Beiträge von Ellob

    Hmm mit Verbaler Ankündigung riecht es bei mir immer nach einer tätlichkeit, was dann einen Ausschluss zur Folge hätte.
    Wenn ein Spieler beim Freiwurf zum Abwehrspieler sagt: "Den werf ich dir in die Fresse" und tut es dann auch, dann werde ich meine Unterarme über Kopfhöhe kreuzen!!!

    Siegesserie endet in Helmlingen
    Oberligist TSB Horkheim muss eine verdiente 23:25-Auswärts-Niederlage hinnehmen

    Am späten Sonntag nachmittag verloren die Oberliga-Handballer des TSB Horkheim ihr Gastspiel beim Aufsteiger TuS Helmlingen verdient mit 23:25 (11:12). Es war die zweite Auswärts-Niederlage im siebten Spiel. Außer Zeljko Jerkovic konnte keiner der TSB-Spieler in der Rhein-Rechhalle an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Im Rückraum gelang den Horkheimern nichts und auch Führungsspieler Michael Hau blieb ohne Torerfolg.

    Das Spiel begann sehr nervös. Gleich die ersten beiden Angriffe wurden überhastet mit Fehltwürfen abgeschlossen, so dass Helmlingen schnell mit 2:0 in Führung gehen konnte. Als der TuS nach acht Minuten mit 5:2 führte, bliesen die Horkheimer zur Aufholjagd. In der zwölften Minute war es Henning Tittel, der den 5:5-Ausgleich erzielte, bevor Jerkovic die erste Führung für den TSB Horkheim gelang.

    Bis zur Pause konnte sich kein Team absetzen, so dass Sven Bauer den Ball zur 12:11-Pausenführung für den TSB einnetzte. Trainer Volker Blumenschein rüttelte seine Jungs in der Halbzeit noch einmal auf, was bis zum 14:12 (35.) auch gelang. Dann verloren die Horkheimer nun immer wieder den Ball, sei es durch technische Fehler, oder Fehlwürfe, die nicht einmal auf das Helmlinger Tor kamen. Beim 17:17 waren die Südbadener wieder im Spiel. Die Horkheimer nahmen sich nun eine kollektive Auszeit, welche die Helmlinger zur 20:17-Führung nutzten.

    Als Thorsten Pschierer in der 52. Minute zum 19:20 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung im Horkheimer Lager auf. Nicolai Fasano hatte Timo Hirschmann im Horkheimer Tor ersetzt, und seine Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel gehalten. In der 57. Minute zogen die Hausherren auf 24:21 weg. Damit war die Entscheidung gefallen.

    Auch eine offensive Deckung half den Horkheimern nun nicht mehr, so dass am Ende eine verdiente 23:25-Auswärts-Niederlage zu Buche stand. „Mit dieser Chancenverwertung kann man nicht gewinnen. Wir waren aus dem Rückraum zu schwach“, meinte der sichtlich enttäuschte Trainer Blumenschein nach dem Spiel.

    Für die Horkheimer stehen nun zwei weitere schwierige Spiele auf dem Programm: Am kommenden Samstag trifft der TSB im mit großer Spannung erwarteten Lokalderby auf den Nachbarn TV Flein. Am Mittwoch, den 1. November, muss das Team gegen den Tabellenführer SV Fellbach antreten. (mro)

    TSB Horkheim: Hirschmann, Fasano, Jerkovic (7), Knoll (1), Bauer (3), Huber (1), Förster (1), Pschierer (1), Fähnle (4/1), Schumacher (2), Tittel (3/2), Veigel, Hermann, Hau.

    Zuschauer: 300. Zeitstrafen: TSB 3, TuS 5 + 1 Rote Karte. Schiedsrichter: Blumenrode, Rerck (Karlsruhe).

    Quelle: http://www.stimme.de

    Aus der Rheinpflaz:

    Zitat


    Ohne offizielles Resultat endete am Samstag das Spitzenspiel HG Saarlouis gegen TSG Haßloch. Es stand 26:26 (58.), als TSG-Trainer Richard Schüle seine Mannschaft vom Feld nahm und nicht zu überreden war, das Spiel fortzusetzen.

