in Heilbronn
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Ich wollte das böse S-Wort vermeiden. ![]()
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Ich wollte das böse S-Wort vermeiden. ![]()
Oh ja, Rasenturniere. Das einzige für das die Bundeswehrsportschuhe noch gut waren, wenn Stollenschuhe nicht erlaubt waren.
Um im Thema zu bleiben: Auch auf Rasen kann man "harzen", die Rugby-Spieler machen es vor. Deshalb bekommt man in Frankreich in jedem größeren ...athlon auch Sportkleber.
Lederbälle hart wie Beton, gerne auch mit Außennaht, kenne ich auch noch. Da bist Du selten ohne kaputte Finger aus dem Training heim gekommen. Schnittwunden gab es auch ab und an. Eigentlich unglaublich, mit was für Pillen man damals spielen musste. In meiner Jugend war gefühlt kein einiziger Ball richtig rund und gut.
Die Klubs, die du da aufzählst sind aber alle einige Regale tiefergelegen
Naja Kunstprojekte haben die Eigenschaft, dass sie direkt aufs oberste Regal schielen. So etwas über lange Zeit Gewachsenes wie z.B. Göppingen ist sicher von größerer Bedeutung für die Region. FAG ist eine Marke, die viele kennen, auch wenn sie nichts mit Handball zu tun haben. Ludwigsburg? Da steht doch ein großes Schloss und man ist schnell in Heilbronn von dort, aber sonst... ![]()
Danke für eure Antworten.
Der verlinkte Beitrag ist echt, äh, gefärbt.
Sind die Bälle im Frauenbereich, wie dort behauptet, tatsächlich kleiner geworden?
Ist Volleyball weltweit ein größerer und finanziell potenterer Markt als Handball ( da habe ich keine Ahnung).
Ich frage mich, was die Konkurrenzmarken entwickelt haben und was aus der geplanten Verbindlichkeit seitens der IHF geworden ist.
Harzfreie Bälle dürfen laut Reglement etwas kleiner sein. In den Bundesligen (Männer, Frauen, Jugend) sind harzfreie Bälle allerdings nicht erlaubt.
Folgende Marken werden immer wieder genannt
Molten d60 PRO
Kempa Spectrum Synergy Plus
Hummel Evolution PRO AR HB
Erima Magic White
Select Campo DB Resin Free.
Perplexity gibt dazu folgendes an:
Die weltweiten Marktkapitalisierungen bzw. Marktgrößen für Volleyball und Handball unterscheiden sich deutlich:
Nimmst Du mal richtig Geld in die Hand, dann bekommst Du den perfekten Ball. Ich habe mich mal länger mit einem Materialforscher unterhalten, der meinte das wäre machbar, würde aber durchaus auch Tüftelei bedeuten. - Hat beim Volleyball richtig gut geklappt, die modernen Premiumbälle sind wahnsinnig gut, wer mal einen ausprobiert hat, der kann das auch erfühlen. Die Entwicklungskosten waren aber so hoch, dass ich bezweifele, dass dieser Aufwand für Handball betrieben wird, dafür ist der Markt einfach zu klein.
Immerhin geht das Produkt von Molten schon in die richtige Richtung und wahrscheinlich könnte man damit leben, wenn man mehrere Bälle pro Spiel einsetzt und die, die gerade nicht in Benutzung sind, während des Spiels aufbereitet. Saubere, geputzte Halle hat auch noch nie geschadet...
Das heißt, du willst dass ein Großteil unserer Nationalmannschaft, vor einer (Heim)-WM, keinerlei Spielpraxis hat und nur trainiert? Das ist absolut nicht zielführend.
Bis zur WM ist es nicht mehr allzu lange und Vereins-Spielpraxis wird gerne überbewertet, zumal die Nationalteams ja auch Vorbereitungsspiele machen werden.
Warum soll das also nicht zielführend sein, wenn man mal was Neues in Erwägung zieht? Nur weil es in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern noch nie ernsthaft probiert wurde, heißt das nicht, dass es nicht geht. - Norwegen, Ungarn und Niederlande sind z.B. gute Beispiele in Europa für regelmäßige längere Vorbereitungsphasen vor Großturnieren.
Aber dazu müsste man ja aus den Routinen ausbrechen, das wird also leider vermutlich nie passieren...
Nein. Und es wäre vermessen sowas zu behaupten. Es sollte ein Ziel sich hier entsprechend zu entwickeln. Ludwigsburg ist das trotz maximalem sportlichen Erfolg (einige Titel, ein europäischer Titel und ein CL-Finale) nicht gelungen. Und das ist eines der Kernprobleme des Vereins.
Das ist eines der Kernprobleme des Frauenhandballs in Deutschland.
Der einheitliche Boden muss für die Professionalisierung reichen 😉
Einheitlicher Boden? Habe ich was verpasst? Da macht doch jeder seine eigene Werbung drauf (oder auch nicht) und Material bzw. Farbe der Fläche und der Linien ist auch nicht exakt vorgeschrieben.
