Beiträge von Schwiizer

    Ja, aber genau das ist der Punkt.

    Hannover war zu "brav".

    Dieses Videobeweis-System erfordert leider in solchen Szenen wie der mit Lindberg Reklamieren und ggf. auch mal Liegenbleiben.

    Ja, ist sch...., aber das werden die Teams noch lernen müssen.

    Steinhauser im Gegenstoß genauso. Bleibt der liegen und reklamiert Hannover deutlich das Stoßen, bleibt den Schiedsrichtern gar nichts anderes übrig, als Andersson nach Videobeweis Rot zu geben.

    Lass es doch jetzt gut sein!

    Das hat doch nichts mit dem Videobeweis zu tun.

    Es zeigt sich doch auch ohne Videobeweis, dass wenn ein Spieler liegenbleibt und sich vor "Schmerzen krümmt", die Schiedsrichter härter bestrafen, als wenn ein Spieler sich "schüttelt" und sofort wieder aufsteht.

    Bei einigen Spielern ist eine Zeitlupe (auch ohne Videobeweis) sogar wertvoll und offenbart manchmal ihr theatralisches Talent.

    4 Wochen sind bestimmt nicht genug, um jetzt schon ein faires Urteil abzugeben.

    Du hast es doch auch schon vor dem Videobeweis geschafft, dass es immer zu langen Diskussionen kam ;)

    Ich bin immer noch der Meinung, dass es schlussendlich mehr Gerechtigkeit im Sport geben wird.

    Selbstverständlich wird man auch weiterhin (und immer) Beispiele finden, die die eigene Abneigung gegen den Videobeweis rechtfertigen...

    These: für die Trainingsspiele ist es für die Rückraumreihe omi-klar-mika schon interessanter, wenn sie gegen eine Abwehrreihe sully-meischti-piotr-ossi spielt, als wenn zb flipsi mit in der Abwehr stehen würde.

    Diese These ist mit Sicherheit nicht falsch.

    Es ist für Spieler wie Chrapek, Meischti aber auch Mika ganz sicher frustrierend, wenn man im Match kaum Einsatzzeit bekommt.

    Vorallem, wenn man sieht, dass ein Spieler auf dem Platz dem Team nicht unbedingt eine Hilfe ist.

    Dies war bei Weber im direkten Vergleich mit Mika gegen Veszprém so und war bei O'Sullivan in den letzten beiden Spielen der Fall.

    Ich finde O'Sullivan einen tollen Captain und einen Musterprofi.

    Trotzdem muss man sagen, dass er in den letzten beiden Begegnungen dem Team in der Verteidigung keine grosse Hilfe war.

    Gegen die beiden körperlich überdurchschnittlichen Kreisläufer von Lemgo. fehlte es ihm an Zentimetern und Kilos.

    Nach ca. 40 Minuten merkte es dann auch Wiegert und wechselte ihn auf die 2er-Position.

    Leider wurde er auch dort des Öfteren überlaufen oder überworfen.

    So wurde das Spiel zwar gewonnen, war aber gegen ein eher bescheidenes Lemgo, keine Glanzleistung.

    Gegen ein Spitzenteam wie die Füchse oder Veszprém hätte es so wahrscheinlich wieder nicht gereicht.

    Es war ja auch nicht so, dass in den beiden letzten Spielen Saugstrup und Bergendahl absolute Weltklasse waren und das Kreisspiel des SCM eine riesen Waffe war. (Vergleich ging in beiden Begegnungen klar verloren)

    In solchen Momenten zweifle ich als neutraler Zuschauer am Trainer.

    Logisch möchte ich Meischti spielen sehen, aber auch wenn es in solchen Momenten um Chrapek oder Damgaard geht, kann ich an der mangelnden Flexibilität/mangelndem Vertrauen des Trainers nichts positives finden.

    Wenn er das weiterhin so "durchzieht", wird der SCM wahrscheinlich weitere Spiele verlieren und sich Wiegert mit unzufriedenen Spielern herumschlagen müssen.

    ...und das alles ist unnötig, weil all diese Spieler bewiesen haben, dass sie der Mannschaft helfen können.

    Mir stellt sich die Frage, warum Chrapek zurück geholt wurde. Damit er die Bank oder die Tribüne wärmt? Wie viele Minuten hat er bisher gespielt?Gestern hätte er schon im Verlauf der ersten Halbzeit kommen müssen, um den Schweizer Käse zu stopfen. Dass diese sich aufdrängende Option bisher nicht genutzt wurde, ist merkwürdig.

