Interessant, mit wem die Top-Sportler so zusammen sind:
http://www.tvazteca.com/deportes/lbelleza/detras_deportistas/index.shtml#
Beiträge von hamster-gestreift
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Bei den Bildern bekommt auch der Begriff "Tapen" eine ganz neue Bedeutung.

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Original von meteokoebes
Sofern die Vertragslaufzeiten nicht genau bekannt sind, laufen alle Verträge am Ende der aktuellen Saison aus. Da bitte ich doch darum, dass das nicht als Referenz für eventuelle Gerüchte herangezogen werden sollte

Denk mal darüber nach, wie viel Recherchearbeit das in Anspruch nehmen würde.

Das ist mir wohlbekannt. Deshalb frage ich ja auch, ob jemand die Laufzeit des Vertrages von JF kennt.

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Butt, Butt, Butt, Butt, Butt !!!
-12 Punkte, mein schlechtestes Ergebnis in drei Jahren; Klasnic, Meira, Borowski, Altintop und Butt können ja mal schlecht spielen, aber doch nicht alle an einem Spieltag 
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Wir könnten wir jeden Spielerwechsel und jedes Gerücht einen eigenen Thread starten.

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Sport1.de meldet:
ZitatVeh wird Nachfolger
Der Nachfolger für Trapattoni, mit dem auch Co-Trainer Andreas Brehme gehen muss, ist Armin Veh. Der neue Coach trainierte bereits um 11 Uhr am Freitag zum ersten Mal das VfB-Team.
Seine erste Bewährungsprobe muss Veh schon beim Punktspiel am Samstag bei Arminia Bielefeld bestehen.
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Dazu kommen m.M. Snorri Gudjonsson (RM), Andrej Shelmenko (RR) und Per Leegard (RR), die auf sich aufmerksam gemacht haben.
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Rund 1000 Studierende - und damit fünfmal mehr als von den Veranstaltern erwartet - der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben am Donnerstag Nachmittag gegen das Eckpunkte-Papier zum neuen Hochschulgesetz protestiert. Die Novellierung des Gesetzes, die Wissenschaftsminister Dietrich Austermann anstrebt, soll 2007 in Kraft treten. Unter dem Motto "gegen Studiengebühren, Entdemokratisierung und Landesuni" zogen die Demonstrierenden zu den Parteizentralen von CDU und SPD.
Organisiert wurde die Demonstration von den sogenannten "Uni-Schläfern", die bereits mit der Besetzung des Uni-Hochhauses und der Mensa für Schlagzeilen sorgten. Aus den erwarteten 200 Demonstrierenden wurden schnell mehr, nach der Auftaktkundgebung, auf der unter anderem noch einmal auf die soziale Unverträglichkeit der vorgesehenen Studiengebühren von 500 Euro pro Semester und Student hingewiesen wurde, zog sich der Lindwurm der Studierenden über die Olshausenstraße, Holtenauer, Bergstraße, Holstenbrücke durch die Holstenstraße.
Aufmerksam gewordene Passanten wurden durch Infozettel auf das Anliegen der Studierenden hingwiesen. Immer wieder schallten Sprechchöre wie "Wir sind hier und wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut" oder "Hopp, Hopp, Hopp!Stoppt den Bildunsstopp" durch die Straßen, ehe der Protestzug die Parteizentrale der Mitregierungspartei SPD im Kleinen Kuhberg erreichte. Lautstark wurde dort ebenfalls der Stopp der Novellierung des Hochschulgesetzes gefordert und einige Transparente hinterlassen. Bei klirrender Kälte zog es die Studierenden dann zur CDU-Parteizentrale am Hauptbahnhof, wo ebenfalls eine Kundgebung abgehalten wurde. Am Ende zeigten sich nicht nur die Unischläfer beeindruckt von der Menge der Protestierenden. Schließlich hatten es die Organisatoren geschafft, binnen kürzester Zeit, in der heißen Prüfungsphase und weitestgehend ohne Unterstützung der Uni-Organe eine ebenso eindrucksvolle wie friedfertige Demonstration gegen Studiengebühren auf die Beine zu stellen.