    Das war nach seiner Schilderung passiert: Philipp Kessler hat für die Saarländer vor 1500 Zuschauern ausgeglichen. Haßloch, zuvor schon einige Male benachteiligt, hat Ballbesitz und kann wieder ergänzen. Andreas Zellmer, der schon sieben Mal getroffen hat, kehrt zurück, ein Pfiff vom Sekretärstisch, zu früh ergänzt, wird moniert, was eine weitere Zeitstrafe und Wechsel des Ballbesitzes bedeutet. Schüle: „Da ist das Chaos in meiner Mannschaft ausgebrochen."

    Und weiter: „Der Verstand sagt, das kannst du nicht machen, das Herz sagt, du kannst dir nicht alles gefallen lassen", sagte er gestern zu seinem Spielabbruch. Er habe seine Mannschaft davor gewarnt gehabt, dass vom Sekretär etwas kommen könnte wie im letzten Spiel in Saarlouis, habe Zellmer an der Hand gehalten, der habe nie und nimmer zu früh ergänzt. „Es war nicht sportlich", räumte Schüle mit zeitlichem Abstand zu seiner Aktion nach einem starken Spiel seiner Mannschaft ein, „die Punkte werden wir am grünen Tisch verlieren. Aber lieber mal so eine Aktion, wodurch andere vielleicht aufwachen." Nach dem 21:19 war Haßloch wieder in Führung gegangen (22:24, 24:26), nach dem 26:26 hätte es die Partie in 3-5-Unterzahl fortsetzen müssen.

    Wenn das der verband liest sollten es mehr als 500€ Strafe sein!!!

    Aus dem Regio-Südwest Forum:
    Spielabbruch in Saarlouis
    TSG Hassloch verlässt das Spielfeld

    Bis zur 58. Minute sahen die 1.600 Zuschauer in der gut gefüllten Stadtgartenhalle ein typisches Derby. Tempo und Kampf bestimmten die Partie, die Technik kam viel zu kurz. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Match völlig ausgeglichen und alles deutete auf eine Punkteteilung hin. Doch dann wird ein Wechselfehler reklamiert, die Schiedsrichter greifen ein. Hassloch, das zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl und Ballbesitz ist, bekommt eine weitere Zwei-Minuten-Strafe. Dazu Ballbesitz für Saarlouis. Doch dazu kommt es gar nicht mehr. Trainer Richard Schüle nimmt seine Mannschaft vom Feld. Nach mehreren Versuchen, die Spieler zum Weiterspielen zu bewegen, brechen die beiden Unparteiischen Naumann/Wallenfels die Partie ab.
    In der anschließenden Pressekonferenz gibt Richard Schüle an, er habe sich – wie schon im Vorjahr – hier ungerecht behandelt gefühlt. Die Entscheidung über die Wertung des Spiels liegt nunmehr beim Klassenleiter.
    Von Beginn an war zu erkennen, dass dieses Spiel eine ganz enge „Kiste“ werden würde. Kaum eine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. Viele technische Fehler auf beiden Seiten drückten etwas das Niveau. Kampf und Tempo drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Bis zur 10. Minuten wechselte die Führung ständig. Dann hatte Saarlouis eine starke Phase, setzte sich durch Tore von Grgic und Stemmler erstmals mit drei Toren auf 12:9 ab. Doch die darauf folgende Überzahl nutzte Hassloch clever aus und kam in der 25. Minute zum 13:13-Ausgleich, den sie zur 14:15 Halbzeitführung ausbauten.
    Beide Teams starteten äußerst nervös in die zweite Hälfte. Saarlouis glich aus und von der 41. – 44. Minute schossen Stemmler und Kessler die HGS mit 21:19 nach vorne. Doch dann lag der Angriff von Saarlouis in einer Flaute, bis zur 51. Minute gelang den Einheimischen kein Treffer mehr. Hassloch glich aus und ging mit 22:24 in Führung. Saarlouis blieb dran, die Halle tobte und die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen. In der 58. Minute besorgt Philipp Kessler den umjubelten Ausgleich zum 26:26, ehe dann der Abgang der Hasslocher erfolgte.

