Beiträge von nicnamejue

    Die Vereine haben alle das Geld, geben es aber lieber für irgendwelche selbstverliebten Möchtegern Profis aus, weil sie der Meinung sind, nur so die Oberliga halten zu können. Hier liegt in meinen Augen ein viel größeres Problem als bei den Proficlubs.

    Habe ich noch nie verstanden. Bevor nicht jeder Jugendtrainer anständig bezahlt wird, würde bei mir kein Spieler auch nur 1 Öre bekommen.

    (bevor ein falscher Verdacht aufkommt: ich bin kein Jugendtrainer).

    Hätten die (Breitensport-)Vereine flächendeckend das Geld, um auf 450€-Basis ihre Leute in die Schulen zu schicken, damit die dort Handball im Sportunterricht promoten oder Handball-AGs anbieten (über die man die talentierten Kids in die Vereine ziehen kann), würde man in einem ganz anderen Maße qualität "farmen" können als bisher.

    Es ist ja noch viel besser: die Vereine müssen kein Geld mitbringen, sie bekämen es zukünftig sogar vom Staat: nächstes (?) Schuljahr beginnt der Anspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Viele große Vereine haben hier schon ihre Chance erkannt und zertifizieren sich als Bildungsanbieter, in Konkurenz zB zu den bekannten sozialen Dienstleistern. Dann wird Sport getrieben und die Vereine kassieren dafür richtig Geld. Soweit ich gelesen habe, lohnt sich das so richtig. Wer jetzt handelt, hat den Fuß in der Tür und die Kids "frei Schule" an der Angel. Wer nicht, für den ist sie auf lange Sicht verschlossen, da der Kuchen jetzt verteilt wird. Und weil dann noch viel mehr Kinder als bislang bis Abends in der Schule sind, werden sie auch noch weniger ins klassische Trainingsangebot der Vereine gehen.

    Sorry für den Ausflug in ein ganz anderes Thema.

    PS: es gibt bereits Vereine, die beschäftigen so über 100 MA und setzen über 3 Mio um.

    Ich finde, daß es um die Grundlagen zu schaffen, ganz woanders angesetzt werden müsste, Nämlich viel früher - beim Schulsport. Dort können Kinder für den Handball begeistert werden und aus der Quantität würde sich Qualität einwickeln.

    Man muß doch heute nur mal in die Mannschaften gucken, wieviele Spieler familiär vorbelastet sind weil die Väter oder Mütter schon Handball gespielt haben.

    Da stimme ich dir zu 100% zu, das ist für mich der Kernpunkt aller Qualitätsdebatten im Handball.

    überzeugt mich nicht. Dass es für jeden Sport, egal woher und was, Zuschauer gibt, ist klar. Aber wenn ich den Fernseher anstelle, sehe ich überwiegend Sport mit Beteiligung deutscher Sportler. Dabei sind die, weltweit gesehen, in der Minderheit. Das gilt auch für Einzelsportarten, wo der Verein keine Rolle spielt, zB bei der Leichtathletik.

    Und was ist ein Verein ohne Sportler? Eine leere, leblose Hülle. Es bleibt als Unterscheidungsmerkmal allenfalls die Region des Vereins und damit sind wir wieder bei der emotionalen Bindung an die Herkunft.

    Der Faktor Nationalität mag in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen sein, ich bin aber überzeugt, dass er weiter eine Rolle spielt.

    Das glaube ich nicht. Wir leben in einer modernen Welt bei denen Fans nicht auf die Nationalität schauen.

    Wirklich nicht? Warum werden dann nicht im gleichen Maß Spiele aus oder Länderspiele von anderen Nationen im deutschen TV übertragen? Wenn die Nationalität keine Rolle spielt, müssten gleiche Einschaltquoten erreicht werden und würde sich schon allein aus kommerziellen Gründen Sender finden, die das übertragen. Ist aber nicht der Fall.

    Für mich ist ein Team D auch nur die zweitbeste Lösung. Die Beste wäre eine Ausländerquote. Ich glaube auch nicht, dass die Liga dadurch an Attraktivität verlieren würde. Das, was sie gegebenenfalls an Qualität verliert, gewinnt sie auf der anderen Seite durch engere Bindung/Identifikation der Fans an die Spieler wieder zurück.

    Zum Thema, ob Hanning das aus Eigennutz macht oder nicht, muss man ja auch einmal ganz deutlich sagen, dass jeder Verein das Recht hat, so einen Vorschlag zu machen. Von den anderen Vereinen ist mir das jedoch nicht bekannt.

