Beiträge von nicnamejue

    Tschechien, Island (erst nach Verletzung der besten Spielerin), Guinea, Kroatien und Serbien geschlagen ... Das aufzuzählen wäre besser als die Niederlagen ...

    Warum?

    Serbien Platz 6

    Kroatien Platz 7

    Tschechien Platz 9

    Island Platz 25

    Guinea Platz 30

    Von einem Fünften kann man nicht viel mehr erwarten als Siege gegen 6, 7, 9.

    Dass sie von den ersten vier ein Stück weg sind, hatte ich ja geschrieben.

    Toller individueller Erfolg: Aylin Bornhardt von der SG Schozach-Bottwartal bzw. Salamander Kornwestheim wurde ins Allstar-Team berufen (Kreis).

    Im Übrigen:

    Goalkeepers: Freja Fonseca Nielsen and Zenia Hald Nielsen (Denmark)

    Right wing: Dawiya Abdou (France)

    Right back: Virág Fazekas (Hungary)

    Centre back: Marta Regordan Silva (Spain)

    Left back: Anne Dolberg Plougstrup (Denmark)

    Left wing: Era Baumann (Switzerland)

    Line player: Aylin Bornhardt (Germany)

    MVP: Belen Rodriguez Lario (Spain)

    Top scorer: Virág Fazekas (Hungary) – 54 goals

    Die deutsche U18 schließt die WM in China mit einem 28:23 gegen Serbien auf einem respektablen 5. Rang ab. Insgesamt 5 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen (gg Spanien und Frankreich).

    Die Spanierinnen sind neue Weltmeister nach einem kappen 23:22 gegen Dänemark. Erst hatte Dänemark mit +5 geführt, dann Spanien ebenfalls mit +5, bevor es am Ende noch einmal eng wurde. Platz 3 belegt Ungarn mit einem 25:24 gegen Frankreich.

    Japan auf Platz 8 das einzige nicht-europäische Team in den TOP10.

    Deutschland hatte in der Zwischenrunde gegen Spanien mit 21:25 verloren. Allerdings war das Spiel deutlicher, als das Ergebnis.

    Als Fazit lässt sich festhalten, dass die U18, wie bei den Seniorinnen, von der Platzierung knapp direkt hinter den ca. TOP4 agiert. Gegen diese stärksten Gegner scheinen sie jedoch nahezu chancenlos zu sein. Alle anderen Spiele wurden überwiegend deutlich gewonnen, so dass Platz 5 durchaus verdient ist.

    Also, zum einen ist es in allen anderen Bereichen seit Jahrzehnten üblich, dass junge Frauen, kaum, dass die Probezeit abgelaufen ist, schwanger werden. Das kann man aus Arbeitgebersicht beklagen, aus gesamtgesellschaftlicher Sicht halte ich das nicht nur für legitim, sondern sogar für sinnvoll. Warum sollte also für Sportlerinnen etwas anderes gelten? Die Vereine sollten 20% schwangere Frauen mit in die Rechnung einbeziehen.

    Was Eckerle anbelangt, so bin ich mir aber auch nicht sicher, ob sie ihre Demission nicht auch schon vor Olympia hatte absehen können. Dann hätte ich es für folgerichtig gehalten, das dem Trainer mitzuteilen. Dann kann er entscheiden, ob er dann trotzdem auf sie setzt, oder lieber jemanden anderes mitnimmt.

    Vielleicht war es ja sogar so? Wir haben da ja alle keinen Einblick.

    auf der anderen Seite sind Mannschaften vom Typ Südkorea auch Grenzen gesetzt.

    Wie gesagt, für mich wäre die Lösung eine gesunde Mischung der Spielertypen. Vielleicht ist ein Problem auch, dass Größe und Gewicht einfacher, schneller und zuverlässiger selektiert werden kann, als Talent.

    Woran liegt das eigentlich, dass sowohl im Erwachsenen als auch im Jugendbereich weiblich ( Deutschland) soviele TF passieren?

    Für mich ist ein Punkt, dass bei den Jugendsichtungen viel mehr auf körperliche Aspekte (groß, schwer) geachtet wird, als auf technische Fertigkeiten. Für beides gibt es Argumente, meiner Meinung nach macht es die Mischung, aber in Realität gibt es ein Ungleichgewicht. Es braucht schon sehr viel Talent (a la Lara Däuble), um trotz körperlicher "Defizite" in die engere Wahl zu kommen.

    Die Schweiz gewinnt in der Platzierungsrunde gg Holland 26:25. Era Baumann dabei mit 14 Toren bei 14 Versuchen, dav. 3 7m, 5 TG, 6 von Außen. Ich muss sagen, ich bin schwer beeindruckt. Konnte das Spiel nicht sehen, muss ich die Tage mal noch nachholen.

    Frankreich hatte Glück. Bei -1 warfen die Japaner einen Gegenstoß kurz vor Schluss an den Pfosten. Viel Physis und ansonsten nur die Nr.10 auf RM. Die zieht das Spiel auf.

    Frankreich ist jetzt, statt ausgeschieden, sogar noch Gruppensieger und damit Deutschlands Viertelfinalgegner am Donnerstag.