Die A- und B-Jugend werden unter dem Namen HBLZ Großwallstadt spielen, parallel zur bestehenden JSG Wallstadt. Und sie werden im bayrischen Verband spielen, sind also erstmal keine direkte Konkurrenz, da die JSG Wallstadt und auch die JSG Obernburg/Erlenbach und Kirchzell im hessischen Verband spielen.
Bauherr für das Gesamtobjekt ist Herr Schüßler von Gerwah. Der Träger für den sportlichen Bereich mit den beiden Sporthallen inkl. Nebenräumen, Internat usw. ist jedoch der HBLZ e.V.
So wie ich das verstehe, finanziert sich das Ganze über die Vermietung / den Verkauf der Räumlichkeiten. Es entsteht ja nicht nur der sportliche Bereich, sondern im Gebäudekomplex wird ein großes Ärztezentrum angesiedelt, eine Softwarefirma wird einziehen, und es gibt weitere Büroflächen zu mieten.
Insgesamt ein sehr ambitioniertes Projekt, das aus meiner Sicht genau in die richtige Richtung geht.
Der Bayrische Handball-Verband hat die Chance auch erkannt und unterstützt nach Kräften, kann das Leistungszentrum auch als Stützpunkt für die Aus- und Weiterbildung von Trainern, Übungsleitern und Schiedsrichtern im nordbayrischen Raum nutzen. Und die bayrischen Talente haben dann auch eine Möglichkeit in Bayern zu bleiben und dort an den Spitzensport herangeführt zu werden.
Die TVG Handball AG hat formal erstmal nichts damit zu tun. Aber unter anderem ist aus ihr heraus die Idee für das Leistungszentrum geboren worden. Vision ist natürlich, dass immer wieder Spieler den Sprung in die Bundesliga zum TVG schaffen. Aber auch die anderen Mannschaften der Region wie Obernburg oder Kirchzell als Zweitligisten können davon profitieren, denn sicherlich werden nicht alle Jugendlichen direkt den Sprung in Liga Eins schaffen.