Beiträge von nozdormu

    Wir machen mal ein wenig Gerüchteküche heute: ;)

    Ich vermute, dass das Team schon vor dem Spiel mitgeteilt bekommen hat, dass es finanziell für die nächste Saison, vielleicht aber auch schon früher, bei der HSGBA nicht mehr so toll aussieht. Die Buschtrommel hat gefunkt, dass ein Hauptsponsor aussteigen oder kürzertreten will... Das schlägt dann natürlich aufs Gemüt.

    Die Stimmung in der Handballabteilung ist anscheinend auch ziemlich angespannt, das Akademieprojekt steht vor großen Herausforderungen und die Jugend- bzw. Abteilungsleitung ist wohl auch kurz vor dem Rücktritt.

    Danke für den Hinweis, daran erinnere ich mich auch noch sehr genau. Ein spannendes Thema, aber Hörern ist ja auch bekannt, dass ich komplett dagegen bin den Torhüter durch einen Feldspieler ersetzen zu dürfen.

    Rafael Baena wäre evtl. ja auch ein interessanter Interviewpartner - das mit diesen Toren scheint aber zumindest im Handball bisher leider keine große Fahrt aufgenommen zu haben.

    So war auch meine Vermutung, dass das beim Handball, wenn es nicht strafrechtlich relevant ist, nur den am Spiel Beteiligten zusteht, zumal ich in der Rechtsordnung dazu auch nichts gefunden habe, was auf eine andere Regelung schließen lässt.

    Immerhin gibt es ja jetzt das DHB Hinweisgebersystem mit dem Motto "Hinsehen - Melden - Werte schützen", das betrifft aber wohl nur "Meldungen zu möglichen Rechts-, Compliance- bzw. Integritäts-Verstößen durch Mitarbeitende (haupt-, ehrenamtlich oder Honorarkräfte) des Verbandes". - Hier könnte es allerdings spannend werden, wenn die grobe Unsportlichkeit z.B. durch jemand als Spieler begangen wurde, der auch als Schiedsrichter unterwegs ist...

    Hallo zusammen,

    kann man als neutraler Zuschauer eines Spiels ohne Vereinszugehörigkeit eine Eingabe machen, z.B. wenn einem grob unsportliches Verhalten eines Spielbeteiligten aufgefallen ist, das während des Spiels unbemerkt blieb? Wenn ja, wo (Spielleieitende Stelle)? Wenn nein, gäbe es die Möglichkeit über Dritte?

    Ich habe in der Rechtsordnung des DHB dazu leider nichts gefunden.

    Hier ist die nächste Ausgabe:

    Kreis Ab – Episode 393

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Tamo Schwarz (Kieler Nachrichten)
    • Jürgen Frey (Stuttgarter Zeitung))
    • Nikolas Katsigiannis (ASV Hamm-Westfalen)

    Themen (u.a.):

    • Kiel geht bei den Füchsen richtig unter
    • Entscheidung fällt zwischen Wiencek und Pekeler (ab 17:52)
    • Stuttgart trennt sich von Coach Schweikardt (ab 23:46)
    • Göppingen findet so langsam den Weg (ab 37:53)
    • Bietigheim auswärts mit dem nächsten Coup (ab 43:45)
    • Nikolas Katsigiannis im Gespräch (ab 49:08)

    Zum Thema mit den Toren, das "Katze" angesprochen hat, habe ich etwas von 2019 gefunden:

    https://sport.sky.de/handball/artikel/bhc-kreislaeufer-rafael-baena-entwickelt-anti-kipp-system-fuer-handball-tore/11813535/34240


    "Am hinteren Teil des Gestänges werden Gegengewichte aus unbrennbarem Kautschuk angebracht - die sollen das Kippen verhindern. Selbst dem starken, 120 Kilo schweren Baena gelingt es nicht, das Tor nach vorne zu kippen. „Es verschiebt sich dann komplett über den Boden." Das bietet im Vergleich zur festen Verankerung sogar den Vorteil, dass das Tor bei einer Kollision nicht starr stehen bleibt, sondern nachgibt.

