Beiträge von Schwiizer

    ..gerade zu lächerlich auch seine Aussage zur "wesentlich höheren Spielstärke von Schaffhausen im Vergleich zu Wetzlar" Die Kadetten spielen in einer Rentnerliga für altgediente Bundesliga- und Balkanspieler. Denen steht halt als Schweizer Meister ein Champions League Platz zu, den hat aber auch der griechische oder mazedonische Meister. Die Spieler, die etwas werden wollen, kommen aus der Schweiz in die Bundesliga, weil dort der anspruchsvollere Handball gespielt wird. Horvat redet sich mit seinen lächerlichen Aussagen noch um Kopf und Kragen und hat nach seinem zweiten Rausschmiss innerhalb weniger Wochen erstmal jegliche Reputation in der Szene verspielt!

    Deine Aussage betreffend Rentnerliga kann ich so natürlich nicht stehen lassen. ;)

    Auch wenn mit Andy Schmid und Fabian Böhm nun zwei ehemalige Bundesligaspieler in der Schweiz mittun, sehe ich unsere Liga eher als Ausbildungsliga.

    Junge Spieler wie Zehnder, Gerbl, Schelker, Rubin, Meister und Röthlisberger etc. wurden hier ausgebildet und machen jetzt ihren Weg in der HBL.

    Schweizer-Spitzenmannschaften wie die Kadetten Schaffhausen oder Kriens-Luzern, würden in der Bundesliga bestimmt Mittelfeldplatzierungen herausspielen.

    Gegen die Füchse machen es die Kadetten momentan grad auch nicht so schlecht… :hi:

    Wirklich schade, dass beide SCM-Torhüter, nach der Pause kaum mehr Paraden hatten.

    Es ist sicher nicht zu unterschätzen, dass Landin punkto Grösse und Masse, auf allen Positionen, ganz andere "Blockspieler" vor sich hat, als Portner.

    Aber grundsätzlich hast Du recht, Nikola sollte konsequent seine Ecke abdecken und nicht versuchen, so zu stehen, dass er seinen Vorderleuten eventuell noch helfen könnte.

    Jetzt fangt ihr beide auch noch mit dem Erbsenzählen an, dann kann die Woche nich besser beginnen.

    Ihr wisst schon beide, wie ich es gemeint habe. Und ja, natürlich ist´s ein hausgemachtes Problem und ich vermute, auch das mit dem IB ist hausgemacht. Und nochmal ja, man darf kritisieren, jeden und alles. Aber man braucht von Spielern, welche mehr die Bank hüten, als sich die Sohlen abzurennen, nicht erwarten, dass sie sofort oder mehr funktieren, wenn sie mal ein paar Minuten Spielzeit bekommen. Dies gilt für Chrapek genauso, wie für Mika oder für den Meister, wobei der ja in seinen wenigen Minuten meist liefert und wenig Böcke abschießt. Aber wenn´s denn bei ihm passiert, geht´s wieder lost, mit fehlender Qualität, usw. Dagegen siehste bei Weber regelmäßig Wurfverweigerungen, Fehlabspiel und Ballverluste mit anschließenden TG. Wird´s kritisiert, ist´s für manchen Weber-Bashing. Nach meinem Empfinden hängen Mika´s wenige Einsatzzeiten eben mit der Verpflichtung von Weber zusammen. Die Gründe für den Trainer kenne ich nicht und darüber mach ich mir auch keine großen Gedanken. Ist nicht meine Verantwortung. Aber über das, was ich als Außenstehender sehe (auf der Platte) und lese, kann ich ich ja wohl noch schreiben. Und da sehe ich eben keine Verbesserung auf RL, sondern nehme war, wie ein Spieler, der uns über Jahre mit seiner Qualität erfreut hatte, auf dem Abstellgleis gelandet ist. Man bin ich sauer, wenn ich dann noch an den Artikel denke,...

    Es ist schon so, einem O'Sullivan spricht keiner die Klasse ab (und er ist eigentlich auch nie Thema), wenn er, wie in den letzten Spielen, so freie Würfe "vergeigt" und schlussendlich eine ziemlich bescheidene Wurfquote aufweist.

    Das kann jedem passieren und ist meiner Meinung nach, auch nicht das Hauptproblem...aber man sollte bei allen Spielern die gleichen Massstäbe anwenden.

