Beiträge von Elias

    Magdeburg wäre mir lieber gewesen als Barca, gegen Aalborg haben wir uns in der Vorrunde schwergetan (zumindest in Kiel). auch wenn die beiden Spiele wahrscheinlich nicht zu vergleichen sind. Landin kennt die Schützen gut und hatte im Hinspiel um die 20 Paraden.

    Und das ist richtig so, weil? Generalverdacht für Sportler? Oder weil es genauso schwer ist einem Sportler Vorsatz nachzuweisen wie es einem Sportler schwer fallen wird etwas nicht getan zu haben, und es so für Anti-Doping Organisationen einfacher gemacht wird?

    Es ist gerade kein Generalverdacht: Jeder Athlet wird nicht verdächtigt bis eine Substanz nachgewiesen wird, die unzulässig ist. Wenn man die Beweislast ab diesem Zeitpunkt nicht verschiebt, würde jeder Doper durchkommen. Außerdem muss der Athlet nicht nachweisen, nichts getan zu haben, sondern erklären, wie der Befund zustande kommt. Nachzuweisen, nichts getan zu haben, wäre unmöglich. Und richtig ist es daher, weil es Athleten nicht übermäßig verdächtigt, aber trotzdem dafür sorgt, dass Doper überführt werden können.

    Die Realität ist, dass er eine niedrige Konzentration im Urin hatte.
    Das sagt nichts darüber aus, wie der verbotene Stoff ins System gekommen ist, macht also weder eine bewusste noch eine unbewusste Einnahme wahrscheinlicher...

    Jede Konzentration ist bei Metamphetaminen unzulässig.
    Dass die Beteiligten nicht wissen was sie mit der Aussage bezwecken, halte ich bei der Vita des rechtlichen Beistands des Vereins eher für unwahrscheinlich.

    Die Probe sagt nicht wie, sondern dass der Stoff im Körper war. Es liegt nun an Portner Gegenteiliges zu zeigen und da weder Verein, noch Spieler, noch Rechtsbeistand sich geäußert haben - außer dass sie schockiert sind und die Konzentration niedrig ist - ist es momentan wahrscheinlich, dass er gedopt hat. Nichts anderes sagt mein "höchstwahrscheinlich", das natürlich ist vorbehaltlich seiner Rechtfertigung. Da der angesprochene Stoff nicht allzu umläufig ist (auch in dem Sinne, dass der Stoff für gewöhnlich nicht auf einmal, ganz plötzlich im Körper ist) und sich niemand bislang dazu geäußert hat (seit ca. einem Monat), halte ich es für wahrscheinlich; ebenso wie du es für wahrscheinlich hältst, dass jemand aufgrund seiner Vita weiß, was er sagt oder bewusst manipuliert.

    Auf den Kram mit "medialer Kampagne" werde ich nicht eingehen.

    Nochmal zu "höchstwahrscheinlich": Auf jeden Fall ist es wahrscheinlicher, dass er betrogen hat als dass er nicht betrogen hat. Es geht hier nicht einmal um die negativen Folgen auf andere. Hätte der SCM zu Hause gegen Gummersbach gewonnen oder das Unentschieden gegen Melsungen geholt? Jeder Erklärungsansatz wird hier für wahrscheinlicher erachtet als das Wahrscheinlichste, das er gedopt hat. Alle anderen inszenieren oder sind unfair, wollen dem SCM / Portner Schlechtes. Darum geht es mir nicht, ich würde mir wünschen, dass er unschuldig ist, ich finde ihn auch persönlich sympathisch, aber im Moment gibt es einen Verdacht, der überhaupt nicht aus dem Weg geräumt wurde. Niemand hat was dazu gesagt, stattdessen wird basierend auf Sympathie und Vertrauen ein Freifahrtsschein hier im Forum ausgesprochen. Moralität kommt hier ohnehin nicht so gut weg und wie man einzelne Personen sieht ist auch jedem selbst überlassen, aber diese abstrusen Ideen hier sind weltfremd.