    HG Saarlouis: Jonczyk, Dorscheid; Rokay, Daniel Altmeyer 3/2, A.Altmeyer, Sak, Koppenburg 2, Stemmler 6, Szulc 1, Kessler 6, Versickas 3, Grgic 5/2, Fontaine

    TSG Hassloch: Kaiser, Löchner, Pagel; Birgmeier 1, Bohunicky 2, Cerny 1, Christmann 1, Forler 5, Seelos 1, Tremmel 1, Vuletic 7/3, Zellmer 7, Bernhardt, Paulus

    Zeitstrafen: HGS/TSG: 5 / 9
    Siebenmeter: HGS/TSG: 5/4; 3/3
    Spielfilm: 5:4 – 10.; 12:9 –20.; 14:15 –30.; 21:19 –44.; 22:24 –52.; 26:26 –58.; Abbruch

    Schiedsrichter: Naumann/Wallenfels mit einer durchwachsenen Leistung
    Zuschauer: 1.600

    7. Spieltag
    Samstag, 14.10.2006 19:30
    201049 TuS Schutterwald - TV Oppenweiler 34:22 (15:8)
    Samstag, 14.10.2006 20:00
    201050 TSV Birkenau - BSV Phönix Sinzheim 37:21
    201051 SG Pforzheim/Eutingen (A) - TV Großsachsen 28:27 (14:12)
    Sonntag, 15.10.2006 17:00
    201052 SC Vöhringen (N) - TV Flein (N) 33:30
    201053 TSB Heilbronn-Horkheim - HV Stuttgarter Kickers 41:27 (22:9)
    201054 HSG Linkenheim-Hochstetten-Liedolsheim (N) - TSV Neuhausen/Filder (A) 28:27
    201055 HBW 2 - SG Heddesheim 32:27 (16:10)
    201056 TuS Helmlingen (N) - SG HBR Ludwigsburg 2 (A) 28:26


    P Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt.
    1. (2.) SG Pforzheim/Eutingen (A) 7 5 1 1 2 199 : 197 11 : 3
    2. (3.) TSB Heilbronn-Horkheim 6 5 0 1 74 212 : 138 10 : 2
    3. (1.) SV Fellbach 6 5 0 1 41 214 : 173 10 : 2
    4. (5.) HSG Linkenheim-Hochstetten-Liedolsheim (N) 6 4 1 1 15 154 : 139 9 : 3
    5. (8.) TSV Birkenau 7 4 0 3 22 205 : 183 8 : 6
    6. (4.) TV Großsachsen 7 4 0 3 14 201 : 187 8 : 6
    7. (9.) TuS Schutterwald 7 4 0 3 11 215 : 204 8 : 6
    8. (7.) TSV Neuhausen/Filder (A) 6 3 1 2 7 174 : 167 7 : 5
    9. (6.) HV Stuttgarter Kickers 6 2 3 1 -1 175 : 176 7 : 5
    10. (10.) TuS Helmlingen (N) 6 3 1 2 -1 174 : 175 7 : 5
    11. (14.) SC Vöhringen (N) 7 2 1 4 -14 188 : 202 5 : 9
    12. (11.) SG HBR Ludwigsburg 2 (A) 7 2 1 4 -42 190 : 232 5 : 9
    13. (17.) HBW 2 7 2 0 5 -17 192 : 209 4 : 10
    14. (12.) TV Oppenweiler 7 2 0 5 -20 184 : 204 4 : 10
    15. (13.) TV Flein (N) 6 1 1 4 -10 170 : 180 3 : 9
    16. (16.) SG Heddesheim 7 0 3 4 -40 180 : 220 3 : 11
    17. (15.) BSV Phönix Sinzheim 7 1 1 5 -41 175 : 216 3 : 11

    Kommentar zu Regel 8:7

    Eine Tätlichkeit ist im Sinne dieser Regel ein besonders starker und absichtlicher Angriff auf den Körper einer anderen Person (Spieler, Schiedsrichter, Zeitnehmer/Sekretär, Mannschaftsoffizieller, Delegierter, Zuschauer, usw.) definiert, also nicht nur eine Reflexhandlung oder das Ergebnis unachtsamer und übertriebener Methoden beim Abwehrversuch. Anspucken ist, sofern das Opfer getroffen wird, eindeutig eine Tätlichkeit.

    Wenn schon ziteiert, dann komplett