Beiträge von BR_98

    Er hat alles entschieden. Jeden Transfer hat er abgelehnt oder zugestimmt.

    Ja? Erzähl mal von den spannenden Verhandlungsrunden mit Vorstand, Spielerin, Berater und Herrn Bezner am Krankenbett.

    Wo stünde der deutsche Damenhandball ohne die zig Millionen dieses Mannes in den vergangenen bald 20 Jahren?

    Hier saisonübergreifend die grosse Revanche zu wittern bei völlig neu zusammengestellten Teams ist schon wild.

    Den Supercup dann auch sonst so hochzustilisieren, schiesst den Vogel ab. Es ist das Duell Meister gegen Pokalsieger. Leider spielen aber 2. gegen 3. der Liga gegeneinander.

    Warum nicht gleich den Ligapokal mit sechs Teams draus machen, wie bei den Fussballern früher? War doch auch so ein extrem bedeutender und prestigeträchtiger Wettbewerb ;)

    Wie du schreibst "es fehlt noch"! Oder ist es mittlerweile schon verboten das Wort "Mann" zu benutzen?

    Irgendjemand ist dafür verantwortlich, dass die HB Ludwigsburg Insolvenz ist. Und wenn Bezner nicht dafür verantwortlich ist, wer ist es dann? Gerrit Winnen der bei Olymp arbeitet? Sebastian Götz der gerade mal ein Jahr Geschäftsführer war, und nur das gemacht hat, was "Präsident" Bezner von ihm verlangt hat? Mehr Personen gibt es in dieser GmbH nicht.

    Ich finde es extrem ekelhaft und abstoßend, wie du hier das Engagement und den finanziellen Einsatz von Herrn Bezner darstellst, der mitnichten in die sportlichen und personellen Entscheidungen eingegriffen hat und der von den Damen im menschlichen Miteinander sehr geschätzt wurde.

    Die Installation von Gerrit Winnen über eine Anstellung bei Olymp hat auch eher organisatorische Gründe als irgendwelche unterstellte Alleinherrschaft Bezners. Winnen ist ja jetzt kein Typ ohne Handballbezug, der irgendwie vom Unternehmen dort platziert wurde wie eine Handpuppe.

    Vielleicht einfach auch mal Respekt zollen für Art und Umfang, wie sich hier jemand um den Frauensport gekümmert hat. Tun ja sonst in dem Umfang eher wenige. Oder ist er für dich einfach ein böser, reicher Mann?

    Wenn evtl falsche Angaben gemacht wurden, was soll die Lizensierungskommission da machen ?

    Sie fordern nicht umsonst jetzt eine Stellungnahme bezüglich eingereichter Unterlagen

    Besser prüfen, höhere Standards.

    „Angaben“ sollte man immer prüfen und Fakten dazu einfordern. „Ihr gebt an, es kommen 2 Mio. rein? Ohne die schwarz auf weiß zu haben - Pech gehabt.“

    Ja, jetzt kommen die Aasgeier zum Hacken… die vergangene Spielzeit wurde ja offenbar im rechtlichen und wirtschaftlichen Sinn ohne Beanstandungen abgeschlossen. Wie soll man da was aberkennen?

    Es müsste seitens der 11 Vereine jetzt mit Vollgas gegen die HBF und das Lizensierungsverfahren gehen.

    Weiterhin wird mit den Spielerinnen gespielt und sie werden hingehalten. Das ist einfach extrem unseriös. Die Aussage des Insolvenzverwalters ist die, an die man sich halten sollte.

    Ich finde es gut, zu versuchen, die Lücke zu schliessen und die Saison einigermassen durchführen zu können - auch im Sinne der Spielerinnen, die dann eben nicht umplanen, umziehen, etc. müssten.

    Im Gegensatz zu dem Götz finde ich Hrn. Köhle sehr seriös und gehe davon aus, dass er sich hier wirklich mit Herzblut reinhängen wird.

    Interessant wäre es aber allemal zu wissen, wer im Verein welchen Informationsstand hatte. Ein GF, der beteuert, alles sei gut und die Devise ausgibt „macht einfach so weiter“? Oder sitzen alle im Boot?

    Wieso war das dann aber damals beim THC anders, der in der Liga bleiben durfte, weil Nürnberg Insolvent war?

    Weil da die Insolvenz im Mai war, die Lizenz verweigert wurde. Also noch im „endenden Spieljahr“, wodurch man in eben diesem Spieljahr zum 30.6. Absteiger wurde, also auf den letzten Tabellenplatz versetzt wurde, wodurch Teams einen Platz nach oben kamen.

    Interessant ist aus meiner Sicht vor allem die Frage, ob Leverkusen in der Liga bleibt (wie damals der ebenfalls sportlich abgestiegene THC) oder ob mit einer 11er Liga gespielt wird. Kennt jemand eine Rechtsgrundlage für diese Entscheidung?

    Mein Kennnisstand ist, dass mit dem 1.7. das neue Spieljahr begonnen hat und somit die HB LB nur als erster Absteiger feststehen würde für die Saison 25/26.

    Kann mich aber auch irren.

