Er hat die Färöer quasi alleine zu außergewöhnlichen Erfolgen geführt. Die deutsche Mentalität, dass Fehler grundsätzlich schlecht sind, ist der Grund, warum Deutschland so spielt, wie es spielt.
Das sehe ich ähnlich: Wer nichts wagt, der kann auch nichts gewinnen. Deshalb sagt allein die Anzahl der TF auch nicht viel aus.
Es gibt TF, die sind zum Haare raufen (z.B. Anspiel des Mitspielers im 2. Stock, wo der den Ball nie und nimmer erreichen kann, blindes Anspiel in den Raum, wo gar kein Mitspieler ist usw.). Diese TF unterlaufen Skippy aber gar nicht so sehr. Er steht mehr für Risikopässe, die beim Mitspieler aus unterschiedlichen Gründen nicht ankommen.
Teilweise kommen sie nicht an, weil der Mitspieler den Pass nicht antizipert, teilweise würde dann ein schlichtes Nachsetzen schon weiterhelfen, um den Gegenspieler sofort unter Druck zu setzen. Einige Mitspieler vermitteln mir auch den Eindruck, als ob sie sich nur sehr ungern auf den neuen Mitspieler einstellen, gucken lieber mal zu, wie der Ball verloren geht, anstatt zu helfen.
Kurzum: Das Zusammenspiel funktioniert noch nicht so, wie es eigentlich müsste. Da gibt es jedenfalls deutliche Unterschiede im Verhalten der Mitspieler bei den Färöern und beim THW. Auf die Trainer kommt da noch viel Arbeit zu. Mit jedem "alten" Spieler, der geht, und jedem, der neu hinzukommt, sehe ich auch die Chance, dass sich die Hierarchie ändern und damit auch das Zusammenspiel deutlich verbessern kann.