    Ich habe dazu alles gesagt, was ich wollte, ich werde mich dazu nicht mehr weiter äußern, wir drehen uns im Kreis. Andere Meinungen zu akzeptieren, das fällt mir auch schwer, ist aber unumgänglich. Genießt noch euren Abend!

    Wie? Indem er beispielsweise nachweist, dass er Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente zu sich genommen hat, die einer verunreinigten / kontaminierten Charge entspringen.

    Das ist überhaupt nicht unterirdisch: Ihm wurde nachgewiesen, dass er eine unerlaubte Substanz im Körper hatte, das ist nicht erlaubt. Jetzt hat er die Chance "Rechtfertigungsgründe" vorzutragen, wie Du es selbst beschreibst. Wenn er das dann so macht wie Sun Yang und absoluten Quatsch erzählt, d.h. keine glaubhafte Geschichte zu erzählen hat, hat er ein Problem, aber dieses Prozedere ist nicht zur Wahrung eines "Scheins", sondern hat reale Effekte. Es hat ja auch schön Fälle gegeben, in denen der Ausgang der Probe erklärt werden konnte, bspw. Katerina Nash. Das hat mit Staatlichkeit im Übrigen gar nichts zu tun.

    Deine Vergleiche scheinen mir, ohne dass du sie beschreibst, etwas wirr. Es geht bei Portner nicht um Verbrechen oder eine staatliche Sanktion, sondern lediglich um die Zulassung zu Sportwettbewerben. Gegen ihn wird bspw. nicht wegen Verstoßes gegen das AntiDopG ermittelt.

    Zu Satz 1: Wenn jemand von "Anti-Doping-Trottel" spricht, meinst du, dass er gut findet, dass jemand Doping nachgeht, d.h. als Problem ansieht oder gar davon spricht, dass seine Jungs ihn feiern, wenn er leistungssteigernde Substanzen genommen hat? Ich glaube eher nicht. Das habe ich auch nicht denen unterstellt, die nicht an Portners Schuld glauben, sondern denen, die konstant versuchen, Doping an sich herunterzuspielen, die konstant von "Moralkeule" sprechen und das Problem kleinreden. Das Niveau ist nicht nennenswert. Entweder eine Aktion ist in Ordnung oder nicht, ganz einfach.

    Stichwort "sehr dünne Beweislage": Die Probe ist positiv, das Reglement lässt keine Zweifel offen, dass nun der Sportler zu zeigen hat, wie und warum die Substanz in den Körper gelangt ist. Bislang gibt es ja noch nicht mal einen Erklärungsversuch, das positive Ergebnis kannst du nicht wegdiskutieren, egal wie sehr du dich anstrengst. Und die Aussagekraft einer positiven Probe ist jedenfalls nicht sehr dünn.

    Ich glaube, dass sein Problem ein anderes ist: Ihm wurde eine Konzentration nachgewiesen, die nicht erlaubt ist, und er kann nicht erklären warum.

    Zum ersten: Mit dem Ausdruck "er hat die Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen" (sinngemäß) habe ich nichts anderes gemeint als Du verstanden hast. Er hat die Möglichkeit / es steht ihm frei / er hat das Recht sind für mich in einem Forum synonyme Ausdrücke, natürlich ist die Aussage, die ich getroffen habe, vorbehaltlich der Tatsache, dass der Athlet das auch tatsächlich kann. Der Rest ist Haarspalterei.

    Zum Punkt "höchstwahrscheinlich": Da kann ich mir nur an den Kopf fassen. Wenn sowohl A- als auch B-Probe positiv sind, ist es nun mal höchstwahrscheinlich, dass Portner gedopt hat. In den seltensten Fällen haben Athleten dann nicht wissentlich die Substanzen eingenommen. Das verstehe ich unter höchstwahrscheinlich.

    Lance Armstrong hatte auch eine blitzsaubere Vita bevor er erstmals gedopt hat. Können Sportler mit blitzsauberer Vita nicht dopen? Das wäre mir neu.

