Beiträge von Valter

    Und Kiel zahlt die 1,2 Mio., die Kielce für den Andi haben will? Dann sind sie zur CL-Quali verpflichtet.

    Da muss es noch einen Sonderrabatt geben. Falls nicht nur AW weg will, sondern auch Kielce mit ihm nicht mehr zufrieden ist, dürfte noch etwas möglich sein. Sollte es dann mit der CL-Quali nichts werden, haben sie möglicherweise ein Problem und müssen "Inventar" verkaufen. Skippy und Eric wird man aber ohnehin nicht halten können, wenn der THW längere Zeit lediglich EL spielen wird.

    Vielleicht gehen sie ins Risiko und geben schon mal die Kohle aus, die die neue Marketing-Fee erst noch rein holen soll. Falls Kielce mal wieder klamm ist, könnte der Deal funktionieren.

    Mit dem gegenwärtigen Kader spielen sie jedenfalls nicht oben mit, also ein weiteres Jahr keine CL mit erheblichen Einnahmeeinbußen. Außerdem sitzen ihnen die Störche im Nacken. Das könnte sich rechnen, sofern sie auch Samir noch problemlos abgeben können.

    Wer beim Duo GPdV und AW dann die Nr. 1a bzw. 1b sein wird, ist dann später zu klären. Das Alter der beiden macht mir größere Kopfschmerzen.

    Ich finde das richtig stark, wen man sich da reingeholt hat. Die Dame hat über 13 Jahre die pilot-Gruppe geführt, eine der größten Mediaagenturen in Deutschland und mehrere Jahre Managementberatung hinter sich. Alisa Türck kommt ganz sicher mit frischen Ideen und mit einem starken Netzwerk, in Bereichen wo der THW nach meiner Wahrnehmung noch nicht soo gut aufgestellt ist.

    Figo kennt den Sport, das ist seine Exzellenz. Ob aber auch Sponsoring, Digitalisierung, Change-Management und Marketing dazugehören? Ich weiß ja nicht.

    Dass man sich da einen Vollprofi reinholt, kann ich nur begrüßen. Bin gespannt, was sie bewegen kann.

    Gebe dir ja völlig Recht. Es wird spannend, was die Dame erreichen kann.

    Gebe nur zu bedenken, ein GF ist ein Generalist, der auf gute Berater angewiesen ist. Ob diese nun als Interne oder Externe beraten, ist im Prinzip egal. Aus eigener beruflicher Erfahrung weiß ich aber, dass interner Sachverstand vielfach ignoriert wird, externe Berater es bei Entscheidungsträgern hingegen vielfach leichter haben, Gehör zu finden.

    Figo selbst muss nicht von allen Bereichen Ahnung haben. Ja sogar im sportlichen Bereich wäre er gut beraten, sich die Meinung von externen Sachverständigen anzuhören und sich dann ein Urteil zu bilden.

    Externe sind auch keine Lösung, wenn die nicht mit Leidenschaft dabei sind oder die Auftraggeber ihnen nicht den nötigen Spielraum geben.

    Und warum extern, wenn man es intern mit Herzblut füllen kann?

    Und nur, weil Du anderer Meinung bist, ist meine Meinung noch lange nicht lächerlich. Da könntest Du bitte mal drüber nachdenken.

    Mit Herzblut allein erreichst du garnichts. Du musst das know now der jeweiligen Spezialisten haben. Und das haben jeweils Medien- und IT-Partner mit entsprechendem Personal. Solche Spezialisten sind beim THW als Angestellte garnicht finanzierbar. Aber das interessiert dich ja nicht. Du machst ja alles mit Herzblut.

    Das ist genau die Einstellung, die man jahrelang vertreten hat. Was es gebracht hat sieht man ja.

    Das ist geradezu lächerlich, was du hier behauptest. Ohne einen guten Medienpartner als Berater und Umsetzer geht ohnehin nichts. Nach welchen Kriterien der bzw. die bisherigen Partner ausgewählt wurden, weiß ich nicht. Da sehe ich jedenfalls eher Optimierungsbedarf.

