Grandveau und Metz, davon hörte ich auch. Aber deren Kader ist verdammt voll.
Alle CL-Top-Vereine haben 3 Wochen vor CL-Beginn volle Kader ... Auch bei Nantes gab es Konkurrenz.
Die Situation in Metz ist doch noch recht human. Der Trainer wird wahrscheinlich Nationaltrainer. Die Hauptkonkurrentin Vamos ist neu und hat wegen Olympia auch die Vorbereitung verpasst. Somit hat sie eigentlich einen Vorteil, da sie mit der halben Mannschaft bei der NM spielt. Mit Bouktit hat sie 5 Jahre J-NM gespielt. Da hat sie ein blindes Verständnis und in Anspielen an den Kreis ist sie Vamos um Klassen überlegen. Pineau, die aufhören wollte, hat man geholt, da man Jörgensen in der Abwehr verliert. Hinzukommt, dass man bei Metz auch mal RR spielen könnte. Brest dürfte da deutlich schwieriger sein. Nocandy und Vyakhireva sind gesetzt. 4-5 andere variable Spielerinnen schlagen sich um die restliche Spielzeit. Ausland kann ich mir kurzfristig nicht vorstellen. Auch wenn sie zu Györs Neuaufbau oder Odenses schneller Spielweise gut passen würde.
Frage könnte sein, ob sie so kurzfristig eine Entscheidung treffen will, die ihre Karriere die nächsten 3-4 Jahre bestimmen könnte. Und, ob sie sich nach Olympia ein erstes CL-Jahr antun will. Sie hatte ja noch zwei Jahre Vertrag in Nantes und somit wohl nicht CL geplant.
In dem Artikel wurde auch Dijon genannt. Da kommt sie her. Die waren 5. letzte Saison. Könnten jetzt wegen Nantes-Aus und der schlechten Transferbilanz von Paris auf 3 aufrücken. Haben mit Hypo NÖ und dem 3. aus Kroatien machbare EL-Quali-Gegner. Und eine interessante Mannschaft aus älter (Giegerich ging da hin) und aus jünger (4 U20-Weltmeister, die nur ein Jahr jünger als Grandveau sind). Somit eine ähnliche Struktur wie Bourg de Peage vor 3 Jahren. Nur mit EL. Da könnte sie dann ein Jahr über ihre Zukunft nachdenken.
Bei Nantes ist die interessantere Frage, ob Leute wie Lagerquist (Kreuzbandriss), Strömberg, Ryde, Niaktae oder Ahanda Vereine finden, die ihnen die gleiche finanzielle und sportliche Wertschätzung bieten können. Alles nach dem Podgorica schon 3-4 Spielerinnen dieser Kategorie auf den Markt brachte ... Pasztor hatte Glück, dass durch Verletzung eine Stelle frei wurde.
Kajdon könnte die nächste gescheiterte Ungarin für die HBF werden.