Natürlich sind alle vorgebrachten Argumente richtig. Ich möchte auch nicht den Eindruck vermitteln, dass ich das ganze Thema Leistungssport nur unter Rentabilitätsgesichtspunkten sehe. Und selbstverständlich wirken Adrenalin und Endorphine gerade im Leistungssport wie sonst kaum anderswo im Leben. Und da Menschen primär hormongesteuert sind, ist das natürlich der entscheidende Punkt dafür, dass überhaupt so viele Menschen Leistungssport treiben. Ich wollte nur ins Feld werfen, dass es immer irgendeinen Punkt gibt, an dem die Mädels und Damen anfangen zu überlegen. Neben Geld spielt da natürlich auch Gesundheit eine wesentliche Rolle. Der Übergang von Schule zu Beruf oder Studium ist hier ein ganz kritisches Stadium. Hier muss der Sport klare Perspektiven bieten können um wettbewerbsfähig zu sein. Das ist natürlich erkannt und auch leichter gesagt als beispielsweise mit Geld unterfüttert. Aber es ist nicht nur Geld, es ist auch eine adäquate sportliche Förderung. Das beginnt mit der Qualifikation der Trainer und den Rahmenbedingungen im Training. Hier kann auch sehr viel getan werden. Aber alles kostet Geld und das ist im System leider knapp oder versickert mitunter an den falschen Stellen.
Das "System" gehört endlich mal mit frischen Ideen und neuer Strategie aufgebrochen. Die Drop-Out-Quote gerade im Frauenbereich ist in Deutschland viel zu hoch und ich sehe bisher nicht, dass es glaubhafte ganzheitliche Ansätze gibt, das zu ändern. Das ist eher eine Frage des Wollens als des Geldes, aber anscheinend wird der Leidensdruck nur an der Basis wahrgenommen.
Wir sollten den Feldmann mal hinschicken, der kann doch Aufbauarbeit. Obwohl, mit Motorrad wird schwierig. ![]()
Was für eine Farce.
m.E. endet die Spielsaison nach der Hauptrunde
Nicht am 30.6.?
Lara Däuble im Allstar-Team, ein klasse Erfolg für sie. Ich bin sehr gespannt wie es in der nächsten Saison dann bei FA mit ihr weitergeht.
Nico Kiener baut auf sie, er hat einen Plan und er findet bei FA wohl auch beste Voraussetzungen um ihn umzusetzen:
"Wir wollen hier viele Dinge weiterentwickeln und gehen den Weg der kleinen Schritte, wie wir es in der Vergangenheit getan haben. Aber das benötigt seine Zeit und geht nicht von einem Tag auf den anderen“
Ein wichtiges Anliegen ist dem 45-Jährigen die Anschlussförderung. Heißt: Dass das Bundesligateam, das in der Regionalliga spielende Perspektivteam und die U19 eng miteinander verzahnt werden. „Wir haben viele Talente in unseren Reihen. Diese gilt es zu fördern und weiter auszubilden und damit die Identifikation mit dem Traditionsverein Frisch Auf Göppingen hochzuhalten.“
Link zum Artikel vom 23.11.2024: Göppingen verlängert mit Aufstiegscoach Kiener
Die U19 hat sich ja auch für die A-Bundesliga qualifiziert, passt also ganz gut bisher.
Keine dieser Mädels wird später bei den Damen eine Unterschiedsspielerin sein.
Und genau diese Art von Spielerinnen fehlen uns, um Titel zu gewinnen.
Das merkt man immer ganz deutlich, wenn es gegen Mannschaften geht, die ebenso eine starke Kaderbreite haben
Ob es bei "keiner" bleibt, wird man sehen, aber rein statistisch bist Du auf der sicheren Seite (siehe Liste der Allstar-Spielerinnen).
Uns fehlen diese Spielerinnen in den Auswahlteams, weil das System, nach dem im weiblichen Jugendbereich in Deutschland gearbeitet wird, immer noch Konformität nach irgendwelchen obskuren Kriterien bevorzugt (von der stets vorhandenen Vetternwirtschaft mal abgesehen).
Ich wage die (gar nicht so) steile These, dass es in den relevanten Jahrgängen U17/U19 einige Spielerinnen gibt, die durchs Raster gefallen sind, eben weil sie "noch ungeschliffene Diamanten" sind, aber ihren Weg in die höchste Liga machen werden, weil sie behutsamer aufgebaut werden können.
Nach diesem Artikel dürfte es schwer werden neue Spielerinnen zu finden.....ich befürchte sogar, dass es noch eine Liga runter geht......
vielleicht bauen sie ja auch einen Nellinger...
Handball war schon immer ein elitärer Sport
sieht man ja an den goldenen Schuhen, die die Spieler tragen
Vielleicht ist das ja auch was für capitano19 oder andere seriöse Podcaster:
Paul Drux wäre ein guter Kandidat, den man z.B. im Rahmen einer Sondersendung zu seiner Meinung für die Weiterentwicklung der "stärksten Liga der Welt" gezielt fragen könnte.
Paul hat wohl eine Bachelor-Arbeit geschrieben, die sich mit dem Einfluss digitaler Technologien im Spitzensport beschäftigt und kann sicherlich aufzeigen, was Handball seiner Meinung nach weiter voran bringen könnte. - Als alter Videoanalyst finde ich das Thema digitaler Zwilling z.B. superspannend.