Beiträge von Smithy

    Der Zeitpunkt ist sicher nicht zufällig gewählt und könnte ein echter Coup sein. Dem TuS Ferndorf kann man da auf jeden Fall gratulieren und sogar unabhängig davon, welche Liga es am Ende wird. Er scheint mir ein sehr kompetenter Trainer zu sein, war ein phantastischer Handballer und ist wohl auch ein sehr angenehmer Mensch. Auf der Platte und in den Auszeiten kommt er mir teilweise fast zu ruhig vor, aber das ist ja auch eine Frage des Typs. Und der TuS hat ja genug heißblütige Spieler in ihren Reihen. (auch wenn wohl die beiden Schneiders, die sich da ja besonders hervortun, jetzt wohl aufhören)

    Mir gefällt der Kader für die kommende Saison eigentlich sehr sehr gut. Fast durch die Bank sind das junge, sehr talentierte, top fitte und hungrige Spieler. Zusammen mit einer gewissen Aufstiegseuphorie hoffe ich da auf einen guten Start in die 1. Liga.

    Ich sehe 3 Knackpunkte, die der VfL in den Griff kriegen muss:

    1. Erfahrung:

    Habe schon geschrieben, die Mannschaft ist jung und zwar fast durch die Bank jung! Die Frage ist, ob diese Unerfahrenheit dem VfL zum Verhängnis werden könnte, wenn es gegen die richtig abgezockten Gegner in der HBL geht. Man hat eigentlich alles mit Erfahrung abgegeben (Bozovic, Schneider, Santos, Hermann). Das Spiel, wie Goggi es sich vorstellt, basiert auf sehr hohem Tempo, da passten einige von denen eher nicht rein.

    Ivanisevic im Tor hat Erfahrung und die Neuzugänge Mappes und jetzt Zelenovic bringen Erfahrung mit, mal schauen wie sich der Mix so macht.

    2. Eingespieltheit:

    Im Rückraum stellt sich enorm viel neu auf. Mappes kommt für die Mitte, ein Spieler, der durchaus den Alleinunterhalter geben kann. Mal schauen wie das Zusammenspiel mit Köster und Pregler sich da gestalten wird. Beide Halb Rechte und mit Schluroff ein Rechtshänder sind dazu neu. Da wird man auch viel spielerisch arbeiten müssen,(Training/Testspiele) um ein Spielverständnis zu erarbeiten.

    3. Verletzungshäufigkeit:

    In der Spitze finde ich den Kader eher stärker als letzte Saison, aber wenn einen das Verletzungspech trifft, bin ich mir unsicher, ob der VfL das in der Bundesliga ausgleichen kann. In der 2. Liga sah es so aus, dass man auch mit 2-3 Ausfällen noch Favorit war. Nun sind die Gegner deutlich stärker, der Kader eher etwas weniger breit, jeder (längerfristige) Ausfall würde den VfL wohl hart treffen.

    Man muss sowieso erstmal darauf schauen, 2 andere Mannschaften hinter sich zu lassen, und das wird schwer genug. Wenn die Saison gut läuft, ist vielleicht ein Platz im hinteren Mittelfeld drin, aber wenn man sich dazu mal anschaut, wen man da hinter sich lassen muss! Hamm ist klarer Außenseiter, Minden hat insgesamt eine schwache Saison gespielt, wird das sicher nicht wiederholen wollen, ist aber wohl weiter Abstiegskandidat. Hannover sehe ich ohne Key Player Martinovic eher schwächer, aber trotzdem eine harte Nuss, die hinter sich zu lassen. HSV im eventuell schwierigen 2. Jahr. Stuttgart hat sich sehr verstärkt und peilt andere Tabellenregionen an. Und alle anderen sind wohl mindestens eine Klasse über dem VfL und da müsste schon viel schief laufen, damit davon jemand hinter Gummersbach landet.

    VfL Gummersbach verpflichtet Nemanja Zelenovic für die kommende Saison im Gegenzug wird Szymon Dzialakiewicz den VfL verlassen

    Jawoll, ein Bundesliga-erfahrener Linkshänder! Das war genau, was ich mir noch gewünscht hab. War bei Göppingen in meinen Augen jetzt nie der große Leistungsträger, aber auch nie ein Risiko ihn zu bringen, sehr solide. Ich hatte schon Bedenken, dass man mit Dzialakiewicz als Nr 2 auf der Position in die Bundesliga gehen könnte. Bei aller Liebe, sicher ein netter Kerl, aber schon in der 2. Liga leider überfordert gewesen.

    Damit dürfte der Kader jetzt stehen. Vielleicht noch ein Torwart für die 2. Mannschaft

    Ach ja und zu der Situation mit dem Betreten des Kreises von Urban:

    Ich kann mich leider an eine Entscheidung eines Schiris gegen mich selbst als Spieler erinnern, der das anders sah:

    Ich habe versucht einen Abpraller zu kriegen und habe dabei im Endeffekt mit Ball den Kreis betreten. Der Schiedsrichter legte mir das tatsächlich als Absicht aus, um einen freien Nachwurf eines Angreifers (der hinter mir stand aber nie in Ballbesitz gekommen ist) zu verhindern, und gab Strafwurf. Diese Entscheidung hat sich bei mir eingebrannt, weil ich sie so unmöglich fand. Also die Auslegungssache bei Schiedsrichter macht wohl manchmal sehr viel möglich

    Noka hatte sicher eher weniger Probleme mit den Schiedsrichtern aus ... gewissen Gründen. Aber mit dem Satz hat er recht.

