Jetzt fangt ihr beide auch noch mit dem Erbsenzählen an, dann kann die Woche nich besser beginnen.
Ihr wisst schon beide, wie ich es gemeint habe. Und ja, natürlich ist´s ein hausgemachtes Problem und ich vermute, auch das mit dem IB ist hausgemacht. Und nochmal ja, man darf kritisieren, jeden und alles. Aber man braucht von Spielern, welche mehr die Bank hüten, als sich die Sohlen abzurennen, nicht erwarten, dass sie sofort oder mehr funktieren, wenn sie mal ein paar Minuten Spielzeit bekommen. Dies gilt für Chrapek genauso, wie für Mika oder für den Meister, wobei der ja in seinen wenigen Minuten meist liefert und wenig Böcke abschießt. Aber wenn´s denn bei ihm passiert, geht´s wieder lost, mit fehlender Qualität, usw. Dagegen siehste bei Weber regelmäßig Wurfverweigerungen, Fehlabspiel und Ballverluste mit anschließenden TG. Wird´s kritisiert, ist´s für manchen Weber-Bashing. Nach meinem Empfinden hängen Mika´s wenige Einsatzzeiten eben mit der Verpflichtung von Weber zusammen. Die Gründe für den Trainer kenne ich nicht und darüber mach ich mir auch keine großen Gedanken. Ist nicht meine Verantwortung. Aber über das, was ich als Außenstehender sehe (auf der Platte) und lese, kann ich ich ja wohl noch schreiben. Und da sehe ich eben keine Verbesserung auf RL, sondern nehme war, wie ein Spieler, der uns über Jahre mit seiner Qualität erfreut hatte, auf dem Abstellgleis gelandet ist. Man bin ich sauer, wenn ich dann noch an den Artikel denke,...
Es ist schon so, einem O'Sullivan spricht keiner die Klasse ab (und er ist eigentlich auch nie Thema), wenn er, wie in den letzten Spielen, so freie Würfe "vergeigt" und schlussendlich eine ziemlich bescheidene Wurfquote aufweist.
Das kann jedem passieren und ist meiner Meinung nach, auch nicht das Hauptproblem...aber man sollte bei allen Spielern die gleichen Massstäbe anwenden.
Vielmehr erstaunt mich die Hilflosigkeit des Teams/Trainers, wenn der Gegner eine starke offensive Verteidigung auf die Platte bekommt.
Weil wahrscheinlich jeder "normale Trainer" denkt, gegen so aussergewöhnliche und "explosive" 1-1 Spieler, ist eine offensive Verteidigung reiner "Selbstmord", wurde es bisher noch nicht sehr oft ausprobiert.
Im Heimspiel gegen PSG (mit OIM und Saugstrup) und jetzt gegen Melsungen, existierte kein wirklicher "Gegenplan".
Vielmehr wurde wie immer, nach dem ewig gleichen Muster und dem "Prinzip Hoffnung", weitergemacht.
Vielleicht sollte Wiegert einmal seinem Standpunkt überdenken, dass ihn, wie er selber sagt, die Spielweise des Gegners wenig interessiert, sondern der SCM nur auf sich schaut und sein "Ding" macht.
Grundsätzlich ist diese Einstellung ja richtig.
Wenn es jedoch mal nicht läuft, wäre eine Spielanpassung (7 gegen 6 / 2 Kreisläufer etc.) sicher überlegenswert und auch kein Zeichen der Schwäche.
Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch andere Teams in den anstehenden, wichtigen Spielen (Final 4, CL) auf die selbe Idee kommen.