    Wenn das Thema Sponsoring beim THW zum Bereich Marketing gehört und dieser große Bereich bei Figo zukünftig entfällt, dann ist das sehr wohl einer GFin-Stelle würdig. Sie muss die verpassten CL-Einnahmen an anderer Stelle reinholen.

    Sponsoring ist eine andere Frage. Ginge aber auch über einen externen Dienstleister (wie z.B. mal mit Theo Storm). Aber vielleicht hat die Dame ja Großes vor. Mir ging es eigentlich mehr um die Frage, für was im kaufmännischen Bereich Szilagyi eigentlich noch zuständig bleibt.

    Der ist viel zu alt 😉

    Der Medienauftritt, ist beim THW schon Jahrzehnte lang in der Steinzeit gefangen. Da ist man viel zu altmodisch unterwegs. Man macht maximal das, was andere bereits vorgemacht haben. Das mag die letzten Jahre bei dem Altersdurchschnitt der Dauerkartenbesitzer ja gelangt haben.

    Aber innovativ geht anders. Wenn man jetzt vermehrt auch die jüngere Generation ansprechen will (weil die Sliversurfer es nicht mehr in die Halle schaffen) muss man auch deren Sprache sprechen. Da kann es nur besser werden.

    Ob ich dann allerdings noch folgen kann :/ ach, egal

    einmal THW, immer THW 🖤🤍

    Einen Auftritt in den sozialen Medien bzw. auf Plattformen für junge Leute bekommt auch ein älterer Herr hin, entscheidend ist der richtige Medienpartner, der bringt die Ideen und setzt sie um. Eine GFin braucht es dafür wirklich nicht.

    Ich finde die bisherige digitale Präsenz des THW eher mau: die App ist nicht sonderlich benutzerfreundlich, der Podcast mit Radio Bob über weite Strecken unhörbar, die Webseite überladen und unübersichtlich. Das ist aber heute sehr wichtig, insofern gut dass entsprechend nachgebessert wurde.

    Dazu braucht man doch keine GFin, sondern lediglich einen pfiffigen Medienpartner und IT-Dienstleister. Das sollte eigentlich der Pressesprecher hinkriegen.

    Falls mit dieser Maßnahme Szilagyi entlastet werden soll, frag ich mich, wann er seinen Platz auf der Spielerbank räumt und vor allem auf die vielen Reisen verzichtet. Da könnte er doch Sinnvolleres machen.

    Klingt doch erstmal sehr gut.

    Solche Aussagen gefallen mir :

    "Mein Ziel ist es, diese starke Basis zu nutzen, damit wir neben den sportlichen Erfolgen das modernste und innovativste Vereinsteam Europas werden."

    Sportlich gesehen, liegt es wohl doch nur an Kleinigkeiten. Der sportliche Erfolg ist schon da, jetzt wollen wir auch noch nachhaltig und umweltfreundlich werden.

    Das ist mir alles ein wenig zu neudeutsch und blumig. Mir hätte eine Meldung gereicht, dass Szilagy sich ab sofort auf die sportlichen Belange konzentrieren kann, die er ja wohl nicht optimal erfüllt hat, und daneben eine kaufmännische GFin installiert wird.

    "Wir wollen den THW Kiel modernisieren, und Alisa Türck wird mit ihren umfangreichen Kenntnissen die Verjüngung und Digitalisierung unserer Marke vorantreiben. Sie ist die ideale Besetzung, um die strategische Positionierung im Wettbewerbsumfeld für die Zukunft zu sichern", erklärt Dr. Marc Weinstock, Aufsichtsratsvorsitzender des THW Kiel.

    THW Kiel erweitert Geschäftsführung: Alisa Türck wird Geschäftsführerin - THW Handball
    Alisa Türck übernimmt ab sofort gemeinsam mit Geschäftsführer Viktor Szilágyi die Führung des Handball-Bundesligisten THW Kiel.
    thw-handball.de

    Dies ist dann wohl der 1. logische Schritt, dass Szilagyi sich voll um die sportlichen Belange kümmern kann. Was unter der "Verjüngung und Digitalisierung" der Marke THW zu verstehen ist, erschließt sich mir hingegen nicht. Dazu bin ich wohl zu konservativ.

    Ob er es kann, kann man nicht sagen. Er hat es noch nicht gemusst.

