Halsabschneider
Beiträge von nicnamejue
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Länderdreieck
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Mmh, wenn es so lief, wie auf der Seite vom MTG Horst dargestellt, ist das mE ein verantwortbarer Schritt für einen neuen Anlauf. Sicherlich richtig, in eine Männermannschaft zu wechseln. Und dass das mit Zustimmung der Mannschaft erfolgt ist, ist ebenfalls sinnvoll.
Das macht das Geschehene und seine Fehler nicht unvergessen und schmälert auch nicht das Mitgefühl für die Leidtragenden seiner Verhaltensweisen. Wichtig wird jetzt sein, dass er zeigt, sich wirklich geändert zu haben.
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Vertragstreu (gibt es das Wort noch, oder ist es mangels Gebrauch inzwischen abgeschafft?)
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Dabei wären die Lösungen ganz einfach:
1.) Viel mehr Sport,. Meinetwegen Milliarden reinstecken. Das Geld kommt durch bessere Integration und soziale Stärkung der Kinder vielfach wieder raus. Die sportlichen Leistungen sind dabei nur ein positiver Nebeneffekt.
Zitat: Deswegen mahnte Froböse „dringend eine andere Herangehensweise“ an: „Innovative Förderkonzepte, zielführende Talent-Sichtung und eine stärkere gesellschaftliche Verankerung des Sports. Wir brauchen ein eigenständiges Sportministerium. Wir müssen der Bedeutung von Bewegung und Sport in der Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen wieder mehr Gewicht geben. Jetzt ist die Zeit, umzudenken und zu handeln.“
Alles richtig erkannt. Nur hilft das alles nichts, wenn es keine (kaum/zu wenig) Kinder/Jugendliche mehr gibt, die bereit sind, wirklich über Jahre Leistung zu bringen. Handball nicht nur als Spaß zu verstehen, sondern sich auch zu quälen, zB beim Kraft- und Konditionstraining regelmäßig an die Grenzen zu gehen. Wenn diese Bereitschaft nicht da ist, oder nur bei 1-2 je Mannschaft, kann auch der beste Trainer am Ende nichts machen, wenn er nicht riskieren will, dass sich die Spieler querstellen oder am Ende verweigern und sei es durch Abgang und sich alles in Luft auflöst und er dann auch noch der Dumme ist.
Leider erfahren die Kids heute zu oft, dass Leistung nicht belohnt wird, bzw. man auch ohne Leistung ans Ziel kommt. Bei meinen Studenten ist es seit Jahren zunehmender Trend, nur einfach bestehen zu wollen, vier gewinnt - einen Job bekommt man ja heute dank Fachkräftemangel sowieso. Da reicht im Zweifel ein selbstbewusstes Auftreten beim Bewerbungsgespräch.
Und, neuestes Beispiel aus dem Sportunterricht: im Leistungstest landeten fast alle Kids bei einer Note rund um vier. Im Schuljahresendzeugnis stand bei allen, welch Wunder, eine Eins. Nun gut, da braucht man sich am Ende über einen Leistungsabfall im Profisport nicht mehr zu wundern.
Ich freue mich mittlerweile über punktuell herausragende Leistungen in Randsportarten, zB aktuell Emma Hinze oder kürzlich Darja Varfolomeev. Von Fußball und Co erwarte ich schon gar nichts mehr, zu viel Geld im Spiel, das zerstört die intrinsische Motivation.
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...und so, wie Sambia jetzt untergeht, schwant mir nichts Gutes fürs deutsche Team. Heute war der Anfang vom Ende, befürchte ich.
Achtelfinale ist dann Schluß gegen Frankreich.
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Danke für die Tipps, da werde ich gleich mal draufschauen

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...gibt es eigentlich Seiten, auf denen die ganzen Turniere gebündelt ausgeschrieben werden? Ich frage mich das seit Jahren, wie man passende Turniere am besten findet. Hab mich aber auch nie intensiv darum gekümmert, bekomme nur immer so durch Zufall mit "hier ist dies" "dort ist das".
Falls es also so eine Turnier-Anzeige-Plattform noch nicht gibt, sollte man sie erfinden. Am besten eine D- (bzw. Europa-)Karte, wo man überall, wo Turniere stattfinden, Fähnchen sieht - und das sortiert (zum vor und zurückblättern) nach Monaten, in denen sie stattfinden. Und die Fähnchen haben Farben, die das Alter und/oder Geschlecht symbolisieren... wo ist ein Programmieren?

