Beiträge von nicnamejue

    Mit Altenholz und Friesenheim/Ketsch stehen zwei weitere Teilnehmer der 3. Liga 24/25 fest. Unsicher ist jetzt noch, wer aus den drei Relegationsgruppen jeweils als zweites noch den Aufstieg perfekt macht.

    Nach der Niederlage in der Relegation gegen Ketsch steht Rostock als weiterer Drittligist für die kommende Saison fest.

    Damit darf auch Ketsch/Friesenheim aufsteigen, ohne dass es möglicherweise zu Problemen kommt. Und danach sieht es im Moment auch aus, Ketsch/Friesenheim führt zur Halbzeit mit +4 bei Schwabmünchen, mit dem Sieg wäre der Aufstieg perfekt.

    ok, das kann man auf gleichem Niveau gelten lassen. Ein drittes Spiel vs. 2x 0:3, was doch noch cooler ist, als zwei knappe Heimsiege. Grüße in den Kraichgau

    Aber natürlich hatte Wagner direkt mit Olympia zu tun. Das bedürfte jetzt aber einiger Ausführungen, die mir jetzt zu viel Zeit kosten.

    Und bei Dahlmeier auch, denn genau das war ja für sie das Problem, dass es nicht romantisierte Jugendtreffen in einem kleinen Alpendorf sind, sondern eben vollkommen durchkommerzialisierte Organisationen, bei denen die Sportler nur noch Mittel zum Zweck sind.

    Kannst du mir diesbezüglich 2-3 Beispiele zum nachlesen geben ?

    Würde mich wirklich! interessieren, wer eine Teilnahme bei Olympia Banane findet und sich enttäuscht zeigt.

    Aber bitte nicht die Olympischen Spiele während Corona!

    Habe noch nie einen Sportler gehört oder gelesen, der nach Olympia gesagt hat, wäre ich mal besser nicht dabei gewesen.

    Anna-Maria Wagner: https://www.swr.de/sport/hintergr…on-100.html.com

    Laura Dahlmeier:

    Wenn Olympia 2022 in den Alpen stattfinden würde, hätte sich Laura Dahlmeier ihren Rücktritt vom Leistungssport überlegt. Aber nach den Erfahrungen von Pyeongchang musste sie sich Peking nicht mehr antun.

    Dahlmeiers Rücktritt: Olympia 2022 in Peking hat Entscheidung beeinflusst
    Wenn Olympia 2022 in den Alpen stattfinden würde, hätte sich Laura Dahlmeier ihren Rücktritt vom Leistungssport überlegt. Aber nach den Erfahrungen von…
    www.faz.net

    Noch ist die Regel in Bestand. Fast alle, die als Fußballer, egal ob Mann oder Frau, bei Olympia dabei waren, schwärmen von ihrer Teilnahme. Die Atmosphäre, das Zusammensein mit Sportlern unterschiedlicher Sportarten, die Nahbarkeit "großer" Athleten hat sie beeindruckt. Wenn "klassische" Profi-Fussballer das nicht interessiert: So what! Wie Stifler schon sagte: Falls lieber in ihrer Welt bleiben wollen, bitte sehr. Aber so ganz abgeneigt sind wohl nicht alle. U.a. in Rio 2016 für Deutschlands dabei:

    Gnabry, Nils Petersen, Ginter, Süle, Sven Bender, Julian Brandt

    mh, es gab zuletzt aber auch immer wieder Sportler, die sich nach der Teilnahme kritisch enttäuscht geäußert haben, im Sinne von zu wenig Kontakt zu anderen Sportlern, zu viel Medienrummel etc bis hin zu ex post Belastungs-Burnout. Dinge, die ich sehr gut verstehen kann.

    Um den Weg auf dem schmalen off-topic-Grat noch ein Stück weiter voranzuschreiten noch eine unglaubliche (?) Meldung aus Thüringen. Es betrifft zwar die männliche C-Jugend, aber hinsichtlich der hier diskutierten Probleme im Zusammenhang mit den Defiziten bei der Sichtung und Entwicklung von Talenten passt es doch ganz gut:

    Bei der Pokalendrunde der drei besten Thüringer Teams in Suhl war nicht nur kein offizieller Vertreter des THV präsent, es gab auch keine Schiedsrichter, keinen Pokal, keine Medaillen, keine Urkunden und auch keine Versorgung. Vertreter des Gastgebers sponserten aus eigener Tasche spontan ein paar Kisten Kaltgetränke für die Jungs ...

    Bei solchen Bedingungen braucht sich niemand zu wundern, dass es nicht viele Talente gibt, die den Weg zu höheren Weihen finden. Entweder, weil sie gar nicht erst entdeckt werden oder weil sie ob solcher katastrophalen Rahmenbedingungen die Lust verlieren ...

    Hier der Link zu dem betreffenden Artikel in der TA, leider hinter der Bezahlschranke:

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/sport-ky…vorstellen.html

    Kann ich toppen: in BaWü wurde der C Pokal der Landesmeister gleich ganz abgesagt; begründungslos, ein, zwei Wochen vor Termin. Das war natürlich bei den Mädels.

    Das war schon immer so und wird immer so bleiben, leider!

    Das ist auch im männlichen Bereich so

    Aber man muss auch ehrlich sein, um in die Bundesliga zu kommen, muss man keine Auswahl spielen

    Da bin ich mir nicht so sicher. Zumindest erleichtert es die Sache deutlich. Wer darauf verweisen kann, Kaderspieler zu sein, dem stehen von Jugend an die Türen bei ambitionierten Vereinen offen und damit die Möglichkeiten, von guten Trainern und Mitspielern zu profitieren. Zwei entscheidende Dinge, die Talenten, die in ihren Heimatvereinen versauern, abgehen.

    Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass Fleiß und Beharrlichkeit die wichtigsten Voraussetzungen für Erfolg sind.

    Das Problem sehe ich darin, dass gerade bei den Landesauswahlsichtungen, jedenfalls war es früher so, Trainer aus bestimmten Kreisen dann gerne auch Spielerinnen aus ihren kreisen bevorzugt haben. Kreise ohne "Lobby" wurden gerne übergangen, obwohl dort talentiertere Spielerinnen waren, wie man dann in den Ligaspielen im direkten Vergleich sehen konnte.

    oh ja, das kann ich zu 100% unterstreichen und das finde ich so schade, weil dadurch so viele Chancen verpasst werden.

    Off Topic, aber trotzdem interessant. Du schilderst einen Punkt, der mir auch schon öfters negativ aufgefallen ist. Eine sinnvolle Erklärung dafür ist mir nie eingefallen, so dass ich mir das nur mit mangelndem Interesse und Gleichgültigkeit, möglicherweise unterstützt durch mangelnde finanzielle Mittel, erklären kann. Das zieht sich von Landes- bis Bundeskader durch und beginnt schon damit, dass ich noch nie einen Kadertrainer bei Ligaspielen der (Kader)Mädels gesehen habe (was nicht heißen muss, dass das nicht doch punktuell mal vorkommt. Evtl. fehlt hier auch Geld, um den Reiseaufwand der Trainer zu entschädigen?).

    Was mich interessieren würde: wie hat Beppler sich denn dazu geäußert? Hat er das moniert? Dann hat er jetzt reichlich Jahre verstreichen lassen, ohne etwas daran zu ändern. Oder hat er das sogar als beabsichtigte Handlungsweise dargestellt? Dann mit welcher Begründung? Würde mich doch mal sehr interessieren.