    Hallo, nichts gegen Schweizer Käse... ;)

    Es ist für mich auch unverständlich,

    Die Abwehr vom SCM war körperlich absolut überfordert und wirklich schlecht.

    Der Innenblock hat unter sich und mit den Nebenleuten nicht harmoniert.

    Entweder war der Kreisläufer frei, oder der Innenblock (O'Sullivan) wurde locker überworfen.

    Vorallem Bergendahl blieb nach dem Anlaufen vorne stehen und schloss die Lücken nach hinten nicht mehr.

    Die beiden Torhüter konnten einem richtig leid tun.

    Auch wenn es hier einige Fans und vorallem der Trainer nicht wahrhaben wollen, diese Verteidigung ist für die Torhüter wirklich oft keine Hilfe und reicht gegen ein Spitzenteam immer mal wieder nicht!

    Gegen Mannschaften mit beweglichen 1-1 Spielern, mag das funktionieren, gegen wurfstarke Teams ist das zu wenig.

    Der Gegner war bestimmt nicht schlecht, aber mit einem tauglichen Zweikampfverhalten der Verteidigung wäre mehr möglich gewesen.

    Wie schon gegen Berlin, wirkte Wiegert wie gelähmt und hielt nach dem Prinzip Hoffnung an seiner Strategie fest.

    Etwas neues probieren, wenn es mal nicht läuft, scheint bei ihm keine Option zu sein.

    Wir haben niemanden im Team, der eingespielt und bei voller Gesundheit nicht Top-Leistungen abliefert. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an unseren 3. Kreisläufer, der uns in der vergangenen Saison ins Championsleague - FF getragen hat.

    Der 3. Kreisläufer, der heute wieder hinter der Bank Platz nehmen darf. Chrapek darf heute (eventuell) wieder ran. Wenn Lagergren nicht spielfähig wäre, würde es mich wundern, wenn er im Aufgebot drin ist und Meischti nicht.

    Die heutige Aufstellung von Veszprém, liest sich auch toll. Super Voraussetzungen für einen überragenden Handballabend heute.

    https://www.eurohandball.com/en/matches/202…om-veszprem-hc/

    Die Saison ist ja zwar noch "jung", aber es ist für einen Spieler definitiv nicht prickelnd, wenn man vom Trainer kaum Spielzeit bekommt oder gar nicht auf dem Matchblatt steht.

    Hier fehlt mir vom Trainer das Gespür und auch den Respekt gegenüber dem Spieler.

    Im Gegensatz zu einigen Fans (auch hier im Forum), scheint der Trainer vergessen zu haben, was Meischti ende letzter Saison für das Team geleistet hat...er hat gezeigt, dass er eine starke Alternative ist und man sich auf ihn verlassen kann.

    Auch in der Vorbereitung war er gut und hat voll geliefert. (gegen Erlangen war er absolut bester Kreisläufer auf dem Platz)

    Aus diesem Grund kann ich nicht nachvollziehen, warum Wiegert ihm zB. in der Begegnung gegen Hamburg, nicht auch Spielzeit im Angriff gegeben hat. (SCM spielte sogar mit 2 Kreisläufern)

    Wenn Du nach 50 Minuten mit 10-11 Toren führst und trotzdem nicht wechselst, wann dann ?

    Nach dem Verletzungspech in der letzten Saison, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass der Trainer ihn an einen anderen Verein ausleiht.

    Es ist doch aber auch klar, dass Lucas noch Ziele mit der Nationalmannschaft hat und darum Spielpraxis benötigt.

    (auch wenn sich bei Magdeburg wieder ein Kreisläufer verletzen sollte)

    In einem guten Verein (ist wie überall im Leben) begegnet man sich idealerweise auf Augenhöhe und es ist ein gegenseitiges "geben und nehmen".

    Meischti gibt immer alles für seinen Verein und hat das letzte Saison eindrücklich unter Beweis gestellt...

    Die Ausdrucksweise von Misha Kaufmann nach dem Moto "was Dich nicht bricht, macht Dich stark" ist definitiv grenzwertig.

    Entscheidend ist jedoch, dass die Spieler diese Aussagen richtig einordnen können...und das scheint zu klappen.

    Der Aufstieg und die bis jetzt gezeigten Leistungen bestätigen eher diesen Eindruck.

    Manuel Zehnder kennt den Trainer und "seine Art" noch von Suhr- Aarau und ist trotzdem nach Eisenach. ;)

    Gut finden muss man es trotzdem nicht...