    Das einheitlich Maß bezog sich auf Beiträge in der Diskussion hier: Die Wahrscheinlichkeit anzuerkennen, dass ein zu ahndender Doping-Fall vorliegt, also die Fairness gegenüber allen anderen Sportlern in eine Relation zu der Fairness, die Portner in dem Verfahren zu erhalten hat. Hier wird groß rumgeschrien, wie unfair er behandelt würde, aber die Schwere des Vergehens und die Beweislage wird weitgehend ausgeblendet.

    Zum letzten Punkt: Ich habe nie gefordert, Dinge nicht zu hinterfragen. Es ist notwendig, allem mit einer gewissen Grundskepsis zu begegnen, aber hier ist es nun so, dass die Proben (wie gesagt, das einzige, was wirklich nachzulesen ist) im Moment zu Lastern Portners gelagert sind. Das gilt es anzuerkennen und sich nicht verzweifelt an Strohhalmen festzuklammern und so zu tun als seien es Mammutbäume.

    Sicher, aber dann bitte auch umfassend und dazu gehört immer die Wirkungsdauer der Leistungssteigerung. Dies wird aber hier unterlassen und deswegen sind solche Beiträge höchst manipulativ. Ein Hinweis darauf, dass ne Einnahme am Tage vor dem Spiel keinen Effekt mehr habe, wäre da schon angebracht, wenn ich ganz neutral berichten bzw. nen Statement als Experte zur Sache abgeben möchte.

    Also ich brauch zu Geschehnissen nix falschen aussagen und kann trotzdem eine Meinungsbildung manipulieren, nur wenn ich halt bestimmte Dinge nicht näher erläutere. Das kannste mir schon glauben, ich weiß, wo von ich hierbei spreche.

    Daran ist überhaupt nichts manipulativ. Grundsätzlich besteht dieser positive Wirkungseinfluss, der beschrieben worden ist.

    Anschließend spekulierst du, ob das bei Portner zu gegebenem Zeitpunkt noch der Fall war. Das weißt du nicht (jedenfalls ist hier die Beschwerde bei Spekulationen anderer immer sehr groß, bei solchen Thesen anscheinend nicht). Informationen über die Ereignisse sind nicht öffentlich, das Argument, dass die "Konzentration niedrig" war und die leistungssteigernde Wirkung daher nicht mehr gegeben ist, zieht nicht. Dafür weiß man zu wenig, der Zeitpunkt des Konsums ist weiterhin nicht bekannt. Fakt ist, die Konzentration war zu hoch (das ist mal was, das man weiß).

    Ich kann ja auch schlecht sagen: "Guten Tag, Herr Wachtmeister, Sie haben mich jetzt mit 4 Promille angehalten, ja, aber wissen Sie, bei mir wirkt das gar nicht, ich bin fahrtüchtig!". Bei 4 Promille gibt es dann zum zweiten Mal im Jahr Punkte in Flensburg (im Regelfall).

    Eine Manipulationsintention zu unterstellen, ist nicht angebracht und eine unangemessene Unterstellung. Bei den angesprochenen Aussagen wurde nichts Detailliertes zu dem Fall gesagt (weder in die eine, noch in die andere Richtung gemutmaßt), nur die generellen Folgen beschrieben.

    Nur weil irgendein m.E. Anti-Doping-Trottel so einen Unsinn herausposaunt hat, macht es dies deswegen nicht zu einer wahrscheinlichen Erklärung.

    Eine verschuldete Einnahme zu unterstellen ist also ebenso Spekulation wie eine unverschuldete Einnahme zu unterstellen.

    Im jetzt laufenden Verfahren (bei positiver A- und B-Probe) wird grundsätzlich unterstellt, dass der Athlet die Substanz wissentlich eingenommen hat und das ist auch richtig so. Der Athlet hat dann die Möglichkeit Gegenteiliges zu beweisen (bspw. Kontamination von xy).

    Was hier auch zur "wahrscheinlichen Erklärung" geschrieben wird: Sympathie ist ja schön und gut, aber irgendwann muss man der Realität eben ins Auge schauen und sagen, dass er höchstwahrscheinlich gedopt hat. Dabei ist es wirklich völlig egal, ob die Substanz leistungssteigernd ist oder nicht. Die gefundene Konzentration ist unzulässig. Was das mit der "niedrigen Konzentration" bedeutet und wie es entlastend wirken soll, wissen die Beteiligten glaube ich selber nicht.

