Beiträge von BR_98

    Aber unabhängig davon was die echten Zahlen sind, bleibt doch immer noch die Tatsache, dass es eine Finanzierungslücke gibt für die man weiterhin keinen Plan hat, wie man diese schließen soll.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, wir werden uns noch wundern, was bis zum 1. Spieltag passiert.

    Veith wird nicht jedes Jahr eine Saison wie die letzte Spiele und ob sie noch ein weiteres Jahr dran hängt, eher zu bezweifeln. Insofern ist der Transfer sicherlich auch schon im Hinblick auf die übernächste Saison zu sehen.

    Lepschi hatte sich in der Vorbereitung verletzt, auch wenn "Mit der Schienbeinverletzung von Zugang Lara Lepschi, die sie zu einer Pause gezwungen hatte, habe die Roth-Verpflichtung nichts zu tun, betonte Blombergs Geschäftsführer Jan-Henning Himborn."

    Abgesehen davon, brauchst du schon in jedem Verein eigentlich drei Torhüterinnen. Sobald sich eine ernster verletzt wird es arg eng. Siehe Dortmund in den Playoffs. Bei allen anderen Positionen kann man das eher kompensieren.

    Nie drei hochwertige Torhüterinnen in Blomberg gehabt und ab heute soll das selbstverständlich sein 😂

    Melanie Veith erzählt intern seit 5-6 Jahren ständig, es wäre ihr letztes Jahr, um dann doch wieder zu verlängern.

    Kann man im Profibereich alles nicht ernst nehmen, was du hier gerade raushaust.

    BVB letzte Saison mit der Torwarttrainerin im Punktspiel. Der Neuzugang direkt verletzt ...

    Das Geld für einen so unwahrscheinlichen Fall zu verbraten, ist doch Unsinn. Im Notfall reagiert man auf der Bank.

    Statt CL leistet man sich zu Saisonstart halt lieber 3 potenzielle Nummer 1-Torhüterinnen im Kader.

    Die Verklärung der ach so tollen Wechsel und wie schön ja alles ist, passt auch zum Zustand des Frauenhandballs. Weit weg von dem Verständnis von Profisport und seinen Abläufen.

    Ich finde schon, dass Leute, die von Nationaltrainern als Weltklasse tituliert werden und selbst die ganz grossen Ziele mit der NM ausrufen, gewissenhafter sondieren sollten als einfach in den Heimatverein oder die nächstbeste Bundesligatruppe zurückzugehen. Wenn das die Ambitionen sind, die Professionalisierung und NM-Erfolge bringen sollen, lache ich mich tot.

    Oldenburg hätte z.B. Behrend auch in 2 Wochen noch genommen. Als ob die ihr ein Ultimatum gestellt hätten, wo man sich doch bei Zuschlag so toll verkaufen kann, wie man es jetzt tut.

    Man darf halt nicht von Professionalisierung sprechen, wenn eine Liga nur 1 Team hat, das im höchsten und professionellsten Wettbewerb antreten möchte. Und eine hochklassige Nationalmannschaft kann sich daraus auch nur schwer entwickeln..

    Für eine Nation wie Deutschland halt traurig.

    In 2 Monaten verlernt man das Handballspielen nicht, weil man "nur" bei einem Bundesligaverein spielt, der die Meisterschaft nicht gewinnen wird. Bisher läuft es doch gut mich neuen Verträgen für unsere NM-Spielerinnen. Ich sehe jedenfalls keinen Grund zum Jammern.

    Es ist schon ein Unterschied in puncto Wettkampfhärte. Alle 14 Tage CL gegen die Besten der Welt oder nur gegen Buxte, Zwickau und Göppingen rumlümmeln.

    Bei der Verpflichtung einer Spielerin kommt es auf etliche Faktoren an. Dazu gehören die spielerische Qualität, der Charakter, das Gehalt, der Bedarf, die Verfügbarkeit und die Machbarkeit. Ich zweifle, ob genügend Faktoren hier passen.

    bei welchem der Faktoren hast du denn bei Mala bitte Zweifel?

    Dann wird die Liga mit 11 Teams gespielt und man zahlt für die Dauerkarte jedoch für 24 Spiele, plus die Playoffs und kriegt weniger und ein Absteiger steht dann schon fest. Wird dann auch die Relegation wegfallen, wenn zur Saison 26/27 wieder auf 12 Vereine aufgestockt werden soll? Irgendwie steige ich da nicht ganz durch.

    Der Meister der 2. Liga steigt auf. Der Letzte der Bundesliga (Ludwigsburg in dem Fall) steigt ab.

    Der 2. der 2. Liga spielt Relegation gegen den Vorletzten der 1. Liga.

    Also alles unverändert.

    Finde es eigentlich traurig, dass Blomberg es nicht machen wollte. Finanzen hin oder her, das war vermutlich eine „once in a lifetime“-Gelegenheit.

    Gerade dort auf dem Land hätte ich mir vorstellen können, dass es auch Spenden und zusätzliche Gelder irgendwo her dafür gegeben hätte.

    SUN hat nur ein LA und die hat einen Kreuzbandriss. Logischerweise braucht man dann noch mind. eine LA. Man kann nur hoffen, dass es nicht Döll ist.

    Könnte mir eher die tschechische Connection Kordovska - Mala in Neckarsulm vorstellen.

    Es war eine Kolumne bei Handball-World und keine wirtschaftswissenschaftliche Abhandlung. Was erwartet man da?

    Was hat das damit zu tun? Verbaler Durchfall bleibt verbaler Durchfall. Und hier wird sich ja zu Lösungen finanzieller Natur geäußert. Dafür sollte man zumindest Grundlagen beherrschen.

