zumindest für mich sind die Aussagen der HSG Blomberg (die über die LZ zu entnehmen waren) doch sehr wage und werfen meiner Ansicht nach mehr Fragen auf, als sie letzendlich beantworten. Insgesamt steh die HSG Blomberg - wenn auch nicht so wie der BVB oder die Nationalmannschaft in der Öffentlichkeit sehr schlecht da, denn 16 von 20 Profitrainerjahren war AF in Blomberg. Hier gilt für AF. selbstverständlich die Unschuldsvermutung, jedoch haben die HSG Blomberg bereits eingeräumt, dass es Grenzüberschreitungen von AF gegeben habe. Andere Vereine habren personelle Konsequenzen gezogen: Metzingen hat AF entlassen, beim BVB ist AF entlassen worden und der Abteilungsleiter zurückgetreten. In Blomberg jedoch passiert relativ wenig.
Somit ist es für mich völligverwunderlich, dass der Blomberg GF T. Kietsch - 10 gemeinsame Jahre mit A. Fuhr- weiter in seinem Amt ist, da wie im LZ- Artikel richtig formuliert worden ist, er entweder nichts von Grenzüberschreitungen bemerkt haben will (auch dann ist er seiner Aufsichts- und Führsorgepflicht nicht nachgekomen) oder diese tolleriert habe (dies legen die Äußerungen der Spielerinnen Malestein, Jongenelen, Roch und Ernsberger nahe). In beiden Fällen ist es doch sehr verwunderlich, dass nun dieser GF die Aufarbeitung dieser Zeit vorrantreiben soll ???
Auch das HAndeln des Bereits ist hier kritisch zu hinterfragen. Dies wurde von Malestein zumindest im Interview angerissen. Wieso ist dieser seiner Kontrollfunktion nur unzureichend nachgekommen.
Welche Spielerin/ welcher Berater wird im Hinblick auf eine neue Saison mit einem solchen GF verhandeln wollen, bzw. welcher neue Sponsor kann ein solches Verhalten wirklich tolerieren? Für mich wäre es sinnvoll sich ggfs zum Ende der Saison zu trennen. Hier wird sicher auch medial nochmal berichtet werden, wqer genau die Aufklärung vorrantreibt, wie unabhängig die Untersuchungen seien werden und welche Konsequenzen wirklich gezogen werden, in meinen Augen handelt es sich aber bei den geschilderten Punkten größtenteils um Nebelkerzen.