    Was mich aber am meisten stört, ist die andauernde Diffamierung von "Anti-Doping-Trottel[n]". Was ist das eigentlich für eine Art über Leute zu sprechen, die sich für Fairness im Sport einsetzen? Nur weil man Sympathien für einen eigenen Spieler hat, muss man nicht anfangen, die Realität zu leugnen, und Doping indirekt gutzuheißen (der Ausdruck "Anti-Doping-Trottel" lässt zumindest darauf schließen).

    In einem Atemzug wird hier vehement Fairness für Portner gefordert und einzelne Äußerungen stellen eine vermeintlich "Vorverurteilung" gepaart mit einer medialen Kampagne gegen Portner dar; im anderen Atemzug wird die Fairness im Sport, die Portner höchstwahrscheinlich missachtet hat, massiv ausgeblendet und es wird sich an jedem noch so kleinen Strohhalm festgeklammert. Man sollte nach Möglichkeit mit einem einheitlichen Maß messen.

    Oder er will mit den Aussagen einfach nur Druck auf Krickau ausüben und blufft, um mehr Spielzeit in Flensburg zu bekommen. Kevin Møller war schon zum Zeitpunkt seiner Verlängerung da und Buric wusste offensichtlich auf was er sich mit einer Verlängerung einlässt.

    Ne, das war primär eine Frage.

    Könnte ja auch sein, dass ich eine mögliche Vertragsverlängerung nicht mitbekommen habe. Dass mindestens einer von beiden spätestens 2025 in Kiel aufschlägt, halte ich aber für wahrscheinlich. Zweijahresverträge in dem Alter sind zumal nicht gerade üblich. Ich habe es nur aufgeschnappt, dass in Ungarn die Angst umgeht, dass die Stars Veszprém aufgrund der ausbleibenden Erfolge verlassen könnten.

    Ich finde das total gut von Johansson & Co.: Für seinen Mitspieler einzustehen, ohne dabei unfair zu werden, gefällt mir. Anscheinend springt der TW total drauf an, ist glaube ich nicht so gut für ihn.

    Seit der Aktion gegen Gislason ist er bei mir ohnehin unten durch.

    Was ist eigentlich mit Yanis Lenne? Sein Vertrag müsste in diesem Sommer doch auslaufen und in den Spielen gegen den THW hat er groß aufgespielt. Hat er schon verlängert (was ich nicht mitbekommen habe) oder einem Verein zugesagt?

    Weil noch zu früh zum selber Denken:: Erkläre mir mal bitte warum das so sein könnte, grübel?

    Ich weiß nicht, ob die Prämien immer noch so vergeben werden, so hat es jedenfalls mal funktioniert: Der Gewinner der CL erhält Prämien für das F4 i.H.v. 1 Mio. EUR abzüglich aller Prämien, die der Verein vor dem F4 erspielt hat. Insgesamt also (inkl. der Prämien vor dem F4) 1 Mio. EUR. Das, was von der Million übrig bleibt, wird aufgeteilt unter den drei anderen F4-Teilnehmern. Der zweite bekommt (33,3 + 5)% (=38,5%), der dritte 33% und der vierte (33,3 - 5)% (=28,3%).

    Sollte Barca also die CL gewinnen, fällt die Prämie, die sie für das F4 bekommen, geringer aus, da sie sich mehr Prämien in den Spielen vor dem F4 verdient haben. Daher bleibt von der Million mehr übrig, was dann wiederum an Magdeburg oder Kiel verteilt werden könnte. Egal für die deutschen Mannschaften wäre der Sieg Barcas dann, wenn sie respektive gewinnen. Bislang hat Barca sich 310.000 EUR erspielt (hätten sie gestern gegen PSG verloren, wären es nur 290.000 EUR gewesen). Sollten sie also gewinnen in Köln, werden noch 310.000 EUR verteilt auf die drei Mannschaften.

    Magdeburg müsste bei 320.000 EUR stehen bislang, der THW bei 310.000 EUR, Aalborg bei 295.000 EUR.

