Nun ist das Erwartbare eingetreten.
Auch das äußere Umfeld aus Beirat, Sponsoren und einflussreichen SG-Anhängern ist die sportliche Misere wahrgenommen.
Nicht nur wir, die ihre Meinung hier kund tun ist das Konzept der Trainers (unangenehm) aufgefallen. Das wird hier oft vergessen, als wenn eine einzige Person bei der SG etwas entscheiden würde.
Jetzt soll es also erstmal Mark richten, während Maik sicher in ein verdammt großes Loch fallen wird. Das haben allerdings schon viele gesehen, aber er hat es ignoriert oder konnte nicht ausweichen, wer weiß das schon? Selbstverständlich ist das menschliche Leid schwer zu ertragen, hat man doch sein Engagement für die SG förmlich gespürt. Sicherlich wünschen deshalb alle Beteiligten ihm nur Gutes, beruflich wie privat, wo ja auch ein großer Umbruch stattgefunden hat.
Für die verbleibende SG-Familie geht es mit sehr viel Arbeit weiter. Während die meisten Spieler bei ihren Nationalmannschaften auf andere Gedanken kommen können, wird sicher fieberhaft nach der Möglichkeit gesucht, einen geeigneten Trainer für die Zukunft zu finden. Da in der letzte Woche sicherlich ein hohen sechsstelliger (eingeplanter) Betrag verloren gegangen ist, sind teure Lösungen wohl ausgeschlossen.
Jetzt kann man nur auf die Zugkraft und den Namen der SG setzen, um einen geeigneten Kandidaten zu überzeugen. Immerhin erwartet denjenigen einen der, auf dem Papier wohl hochkarätigsten Kader Europas und die Aussicht sich international einen Namen zu machen.
Ob Mark bei der Suche eine echte Rolle spielt, kann ich mir nicht vorstellen. Es sei denn, er schafft es in den verbleibenden Spielen einen dermaßen guten Eindruck zu hinterlassen und erreicht noch einen CL-Platz mit der Mannschaft, sodass man nicht an ihm vorbeikommt, und noch niemand anderem zugesagt hat.
Dann muss noch die Verabschiedung von mindestens 3 Spielern organisiert werden, was ja auch würdig stattfinden muss. Nebenbei laufen die Verhandlungen darüber ob die Zahl der Abgänge noch größer wird, um vielleicht noch ein paar Euros reinzuholen.
Ja, und schließlich ist da ja noch ein F4 ohne eigene Beteiligung, was auch jede Menge Arbeit für alle Beteiligten mit sich bringt.
Nach Corona, Verletztenmisere und sportlicher Talfahrt, jetzt eine zusätzliche Herausforderung!
Da wird es niemand langweilig und uns bleibt nur die Daumen zu drücken, dass wir alle im Juni hoffnungsvoll auf die neue Saison hoffen dürfen!
Ich bin jedenfalls jetzt schon ein bisschen optimistisch.