    In der Vergangenheit gab es einige schwere Unfälle mit den starren Pfosten, vor allem durch die taktische Maßnahme mit dem siebten Feldspieler. Durch den schnellen Wechsel zwischen Spielern und Torhütern verlieren diese beim Rückweg ins Tor die Kontrolle, weil sie nur auf den Ball fokussiert sind, so der Bergische Löwe."

    Normaler Weise brauchst du doch in der Probezeit auch keine expliziten Gründe. Ob das immer moralisch wertvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Hier gab es allerdings den Vorwurf, dass er gegen das Kinderschutzkonzept verstoßen hat. Das komplett unter dem Deckel zu halten, ist wohl schwierig. Stünde dies nicht im Raum hätte man sich nicht von ihm vor Ablauf der Probezeit getrennt. Dann wäre es bei diesem Vorwurf, so denn er nachgewiesen worden wäre auf eine außerordentliche Kündigung aus besonderem Grund hinausgelaufen.

    "nicht brauchen" für eine Kündigung in der Probezeit ist mit ziemlicher Sicherheit eine Fehleinschätzung der rechtlichen Lage. Eine Angabe einer Begründung setzt den Arbeitgeber der (unnötigen) Gefahr aus, dass die Kündigung unwirksam (weil evtl. treuwidrig) ist, aber ich bin kein Jurist und keine entsprechende Urteile nur aus der Presse. - Moral spielt hier meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle, man geht hier den für alle Beteiligten schnellsten und besten Weg, weil es eben nicht gepasst hat.

    Zum "unter dem Deckel halten": Dass die Journalisten einer Zeitung zu allen möglichen Themen recherchieren, ist in Deutschland nicht verboten. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass ein großen Verein wie Werder Bremen mit über 50000 Mitgliedern, kein Interesse hat, dass dieses Thema überregionale Beachtung findet. Die professionelle und kurze Pressemitteilung des Vereins zur Trennung deutet zumindest darauf hin und steht Im Gegensatz zu dem, was der Buxtehuder SV zur Einstellung des Trainers schreibt. Beim Buxtehuder SV scheint ein gewisses in meinen Augen ziemlich naives Mitteilungsbedürfnis da zu sein, man kippt auch durch ungeschickte Formulierungen weiter Öl ins Feuer.

    Ich befürchte, dass es nicht mehr lange dauert bis die Geschichte auf Spiegel/Online und/oder in der BILD landet. Und dann wird wieder der Fall AF nach oben geholt und vielleicht auch in Buxte nochmal genauer hingeschaut (die haben ja auch einen AF).

    Übrigens, a propos Bensheim und weil es hier kürzlich eine Diskussion um unsere DHB-Torhüterinnen gab: bei Bensheim wurde im letzten Spiel gegen Neckarsulm die 16 jährige Marlene Wagner erstmals für einen 7m eingewechselt, den sie prompt gehalten hat. MW hat sich in den letzten Jahren extrem gut entwickelt und wenn es so weiter geht, wird Handball-Deutschland noch viel Freude an ihr haben. Sie bringt absolut das Potenzial für eine richtig gute Laufbahn mit. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was da noch kommt und wünsche ihr viel Erfolg!

    Wenn ich es richtig gesehen habe, war sie sogar bei zwei 7m im Spiel, der erste war wohl ein Tor.

    Natürlich ist das eine tolle Sache für Sie und ihr ist eine gute und stabile Gesundheit zu wünschen, damit sie noch lange spielen kann.