    Vielmehr erstaunt mich die Hilflosigkeit des Teams/Trainers, wenn der Gegner eine starke offensive Verteidigung auf die Platte bekommt.

    Weil wahrscheinlich jeder "normale Trainer" denkt, gegen so aussergewöhnliche und "explosive" 1-1 Spieler, ist eine offensive Verteidigung reiner "Selbstmord", wurde es bisher noch nicht sehr oft ausprobiert.

    Im Heimspiel gegen PSG (mit OIM und Saugstrup) und jetzt gegen Melsungen, existierte kein wirklicher "Gegenplan".

    Vielmehr wurde wie immer, nach dem ewig gleichen Muster und dem "Prinzip Hoffnung", weitergemacht.

    Vielleicht sollte Wiegert einmal seinem Standpunkt überdenken, dass ihn, wie er selber sagt, die Spielweise des Gegners wenig interessiert, sondern der SCM nur auf sich schaut und sein "Ding" macht.

    Grundsätzlich ist diese Einstellung ja richtig.

    Wenn es jedoch mal nicht läuft, wäre eine Spielanpassung (7 gegen 6 / 2 Kreisläufer etc.) sicher überlegenswert und auch kein Zeichen der Schwäche.

    Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch andere Teams in den anstehenden, wichtigen Spielen (Final 4, CL) auf die selbe Idee kommen.

    Jetzt hoffe ich noch weniger, dass Hernandez kommt. Wieder mal enttäuschende Torwartleistung heute....

    Keine Frage, die Leistung der beiden Torhüter war eher bescheiden (Portner 27% / Jensen 17%) und für einen Sieg zu wenig.

    Dieser Punktverlust geht aber aus meiner Sicht, eher auf die für Magdeburger-Verhältnisse, sehr dürftige Angriffsleistung zurück.

    Natürlich war es nicht hilfreich, dass einige 100% Chancen vergeben wurden.

    Das Hauptproblem waren jedoch die grossen Schwierigkeiten des SCM, mit der offensiven Verteidigung auf Gisli.

    Aus diesem Grund fehlte der notwendige Druck auf die Melsunger-Verteidigung, was sich in nicht zwingenden Abschlüssen aus dem Rückraum und keinem Kreisläuferspiel zeigte.

    Dieses Spiel erinnerte ein wenig an das CL-Heimspiel gegen Paris. Auch in diesem Spiel fehlten an diesem Tag die richtigen Lösungen.

    Benno wollte aber was für das TV tun und wir bekamen ja 2 Zeitstrafen am Stück. Ich bin der Meinung, dass Oscar erst nach der Strafe für Chrapek kam, als nur noch 4 Mann auf dem Feld waren.

    Und in der 1. HZ gab es gerade 3 Tore am Stück (14:11 nach 14:8). Die Dynamik von Köster hat er da nicht stoppen können beim 14:9. Danach hat Meister in der 1. HZ den Ball vorne vertändelt und es gab das 14:12. Auch der 7m ging auf Lucas. Insofern hat er den negativen Flow etwas unterstützt, Aber die Mannschaft hat ja dann gegengesteuert.

    Du kannst mir glauben, meine Aussage ist korrekt...Meister musste nach der Strafe von O'Sullivan runter.

    Ich würde, wie es hier im Forum üblich ist, auch ein Kasten Bier darauf verwetten. :hi:

    Nur weil man die bisherige, sportliche Leistung von Lucas Meister kritisch bewertet, betrifft das ja nicht automatisch den Mensch Lucas. Bisher kommt es mir so vor, daß beim SCM für ihn alles eine Nummer zu groß ist. Er wirkt auf mich verunsichert, teilweise fehlt ihm auch die Handlungsschnelligkeit. Sitzt auf der Bank und träumt vor sich hin und Benno muß ihn antreiben, nur so mal als Beispiel. Das sieht man nicht im Fernsehen. Ich sitze aber im Block hinter einer Spielerbank und kann das nebenbei beobachten. Vielleicht braucht er die erste Saison beim SCM zur Eingewöhnung. Nächste Saison muß er ab Beginn aber voll liefern, sonst heißt es im Sommer '24 Tschüss. So ist das nun mal im Profisport.

    Ich habe mal im Archiv rumgewühlt und fand obiges Zitat im Spieltagsthread GWD-FAG vom November 2021.

    Wenn das Zitat von Frank Carstens authentisch ist, sagt es ja schon einiges aus.

