Beiträge von BR_98

    ich glaub die meisten Internate bieten heute schon professionelle Trainingsbedingungen

    und mit einem gemeinsamen Training die Woche, wo bilden sich dann Abläufe und Abstimmungen mit den Mitspielerinnen, wenn sich die LZ-Spielerinnen dann auf dutzende Vereine verteilen...
    am Ende führt dass ggf. dann zu einer Konzentration der Spielerinnen bei den am LZ ansässigen Vereinen, ein fairer Wettbewerb ist das nicht

    Nein, deine HSG kannst du nicht mit dem OYM vergleichen. Da liegen Welten zwischen, auch hinsichtlich der Begleitung des schulischen bzw. beruflichen Werdegangs, der professionellen Ernährung, Hallenbedingungen uvm.

    Kommt auf die Dichte der LZ an ;) in der Schweiz hat es eins in unmittelbarer Nähe zum LK Zug, dennoch spielen dort nicht besonders viele angesichts der räumlichen Nähe. Wieso auch? Man geht doch viel lieber am Freitag in den Heimverein und ins Elternhaus. Ist für mich auch logischer. Wieso soll man die Woche weg von zuhause sein und dann das Wochenende auch weg sein statt beim Heimatverein zu spielen?

    Und diese Idee, unter der Woche im LZ und dann am Wochenende im Verein spielen, kann es auch nicht bringen, wie soll das funktionieren, wenn es kein gemeinsames Training mit der Mannschaft gibt. WIe sollen dann Top-A-Jugendliche frühzeitig auch in Liga 1 oder Liga 2 Erfahrungen sammeln.
    Warten wir es ab, aber die bisherigen Ideen überzeugen mich nicht, kann alles nur besser werden.

    Die Schweizer Akademie funktioniert genau so und ich meine, es läuft ganz gut:

    Die Spielerin ist von Montag bis Freitagmittag an der Akademie und profitiert von professionellen Trainingsbedingungen um sich weiterzuentwickeln. Am Freitag absolviert sie im Verein das Abschlusstraining und die Vorbereitung auf das Meisterschaftsspiel vom Wochenende.“

    Das hat mit fehlender Motivation rein gar nichts zu tun.

    Studium und Referendariat Gymnasiales Lehramt parallel zum Leistungssport in Regelstudienzeit abgeschlossen, aktuell 60%-Lehrauftrag an einem Gymnasium, 9 x Training pro Woche, bundesweiter Erstliga-Spielbetrieb an Wochenenden und einen Freund, der in einem weiter entfernten Bundesland arbeitet. Dann darf es doch mit dem Leistungssport irgendwann auch mal gut sein, horst65, oder?

    Bin ja grundsätzlich bei dir - wenngleich ich an 9x Training nicht glaube und zur Wahrheit auch 13-14 unterrichtsfreie Wochen und eine deutlich bessere finanzielle Absicherung im Alter in dem Beruf gehören.

    Dennoch: wenn alle nur noch Auslandsjahre, Handballpausen, junge Karriereenden und sinkende Ambitionen einbringen, darf man auch nicht schimpfen, dass keine grossen Gelder in den Sport fliessen. Das alles lässt ja auch das Niveau kontinuierlich sinken.

    Wie gesagt, individuell alles vollkommen nachvollziehbar, aber für die Entwicklung, Professionalisierung und Attraktivität des Frauenhandball auch immer ein kleiner Bärendienst.

    man könnte doch auch über wechselnde Standorte möglichst zentral nachdenken?!

    Vielleicht so im Bereich Wetzlar, Lemgo, Hannover und Erfurt. Handballbegeistert ist man in den Regionen ja durchaus..

    2 weitere Vertragsverlängerungen bei der SUN:

    Alessia Riner und Lena Ivancok haben jeweils für ein Jahr verlängert!

    Da wird es nach der nächsten Saison wohl wieder einen Umbruch geben mit vielen Abgängen, da die meisten Spielerinnen nur um 1 Jahr verlängert hatten.

    Selten sind das echte Verlängerungen, sondern gezogene Optionen aus 2+1-Verträgen, die dann aber als Verlängerungen verkauft werden, um die grosse Vereinsliebe der Spielerinnen und die überlegene eigene Tollheit des Vereins zu inszenieren.