    Kann jemand die Pressemeldung mal aus unternehmerischer / arbeitsrechtlicher Sicht einordnen? Wenn der Insolvenzverwalter sagt, die Verträge sind nicht mehr bindend, meint das dann, dass die Spielerinnen ab sofort unentgeltlich freigestellt sind?

    Das ist knifflig, da im Profisport manche Dinge andere Grundlagen haben.

    Vorstellen könnte ich mir, dass man angeboten hat zu Gehalt X (Bruchteil des aktuellen Gehalts) zu bleiben oder gehen zu können.

    Das habe ich auch nicht behauptet. Aber ich meine: Wenn mehr Frauen (natürlich kompetente!) in Positionen sind, in denen über die Zukunft des Frauenhandballs (und damit auch über das Geld dafür) entschieden wird, werden die Interessen der Frauen besser vertreten werden. Frauen wissen gewiss besser, was Frauen für Bedingungen brauchen, um erfolgreich sein zu können.

    Mich machen diese Träumereien wirklich nur noch fassungslos.

    Im Rahmen der DHB-Lehrgänge mag das ja alles quersubventionierbar zu sein, aber soll der DHB jetzt dafür sorgen, dass alle Bundesligisten hochwertige Hallen und Trainingsbedingungen bekommen?

    Ich denke alle Vereine tun ihr Bestes, um den Spielerinnen die besten Bedingungen zu bieten, die man sich eben leisten kann. Mehr liegt nun mal einfach nicht drin. Da helfen auch keine Quoten oder dummes Gerede wie von Frau Althaus oder irgendwelche Opferrollen.

    Die finanzielle und ökonomische Grundbildung in Deutschland ist einfach auf dem Tiefpunkt. Alle schreien nach dem Staat und sozialistischen Funktionsweisen. Kein Wunder, geht dieses Land den Bach runter.

    Warum gewinnt sie denn keine Frauen, die groß in den Sport investieren? ;)

    Mit solchen Repräsentantinnen schreckst du jedenfalls Investoren und Sponsoren eher ab.

    Bis zum 28.7. sollte es eine Stellungnahme bei der EHF geben. Bisher hat sich keine der beiden Seiten dazu geäußert.

    Ich interpretiere das ..... :hi:

    Wieso sollte man dir das auch an jenem Tag direkt vorlegen? Wenn’s geprüft ist, wird man wohl was dazu kommunizieren.

    Spätestens als die zweite Damenmannschaft auf Liga 3 abgemeldet wurde und dann auch die A-Jugend hatte das ganze Konstrukt nun einmal kaum noch Sympathie. Was war der Selbstzweck, ausser der halben Nationalmannschaft halbwegs gute alimentierte Arbeitsstellen zu schaffen? Zudem wird an einem Stammtisch ja auch oft gewettet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Übergang in eine Nicht-Olympzeit funktioniert war nun einmal nicht sehr hoch.

    Sagt ja auch niemand etwas dagegen.

    Aber schadenfroh zu sein, wenn ein Verein wegbricht, in dem die Frauen Vollzeitprofi sein konnten, tolle Trainingsbedingungen hatten, den dt. Handball international stark vertreten haben und somit auch der Nationalmannschaft gut taten, ist eine unglaubliche Doppelmoral.

    Insbesondere das Gejammer betreffend die Bezahlung und die Umstände, die viele Mädels früh aufhören lässt, kann man einfach nicht mehr ernst nehmen.

    Dagegen sprechen die Fakten (Bilanzbericht), die man einlesen kann. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache und wie hier schon gesagt wurde: Die Situation ist nicht im Ansatz mit der zuletzt bei den Vipers zu vergleichen. Auch dort wurden amateurhafte Fehler gemacht, man war allerdings transparent., Alle zukünftigen Entscheidungen trifft der Insolvenzverwalter und der entscheidet anhand der Zahlen. Stimmen die nicht, dann ist der Laden dicht, da sind auch die Konsequenzen völlig egal. Nur eine "Spende" im siebenstelligen Bereich und/oder zahlreiche Abgänge (Smits, Bundsen etc.) können den Laden aktuell noch retten. Man darf aber nicht vergessen, dass durch jeden weiteren Monat des Spielbetriebs die Schulden steigen, weil eben auch Kosten anfallen. Wäre ich Spielerin, insbesondere eine deutsche Nationalspielerin, würde ich umgehend das Weite suchen, gerade in Hinblick auf die Weltmeisterschaft.

    Erstmal muss das Verfahren dafür überhaupt eröffnet werden, bevor irgendwer das Heft des Handelns übernimmt.

    Transparenz: hier lässt du deine subjektive Abneigung aber schwer durchsickern. Würde man intransparent handeln, wäre das strafbare Verschleppung.

    Woher nimmst Du denn diese Annahme?

    Was bitte spricht dagegen?

    Es wurde in meinen Augen lediglich ein Antrag gestellt wegen möglicher drohender Zahlungsunfähigkeit (in der Zukunft liegend). Das ist rechtlich notwendig.

    Das bedeutet längst nicht, dass die Situation akut sein muss oder überhaupt eintreten muss. SOLLTE das Insolvenzverfahren überhaupt eröffnet werden, kann innerhalb des Verfahrens immer noch ein positiver Verlauf entstehen.

    Ihr tut hier so, als wäre der reine formelle Antrag schon der unwiderrufliche Untergang.