Quelle: http://www.kiel4kiel.deWeiterführend http://www.bildung-am-abgrund.de/
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09.02.2006: Uli Wolf verlängert in Großwallstadt
Uli Wolf hat seinen Vertrag beim TV Grosswallstadt um ein weiteres Jahr verlängert. Der Mannschaftskapitän des TVG sieht somit seiner insgesamt siebten Saison beim Großwallstädter Traditionsverein entgegen. Trainer Michael Roth freut sich, dass Wolf auch weiterhin beim TVG bleibt: "Ich bin mit ihm sehr zufrieden. Er ist nach wie vor äußerst zuverlässig und hat innerhalb der Mannschaft eine wichtige Funktion inne. Ich freue mich, dass wir den Vertrag mit ihm verlängern konnten."Quelle:Handballwoche
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Original von Tsubasa
Also FAG würde da ja noch einen suchen...
aber im Ernst: Ich denke eher, er wird aufhören bzw. noch ein oder zwei Jahre in Serbien spielen.Dass Larholm nicht in die Bundesliga kommt finde ich sehr schade. Der ist ein großes Talent.
In dem Bericht steht noch was davon, dass Jeppesen jetzt wohl nach Deutschland zurück kommt. THW? Flensburg? HSV?
...eher Gummersbach.
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Original von kuestentanne
Ich hab mich nicht von der vorgefertigten Liste irre leiten lassen und Markus Ahlm gewählt.Ich ebenfalls, gleich dreimal

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03.02.2006
Der englische Nationalspieler Sol Campbell ist seit zwei Tagen spurlos verschwunden und nicht mehr zum Training des FC Arsenal erschienen. Trainer Arsene Wenger sagte, er habe den Verteidiger seit Mittwoch nicht mehr gesehen und wisse nicht, wann er wieder zur Arbeit erscheinen werde. "Ich mache mir Sorgen um Sol, da er deprimiert ist. Die Gründe kennt nur er", erklärte Wenger auf einer Pressekonferenz. Campbell war am Mittwochabend im Spiel gegen West Ham nach einer desolaten Leistung zur Halbzeit ausgewechselt worden und sofort aus dem Stadion geeilt.
Quelle: sportal.de -
Die 17-jährige Epiphanny Prince erzielte am 1. Februar 2006 unglaubliche 113 Punkte für die Murry Bergtraum High School (NY) gegen die Brendais High School und traf dabei 18 von 20 "Dreiern". Sie verbesserte den Rekord von Reggie Millers älterer Schwester Cheryl (105 Punkte) aus dem Jahr 1982.
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Kieler Nachrichten:
Der Vertrag von Henning Fritz läuft 2007 aus. Was ist dran, dass der THW Interesse an dem Göppinger Torhüter Martin Galia hat und der HSV Fritz vorzeitig frei kaufen möchte?
Uwe Schwenker:
Eine reine Luftgeschichte. Fakt ist, dass an Galia kein Interesse besteht, weil wir mit Henning schon den Besten haben. HSV-Präsident Andreas Rudolph hat in Basel vor dem Spiel gegen die Slowakei sein Interesse an Fritz bekundet. Ich habe ihm klar zu verstehen gegeben, dass es darüber nichts zu bereden gebe. Vielmehr werden wir mit Henning über eine Vertragsverlängerung sprechen. -
Bei der Ausgeglichenheit in dieser Saison ärgern mich die Niederlagen gegen Usedom und Fredenbeck zu Saisonbeginn umso mehr, wäre der TSV Altenholz doch sonst Tabellenzweiter.
Aber ohne eine solide Abwehr wird der Aufstieg vorerst nicht gelingen, da fehlt einfach ein Kreisläufer der auch mal richtig zu packen kann. Spieker in allen Ehren, aber was z.B. ein Frank Habbe da für Räume erhält, ist nicht mal 2.Liga-tauglich.PS: Habbe erzielt in den letzten beiden Partien gg. TSVA 29 Feldtore.
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Diese Lieder könnte ich mir ständig anhören:
Coalminer's Beat - Land of green
Electric Six - Gay bar
Green Day - Basket Case
Strung Out - Bring out your dead
Beatsteaks - I don't care as long as you sing
The Bates - Billie Jean
Bruce Springsteen - Streets of Philadelphia
The Cure - Pictures of you
Dog Eat Dog - Rocky
DNA - Tom's Diner
Eric Clapton - Tears in heaven
Frank Zappa - Bobby Brown
Goo Goo Dolls - Iris
Nirvana - Where did you sleep last night
Queen - The show must go on
....Aktuell finde ich Tiptop von Tiptop klasse, heute Mittag zum ersten Mal gehört, echt witzig.