    Lucas ist bestimmt nicht perfekt (Portner auch nicht, Saugstrup ist nah dran) und es stört mich auch, wenn ich ihn auf der Bank träumen oder rumalbern sehe.

    Noch ein Wort zu Frank Carstens (für mich ein sehr guter Trainer)

    Er war ja so "begeistert" vom Wechsel von Meister zum SCM, dass er ihn, in den ersten 9 Partien auch kaum mehr spielen lies. (10-15 Minuten)...und Lucas war nach seiner Verletzung wieder fit

    Erst nach dem katastrophalen Start (0/18 Punkte) durfte Meister im Angriff und in der Verteidigung wieder richtig ran.

    Das Ergebnis kennen wir...GWD Minden ist in dieser Saison nicht abgestiegen.

    Kann man übrigens auch im Archiv nachprüfen. ;)

    Wie Du schon mal hier geschrieben hast, da drehste dich im Kreis. Beim Militär hieß das früher Kreistraining.

    Du hast recht, es ist eigentlich alles gesagt.

    Diese Art, wie Wiegert mit einigen Spielern umgeht (zuerst Smits, dann Damgaard/Chrapkowski/Meister) finde ich einfach zum Kotzen und unwürdig.

    Ich bin einverstanden, wenn man nach "Leistung" und "Nichtleistung" coacht...aber wenn ich mir gewisse Leistungen anschaue, dann ist es hier eher Willkür.

    ...aber ich werde mich ab jetzt zurückhalten

    Jo und auch der Meister kam im Vorfelde nicht gut weg und viel besser ist´s auch nicht geworden und damit meine ich nicht seine Auftritte auf der Platte.

    Ist echt Weltklasse, wie Du Dich immer wieder für unseren Schwiizer stark machst ! :thumbup:vielen Dank.

    Es gibt hier im Forum mittlerweile durchaus ein paar Leute, die es gut mit Meister meinen...leider nicht der Trainer.

    Bestes Beispiel wieder im letzten Spiel gegen Gummersbach.

    Nach 20 Minuten nimmt Wiegert eine Auszeit. Zuerst faltet er Meister mal richtig zusammen, weil dieser zu "defensiv" verteidigt.

    Meister ist zu diesem Zeitpunkt noch keine 2 Minuten auf der Platte.

    Warum hatten wir nach 6 Minuten einen Spielstand von 7:5 (12 Tore)...weil die Verteidigungen/Verteidiger zuerst die richtige Abstimmung/Timing bekommen müssen.

    Zu Beginn eines Spiels, nimmt man diese logische Eingewöhnungszeit in kauf...Lucas jedoch muss anscheinend sofort perfekt funktionieren.

    Der Trainer benutzt definitiv nicht bei allen Spielern die selben Massstäbe.

    In der 47. Minute bekommt O'Sullivan eine 2. Minutenstrafe.

    Meister, erst ins Spiel gekommen, muss Bergendahl sofort wieder weichen...Spielstand zu diesem Zeitpunkt 32:21.

    Sorry, aber mehr kannst Du einem Spieler nicht demonstrieren, dass du kein Vertrauen in ihn hast.

    Wiegert finde ich fachlich stark...wie man mit Spielern korrekt umgeht, muss er jedoch noch lernen !

    Ich denke, selbst als Eidgenosse biste da objektiver, als mach grün-roter Bluter, der von Anfang an beim Meister eher abgeneigt war und dem jetzt auch nicht die gezeigten Leistungen zum Überdenken seiner Einschätzung animieren können. Dafür kommen dann Argumente, wie gleich 2min oder 2 freie verballert (Hannover). Als ob dies anderen nicht auch passiert. Der Sully z. B. fabriziert fast regelmäßig zur Unzeit in zu vielen Spielen ein ungeschicktes Stürmerfoul. Keiner stört sich dran. Der Weber wirft regelmäßig den Ball ins Nirvana, also beim Pass auf nen Mitspieler, nicht beim Torwurf, der kommt viel zu selten (in der HBL gibt´s Rückraumspieler, die haben mehr Tore erzielt, als Weber sich Würfe genommen hat, zwei davon sogar bei uns). So könnt man bei jedem Fehler finden, bei einem mehr und beim anderen weniger. Aber beim Meister sehen die meisten die nötige Qualität nicht und es wird von einigen hier schon sein Abgesang eingeleutet, wenn ein Zechel auf dem Zettel stehen würde. Meine Güte, wie kann man nur so voreingenommen sein, wenn man nicht mal wahrhaben will, was zu sehen ist.

