Beiträge von Valter

    Johansson: "Ich finde unser Plan hat gut funktioniert. Also wir haben vorher gesagt, wir müssen eine aggressive und kompakte Abwehr haben gegen, ja, Schluroff. Ich glaube er hat auch viele Tore heute gemacht."

    Sattler: "Elf waren es".

    Johansson (lacht): "Okay, dann war unser Plan nicht so gut."

    Der Plan war gut, lieber Eric, die Umsetzung weniger. Wer stand eigentlich auf halb rechts in der Abwehr?

    Vorausgesetzt Kiel gewinnt alle Spiele, wäre die CL vielleicht, wenn wirklich alle Variablen passen, noch möglich. Aber es müsste wirklich alles für den THW laufen, daran glaube ich nicht.

    Genau diese Serie (bei gleichzeitigen Punktverlusten der Konkurrenz) kann ich mir nicht vorstellen. Sie bzw. einige spielen einfach zu inkonstant. In der Hinrunde konnte vor allem Dule diese Konstanz und gute Form zeigen, an der sich die Halben Eric und Emil orientieren konnten. Ob Dule jetzt noch einmal zu dieser Form zurückfindet, halte ich für fraglich.

    Arg personell gebeutelte Gummersbacher haben sich in der 2. HZ gut verkauft. Miro Schluroff für mich der Beste auf dem Feld. Gute Besserung für Ole Pregler.

    Danke Andi, eine gute Leistung heute. Den Rest der THW-Truppe fand ich durchwachsen. Emil wirft zwar viele Tore, leistet sich aber auch zu viele Fahrkarten.

    Emil ist immerhin selbstkritisch, das gefällt mir.

    Ich würde mich immer noch übet eine Antwort freuen...

    Welche Belege erwartest du? Natürlich wurde die Chance ergriffen, als Wolff plötzlich zu haben war, um die CL-Quali erreichen zu können. In der Saison 23/24 wurde sie insbesondere aufgrund der fehlenden TW-Leistungen in der Rückrunde verfehlt.

    Wenn der THW die letzten beiden Spiele gewonnen hätte, wären all die Kritiker hier, in der Versenkung verschwunden geblieben.

    Oh nein, da irrst du gewaltig. Verletzte und verletzungsanfällige Spieler haben mehr oder weniger alle. Während z.B. der SCM dies in der lfd. Saison aufgrund seines größeren Kaders auffangen konnte, hat der THW sogar einen Spieler am Anfang der Saison abgegeben und es standen ihm damit nur 15 gestandene Profis zur Verfügung.

    Es hat sich ein deutlicher Wandel vollzogen. Der THW konnte sich in der Vergangenheit auf die überragenden individuellen Fähigkeiten seiner Spieler verlassen. Spieler vergleichbarer Qualität sind aber nicht mehr vorhanden, allenfalls noch Andi Wolff, aber auch der kann leider seine Top-Leistung nicht immer abrufen. Um so mehr sind sie darauf angewiesen, fehlende individuelle Leistungen durch ihr Zusammenspiel zu kompensieren. Dies gelingt aber zu häufig nicht. Es geht häufig viel zu viel über die Mitte, teilweise auch ohne Einbindung der Kreisläufer. Wenn dann nur 1 oder 2 Rückraumspieler schwächeln, bekommen sie Probleme. Das hat auch mit Pech nichts zu tun. Das ist ein systemisches Problem. Der THW ist leistungstechnisch derzeit weiter von der Tabellenspitze entfernt als es der Tabellenplatz ausdrückt.

    Ich dachte, es geht hier um den THW.

    Bei den Löwen hat die sportliche Führung zu Uwe Gensheimer gewechselt und man ist wohl nicht übereingekommen. Daraufhin hat Hinze verkündet, dass er seinen Vertrag nicht verlängert.

    Was hätten die Löwen gewinnen können, wenn sie mitten in der Saison den Trainer gewechselt hätten?

    Auch Machulla hatte mehr zu verlieren als zu gewinnen.

    Also ich sehe da schon Unterschiede, du etwa nicht?

    Es geht doch um die Frage, Trennung vor Vertragsende (nicht während der Saison) oder Vertrag auslaufen lassen? Ich gehe bezüglich Jicha nicht von vorzeitigen Trennung aus. Aber ein auslaufender Vertrag und die sich abzeichnenden Tendenzen hinsichtlich Spielweise und Entwicklung zentraler Spieler sowie letztendlich der ausbleibende Erfolg (und damit meine ich die klare Verfehlung der Ambitionen in der Meisterschaft und CL-Quali, ein 4., 5. oder gar nur 6. Platz ist einfach zu wenig.) sollte doch Anlass genug sein, sich die Frage zu stellen, ob man nicht besser eine Veränderung beim Trainerposten vornimmt.

    Schon irgendwie richtig.

    Aber ist ein Trainer, von dem man nicht überzeugt ist, nicht wesentlich teurer?

    Ich sage aber damit nicht, dass man von ihm nicht überzeugt ist.

    Warum haben die RNL sich nicht schon früher von Hinze getrennt, oder war die Vereinsführung so von ihm überzeugt, wenigstens den Vertrag auslaufen zu lassen? Soweit ich mich erinnere, hat Hinze wohl als erster die Trennung bekanntgegeben. Wäre die Vereinsführung voll von seiner Arbeit überzeugt gewesen, wäre doch vermutlich eine Vertragsverlängerung zustande gekommen. Ich sehe da durchaus Parallelen.

    Wenn der Verwaltungsrat glaubt mit einem anderen Trainer und/oder Manager erfolgreicher zu sein wird man handeln.

    Das Handeln muss man sich auch finanziell leisten können, und es müssen vor allem Alternativen auf dem Markt vorhanden sein, denen man eine bessere Entwicklung zutraut und die auch bereit sind, nach Kiel zu kommen.

    Für mich bleibt die Hauptfrage: Wird man mit Jicha über 2026 hinaus verlängern oder nicht? Ich neige zu einer Veränderung. Wenn wie in der Vergangenheit die Wunschspieler nicht mehr kommen bzw. nicht mehr bezahlt werden können und überwiegend mit hoffnungsvollen Nachwuchsspielern gearbeitet werden muss, um so wichtiger ist ein Trainer, der die Spieler und ein zukunftsfähiges Spielsystem entwickeln kann.

    Also, ich bin nicht zufrieden.

    Aber nicht so sehr wegen CL oder EL sondern über die Spielweise und die allgemeine Entwicklung. Da steckt schon die Gefahr drin, dass, wenn die nächsten Schritte nicht ordentlich sitzen, es abwärts geht.

    Da hatte übrigens schon Alfred bei seinem Abschied vor gewarnt.

    Danke, dass du den Fokus auf das Wesentliche lenkst: die mangelnde Entwicklung der Spielweise und für mich insbesondere auch die Entwicklung von Eric, Elias und Nikola bzw. deren Inkonstanz.

    Es sieht nach 3x Gruppe B aus.

    Was dann vielleicht doch unsere Gruppenleistung relativiert und wenn ich daran denke, dass die Füchse zu Hause gegen die PSG mit -2 verloren haben und bei Bukarest mit -7, sollten wir genug Selbstbewusstsein haben für die kommenden Aufgaben.

    Auch wenn Veszprem ein Brett ist.

    Ich denke nicht, dass die Rechnung so einfach ist. Was Paris heute abliefert, ist unterirdisch. Sie scheitern reihenweise an Mickler. In Berlin sind sie ganz anders aufgetreten.