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Petersson mit Verdacht auf KieferbruchHiobsbotschaft für den TV Großwallstadt. Der Linkshänder Alexander Petersson des Bundesligisten ist beim EM-Hauptrundenspiel mit der isländischen Nationalmannschaft gegen Russland (34:32) mit Verdacht auf Kieferbruch ausgeschieden.
Der 25-Jährige reiste bereits aus der Schweiz ab und wird nun von den Vereinsärzten Jörg Petermann und Mario Rachor untersucht.
TVG-Trainer Michael Roth muss zudem nach der EM auf die verletzten Heiko Grimm und Daniel Brack verzichten.
Quelle: Sport1.de -
ZitatAlles anzeigen
18. Januar 2006
----USA
Todesstrafe-Gegner hoffen auf weitere DNA-Tests
Roger Coleman hätte der erste Hingerichtete in der Geschichte der USA sein können, dessen Unschuld mit einem DNA-Test posthum bewiesen wird. Doch die Hoffnung vieler Gegner der Todesstrafe auf ein starkes Argument zerschlug sich: Coleman ist schuldig - und könnte dennoch etwas in Gang setzen.
Washington - Es war eine Premiere: Im Fall des 1992 wegen Mordes und Vergewaltigung zum Tode verurteilten Roger Coleman hatte zum ersten Mal ein US-Gouverneur angeordnet, dass ein Labor posthum eine DNA-Probe des Hingerichteten überprüfen soll. Wäre Colemans Unschuld, die er bis kurz vor seinem Tod immer wieder beteuert hatte, bewiesen worden, hätten Menschenrechtler endlich ein langersehntes, schlagkräftiges Argument gegen die Todesstrafe gehabt: den endgültigen Nachweis, dass das US-Justizsystem nicht darüber erhaben ist, sich zu irren - und einen Unschuldigen im Namen des Staates zu töten. Doch der Test ergab: Coleman war schuldig.
Dennoch hoffen diejenigen, die sich für eine Abschaffung der Todesstrafe einsetzen, auf ein Umdenken. Andere Gouverneure könnten dem Beispiel des Amtskollegen aus Virginia, Mark Warner, folgen und DNA-Tests für Hingerichtete zulassen. Bei mehreren hundert Fällen lägen noch DNA-Proben vor, die man nutzen könne, sagt Peter Neufeld, Direktor des Innocence Project, einer Initiative zur Überprüfung von zweifelhaften Urteilen. "Die übrigen 49 Gouverneure der USA sollten nun wissen, was sie zu tun haben", sagte er der "New York Times".
Der Demokrat Warner wird als Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2008 gehandelt. Er hatte im November dem Gnadengesuch des verurteilten Mörders Robin Lovitt stattgegeben. Dieser wäre ansonsten das 1000. Exekutionsopfer seit der Wiedereinführung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten 1977 gewesen.
Bislang wurde nie posthum die Unschuld eines Exekutierten nachgewiesen. Nach dem Fehlschlag im Fall Coleman ist zumindest James McCloskey bitter enttäuscht. "Das Ergebnis ist ein Schlag in die Magengrube", sagte der Gründer von Centurion Ministries. Diese Organisation hat sich der Aufklärung von Fällen verschrieben, in denen die Schuld eines Angeklagten nicht zweifelsfrei erwiesen scheint. McCloskey hatte Coleman noch am Tag der Hinrichtung versprochen, sich um seinen Fall zu kümmern. Nun, nach dem Test, sei er angewidert darüber, dass Coleman ihn so erfolgreich hinters Licht geführt hat.
Den Ergebnissen zufolge stammten die am Tatort gefundenen Sperma-Spuren tatsächlich von Roger Coleman, hatte Warners Büro mitgeteilt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Person das gleiche DNA-Profil aufweise, liege bei eins zu 19 Millionen. Damit hätten sich die Verurteilung und die Hinrichtung Colemans als richtig bestätigt. Er bete für die Familie der ermordeten Wanda McCoy, erklärte Warner. Die DNA-Analyse war im forensischen Institut von Toronto in Kanada vorgenommen worden.