    Grundsätzlich bin ich ein klarer Befürworter des Videobeweises.

    Ich bin der Meinung, diese Hilfe für die Schiedsrichter, macht den Handball schlussendlich fairer.

    Diese rote/blaue Karte hatte auch absolut keinen Einfluss auf den verdienten Sieg der Füchse.

    Es ist mir jedoch ein Rätsel, wie die Schiedsrichter zu dieser blauen Karte kommen.

    Ganz sicher nicht hilfreich für die Schiedsrichter sind bei diesen Bildern, Handballer, die den "sterbenden Neymar" geben.

    Es ist wahrscheinlich eine Tatsache, dass Gisli und Gidsel diejenigen Spieler sind, die auf Grund ihrer Spielanlage, am meisten gefoult werden.

    Es tut mir leid, dass ich das sagen muss, aber es ist vor allem Gidsel, der bei Abwehraktionen gegen sich, oft masslos übertreibt..um nach der Strafe für den Gegenspieler, grad wieder bereit zu sein, als wäre nichts geschehen.

    Man kann jetzt sagen, das sei clever gemacht. Aus meiner Sicht, haben solche Schauspielereien im Handball jedoch nichts zu suchen.

    Gidsel ist ein grossartiger Handballspieler und hat sowas eigentlich nicht nötig.

    Der Sieg von den sehr eingespielt wirkenden Füchsen war verdient.

    Gidsel ist ein sehr guter Handballer...seine schauspielerischen Einlagen und die arrogant/provozierende Art müssten jedoch echt nicht sein. Ist wirklich schade.

    Wahrscheinlich hat der SCM gegen Flensburg am oberen Limit seiner momentanen Möglichkeiten gespielt.

    Der Angriff und die Verteidigung waren während ca. 40 Minuten nahezu perfekt.

    Gestern war die Leistung so, wie man sie ehrlicherweise nach den Vorbereitungsspielen erwarten durfte.

    Diese Spiele konnten zwar alle gewonnen werden. Es wirkte aber trotzdem noch nicht alles wirklich rund und abgestimmt

    Ist bei solchem Personalwechsel ja eigentlich auch normal.

    In der gestrigen Begegnung war das Angriffsspiel deutlich weniger gut und die Effizienz bescheiden.

    Auch die Verteidigung war nicht sattelfest und gut genug.

    Wiegert wirkte an der Seitenlinie zeitweise auch ziemlich ratlos.

    Vielleicht hätte, wie Obo es geschrieben hat, dem SCM an diesem Abend zwei Krieger in der Verteidigung nicht geschadet.

    Vom "Magdeburger-Mentalitätsmonster" der vergangenen Saison, war auf jeden Fall nicht immer etwas zu spüren.

    Freundschaft!

    Das mag Dir nicht wichtig sein, aber Leuten, die Statistik pflegen, ist es wichtig. Denn so weiß man am Ende nicht mehr, wieviel Bälle am Tor vorbeigeworfen wurden. Das ergibt sich nur aus Fehlwürfen minus Paraden minus Blocks.

    Und außerdem würde die Vergleichbarkeit im historischen Kontext kaputt gehen.

    Und es würde die Vergleichbarkeit zwischen den Torhütern verringern. Wenn einer hinter einer Klopperabwehr steht, die keinen vernünftigen Wurf zulässt, aber immer auf Kosten eines Strafwurfs, dann hätte der gute Zahlen, ohne eine Wirkung zu haben.

    Es geht bei Statistik nicht um Fairness, sondern um Vergleichbarkeit.

    Statistik ist unverkennbar eines Deiner Steckenpferde.

    So gesehen kann ich Deine Argumentation auch nachvollziehen.

    Wieviele Bälle am Tor vorbeigeworfen wurden, kannst Du auch einfach durch zählen ermitteln. (Sind wahrscheinlich eine Handvoll pro Spiel)

    Du hast natürlich recht, bei Statistik geht es immer um Vergleichbarkeit.

    Aber kann man den heutigen Handball noch mit früher vergleichen? (historischer Kontext)

    Auf Grund der diversen Regeländerungen und dem heute viel schnelleren Spiel, fallen doch sicher 10 Tore mehr als vor ca. 15 Jahren.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass es heute mehr Penaltys (Außen-Regelungen) und mehr freie Würfe gibt (schnelle Mitte etc.)

    Sind alles Änderungen, die bestimmt nicht den Torhütern und deren Quoten geholfen haben.