    Meister hat laut HBL-Statistik 31 Tore und 12 Fehlwürfe zu Buche stehen. Das macht ne Quote von 72 %. Und dies bei seiner geringen Spielzeit. Dazu kommt, dass er es fast immer schafft, der Abwehr Stabilität zu geben. Da kann man eigentlich schlecht Argumente gegen mehr Spielzeit finden.

    Bergendahl kommt auf 35 Tore und 16 Fehlwürfen, macht ca. 68 % Quote.

    Weber hat als Vielspieler 86 mal aus dem Rückraum auf´s Tor geworfen. Davon hat er 50 mal getroffen und 36 mal verworfen. Dazu kommen noch zwei 7m. Die Quote beträgt ca. 59 %.

    Damgaard, der übrigens mit dem Meister bezüglich Spielzeit mithalten kann, traf 31 mal aus dem Feld und verwarf 22 mal. Macht ne Quote von ca. 58 %.

    Vorallem (auch vom Trainer) wird nicht mit gleichen Ellen gemessen.

    Bergendahl startet gegen Hannover ebenfalls mit 2 Fehlwürfen... ist kein Thema und im Gegensatz zu Meister darf er weiterspielen.

    apropos 2 Minuten-Strafen:

    Bergendahl kassiert gegen Hannover in den letzten 5 Spielminuten mit einem sehr unsauberen/unnötigen Foul eine Strafe, schwächt die Mannschaft und verunmöglicht praktisch einen Sieg...ist absolut kein Thema (Meister hätte man wahrscheinlich geteert und gefedert) ;)

    Es ist mir bewusst, dass Welt- oder Europameister ein höheres Standing als ein Schwiizer haben...Fairness und eine objektive Beurteilung, darf man aber trotzdem bei allen voraussetzen.

    Eigentlich drehen wir uns seit längerer Zeit im Kreis.

    Wiegert hat seine "Stamm-/Vielspieler" und den Rest bringt er nur im Notfall.

    Ich habe bereits ziemlich früh die Befürchtung geäussert, dass sich diese fehlende "Belastungssteuerung" einmal rächen könnte...zu dieser Aussage stehe ich nach wie vor und einige Anzeichen dafür, lassen sich doch bereits jetzt nicht mehr wegdiskutieren.

    Damgaard brauch doch einfach mehr Spielrhythmus und Vertrauen vom Trainer, um wieder seine Sicherheit zu bekommen.

    Lipovina kann man auf Grund seiner bescheidenen Einsatzzeit noch gar nicht einschätzen.

    Meister liefert doch praktisch immer, wenn er spielen darf.

    Wahrscheinlich gibt es keinen Spieler, der für seine Anzahl Tore, so wenig Spielzeit benötigt/bekommen hat wie Lucas (31/HBL, 16/CL).

    Klar, bin ich als Schwiizer vieleich nicht ganz objektiv, aber viele Argumente gibt es trotzdem nicht, die gegen deutlich mehr Einsatzzeit von Meister sprechen.

    Langsam aber sicher, gelange ich zur Überzeugung, dass die erwähnten Spieler aus der 2. Garde, bei diesem Trainer keine Zukunft haben und sich wie bereits Kay Smits, lieber frühzeitig einen anderen Verein suchen sollten.

    Noch mehr darüber schreiben bringt einfach nichts...

    .

    19 (!!) Gegentore in der 2.HZ von Hamm bekommen. Wir blamierten uns bis auf die Knochen. Nur durch ein last second Tor die 2.Hälfte mit +1 gewonnen. Die Formkurve zeigt weiter nach unten. Gegen Gummersbach will ich eine Reaktion sehen.

    Kann man so sehen…

    Auf der anderen Seite war es ein deutlicher Start- Ziel Sieg.

    Schlussendlich sind die unnötig verlorenen Punkte gegen Leipzig und Hannover tragischer, als wenn man gegen Hamm statt mit 15 „nur“ mit 9 Toren Unterschied gewinnt!

    Wichtig war die Erkenntnis, dass Wiegert für einmal mehr gewechselt hat und trotzdem weder im Angriff, noch in der Verteidigung ein Leistungseinbruch erkennbar war.

    Übrigens hat man im Heimspiel gegen den selben Gegner, in absoluter Bestbesetzung, auch „nur“ mit 8 Toren Unterschied gewonnen.