Coleman war 1982 wegen Vergewaltigung und Mordes an seiner Schwägerin Wanda McCoy ein Jahr zuvor zum Tode verurteilt worden, hatte Zeit seines Lebens jedoch seine Unschuld beteuert. 1992 wurde er hingerichtet.
ZitatAlles anzeigen27. Januar 2006
UNSCHULDIG IM TODESTRAKT
Der Überleber
Von Conny Neumann, München
Eine Zahnlücke und zwei falsche Zeugen wurden ihm zum Verhängnis: Fast 18 Jahre saß Juan Roberto Melendez in Florida unschuldig im Gefängnis und wartete auf die Hinrichtung. Weil er trotzdem noch Kraft zum Leben hat, begab sich der Puerto-Ricaner auf eine Weltreise gegen die Todesstrafe.
München - Wie hält man das aus: 17 Jahre lang, acht Monate und einen Tag. Ein Dasein, das die Zuhörer wohl keine 24 Stunden ertragen könnten. In einer engen Zelle, kalt, ohne Fenster. Mit Ratten, die nachts über den Körper huschen. Mit Kakerlaken, die sich aufs Essen stürzen. Mit Wächtern, die alle Schwarzen hassen. Mit dem Bewusstsein, dass man unschuldig ist, verraten, geopfert, arm und ohne Beistand, dass nichts mehr auf einen wartet außer dem Tod? Wird man da nicht zumindest verrückt? Bringt man sich nicht um?
Juan Melendez im Dezember in Los Angeles: In fünf Tagen zum Tode verurteilt
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AP
Juan Melendez im Dezember in Los Angeles: In fünf Tagen zum Tode verurteilt
Juan Roberto Melendez erklärt seine eher einfache Strategie: "Ich musste mich an etwas halten, das höher ist als dieses System - an unseren Schöpfer. Ich musste zurückkehren zu meinen Wurzeln, zu dem, was mir meine Mutter gesagt hat: 'Gott wird dir helfen, du musst ihm nur vertrauen.'"In München startete der 54-Jährige jetzt seine Deutschland-Tournee - eine Werbetour gegen die Todesstrafe. Und für mehr Menschlichkeit, auch gegenüber Gefangenen, die schlimmste Verbrechen begangen haben.
Rund 80 Besucher - darunter viele US-Bürger - sind in die Seidlvilla in München-Schwabing gekommen. Sie haben einen gebrochenen Menschen erwartet. Doch was sie sehen, ist ein Mann, der kräftig und gesund wirkt - und nicht verbittert. Der nicht jammert, sondern erzählt. Und warnt: vor Mr. Bush, vor den amerikanischen Staatsanwälten, vor dem System der US-Justiz.
Amnesty International hat Melendez zusammen mit anderen Hilfsorganisationen nach Deutschland eingeladen. Schade nur, dass sich die durchaus spannende Geschichte des ehemaligen Todes-Häftlings arg in die Länge zieht. Denn die Dolmetscherin wurde für eine Übersetzung aus dem Spanischen engagiert, doch Melendez spricht undeutliches Englisch mit südamerikanischem Einschlag, vieles muss wiederholt und erklärt werden.
Zehn Hinrichtungen in der ersten Woche
Doch Melendez ist stolz auf sein Englisch. Es hat ihm das Leben gerettet - am Ende. Denn 1984, als der Puerto-Ricaner auf einer Obstplantage in Philadelphia plötzlich verhaftet wurde, verstand er nur, auf Englisch zu fluchen. Was die Polizei ihm vorwarf, bekam er kaum mit. Sie identifizierten ihn durch eine Zahnlücke und eine Tätowierung, behaupteten, er habe bei einem bewaffneten Überfall einen Menschen getötet, und nahmen ihn mit nach Florida.
ZUM THEMA IN SPIEGEL ONLINE
USA: Todesstrafe-Gegner hoffen auf weitere DNA-Tests (18.01.2006)
US-Justiz: Retter der Unschuldigen (03.01.2006)
Forum: Todesstrafe - Inhuman und sinnlos? (13.12.2005)Melendez war dennoch zuversichtlich, dass er dort den Irrtum aufklären würde. Er hatte schließlich ein Alibi. Aber seine Zeugen waren Schwarze. Die Jury glaubte ihnen nicht. Sie hielt sich lieber an die Aussage von zwei Kriminellen, die an dem Überfall beteiligt waren und denen man für den Verrat einen Deal angeboten hatte: Haftverkürzung.
