben wird. Selbst die MHP Arena als Spielort stelle ich in Frage. Sehr billig wird die auch nicht sein.

    Das stand schon beim Umzug nach Ludwigsburg fest. In LB Umfeld war man der Überzeugung dort potente Sponsoren zu finden, v.a. auf MHP hat man fest gebaut. Das hat sich dann aber wohl durch deren Redizierungswahn erübrigt. Das Ludwigsburger Basketballteam muss auch kleinere Brötchen backen. Auch hier hat MHP gekürzt.

    Dann kann der Insolvenzverwalter aber auch nicht mehr groß helfen. Er kann der HB Ludwigsburg auch nur sagen, das sie nicht mehr ausgeben können wie sie einnehmen.

    Seit wann steht fest, das Olymp sein Engagement reduziert? Wann wurde das dem Verein mitgeteilt? Warum hat man sich dann trotzdem einen so teuren Kader zusammengestellt, obwohl man zu diesem Zeitpunkt das Geld bzw. die Sponsoren dafür nicht hatte?

    Fragen über Fragen....

    Fazit ?
    Die neue Saison ist nicht bis zum Ende durchfinanziert und entweder verzichten alle Spielerinnen auf einen Teil der Gehälter oder man muss sich von einigen Spielerinnen trennen, um die Etatlücke zu schließen ?

    Genau so verstehe ich das auch.

    Wobei nicht klar ist wie groß die Etatlücke ist. Reden wir hier von einer Lücke von 10-20%? Oder sind es 40-70%? Dazu gibt es leider keine Auskunft.

    Sollte Bezner der Sponsor sein der "abgesprungen" ist, reden wir warscheinlich eher von 70-80% die im Etat fehlen.

    unter der Saison wäre noch ungünstiger, auch wenn in dem Fall nicht viele Mannschaften sich über verloren gegangene Punkte ärgern würden.

    Ich erinnere an dieses denkwürdige Interview. April 2021. Seither kann keiner, der direkt oder indirekt beteiligt ist, sagen, dass das wie aus heiterem Himmel kam.

    vier Jahre seit diesem Zeitpunkt sind eigentlich ne verdammt lange Zeit.

    Warscheinlich hat man noch irgendwie gehofft mit dem Wechsel nach Ludwigsburg irgendwas retten zu können. Doch nach einem Jahr hat man jetzt realisiert, das auch in Ludwigsburg die ganzen Firmen nicht Schlange stehen.