    Allerdings fällt mir auf, ich beobachte sie schon seit Jahren, dass ihre Bewegungsmuster gerade bei der Abwehr flacher Bälle oftmals nicht rund wirken und eher in Richtung Vermeidungshaltung bei Überlastung gehen. Plakativ gesagt, sie macht da für ihr Alter und ihre Größe einen eher steifen Eindruck, mal mehr, mal weniger. - Mir ist komplett schleierhaft, warum das den vielen hoch qualifizierten Trainern, die sie hat bzw. hatte, nicht auffällt bzw. das nicht längst abgestellt worden ist. Das kann auf Dauer nicht gesund sein, hier sind chronische Knie und Hüftprobleme zu befürchten, wenn sie nicht sogar schon da sind. - Sonst ist die Karriere rum, bevor sie richtig losgegangen ist und wieder wurde jemand mit Potential vom System verheizt.

    Die Sache ist laut Lintfort offenbar noch nicht klar. In den Durchführungsbestimmungen gibt es einen Passus, der aussagt, dass das Torverhältnis nicht zählt, sobald es Punktabzüge bei einer der punktgleichen Mannschaften gegeben hat.

    Das ist korrekt. Wenn Lintfort verliert und die Kurpfalzbären gewinnen, dann gibt es Entscheidungsspiele. Wenn Waiblingen dann auch noch verliert, gibt es sogar Entscheidungsspiele zwischen drei Teams.

    Entscheidungsspiele könnten in dieser Konstellation nur zwischen Lintfort und einem anderen Team notwendig werden. Aufgrund der Tordifferenz wären das dann sehr wahrscheinlich die Kurpfalzbären und nicht Waiblingen. Zumal Waiblingen ja auch erstmal absurd hoch verlieren und Kurpfalzbären absurd hoch gewinnen müsste.

    Gut, dass es jemand gibt, der die Durchführungsbestimmungen (nochmal) durchliest.

    Gute Trainer und auch welche, die es noch werden wollen, sind sich auch nicht zu schade bei anderen mit mehr Erfahrung freiwillig zu hospitieren und nicht nur, weil es eine Lizenzanforderung ist. - Das muss nicht mal in dem Sport sein, in dem man selbst aktiv ist, ein gutes Boxtraining ist z.B. auch für Handballer eine lohnenswerte Sache.

    "Produziert" ist im konkreten Fall aber eher ein "Würfelspiel" als eine Systematik. :)
    Dieses schon jahrelange "ackern" in allen Ehren, aber das ganze Konstrukt in Bensheim ist viel zu klein, um etwas Nachhaltiges für das Erstligateam aufbauen zu können. Und die fehlende Breite zieht auch noch andere Probleme nach sich, wie z.B. die Gefahr der Überlastung für einzelne Spielerinnen, die dann in B, A, A-Bundesliga oder ggf. in 3. Liga eingesetzt werden. (Die Anzahl von schweren Kreuzband-Verletzungen in der Jugend in Bensheim ist bemerkenswert hoch.).

    Ich bleibe dabei, mit diesem Ansatz tut man dem Frauenhandball keinen Gefallen und das hat man glaube ich auch beim DHB erkannt. Das Geld für die Akademie würde Bensheim meiner Meinung nach besser in die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen mit Leistungssportausrichtung im Rhein-Main-Neckar-Gebiet (Mainz, Ketsch, Bretzenheim, usw.) und kompetentere Jugend-Trainer stecken. Das wäre eine Strategie, die sich in anderen Sportarten schon als tragfähig erwiesen hat, man ist gemeinsam einfach stärker, Warum sollte das nicht auch beim Frauenhandball funktionieren?

    Markus Gaugisch erlebe ich schon länger als sehr interessiert, was die Jugend betrifft. Er ist ja von Hause aus Lehrer und seine Kinder sind bzw. waren ja auch in Auswahlmannschaften, seine Frau hat zweite Liga in Nellingen gespielt. Es würde mich also sehr wundern, wenn er da keine Meinung dazu hätte und sich bei Beppler und Co. einbringt. Als besonderer Verfechter von den genannten Internaten ist er mir allerdings bisher noch nicht aufgefallen.