    Einen Plan hatten wir sicher auch. Nur mit der Umsetzung hat es offensichtlich gehapert.

    Das mag sein, aber ein Trainer muss auch merken, wenn sein Plan nicht funktioniert.

    Er muss genau dann reagieren und auch einmal den Mut haben etwas zu ändern.

    Seiner "2. Garde" einmal "richtiges Vertrauen" zu schenken.

    Der Trainer wechselt doch wie gesagt immer nur im Notfall.

    Bestes Beispiel ist Smits. Bis auf gestern hat er regelmässig auf top Niveau geliefert.

    Vor der Verletzung von OIM hatte Smits auch nur seine 5-10 Minuten Einsatzzeit und konnte sein wahres Potential beim SCM gar nie auf die Platte bringen.
    Vor der Verletzung von OIM, war es einigen doch ziemlich egal, dass Smits den Club verlassen will.

    Erst jetzt wird richtig realisiert, was Magdeburg für einen tollen Spieler verliert.

    Sportler, die noch keinen Rentenvertrag anstreben, wollen spielen...oder sie wechseln zu einer anderen Mannschaft.

    Keine Frage, beide Torhüter waren richtig schlecht,

    Die Verteidigung praktisch nicht vorhanden.

    Die Niederlage geht aber ähnlich wie schon gegen Leipzig, auf das Konto des Trainers.

    Außer auf der Position des Torhüters, wechselt Wiegert, wenn es nicht läuft, nie frühzeitig.

    Damgaard muss er in der ersten Halbzeit bereits bringen.

    Smits mag ich sehr, aber heute hätte man ihn definitiv mal runter nehmen müssen.

    Lipovina ist doch nicht nur als Trainingsspieler geholt worden.

    Meister war in seiner kurzen Einsatzzeit auch keine Hilfe…aber Bergendahl war hinten und vorne nie auf der Höhe des Geschehens.

    Schlechter wäre es bestimmt auch nicht mit Chrapkowski geworden…

    Nach dem Prinzip Hoffnung lässt Wiegert aber alles weiterlaufen und versucht nichts neues.

    Und schon wieder einer so dahingerotzt. Elias spielt bei IK Sävehof, derzeit in der schwedischen Liga 2. hinter IFK Kristianstad und vor dem 3. Ystads IF, gegen die ja kürzlich sogar die SG verloren hat. Sandhausen hingegen ist letzter der 2. BL. Weniger Beiträge, aber dafür qualitativere von dir wäre mir lieber!

    Im Vergleich zu Spielern aus den sogenannten "Handball-Nationen", werden Sportler aus handballerisch kleinen Ländern, wie die Färöer, Schweiz, Östereich etc., leider oft schon im Vorfeld, ob bewusst oder unbewusst, als "Leichtgewicht" / "aus Regal zu tief" / oder eben Azubi ;) bezeichnet.

    Es wird dabei aber gerne vergessen, dass längst nicht jeder Skandinavier, Spanier oder Franzose zwingend ein Topspieler ist, oder die Erwartungen erfüllt...Tendenziell haben diese Spieler aber oft mehr Akzeptanz und daher mehr Kredit.

    Jeder neue Spieler ist Irgendwo auch eine Veränderung. Warten wir es ab, die spanische Nationalmannschaft ist nicht die schlechteste Visitenkarte.

    Das ist die Französische auch nicht…trotzdem sehen das einige Kieler hier etwas anders und sind mit ihrem neuen Torhüter nur bedingt zufrieden. ;)

    Ich halte Hernandez für einen sehr ordentlichen Torhüter…das Gleiche gilt übrigens auch für Jensen.

    Wenn man die eine Mio € Siegprämie CL Sieg auf die andere Seite der Waage legt , hat man am Ende aufgrund der Bergendahl Verpflichtung noch PLUS gemacht !

    Denn ohne seine Wenigkeit würde man in Köln nicht auflaufen und um die Meisterschaft spielen

    Bei allem Respekt vor der Leistung von Bergendahl, aber für "Köln 1" hat er noch rein gar nichts beigetragen.

    Im Spiel gegen Kiel war Saugstrup noch dabei und nach seiner Verletzung hat Meister die beiden entscheidenden Tore für das Final4 erzielt.

    ...und meines Wissens, ist Magdeburg in der CL noch nicht fix in Köln ;)

    Die Erkenntnis aus dem gestrigen Spiel ist doch relativ einfach.