    Kann sich also niemand beschweren und wenn die Idee unter den anderen Vereinen nicht genug Zustimmung findet, wird sie auch nicht umgesetzt werden können.

    im Artikel steht doch, dass Hanning keine Sonderrechte wie zB Nichtabstieg für das Team will.

    Dann wird ja noch erwähnt, dass es so ein Team im Volleyball schon gibt. Ich kenn mich da, muss ich zu meiner Schande gestehen, überhaupt nicht aus. Aber ein Blick dorthin könnte vielleicht helfen, um Chancen und Probleme aufzuzeigen.

    Luke Humphries letztlich souverän mit 7:4 Weltmeister, nachdem Littler nach 2:4 Führung in der 2. Hälfte des Finales doch auch etwas Nervosität anzumerken war. Aber hey, der Junge ist 16, das macht ihn menschlich und seine Zeit wird noch kommen, wenn er so weitermacht.

    Mensch, warum habe ich nicht gewettet?

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    Hi nochmal,

    ich habe jetzt nach dem Symbol gesucht. Das sehe ich aber nur unter meinen bereits abonierten Themen.

    Unter Forum oder Forum/ungelesene Beiträge sehe ich das Symbol aber nicht, so dass ich weiter keine Möglichkeit finde, Themen, zu denen ich noch nichts selber geschrieben habe, zu abonieren.

    Mein Gedanke dahinter ist, dass ich manchmal in Threads reinlese, die mich interessieren und gerne erfahren würde, wenn es da Neues gibt, ohne dass ich da selber direkt eine Meinung habe, die ich es wert fände, kund zu tuen.

    Mir kam bislang nur der Gedanke, eine Antwort abzuschicken, die nur einen Punkt enthält. Wenn das aber Schule macht, wird es auch nervig/unübersichtlich.

    Ich bin im Hallenheft zum D-Cup der Mädels, der morgen beginnt, auf eine Statistik über die Instagram-Follower der einzelnen Handballverbände gestolpert. Schon interessant, wie groß da die Unterschiede sind.

    Frage ist, ob man daraus irgendwas schließen kann, zB generelles Interesse an Handball (müsste man dazu ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzen), oder ob es ein reiner Fun-Fact ist.

    Verband Insta-Follower
    Bayerischer HV 8788
    HV S-Holstein 4833
    HV Westfalen 4547
    Hessischer HV 3941
    HBW 2923
    Hamburger HV 2808
    HV Berlin 2659
    HV Niedersachsen-Bremen 2312
    HV Sachsen 1988
    HV Saar 1389
    Rheinland-Pfalz Handball 1148
    HV Brandenburg 774
    HV Nordrhein 618
    HV Meck-VPomm 509

    Aber was Humphries gerade im zweiten Halbfinale zeigt, ist einfach nur wow, der zerlegt den Williams in seine Einzelteile. Das verspricht ein geiles Finale zu werden, wobei ich Humphries mit seiner Erfahrung in der Favoritenrolle sehe.

    Ja, ich setze auch auf Humphries. Ein 7:0 wird es aber wohl nicht geben. Ich tippe auf ein 7:4 oder 7:3.

    Wenn die beiden ihre Statistiken aus dem Halbfinale wiederholen, könnte der entscheidende Vorteil von Humphries die deutlich höhere Doppelquote von 60% gegenüber 47% bei Littler werden. Auch im Average ist er mit 108 zwei Punkte höher gewesen.

    Wird spannend!

    darum geht es doch nicht. Die Frage ist hier, welchen Einfluß die Statur auf den sportlichen Erfolg hat. Und den gibt es nun mal, sportartindividuell. Oder hast du im Spitzensport zB schon mal einen Skispringer mit 100kg gesehen, oder einen 100m Läufer mit 1.60m?

    Aber so gesehen muss ich dir antworten: nein, ist nicht egal. Solange du mit "ausschauen" dich auf die Statur der Sportler beziehst und nicht auf andere Dinge wie Attraktivität oä. Da würde ich dir recht geben. Außer beim Thema Vermarktung, da bestehen leider wohl auch da Unterschiede. Leider, aber so tickt unsere kommerzielle Welt nun mal.

    Durchtrainierte Athleten

    fragt sich, warum die meisten Dartsspieler etwas stämmiger sind. Meine Theorie ist, dass ein kräftiger Körperbau mehr Stabilität für den Wurf gibt.

    Dagegen spricht, dass Luke Humphries früher einige Kilo mehr hatte und jetzt als einer der wenigen schlanken Typen mehr Erfolg hat. Der ist übrigens auch noch keine 30. Könnte also sein, dass die beiden Lukes über einige Jahrzehnte eine Ära prägen werden.