Beiträge von Barbarossastaedter

    Gut zu wissen. Man lernt nie aus. Ich ging davon aus, dass es so ist wie z.B. in der NBA, wo nur das direkte Verhältnis von je zwei Clubs gegeneinander als Tie Breaker angeschaut wird.

    Meinen Post von oben mit den ganzen Vergleichen werde ich später anpassen, damit alles richtig ist.

    Wenn Dansenberg doch noch in die Relegation kommen kann, ist die Situation am letzten Spieltag ja doch noch um einiges interessanter.

    Am Ende wird wahrscheinlich Hanau in Friesenheim gewinnen und alles Kopfzerbrechen war umsonst :)

    Um es allgemein zu formulieren: Der direkte Vergleich ist letztlich immer die Punkte- bzw. im Zweifel auch Tore-Bilanz der betreffenden Mannschaften in den Spielen gegeneinander. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob es sich um zwei, drei, vier oder fünf Mannschaften handelt. Im Endeffekt bildest du immer eine Tabelle, resultierend aus den Ergebnissen der betreffenden Mannschaften gegeneinander. Nur dass es eben bei drei oder vier Mannschaften entsprechend mehr Partien sind, die du miteinberechnen musst.

    Nachdem das Wochenende durch die beiden Spielabsagen bzw. Verlegungen etwas ausgedünnt ist, verbleiben noch folgende Partien:

    HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – DJK Waldbüttelbrunn (Heimsieg dürfte eine klare Sache werden)

    TV Kirchzell – Friesenheim-Hochdorf II (dürfte ein spannendes Duell im Abstiegskampf werden, wobei ich tippe, dass sich Kirchzell knapp durchsetzt)

    VTV Mundenheim – TuS Dansenberg (Die Gäste zuletzt vier Spiele in Folge ohne Sieg, die Serie reißt am Samstag)

    HG Saarlouis – HSG Rodgau Nieder-Roden (Die Punkte gehen mit nach Hessen)

    HSG Pohlheim – TSG Haßloch (Pohlheim trotz des schlechten Tabellenplatzes zuletzt mit guten Leistungen, zu Hause gelingt die Überraschung)

    Respekt! Bis auf die überraschende Niederlage von Kirchzell alles richtig, selbst das Unentschieden zwischen Dansenberg und Saarlouis.

    Ganz so einfach, wie in der jüngsten Corona-Vergangenheit ist es wohl nicht mehr. Wenn ich mich recht erinnere, muss jeder Teilnehmer Lizenzantrag einreichen, bestehen und auch Bürgschaft hinterlegen. Rückzieher gibt es dann nicht mehr. Just for Fun, als Leckerli mitspielen ist nicht.

    Wirtschaftlich gesehen hast du Recht. Sportlich würde es schon an ein Wunder grenzen, wenn sich Hanau in der Aufstiegsrunde durchsetzen sollte.

    In einer spannenden, aber nicht hochklassigen und vor allem absurd torarmen Partie trennen sich Nieder-Roden und Gelnhausen am Ende leistungsgerecht mit 18:18. Die Gelnhäuser sahen in der ersten Halbzeit mit 10:5-Führung schon wie der sichere Sieger aus, aber die Gastgeber kamen mit einem 8:1-Lauf ins Spiel zurück. Am Ende war es, wie so oft, wenn beide Teams in der Rodgauer Halle aufeinander treffen, eine bis in die letzten Sekunden enge Partie.

    Ein von beiden Seiten sehr nervös geführtes Derby, warum Gelnhausen im letzten Angriff so offensiv deckt bleibt mir ein Rätsel.

    Ein einzges Stopfoul hätte den Punkt gerettet.

    Vermutlich die absurde Hoffnung, doch noch mal irgendwie an den Ball zu kommen, bei 12 Sekunden auf der Uhr aber nicht wirklich realistisch. Der Gelnhäuser Angriff war mir sowieso oftmals zu hektisch, gerade auch Mitte der zweiten Halbzeit als man mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken viel ruhiger hätte spielen können.