    Ob das tatsächlich das aktuelle Verteilungssystem ist, weiß ich nicht; ich weiß aber, dass es mal so funktioniert hat. Der Effekt des gestrigen Sieges ist also eher gering (ca. 6.666 EUR) und nur dann da, wenn Barca das F4 gewinnt. Ich finde nur, dass es unfair ist, dass der Sieger wahrscheinlich etwa 550.000 EUR mehr bekommt als der zweite/dritte/vierte, die dann wiederum alle ungefähr dieselben Prämien bekommen.

    Ich verfolge Barca nicht so viel. Aber immer wenn ich mir Highlights von deren Spielen angeschaut habe, bestanden diese gefühlt nur aus Mem. Es wirkt wie ein One Trick Pony umgemünzt auf eine ganze Mannschaft. Kann mich natürlich auch täuschen. Ist nur mein Eindruck.

    Also meinem Empfinden nach ist die Offensive Barcas schon aus Mem ausgelegt, der zumindest gegen Paris offensiv durchgespielt hat, aber er ist nicht "unverzichtbar". Mit Carlsbogard, N'Guessan und Richardson hat Barca auch andere Akteure, die überragend spielen (gerade heute N'Guessan). Makuc ist ja leider seit geraumer Zeit verletzt, wirklich ein herausragender Mittelmann, der fehlt. Aber auch die ersetzenden Spieler sind wahnsinnig gut: Cikusa hat für einen 18-jährigen erneut eine klasse Leistung gezeigt, die Pol Valera in den Schatten stellt (hoffentlich ist es nichts Schlimmeres, ich denke aber, dass er sich mindestens einen Innenbandriss zugezogen hat, möglichweise gar einen Kreuzbandriss). Also kurzum: Mem ist sicherlich Zentrum des Angriffs, aber es gibt noch andere Rückraumspieler, die herausragend sind.


    Übrigens hilft der Sieg gegen PSG heute sowohl Kiel als auch Magdeburg, da dadurch die Prämien (möglichweise) höher ausfallen werden im F4.

    Ich habe nicht geschrieben das er nicht schwimmen kann, er hat eine funktionierende Mannschaft übernommen und hat sich gefühlt darauf "ausgeruht". Das siehst du an der Überalterung. Ich sehe da keine Visionen für die Zukunft und keine Entwicklung in der Mannschaft. Das hört man auch von einigen Kiel Fans die das genauso sehen.

    Und wenn du die Erfolge jemals betrachtest ("Und doch hat er mehr gewonnen als der gesamte SCM jemals."), dann betrachte auch die vor 1990, dan relativiert sich das alles.

    Es macht überhaupt keinen Sinn, die Titel vor 1990 zu berücksichtigen, weil die Wettbewerbe noch völlig andere waren. Anscheinend habe ich aber einen wunden Punkt getroffen.

    Im Kern meiner Aussage steht aber, dass Jicha erfolgreichen Handball spielen lassen kann. Sicherlich hatte er auch eine sehr gute Mannschaft zur Verfügung, seinen Anteil wird er aber gehabt haben. Wie es hier ja schon herausgearbeitet wurde, ist ja auch eher die Zusammenstellung der Mannschaft das Problem. Nach 6 Jahren, in denen der Kern der Mannschaft unverändert geblieben ist, ist es nunmal Zeit für einen Umbruch, das war vor dieser Saison absehbar und ist es jetzt auch.

    Dann erklär mir bitte mal, was das eine mit dem anderen zu tun hat und in seiner Funktion als Trainer stimmt das auch nicht und um die geht es ja hier.

    Ein Gourmet muß noch lange kein guter Koch sein.

    Du schreibst hier, dass Jicha nicht „schwimmen“ könnte. Erfolge, die ein Trainer einfahren konnte, sind dafür ein ganz guter Maßstab. Mit einem CL-Sieg, drei Deutschen Meisterschaften und einem DHB-Pokal in den vergangenen 4 Saisons könnte man meinen, dass er doch ganz gut schwimmen kann. Dass er in seiner Funktion als Trainer mehr gewonnen hat, habe ich nie geschrieben.