Beiträge von Ellob

    Aufholjagd nach Totalausfall kommt zu spät

    Handball - Ohne die verletzten Alexey Prasolov, Sebastian Seitner und Wojciech Honisch mussten die Horkheimer gestern Abend beim abstiegsbedrohten TV Groß-Umstadt antreten. Doch das, was die Horkheimer in Halbzeit eins zeigten, war ein kollektiver Totalausfall: Nur acht geworfene Tore und hängende Köpfe sprachen eine deutliche Sprache. Erst in den letzten 20 Minuten wachten die Horkheimer auf, starteten eine furiose Aufholjagd, doch nach 60 Minuten war an der 29:33 (8:17)-Auswärtsniederlage nicht mehr zu rütteln.

    Einladungen

    Von Beginn an entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch − an Toren wie auch an technischen Fehlern. Nach sieben Spielminuten lagen beide Teams beim 3:3 noch gleich auf. Die Gastgeber gingen dann erstmals mit zwei Treffern zum 6:4 in Führung. Dann zog Groß-Umstadt durch drei Tempogegenstöße sogar auf 9:4 davon. Der TSB ließ klare Einwurfmöglichkeiten aus und lud Groß-Umstadt zum Torewerfen dagegen ein.

    Die Horkheimer Deckung stabilisierte sich in der Folge. Blumenschein wechselte munter durch, doch keinem Spieler wollte eine gute Offensiv-Aktion gelingen. So konnten die Gastgeber den Vorsprung bis zur Pause auf 17:8 ausbauen. Den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielten wieder die Horkheimer: Im Wurf von Markus Schumacher war der ganze Frust der ersten Hälfte zu spüren. Doch die nächsten Würfe von Philipp Kroll und Felix Knoll verfehlten ihr Ziel, Groß-Umstadt erhöhte auf 21:9.

    Am Drücker

    Die Abwehr blieb löchrig, der Angriff ausrechenbar und harmlos. Nach 40 Spielminuten schien die Partie beim 24:12 endgültig entschieden. Der TSB gab sich jedoch nicht auf, erzielte sogar vier Treffer in Folge zum 16:24, ehe Umstadts Trainer Beckmann zur Grünen Karte griff, um den Horkheimer Zwischenspurt zu unterbrechen. Doch der TSB blieb noch einmal am Drücker, verkürzte bis zur 51. Spielminute auf 22:28 − die finale Aufholjagd war eingeläutet.

    In der 53. Spielminute verwandelte Jan König einen Strafwurf zum 24:28, doch die Uhr lief und lief. Schumacher verkürzte auf drei Tore; noch fünf Minuten auf der Uhr. Wieder unterliefen den Horkheimern zwei Fehlwürfe, so dass der TV die Führung bis zum 33:29 über die Zeit retten und zwei Punkte einstreichen konnte. mro

    TSB Horkheim: Eipperle, Hirschmann (Tor) - Weckerle, Günthner (1), Maurer (2), Knoll (1), P.Kroll (3), Fähnle (1), Schumacher (8), E.Prasolov (4), Hau, R.Kroll, König (9/4).

    TSB packt 200 Kilo drauf

    Von unserem Redakteur Stephan Sonntag

    Handball - Der TSB Horkheim hat seine Kaderplanung für die kommende Drittligasaison entscheidend vorangebracht. Auf der Kreisläufer-Position gelang die Verpflichtung von Alexander Schmid vom Oberligisten TSG Söflingen. Ebenfalls aus der Oberliga, vom SV Kornwestheim, kommt Rechtsaußen Freddy Griesbach. Damit sind bis auf eine Position alle Plätze im Kader besetzt. "Wir werden noch einen jungen Spieler verpflichten. Entweder für Rechtsaußen oder einen Allrounder im Rückraum. Da warten wir jetzt aber erst einmal ab, wer uns zuläuft", sagte Michael Löbich. Der Ressortleiter erste Mannschaft hat in Zusammenarbeit mit Marco Starz und unter Einbeziehung des neuen Trainers Jochen Zürn die Personalentscheidungen getroffen. Bereits bekannt waren ja die Transfers von Max Schulze (TV Flein ) und Torhüter Daniel Rebmann (Frisch Auf Göppingen). Löbich ist mit den Neuverpflichtungen sehr zufrieden: "Es hat sich gezeigt, dass der TSB nach wie vor eine gute Adresse ist."

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    Verdientes Ergebnis.
    Wenn Münster diese Spielstärke mit dem Selbstbewusstsein weiter durchziehen kann, werden da noch einige Erfolge folgen!

    Horkheim war heute jedenfalls Chancenlos. Die Abwehr zu offen, viele Fehler im angriff, schwache Wurfausbeute und zwei Torhüter unter Normalform.
    Damit gewinnst du in der Liga keinen Blumentopf ...
    Hoffentlich zeigen die Jungs nächste Woche daheim gegen Friedberg wieder ihr anderes Gesicht.