    Der SCM kann auch gegen CL-Mannschaften gewinnen, wenn der Trainer clever wechselt, so die Spielzeiten verteilt und dadurch seinen Spielern Pausen ermöglicht.

    Auch wenn zum Schluss noch einmal ein kleiner Durchhänger kam und das Resultat enger wurde, musste man nie wirklich um den Sieg zittern. (Magdeburg hat im Hinspiel auch in ihrer Topbesetzung nicht souveräner gewonnen)

    Klar kann man bemängeln, dass Damgaard und Lipovina vielleicht den einen oder anderen Wurf nicht zwingend nehmen müssen.

    Beide haben jedoch das Magdeburger-Angriffsspiel belebt und dadurch einen ordentlichen Anteil am verdienten Sieg.

    Man kann sogar sagen, dass einige der "2. Garde" besser/effektiver waren, als die eigentliche "Stammbesetzung" von Wiegert.

    Das Positive neben dem Sieg, ist doch auch die Tatsache, dass Gisli, O.Sullivan etc. nun für das kommende Sonntagspiel deutlich fitter sein werden.

    Schwiizer: Ja, Dein Landsmann... Niederlagen gehören zum Sport, auch wenn ich mir einen Sieg gewünscht hätte.

    Zum Mika. So langsam glaube ich, er konnte es besser. Also früher auf jeden Fall. Vielleicht kommt ja die Explosion oder das Ding mit der Kanone Donnerstag oder Sonntag..., am besten an beiden Tagen, ist allerdings nur nen Wunsch

    Da bin ich doch absolut bei Dir…Niederlagen gehören zum Sport.

    Jeder Sportler kann doch akzeptieren, wenn ein Gegner an diesem Tag einfach besser war. (zB. CL-Niederlage gegen PSG)

    Leipzig hat am Sonntag sehr solide gespielt.

    Es kann doch aber niemand ernsthaft behaupten, dass Leipzig die klar bessere Mannschaft war.

    Die „SCM-Leistungsträger“ konnten an diesem Tag ihr Potential bei weitem nicht abrufen und der Trainer hatte nicht den „Mumm“, etwas anderes zu probieren…also nein, diese Niederlage tut im Hinblick auf die Meisterschaft sehr weh und war aus Magdeburger Sicht ziemlich unnötig.

    Niederlagen kann man nur selten etwas positives abgewinnen und der SCM ist jetzt gegen die Füchse leicht unter Druck.

    Wenn Wiegert jedoch aus dem Spiel gegen Leipzig die richtigen Erkenntnisse zieht, war diese Niederlage nicht "ganz umsonst".

    - Die "Spieler seines Vertrauens" können nicht jede Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden und trotz (zu) langer Spielzeit, auch gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld verlieren.

    - Durch die vielen und intensiven Begegnungen in den vergangenen Wochen, fehlte einigen Leistungsträgern die Frische und somit oft die notwendige Konzentration, was sich in ungewohnt vielen technischen Fehlern wiederspiegelt.

    - Wenn er den anderen Spielern eine richtige Chance gibt (nicht nur 8-10 Minuten), können Sie so Entlastung schaffen und den Gegner auch einmal vor neue Herausforderungen / Probleme stellen.

    - Wenn es in der Defensive, wie in diesem Spiel, für einmal nicht läuft, wäre Chrapkowski immer noch eine absolut taugliche Variante.

    - Bergendahl ist ein solider Kreisläufer aber eben kein Saugstrup. In der Verteidigung ist er stark, in der Offensive nicht vom selben Kaliber. (Sperren stellt er vorallem für sich und weniger für die Mitspieler / erspielt sich (ausser gegen Lemgo) trotz langer Spielzeit ziemlich wenig Chancen)

    - Weber ist eine "Wundertüte" und dadurch fürs Team nicht immer eine grosse Hilfe.

    - Damgaard kann es auf jeden Fall besser als in den letzten Spielen (wenn man ihm wirkliches Vertrauen und eine richtige Chance gibt)

    - Wenn Wiegert die Partie noch einmal anschaut, wird er erkennen, dass wie auch im Spielbericht erwähnt, die beste

    Magdeburger Phase (+3) in den letzten ca. 6 Minuten vor der Pause war... ja, der war wieder für meinen Landsmann (Meister war zu diesem Zeitpunkt auf der Platte) :hi: