Aber denkst du nicht, dass die meisten Erstligisten ungefähr die gleichen Kenntnisse und Voraussetzungen haben?
Es gab vor 2 Jahren extra ein Meeting vom DHB dazu im Rahmen der U21 WM in Berlin 😉
Das Problem ist halt - vor allem dieses Jahr - die hohe Belastung.
Überlegt mal das Pensum eines Natio-Spielers:
- 34 Spiele Bundesliga allein
- DHB Pokal natürlich unterschiedlich nach Einstieg und Ausstieg aus dem Wettbewerb
- International (CL ist ja allein in der Vorrunde schon eine Belastung von 14 Spielen, dann ⅛ & ¼-Finale, und Final4)
- EM im Januar (wobei die EM ja schwerer zu spielen ist, als WM)
- Olympia im Sommer
Dann wieder WM im Januar...seit 1,5 Jahren fast null Pause.
Dadurch kann ja gar keine richtige Vorbereitung mit Athletiktraining stattfinden, geschweige denn die Regeneration nach der langen Saison.
Das alles grenzt nur noch an "Raubbau" am Körper.
Was für Trainingsmöglichkeiten bei jedem Bundesligisten vorherrschen, ist vermutlich doch schon recht unterschiedlich, aber jetzt rein spekulativ.
Ich glaube einfach, dass du - zum Teil - gar keine große Verletzungsprophylaxe bei dem "Stundenplan" mehr machen kannst, auch, wenn es theoretisch einer der wichtigsten Punkte im Training sein sollte.
p.s.: egal, wie gut jemand ist in der Trainingsplanung, die intrinsischen Faktoren der Spieler kann man nicht immer beeinflussen 😉