Melendez wurde ein Anwalt zugeteilt, der ihm immer auf die Schulter klopfte und sagte: "Hey, mach dir keine Sorgen, du kannst bald heimgehen." Einen Dolmetscher bekam Melendez nicht. Nach fünf Tagen wurde er verurteilt und kam in den Todestrakt. In seiner ersten Woche dort wurden zehn Häftlinge hingerichtet.
Da wollte er noch kämpfen, mit Fäusten. Trainierte seine Muskeln und wollte die Wächter überfallen, die ihn eines Tages abholen würden. Nach zehn Jahren war er müde und plante seinen Selbstmord. Wie viele Mitgefangene, die man regelmäßig tot mit blauem Gesicht aus ihrer Zelle trug. Melendez besorgte sich eine Mülltüte - für vier Briefmarken, die er einem Putzboy zahlte. Aus der Tüte formte er eine Schlinge um sich zu erhängen. Doch dann träumte er von seiner Mutter, und dem weißen Strand seiner Heimat, von Delphinen und den Bergen. "Als ich erwachte, roch meine Zelle nach Strand und Meer, Gott hat mir diesen Traum gesandt. Ich bin ein Überleber."
Melendez klammerte sich an seine Religion. Zuhause errichteten Mutter und Tanten einen Altar für die Heilige Jungfrau von Guadelupe und beteten täglich, sie möge dem Unschuldigen ein Wunder schicken. Das erste Wunder, sagt Melendez, seien seine Freunde im Knast gewesen. "Die Schlimmsten der Schlimmen, die andere Monster nennen", sie lehrten ihn, nicht zu kämpfen, sondern etwas Sinnvolles zu tun und die Sprache zu lernen.
"Ich möchte den Mond sehen"
Und dann sandte ihm die Heilige Jungfrau eine neue Anwältin, mit der er sich nun besser verständigen konnte, der er sagen konnte, wonach sie suchen soll, was in den Ermittlungsakten nicht stimmt. Sie rollte den Fall nochmals auf, stieß auf ein Tonband mit dem Geständnis des tatsächlichen Mörders. Nach 17 Jahren.
Danach handelte die Justiz - offensichtlich aus reiner Peinlichkeit - sehr rasch. Melendez wurde abgeholt, da dachte er noch, er müsse zur Hinrichtung. Doch dann sprach ihn ein Wächter mit "Mr. Melendez" an, nicht mehr mit seiner Häftlingsnummer, und da wusste er, es ist etwas passiert. Die Staatsanwaltschaft wollte ihn los sein, verzichtete sogar auf ein neues Verfahren, um den Fall gerichtlich zu klären. Melendez bekam 100 Dollar, eine Hose und ein Hemd und wurde nach Hause geschickt. Vor dem Gefängnistor lauerten schon die Reporter. Das Schicksal des Unschuldigen hatte sich herumgesprochen. "Was möchtest du jetzt tun, was möchtest du sehen?" fragten sie. "Ich möchte den Mond sehen", antwortete Melendez und machte sich auf den Weg zu seinem Strand nach Puerto Rico.
Nun lebt er - zum zweiten Mal. Das letzte, was er für seine zurückgelassenen Freunde im Todestrakt tun kann, ist der Kampf gegen die Todesstrafe. Mit seiner Organisation "Voices United for Justice" versucht er weltweit möglichst viele Mitstreiter zu gewinnen.
Bis 8. Februar bleibt Juan Melendez deshalb in Deutschland und erzählt seine Geschichte - in Lindau, Karlsruhe, Tuttlingen, Bad Mergentheim, Bochum, Landau, Köln, Soest, Osnabrück und Hamburg ( nähere Informationen zur Tour finden sich auf der Homepage von Juan Melendez).
Quelle: http://www.spiegel.de -
Schon dass solch eine Meldung auf einer Internetseite für eine virtuelle Handballliga auftauchen soll, erscheint mit mehr als suspekt. Der holländische Handballverband gibt keinerlei Meldung dafür her. Für mich ist das nicht mehr als Schleichwerbung. Punkt. Aus. Ende.
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Shel'menko (RR) jetzt schon mit 5 Treffern zum 8:10 Anschlusstreffer erfolgreich.