    Dass ein Torwart sehr stark auf seine Vorderleute (was sie zulassen) angewiesen ist, steht außer Frage…hat Niko in diesem Spiel ganz bestimmt davon profitiert.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache, aber im Vergleich zu Kiel oder Flensburg, war in den vergangenen Jahren die Verteidigung nicht unbedingt das Prunkstück vom SCM.

    Umso mehr habe ich mich am Sonntag über die klasse Verteidigungsleistung gefreut.

    Freundschaft!

    Die Sache habe ich schon öfter mal erläutert. Man kann die Paraden mit Pfiff entweder mitzählen oder nicht. Das Grundproblem ist, dass es da sozusagen eine "gebrochene Symmetrie" gibt. Man kann keine perfekte Lösung für die eine oder die andere Art der Zählung finden. Das geht grundsätzlich nicht. Es gibt bei beiden Fälle unberücksichtigte Aspekte.

    Hält der Torwart den Ball nicht, würde das Tor meistens zählen (pro 1). Aber auch nicht immer, z.B. bei Foul plus Schritte (contra 1). Für den Spieler selbst müsste man den Wurf dann in der Statistik aber auch immer zählen. Hängt dabei einer richtig am Arm etc., dann hat so ein Spieler bei manchen Würfen nahezu keine Chance, tatsächlich zu treffen. Das würde dann die Angreiferstatistik grob verzerren, viel stärker als die der Torhüter (contra 2).

    Tatsächlich relevant wird so eine Parade nur genau dann, wenn der Torwart den Ball hält UND der Angreifer selbst keinen Technischen Fehler gemacht hat UND aus dem erneuten Ballbesitz der Mannschaft kein Tor fällt. Und das ist in sehr deutlich weniger als 50 Prozent der Fälle so. Von daher ist die Regelung, dass man Paraden mit Pfiff nicht zählt, die bessere, wenn auch keine perfekte.

    Theoretisch könnte man Paraden dann auch zählen, wenn diese drei Parameter zutreffen. Nur: mach das mal. Das ist dann ein extrem großer Aufwand, den ich zumindest live als nicht konsequent gewährleistbar sehe.

    Besten Dank für Deine Ausführungen.

    Ich wollte zu diesem Thema definitiv keine Diskussion lostreten.

    Es ging mir hier einzig um eine „statistische Benachteiligung“ der Torhüter.

    Der Angreifer bekommt ja fast immer das Tor oder den Freiwurf.

    Der Torwart kann hier nur „verlieren“.

    Schlussendlich ist es für mich auch nicht relevant, ob eine Statistik bezüglich abgegebene Würfe und Paraden etc. schlüssig ist.

    Das heißt, man könnte doch dem Torhüter, die Parade trotz Foul gutschreiben, dem Angreifer aber keinen Fehlwurf vermerken.

    Schlussendlich ist es ja nicht wirklich wichtig, aber ich finde die Zählweise der Paraden für die Torhüter manchmal auch etwas unfair.

    Geht ein Wurf trotz gegnerischem Kontakt rein, gilt das Tor.

    Macht der Torhüter jedoch eine top Parade, gibt es Freiwurf und die Parade geht nicht in die Statistik.

    Wenn man immer nur die reine Statistik anschaut, wird man darum den Torhüter-Leistungen nicht immer gerecht.

    Klarer Sieg des SCM gegen im Angriff sehr bescheidene Wetzlarer.

    Lenny Rubin blieb leider auch unter seinen Möglichkeiten.

    Niko mit sehr ordentlichem Spiel…auch mit einigen gehaltenen Freien .

    Meischti leider heute überzählig.

    Ein Gradmesser war Wetzlar in dieser Form jedoch noch nicht.

    Ist schon richtig, so ein Spiel ist nicht mehr, als eine Standortbestimmung und ein Einspielen für die Neuen, unter „Match-Bedingungen“.

    Es ging auf jeden Fall ordentlich zur Sache.

    (und muss in der Halle ja ziemlich warm gewesen sein)

    Schön, konnte Niko nach seiner Verletzung wieder mitspielen.

    Wie von Anderen bereits erwähnt, fand ich Meischti auch der beste Kreisläufer auf der Platte.

    Einmal mehr lieferte er sehr ordentlich, wenn man ihm Spielzeit gibt.

    Er wird nach Zechels Verpflichtung, bestimmt wieder in einem Team in der HBL unterkommen…auch wenn’s ein „Regal“ tiefer als der SCN ist.