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Die wU19 hat die EM mit 5 Siege und 2 Niederlagen auf Platz 11 abgeschlossen. Mit der gleichen Bilanz könnte man auch Platz 4 belegen.
Wie ist das nun zu interpretieren? War es einfach Pech, dass am Ende nur Platz 11 steht? oder steckt mehr dahinter?
Ich konnte nicht alle Spiele sehen. Mein Endruck war (und ist es übrigen oft auch in vielen anderen Länderspielen Jugend, Damen bis zu den Herren), dass die deutschen Mannschaften es kaum mal schaffen, ein Spiel konstant ohne Schwächephasen durchzuspielen. Oft sind es 10 schwache Minuten, die ein Spiel kippen lassen. Zum anderen habe ich den Eindruck, dass in den entscheidenden Minuten (der heutzutage häufig ziztierten "Crunchtime") zu viel Hektik aufkommt, es an Cleverness fehlt.
Ist mir schon klar, dass man sowas von außen leicht kritisieren kann. Ändert aber nichts daran, dass da was dran sein könnte, oder wie seht ihr das?
PS: Die Rumäninnen, die gegen Deutschland im entscheidenden Gruppenspiel die Oberhand behielten, wurden im Halbfinale von den Ungarinnen aueinandergenommen. Der Abstand zur europäischen Spitze scheint also doch ein ganzes Stück zu sein.
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Querblick auf den Fußball: während der DHB Elitezentren plant, plant der DFB - klamm bei Kasse - als erstes in diesem Bereich Mittel einzusparen. Jedes Zentrum wird mit rund 30-40t €/Jahr finanziert, das soll jetzt gekürzt werden. Auch bei den Sichtungsturnieren soll der Rotstift angesetzt werden.
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Klasse Beitrag von Löwenherz oben.
Hat jemand das Spiel gegen Rumänien gesehen? Ich konnte nur die letzten 7 min sehen. In dieser Zeit ging es von -1 auf -5. Da war neben Pech m.E. nach auch fehlende Cleverness dabei. Die Mädels wurden immer überhasteter, was dazu führte, dass der Ball vorne nicht reinging, dafür hinten umso schneller. Scheinbar hat das mit dem 7. Feldspieler davor geklappt, in der Endphase ging das aber nach hinten los.
Wir hatten hier ja schon über das Fördersystem der Rumänen gesprochen, da waren die Meinungen unterschiedlich, ob das System Erfolg hat. Man kann das sicher auch nicht an einem Spiel bemessen, aber das Ergebnis von gestern zeigt vielleicht doch, dass es nicht ganz schlecht ist.
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...dann eben so:
...verpasst die Hauptrunde
...nimmt an der Platzierungsrunde teil...
...für D bleibt nur die Trostrunde...
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Blick auf die U19 EM: nach der 30:35 Niederlage gegen Rumänien scheidet Deutschland nach der Vorrunde aus.
Edit: Mit -3 wäre die Hauptrunde erreicht worden
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Ich meinte auch die ausufernden Beiträge danach.
Es lohnt sich nicht nur der Blick auf andere Länder, sondern auch auf den Sportart-Nachbar Fußball:
Nach dem blamablen Abschneiden der U21 bei der derzeit laufenden EM wurden Konsequenzen für den Jugendspielbetrieb angekündigt. Künftig sollen in der Jugendbundesliga die Bundesligisten einen festen Platz bekommen. Abstieg gibt es keinen. Dadurch soll den Vereinen Mut gemacht werden, Talenten Entwicklungschancen zu eröffnen, statt nur auf den kurzfristigen Erfolg zu blicken.
So ganz erschließt sich mir die Logik dieses Arguments nicht. Ich habe eher das Gefühl dass sich hier die Bundesligisten unter einem Vorwand Geschäftsinteressen gesichert haben. Wenn ich das gedanklich auf den Handball übertrage, könnte ich keinen Vorteil erkennen.

Zum Glück läuft beim Handball die U21 WM gerade erfolgreicher



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...und die Altersklassenreform wurde abgelehnt. Das halte ich für richtig.
Ob die Einführung der Bundesliga sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Ich befürchte, es gibt zu wenige, die sich dem (Reise)Stress aussetzen möchten.
Wobei ich es so verstehe, dass es erst Regionalgruppen geben wird und dann erst bundesweite Finalrunden.