    Ich weiß auch nicht, ob ich Klavier spielen kann. Ich habe es noch nicht gemacht.

    Aber ich denke, dass ich es eher nicht kann.

    Es ist bekanntlich nie zu spät. Aber wenn du es noch nicht probiert hast, dann bitte nur just for fun.

    Und woher kommen die Erfahrungswerte, dass Momir keine jungen Spieler entwickeln kann?

    Ok, er war mal für die U21 bei Veszprém zuständig. Aber im aktuellen Kader vermag ich keinen jungen Spieler zu erkennen, der verbunden mit Änderungen im Spielsystem zu integrieren wäre wie beim THW. Dann doch lieber Goggi, der hat beim VfL schon bewiesen, dass er mit jungen Spielern arbeiten und sie besser machen kann.

    Interimsgeschäftsführer, ein Azubi als sportl. Leiter und dann noch den Cheftrainer auswechseln. Das wäre eine ganze Menge Neuanfang auf einen Schlag.

    Nicht so despektierlich gegenüber Uwe Gensheimer. Als Sportlicher Leiter wechselt er doch nur die Seiten und kann auf einen reichlichen Erfahrungsschatz und ein Netzwerk als Spieler zurückgreifen. So herzlich wie er z.B. von Benno als Spieler verabschiedet wurde, kann er ihn ggf. auch mal um Rat bitten.

    Lt. Website von Telekom Veszprém läuft der Vertrag von Ilic aus und wird nicht verlängert. Also keine Entlassung! Dann ist er also wieder auf dem Markt. Das bietet jetzt jede Menge Raum für Spekulationen, auch in Kiel.

    Nachdem hier mantraartig behauptet wird, Filip Jicha kann keine jungen Spieler entwickeln, holt der THW ausgerechnet einen Trainer, der in Veszprém ein "Starensemble" zu führen hatte und daran auch noch gescheitert ist, weil der lang ersehnte CL-Titel wieder nicht geholt werde konnte. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Diese Diskussion können wir uns wohl ersparen.

    Sind wir doch froh über die Plaudertasche K73. Sonst würden wir noch mehr im Dunkeln tappen.

    Wenn sich ein Verantwortlicher des THW bei einem namhaften Handballexperten erkundigt, wie er von Außen auf den THW blickt und dessen Chancen sieht, finde ich es nicht verwerflich, sondern sehr sinnvoll. Vielleicht führt dies bei so manchem zu mehr Realitätssinn. Jacobsen jedenfalls hat sich eindeutig geäußert, wo er den THW in der nächsten Saison sieht.

    Die Empfehlung von K73, an Jicha festzuhalten, sollte auch Ernst genommen werden. Wer jetzt am Trainerstuhl sägt, muss sich nicht wundern, wenn Jicha von sich aus das Handtuch wirft. Der findet auch wo anders einen Job und muß sich ein Affentheater in Kiel garnicht antun. Auf jeden Fall taugt er nicht zum Sündenbock.

    Die aktuelle Misere haben wir mehr denjenigen zu verdanken, die am Anspruchsdenken vergangener Jahre festhalten und partout nicht einsehen wollen, dass nicht mehr jeder Spieler und Trainer nach Kiel kommen will. In Kiel ist mehr Bescheidenheit angesagt und weniger Wunschdenken.

    Gerade nach dem Auftreten der Aalborger Mannschaft beim FF mit vielen jungen Spielern wäre meine Lösung: Konsequent weitere Verjüngung mit hungrigen Spielern statt Festhalten an verdienten Kräften, mit denen man die Zeit quasi zurückdrehen möchte. Und wenn dieser Weg Zeit braucht und eine "Durststrecke" bedeutet, dann ist dies halt so!

    Die Folge 20 des Podcasts "Timeout THW" der KN mit einer Art Abschlussbewertung der Saisonleitung.

    Wie immer relativ langatmig, wenig (für mich eigentlich nichts) Neues:

    Die Zebras des Monats sind Patrick Wiencek und Eric Johansson. Für mich sind sie auch die Zebras der Saison, mit ganz viel Abstand vor den anderen.