    Waren beides typische Vorbereitungsspiele. Viel gewechselt, viel durchprobiert, noch längst nicht alles rund gelaufen.

    Hinten steht die Abwehr in der Mitte noch nicht sicher, da fehlt die Abstimmung. Am besten fand ich Magnus und Oscar im IB, Felix und Chrapek auf halb. Im Angriff sieht aktuell das Trio Felix, Mika, Albin am stärksten aus. Sergey in beiden Spielen mehr in den "Player of the match" reingerutscht, lag vielleicht auch an der Spielzeit.

    Was allerdings bereits jetzt festzustellen ist: Felix Claar ist definitiv ne Verstärkung!

    Letzte Saison war Chrapkowski definitiv ein entscheidender Faktor für die klare Verbesserung in der Verteidigung.

    Gestern sah ich weder Chrapkowski noch Bergendahl wirklich gut in der Abwehr.

    Wahrscheinlich sah es auch Wiegert ähnlich und nahm in der Schluss-Entscheidung Bergendahl wieder vom Feld.

    Lagergren fand ich ordentlich.

    Trotzdem werden wir Kay bestimmt noch das eine oder andere Mal schmerzlich vermissen…und das nicht nur als Penalty-Schützen.

    Das Du Dich für Deinen Landsmann einsetzt, ist vollkommen in Ordnung. Aber Zechel jetzt Lustlosigkeit zu unterstellen, halte ich für falsch. Es ist für ihn, wie auch vorher für Meister, eine große, sportliche Chance zu einem europäischen Topverein zu wechseln. Die Chance wird er wahrnehmen, falls er bereits einen Vertrag unterschrieben hat.

    Es ist selbstverständlich richtig, dass jeder Sportler im besten Team spielen will und das auch als Chance sieht.

    Die Betonung liegt aber auf spielen.

    Tim Zechel Lustlosigkeit zu unterstellen liegt mir total fern.

    Aber die Situation bei Vertragsabschluss war eine Andere.

    Es standen Saugstrup, Meister und eben Zechel zur Disposition.

    Erst danach kam Bergendahl (im Februar) zum Team…und die Situation für Meister und eben auch Zechel war eine komplett andere.

    Aus diesem Grund habe ich auch geschrieben, dass sich bestimmt auch Meischti seine Gedanken machen wird.

    Ambitionierte Profisportler im besten Alter (die eine Situation auch einschätzen können), spielen lieber „ein Regal tiefer“ und „brennen“ für das eigene Team, als bei einer Spitzenmannschaft nur auf der Bank zu „schmoren“

    Die Zukunft wird es zeigen.

    Versuchen wir es mal andersrum.

    Wann wurde denn entschieden sich wieder vom Meister zu trennen? Hatte er bis zu diesem Zeitpunkt denn schon die Möglichkeit mal zu zeigen, was er kann? Also im Pflichtspiel wohl eher nicht. Nun kennt kaum einer die Trainingseindrücke und Wiegerts Meinung ist da sicher auch Gesetz, aber könnte es nicht sein, dass diese Entscheidung gegen Meister und für Zechel vielleicht einfach nur ein bißchen zu früh getroffen wurde?

    Auf 1x wurde er gebraucht und machte das gar nicht so schlecht. Das brachte ihm bei mir und sicher auch einigen anderen Sympathiepunkte ein. Nicht mehr, nicht weniger. Dieser Spieler wird jetzt ohne Not durch einen anderen ersetzt, der ungefähr die gleiche Güte hat, aber 4 Jahre älter ist. Bei dem einen weiß man was man hat und beim anderen weiß man nicht was man bekommt.

    Des einen Vertrag wieder aufzulösen um den anderen zu behalten ist natürlich auch blöde.

    Die für mich falsche oder besser, unnötige Entscheidung wurde dann einfach zu voreilig getroffen.

    Zechel und Meister sind beide 26-Jahre alt.

    Von der Qualität her sehe ich sie auch etwa ähnlich stark.

    Es geht mir auch weniger ums Menschliche.

    In meinem letzten Kommentar wollte ich sagen, dass unter den jetzigen Umständen, eher Zechel wenig Lust hat zu kommen und an einer möglichen Vertragsauflösung interessiert sein könnte.

    Zum Zeitpunkt der Unterschrift, stand ihm nicht auch noch Bergendahl vor der „Sonne“.

    Da er noch Nationalmannschafts-Ambitionen hat, will er nicht unbedingt Titel sammeln, sondern vorallem Spielzeit.

    Wiegert war hier eindeutig zu früh mit seiner „Planung“