    Hereticus, du triffst es fast auf den Punkt.
    In der 3.Liga gibt es ausschließlich die von dir so schön genannten "Stadtwerke-Hauptsponsoren-Vereine". Zumindest bei uns im Süden.
    Für die solide wirtschaftenden Vereine in der 3.Liga ist der Aufwand in einer 20er Liga schlichtweg nicht machbar. Wären es 16 Vereine und man könnte auf die leidigen Spiele unter der Woche verzichten, dann wäre das eher noch zu machen. Wie hab ich es gern mit Steinar: "In der Frauen Bundesliga sind die Wege auch nicht kürzer, die schaffen es auch". Aber eben nicht regelmäßig unter der Woche. Mittwochs von Konstanz nach Wilhelmshaven, oder umgekehrt ist einfach mit Amateuren die nebenbei noch voll arbeiten, nicht zu lösen. Der DHB/die HBL wollte eine zweite Liga mit professionelleren Strukturen um die Kluft zur 1.Liga zu verkleinern. Ergo gibt es nur die Möglichkeit, die 3.Liga als "Amateur-BL" anzusehen mit freiwilligem Aufstiegsrecht. Die Variante mit dem "einmal innerhalb von 3 Jahren Aufstiegsverzicht sonst Abstieg" bringt eine eindeutige Wettbewerbsverzerrung.
    Wie hat es Konstanz´ Präsident Eblen so treffend gesagt: "Wir lassen uns vom DHB nicht in die Pleite zwingen".

    Die Zahlen sprechen für den TSB

    Von unserem Redakteur Stephan Sonntag

    Handball - Makellos liest sich die Heimbilanz des TSB in dieser Saison. Acht Spiele, acht Siege, 16:0 Punkte und 271:206 Tore. Ebenso perfekt schaut die Heimbilanz gegen die HSG Konstanz in den vergangenen vier Spielzeiten aus: vier Spiele, vier Siege, 8:0 Punkte und 131:104 Tore. "Schön", sagt Volker Blumenschein, "ich hoffe schwer, dass die Bilanz auch so positiv bleibt".

    Denn an diesem Samstag empfängt der Tabellenvierte in der Stauwehrhalle (20 Uhr) den punktgleichen Tabellendritten vom Bodensee. "Der Heimvorteil und das Selbstvertrauen aus neun Spielen ohne Niederlage sprechen für uns", sagt der TSB-Trainer. Dazu gesellt sich noch der Wunsch auf Wiedergutmachung für die 21:27-Pleite in der Hinrunde. "Da waren wir im Angriff ganz schwach. 21 Tore werden sicher nicht reichen, um zwei Punkte zu holen", sagt Blumenschein.

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    Die Videos stehen nur den Vereinen und SRn zur Verfügung.
    Schließlich bezahlen die Vereine auch eine gute Summe dafür, dass die Videos bereitgestellt werden.
    Ich mach das ja bei uns in der 3.Liga Süd Männer

    Für die HBL sieht das ja wieder anders aus, denn da sind bei fast jedem Spiel die TV-Kameras dabei. Die haben auch andere Qualitäten als die in der 3.Liga.

    Das Stimmt,
    Die Videos werden von den Vereinen hochgeladen
    Die Videos sind allesamzt mit normalen Videokameras gedreht aus nur 1. Standpunkt in der Hallenmitte als Totale.
    Die Qualität lässt von Verein zu Verein oft zu wünschen übrig.
    Diese Videos dienen der Spielbeobachtung und Vorbereitung der Trainer. Eine "TV-Sportschau" ist aus diesen Videos nicht realisierbar, weil die Qualität einfach nicht stimmt und auch die "bearbeitungszeiten" der Vereine beachtet werden müssen.
    Immer dran denken, ein Spiel hat in Webqualität ca 1,2 GB. Kannst dir ja ausrechnen wie lange dies mit einer normalen 16.000er DSL dauert bis du allein dieses Spiel hochgeladen hast.
    Was bringt eine "Sporztschau" Dienstags oder Mittwochs?

    Ein Interview mit TSB-Kapitän Stefan Fähnle:

    "Am Ende wollen wir ganz oben stehen"

    Seit Januar 2005 trägt Kapitän Stefan Fähnle das Trikot von Handball-Drittligist TSB Horkheim. Seither wurde er mit der Mannschaft dreimal Vizemeister und sorgt sich auch nicht um die Zukunft. Vorher soll es mit dem TSB aber endlich mit der Meisterschaft klappen − trotz des seit kurzer Zeit feststehenden Abgangs von Erfolgstrainer Volker Blumenschein zum Saisonende. "Das ist ganz klar unser Ziel", sagt Fähnle. Vor dem Rückrundenstart an diesem Samstag (19.30 Uhr) bei der HSG Nieder-Roden sprach der 30-Jährige, der seinen Vertrag am vorigen Wochenende um ein Jahr verlängerte, mit unserem Redakteur Niklas Frielingsdorf.

    Herr Fähnle, das neue Jahr begann gleich mit der nicht ganz so schönen Nachricht, dass Trainer Volker Blumenschein den TSB am Saisonende verlassen wird. Wie hat die Mannschaft diese Kunde aufgenommen?

    Stefan Fähnle: Wir finden es alle sehr schade. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, aber auch die geht eben irgendwann mal zu Ende.

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    Umbruch beim TSB Horkheim

    Handball - Jetzt ist es amtlich. Volker Blumenschein wird den TSB Horkheim am Ende der Saison verlassen. "Ich habe sieben super Jahre hier gehabt. Alles was seriös erreichbar war, habe ich erreicht. So kann ich mich auf dem Höhepunkt verabschieden", nennt der 44-Jährige die Gründe für das Ende seines Engagements. "Das ist sportlich wie menschlich ein Verlust für den TSB", sagt der stellvertretende Vorsitzende Michael Löbich.

    Bis zuletzt hatten die TSB-Verantwortlichen versucht, den Erfolgscoach zu halten. Vergebens. "Ich möchte etwas entwickeln können, nicht nur verwalten", sagt Blumenschein, der im Sommer zum derzeitigen Württembergliga-Tabellenführer TV Oppenweiler wechselt. Damit hat er sich gegen ein mögliches Engagement im Profibereich entschieden: "Ich wollte mich wirtschaftlich nicht vom sportlichen Erfolg abhängig machen."

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