    Es sollte möglichts noch zur nächsten Saison ein RM kommen, Bilyk sollte ausschließlich RL spielen. Tamo glaubt noch an Karl beim THW.

    Die TW-Leistung war in der Saison unbefriedigend. Wenn der THW in der nächsten Saison um die CL-Quali mitspielen will, muß sich auf der TW-Position noch etwas tun. Dass PdV vorzeitig kommt, glauben beide nicht. Tamo meinte, PdV wolle selber nicht (hat vielleicht keinen Bock auf EL?). Bemerkenswert fand ich, dass Tamo davon ausgeht, dass der THW Hallgrimsson neben PdV hätte verpflichten können. Dann hätten sie sich den Flop mit Gerard ersparen können. Apropos Gerard: Hätten sie bis zum Ende der Saison behalten sollen. Wäre gerade im FF noch mal ein wichtiger Impuls gewesen. Immerhin wurde Gerard (wie Bellahcene) in das vorläufige Aufgebot der Franzosen für Olympia berufen (ein TW muss noch gestrichen werden).

    Bence Imre wurde übrigens auch in das Aufgebot für Olympia berufen. Also bitte keinen Vergleich mehr mit Jarnes Faust (den ich auch toll finde). Dieser Spieler ist schon ein anderes Kaliber. Ich freue mich auf ihn. Emil Madsen wurde ja nicht berufen, in DK hängen die Trauben für Handballer halt höher.

    Um Schuldzuweisung ging es mir überhaupt nicht. Fakt für mich ist, dass das Zusammenspiel bei den Färöern, aber z.B. auch bei anderen Vereinen, insbesondere beim SCM, prima funktioniert, beim THW aber Defizite offenbart. Deshalb hat Skippy seine Anzahl der Risikopässe ja bereits reduziert (bzw. auf Anweisung der Trainer reduzieren müssen).

    Alle müssen sich aufeinander einstellen. Das funktioniert mit dem einen besser, mit dem anderen Mitspieler schlechter. Und es ist zudem stark davon abhängig, was der jeweilige Gegner zulässt. Bezüglich ihrer spielerischen Fähigkeiten sehen ich bei so manchem THW-Spieler eh Defizite. Da ist mir zu viel auf Krafthandball und Gewaltwürfe aus dem Rückraum ausgerichtet. Dies ist dann mal mehr, mal weniger erfolgreich, für eine erfolgreiche Zukunft aber sicher zu wenig.

    Er hat die Färöer quasi alleine zu außergewöhnlichen Erfolgen geführt. Die deutsche Mentalität, dass Fehler grundsätzlich schlecht sind, ist der Grund, warum Deutschland so spielt, wie es spielt.

    Das sehe ich ähnlich: Wer nichts wagt, der kann auch nichts gewinnen. Deshalb sagt allein die Anzahl der TF auch nicht viel aus.

    Es gibt TF, die sind zum Haare raufen (z.B. Anspiel des Mitspielers im 2. Stock, wo der den Ball nie und nimmer erreichen kann, blindes Anspiel in den Raum, wo gar kein Mitspieler ist usw.). Diese TF unterlaufen Skippy aber gar nicht so sehr. Er steht mehr für Risikopässe, die beim Mitspieler aus unterschiedlichen Gründen nicht ankommen.

    Teilweise kommen sie nicht an, weil der Mitspieler den Pass nicht antizipert, teilweise würde dann ein schlichtes Nachsetzen schon weiterhelfen, um den Gegenspieler sofort unter Druck zu setzen. Einige Mitspieler vermitteln mir auch den Eindruck, als ob sie sich nur sehr ungern auf den neuen Mitspieler einstellen, gucken lieber mal zu, wie der Ball verloren geht, anstatt zu helfen.

    Kurzum: Das Zusammenspiel funktioniert noch nicht so, wie es eigentlich müsste. Da gibt es jedenfalls deutliche Unterschiede im Verhalten der Mitspieler bei den Färöern und beim THW. Auf die Trainer kommt da noch viel Arbeit zu. Mit jedem "alten" Spieler, der geht, und jedem, der neu hinzukommt, sehe ich auch die Chance, dass sich die Hierarchie ändern und damit auch das Zusammenspiel deutlich verbessern kann.