    Man sollte sich schon mit den Grundlagen des Geschäftes auskennen, bevor man sich hinstellt und solche Lösungsideen für das Geschäft konstruiert.

    - Professionalisierung & Sicherungsfonds: Wir brauchen ein System, das Vereine in Not auffängt -

    ....irgendwie das falsche Signal. Lebe über deinen Möglichkeiten, andere kommen, um zu retten....

    - Förderung und Sponsoring gezielt lenken: Fördergelder und Sponsorings müssen aktiver dorthin gelenkt werden, wo sie gesellschaftlich etwas verändern - nicht nur dort, wo Reichweite schon da ist.

    ...Sponsoren haben bestimmte Ziele mit Ihrem Sponsoring verbunden - und wollen ganz sicher nicht irgendwohin gelenkt werden

    der Vorschlag ist eigentlich noch mehr auf Pump gedacht als alles, was LB noch erhofft hat, an Geldern reinzubekommen.

    Wie kann man so wenig Grundkenntnisse in Ökonomie haben? Ich könnte schreien. Die gehört damit ja auch noch total zur Mehrheit der jungen Leute heutzutage.

    Na ja der Frauen Volleyball in Deutschland steht genauso armselig da wie der Handball.

    Ja, aber dort wird nicht gejammert, sondern ganz anders mit der Situation umgegangen: realistisch.

    Volleyball Bundesliga zieht Saisonbilanz 2024/25: Starke Zahlen, viele Titelträger und ein Jubiläum
    Bundesligen: Eine ereignisreiche und hochklassige Volleyballsaison 2024/25 ist in der Volleyball Bundesliga (VBL) zu Ende gegangen. Mit beeindruckenden…
    www.volleyballer.de

    Mich langweilt es nur noch und ich kann es nur nochmal betonen: es passt zu Deutschland. Alles, was nicht funktioniert soll künstlich zum Funktionieren gebracht werden - mit Fördergeldern, Staatskohle und Umverteilung (ih die pösen Männer haben 100 Millionen).

    Mich stößt es ungemein ab und genau wegen solcher Damen verliere ich die Freude am Sport an sich. Dass sie selbst sich wichtiger nimmt als sie ist, geschenkt. Aber hey, immerhin gegendert. Vielleicht hilft das, um ja bei „den richtigen“ Gelder geschenkt zu bekommen. Einfach noch ein bisschen mehr Haltung dazu und schon strömen die Interessierten plötzlich in Scharen.

    Wie schafft es eigentlich der Volleyball der Frauen ohne so zweifelhafte Influencerinnen vom äussersten Leistungsrand des Systems und ohne das Gejammer und mediale Dauerpräsenz?

    Ich habe vor langer Zeit bei einem Verein angefangen, da gab es noch ein Kaffeeservice pro Spielerin für den Gewinn einer Weltmeisterschaft vom DHB. Der Manager sagte damals, es muss sich etwas ändern - geändert hat sich: Nichts! Auf der Startseite des Forums geht es doch schon los: Nach Männerhandball, 1.,2.,3., Liga, danach Amateurligen und Jugendhandball. Dann kommt der Punkt Frauenhandball. Habe ich damals schon mal angefragt, um es ändern zu lassen - geändert hat sich: Nichts!

    Und dann würden hier Tausende hinströmen und dem Frauenhandball huldigen? 😂

    Wenn ein Angebot ein Limit an Nachfrage produziert, muss man das akzeptieren.

    Hat was von „die sind ja nicht pleite, die spielen halt nur nicht“ im Sinne des grössten Wirtschaftsminister Robby H. 😂

    Klar, mehrere Millionen verlassen das System in D, dadurch wird es automatisch professioneller, zieht ja auch sofort Investoren an.

    Ehrlich gesagt, habe ich mich bisher nie wirklich mit Frauenhandball beschäftigt seit 30 Jahren. Traurig, dass so ein Anlass das ändert. Was mich mal interessiert, ist das Gehalt einer durchschnittlichen Bundesligaspielerin. Im Profi(männer)sport reden wir ja teilweise von Mondgehältern, die sich Normalbürger gar nicht vorstellen können. Ist schon in der HBL etwas anders, aber die Gehälter liegen immer noch weit entfernt von unsereins. Nicht falsch verstehen, das halte ich für normal. Es muss eigentlich so sein, denn die Spieler können ihren Beruf nur über einen begrenzten Zeitraum ausüben. Ludwigsburg hat ja sportlich und finanziell in der Frauen-HBL noch über allem geschwebt. Da frage ich mich wirklich, was in Bensheim, Göppingen, beim THC oder gar in Zwickau bezahlt wird. Ich habe so den Eindruck, diese Liga steht auf tönernen Füßen. Es ist wohl so, dass sich Frauenprofisport von Ausnahmen abgesehen nur schwer finanzieren lässt. Von Equal-Pay-Forderungen bin ich da etwas irritiert. Auch das bitte nicht falsch verstehen, aber ich orientiere mich an Realitäten.

    Sicher schwierig, das so genau zu definieren.

    Junge Spielerinnen werden gerne als Minijobber abgespeist, bessere als „Midijob“ mit diversen Steuertricks und „anderen Zahlungen“ (Übungsleiterpauschale, etc.).

    Ich würde vermuten, dass bis auf in Dortmund (auch hier nicht alle) und ggfs. beim THC nur noch wenige andere Spielerinnen anderer Vereine ein auskömmliches Einkommen über 3.000€ brutto erzielen.