    Und wenn ich Jochen Beppler und Gino Smits richtig verstanden habe, dann ist ihnen ziemlich egal, wo die Spielerinnen trainieren, solange die Trainingsqualität hoch ist und sie sich dem Leistungssportgedanken verpflichtet fühlen (als Beispiele seien Aylin Bornhardt, Marlen Kern und Lara Däuble genannt, die gerade nicht den Weg in ein Internat gesucht haben).

    Spielerische Qualität kommt vor allem davon, dass man sich im Training und im Spiel mit vielen verschiedenen Gegnern auf Augenhöhe misst. Eine Abwechslung, die mir ein Leistungszentrum nur bei passender Größe bieten kann. Überspitzt gesagt: Für Athletiktraining morgens brauche ich kein Internat, nur eine kooperative Schule und ggf. gute Noten.

    Ich stecke sicherlich nicht in der Tiefe beim THC drin, was mir aber über die letzten Jahren immer wieder auffällt: Es werden Ausländerinnen verpflichtet die oft auf der Bank sitzen oder auch mal nur ne Halbsaison. Aktuell ist der Exzess vorbei, immerhin.

    Gleichzeitig hat man ein Internat, welches mit der Schule abgestimmt ist und sogar Vormittagstraining anbietet. Und für diese Voraussetzungen, für die man in Buxtehude als Verein sich ewig abbuckelt, kommt da praktisch überhaupt nichts bei raus.

    Ich frage mich aus der Ferne betrachtet, warum der THC nicht vom Niedergang des HCL profitiert. Warum zieht man keine Talente an, die früher zum HCL gegangen sind?

    Nicht nur in Buxtehude und beim THC kommt da wenig raus, in Bensheim z.B. hat sich die Trainerin mittlerweile auch komplett aus dem Juniorinnenbereich (A-Bundesliga und 3.Liga-Team) rausgenommen. Offensichtlich ist über die Jahre die Erkenntnis gereift, dass es vielversprechender ist, interessante junge Spielerinnen mit Potential auf Empfehlung des Netzwerks zu holen, als langwierig selbst auszubilden. (... und Bensheim steckt nach offiziellen Angaben jährlich mehr als 200.000,- Euro in eine Akademie-WG mit 8 Plätzen.)

    Akademien und ähnliche Konstrukte im Frauenbereich hören sich ganz toll an, sind aber sehr aufwändig und der Erfolg ist doch ziemlich überschaubar. Stützpunkt-Training und Kooperationen mit den Heimtrainern erscheinen mir deutlich nachhaltiger als das, was die Vereine da mühsam und jeder für sich selbst stemmen.


    Ich halte Handballinternate für Mädchen, ebenso wie das Jugendzertifikat (weiblich), für komplette Fehlentwicklungen, die dringend korrigiert gehören. Das Geld und der Fleiß, die da reingesteckt werden, können an anderer Stelle sinnvoller investiert werden und sei es nur ein Sammeltaxi, das Talente zum gemeinsamen Training abholt, wie es wohl Stuttgart/Metzingen macht.

    Aus den "DHB-Zusatzbestimmungen-zu-den-internationalen-Handballregeln":

    Regel 4:4

    "Nur gültig für den Bereich des DHB:

    Im Jugendbereich der Altersklassen B und jünger ist ein Spieler*innenwechsel jedoch nur möglich, wenn sich die Mannschaft in Ballbesitz befindet oder während eines Time-out; Torwartwechsel ist auch bei 7-mmöglich."

    Das ist meiner Meinung nach eine geschlossene Regel des DHB, die nicht durch Durchführungsbestimmungen eines Verbandes geändert werden kann, deswegen wäre es wirklich interessant zu erfahren, welche Verbände das in Deutschland anders regeln.


    Ich hätte ernste Bedenken meine Kinder in einem Verband spielen zu lassen, bei dem ich auf Kulanz bei Verletzungen hoffen muss...