    Sie hat ja seit dem Wechsel richtig Pech, was die Gesundheit angeht. Erst der Bruch und nun das Kreuzband. Ich finde sie richtig gut und das wird sie auch in ihrer Entwicklung vorerst deutlich zurückwerfen. Schade für Amber!

    war sie früher bereits anfällig für Verletzungen? oder bekommt ihr eventuell das berüchtigte Dienstagstraining von Birkner nicht?

    viele haben nach der A-Jugend 4 Jahre Internat hinter sich, stehen vor Studium oder Beufsausbildung, da empfinde ich das Wort "abwandern" auch gegenüber den Mädels despektierlich; es gibt auch ein Leben außer Handball

    Alles richtig. Aber lohnen sich dann der Aufwand und die Kosten für ein Internat, wenn es keine Durchlässigkeit in die erste Mannschaft mehr gibt?

    Dafür macht man es doch, um diesen Wettbewerbsvorteil zu haben. Für Transfererlöse wohl kaum…

    Dieses ewige Blomberg Bashing nervt so gewaltig.

    Beim letzten Spiel kamen, wenn auch aufgrund der Verletzungsproblematik einiger anderer, die Nachwuchsspielerinnen Litvinov und Stürenburg zum Einsatz. Und wenn man B oder A-Jugendliche holt und in der Akademie ausbildet, kann man sich das sehr wohl auf die Fahne schreiben, wenn sie hinterher Bundesliga spielen.

    Das nennt man Scouting. Gerade der Übergang Jugend 1. Mannschaft ist die Hürde, die man schaffen muss. Wenn man schaut, welche Bundesligaspielerinenn die einzelnen Klubs hervorgebracht haben, schneidet Blomberg und zum Beispiel auch der hier ebenfalls madig gemachte BSV gut ab. Auch dank eines Trainers Leun. Die Köpfe von Trainern zu fordern ohne Hintergründe und Strukturen der Vereine zu kennen, finde ich einfach nur anmaßend und plump.

    Weil zwei Jugendspielerinnen den Kader auffüllen und bei +11 gegen Zwickau ein bisschen auf die Platte dürfen, ist das doch jetzt kein Grund so zu tun, als wäre die goldene Generation schon in Lauerstellung.

    Ganz nüchtern muss man einfach die Gegenwart betrachten:

    Ganze zwei Damen im Profikader haben noch Stallgeruch, beide erst mit 17.5 Jahren hingewechselt. Eine ist mit Blomberg verheiratet, die andere wird nicht lang bleiben.

    Mit dem Abgang der erfolgreichen Jugendtrainer scheint auch die Durchlässigkeit zu den Profis nachzulassen.

    Kühne scouten war natürlich auch Weltklasse, sonst wäre sie vielleicht durchs Raster gefallen ;)

    ich beschränk mich dem üblichen Bashing-Unfug mal auf einen Namen: Xenia Smits

    Stolle und Smits sogar, trotzdem machst du dich lächerlich, die hier ins Feld zu führen. So wie Buxte sich auch immer an Bölk ergötzt.

    Hauf könnte eine werden, wenn sie sich nicht zu sehr in die Vibes von Quist und co. ziehen lässt. Kühne ist ein zugekauftes Ausnahmetalent, das man sich zuschreiben wird, aber wenig investieren musste.

    ok, Danke. Ich frage mich, wie individuell/persönlich die Beratung in solchen Agenturen ist? Könnte mir vorstellen, das läuft ähnlich, wie bei Anlage- oder Vermögensberatern nach dem Motto "ein Gespräch zum Check der persönlichen Situation im Umfang von 1h ist jährlich im Preis inbegriffen" oder so ähnlich?

    Wie überall: gibt solche und solche.

    Nehme in der HBF aber einen Grossteil als bodenständig wahr. Sie setzen sich persönlich für die Frauen ein, klären Probleme, kümmern sich als Ansprechpartner um Alltagsthemen, aber verhandeln und gestalten auch die Verträge und unterstützen im Verletzungsfall.

    Mal so als grober Abriss..

    Die erste Halbzeit vom Spiel Leverkusen gegen Oldenburg kann man als Lehrmaterial verwenden, wie Handball nicht funktioniert. Beide Mannschaften sehr limitiert in ihren Offensiv-Aktionen, kein Tempo, keine Intensität und immer nur auf 1-gegen-1 Situationen auf bestimmten Rückraumpositionen fokussiert. Leider war auch nichts anderes zu erwarten, der VfL spielt schon seit einiger Zeit auf diesem Niveau.

    Platzierung und Punkteausbeute des VfL trotz dieser Tatsache sprechen Bände für den Zustand der Liga..

    Wenn du glaubst, Vereins-PM entsprechen 100% der Wahrheit, bist du eine Vollbanane, um in deinem Wortschatz zu agieren.

    Eine aktuelle PM aus dem Dezember dort ist zum Beispiel ein komplettes Märchen, aber lassen wir das ;)

    Fakt bleibt: sie ging insbesondere wegen dem Trainer, obwohl der Verein sie halten wollte - Angebot hin oder her.