    HSG Hanau - TV Gelnhausen

    Wenn bei Gelnhausen Mocken wieder fit ist und sie ihr Tempospiel aufziehen können ist ein Sieg durchaus möglich. Ich zock mal und sag Gelnhausen.

    Letztlich war für beide Mannschaften alles drin. Ein packendes Derby, das absolut Werbung für den Handballsport im Main-Kinzig-Kreis machte und einen am Ende etwas glücklichen Sieger Hanau hatte. Die Gastgeber erwischte den besseren Start zu Beginn der Partie. Mitte der zweiten Halbzeit verpasste es Gelnhausen, mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken und in Überzahl den Sack zuzumachen. Hanau kam mit fünf Toren in Folge zurück und war in einer sowohl ausgeglichenen als auch dynamischen Schlussphase einen Tick abgezockter, vor allem in Person von Jannik Ruppert, aber eben auch durch Siegtorschütze Jan-Eric Ritter.

    VfL Gummersbach II - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II

    TuS Ferndorf - HLZ Friesenheim-Hochdorf

    TV Gelnhausen - HSG Rodgau Nieder-Roden (Unentschieden)

    HG Saarlouis - TV Kirchzell

    TSG Haßloch - TuS 04 Dansenberg

    HSG Pohlheim - DJK Waldbüttelbrunn

    VTV Mundenheim 1883 - HSG Hanau

    Das ist richtig und wirkt auch merkwürdig. Nach Saisonstart fällt auf, dass der Woiwood es mit der beruflichen Belastung nicht mehr schafft? Wirkt konstruiert. Die Saison mit nur einem Kreisläufer zu spielen. Geht meines Erachtens nicht.

    Bin auch gespannt. Mit Bechert kann man eigentlich nicht vernünftig planen und aus dem Nachwuchs kommt am Kreis, soweit ich weiß, auch erst mal kein Riesentalent nach, das man sofort einbinden könnte. Zumindest für den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel hat's trotzdem gereicht.

    Fang auch gleich an.


    Heute große Saisonvorschau in der Gelnhäuser Neuen Zeitung.

    Hier gab es noch eine überraschende Personalie. Der Vertrag mit Patrick Jockel wurde aufgelöst. Hintergrund sind wohl massive Unstimmigkeiten mit Hüttenberg bezüglich des Zweitspielrechts. Er ist zukünftig nur in Hüttenberg.
    Aus meiner Sicht schadet das der Entwicklung. In Hüttenberg wird er mehr die Bank drücken als spielen. Die Spielzeit hätte er in Gelnhausen bekommen.
    Beim TVG eine personelle Schwächung, aktuell ist nur ein Kreisläufer spielfähig.

    Saisonziel des TVG ist Klassenerhalt.

    Und geht direkt weiter: Jetzt gehen der TVG und Yannik Woiwood auch getrennte Wege. Da Max Bechert noch monatelang ausfällt, steht mit Torben Fehl nur noch ein Kreisläufer im Kader. Alles etwas auf Kante genäht...

    Wird in Gelnhausen davon abhängen, welcher Kader spielt. Teilweise waren Spieler bei der zweiten Mannschaft, damit diese die Chance hat in die Oberliga aufzusteigen. So war in Saarlouis u. a. Hilb nicht dabei, der in Dansenberg noch 9 Tore erzielte.

    Ich bin gespannt, ob diese Strategie aufgehen wird. So hat die zweite Mannschaft ein Spiel mit 16 Toren gewonnen, was sie vermutlich auch anders für sich entschieden hätte. Die erste Mannschaft war dagegen in Saarlouis zumindest vom Ergebnis her chancenlos.

    Am letzten Samstag fielen schon Spieler aus, jetzt scheinen noch mehr erkrankt zu sein. Da hat der TVG Glück gehabt, dass der Klassenerhalt schon durch ist. Wäre auch schade, wenn das zum Schluss noch durch Erkrankungen entschieden worden wäre.

    Ich kann mir vorstellen, dass sie auch noch eine Mannschaft zusammenbekommen hätten, die in Coburg zwei Punkte hätte holen können, wenn es noch um etwas gegangen wäre. Nach dem vergangenen Wochenende wäre die Partie so oder so eine ohne jegliche tabellarische Aussagekraft gewesen.