    Die Spieler haben 60 Minuten und jeweils etwa 50 Aktionen in Angriff und Abwehr um ein Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Da sollte es für die bessere Mannschaft möglich sein einen Vorsprung rauszuholen, dass 2-3 Entscheidungen, die an einem Tag mal mehr zu deinen Ungunsten fallen, nicht ins Gewicht fallen. Schiedsrichter sind halt menschlich und in kaum einem Sport haben sie so viel Interpretationsspielraum wie im Handball, glaube ich.

    Ah danke.

    Okay die Situation ist schwieriger zu beurteilen. Er zieht zurück, um den Torwart nicht zu berühren, das stimmt. Hat wohl gesehen, dass er nicht (zuerst) an den Ball kommen kann. Ob es da jetzt Spieler gibt, die den Torwart absichtlich an- oder umrempeln? Glaube da halte ich mich dann raus bei der Beurteilung. Aber gibt bestimmt Leute hier, die eine (natürlich völlig unabsichtliche) Kollision mit dem Torwart hier als Schlitzohrigkeit bewerten würden. ;)

    Meister stand gestern übrigens 3 oder 4 Sekunden vor Schluss direkt neben den Erlanger TW, der einen weiten Abwurf machte zum Konter - es hätte sicher sehr viele Spieler gegeben, die den TW in der totalen Stresssituation am Abwurf gehindert hätten....(und damit der eigenen Mannschaft einen fatalen 7m eingehandelt hätten)

    Ich hab die Situation jetzt nicht mehr im Kopf. Kannst du etwas genauer beschreiben? Wo stand der Torwart denn? Im 6-Meter, draußen? War Freiwurf, Tor Ab? Wo Meister?

    Wenn ich mich jetzt mal allgemein in die Situation versetzen würde: Nach paar Sek zu spielen, wir haben den Ball verloren, ich steh noch am Kreis und hab keine Chance rechtzeitig zurückzulaufen. Dann wär mein erster Impuls, zu versuchen, den Pass nach vorne zu blocken. (Bei Freiwurf oder Tor Ab natürlich eher nicht möglich) Ich denke aber eher nicht, dass es viele Spieler gibt, die dann den Impuls hätten, dem Torwart in den Arm zu greifen oder ihn umzutacklen oder wie auch immer man den Pass noch hätte verhindern können.

    Zitat:

    "

    Der emotionale Trainer offenbarte auch eine kleine Schwäche im Umgang mit den Unparteiischen. «Mir wird immer nahegelegt, dass ich nicht gut zu Schiedsrichtern bin, doch ich würde auch da sagen, dass ich sehr respektvoll bin. Allerdings habe ich einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und wenn ich mich nicht fair behandelt fühle, komme ich damit weniger gut klar», sagte Wiegert und gestand: «Dennoch möchte ich ein guter Verlierer sein - wenngleich ich absolut nicht verlieren kann. Da muss ich mich selbst immer etwas coachen.»"

    Gute Selbstreflektion und ich hoffe, dass die Kids beim Spielen zu Hause nicht darunter leiden müssen. Aber wer verliert schon gern.

    Es stimmt wohl, dass Bennet Wiegert ein Trainer ist, der viel mit den Schiedsrichtern kommuniziert und bestimmt nicht immer nur nette Worte findet. Aber ich nehme ihm das Statement mit dem Gerechtigkeitssinn voll ab. Häufig sieht man ihn erstmal bei fragwürdigen Entscheidungen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und bei der nächsten Aktion bekommt der Schiri dann etwas zu hören. Aber, das sind so gut wie immer Pfiffe, bei denen ich mit ihm übereinstimme, dass die verkehrt waren. Bei anderen Trainer insbesondere der Top-Teams erscheint mir Meckern deutlich häufiger "taktisch" eingesetzt zu werden, einfach um den Schiedsrichter zu beeinflussen, auch nach völlig korrekten Pfiffen gegen sich. (Bin kein expliziter Anhänger einer der 4 Spitzenteams, würde mich daher als neutral einschätzen)

    Ich rechne Bennet das eigentlich sehr hoch an, dass er mMn da ein gutes Auge für hat. Und wenns ganz hitzig wird, hat er ja noch Yves Grafenhorst neben sich sitzen, den ich für weniger subtil halten würde.

    Ich habe mich bisher hier rausgehalten, da ich zunächst etwas zwiegespalten mit meiner Meinung war, möchte aber nun doch was dazu schreibe:

    Auf der einen Seite halte ich das für eine große Geste der hbl (war das die hbl? der DHB? naja die Verantwortlichen halt) dieses ja nun Aushängeschild des ukrainischen Handballs zu unterstützen in dieser Ausnamesituation. Ob es den Verein HC Motor langfristig retten wird und ob sie in die Heimat zurückkehren können, wird man sehen, sollte dieser Krieg ein Ende finden. Um die Stadt Saporoschje wird ja so viel ich weiß auch stark gekämpft. Die Verantwortlichen des deutschen Handballs verhoffen sich sicherlich auch positive Publicity und Aufmerksamkeit, was sie erreichen sollten. Aus Sicht der Vereine, vermute ich, wird es kritischer gesehen. Wahrscheinlich machen die mit ihrer Zustimmung eher gute Miene zum bösen Spiel. Die meisten Argumente dazu sind hier ja schon mehrfach breitgetreten worden, möchte ich jetzt nicht alles wiederholen.

    Was mir aber tierisch gegen den Strich geht, ist dass die Diskussionskultur total vor die Hunde geht, sobald ein Thema ansatzweise politisch wird. Leider ja nicht nur im Forum so, sondern auch (wieder) zunehmend auf der Straße oder in der Politik. Die eigene Meinung ist dann immer die ultimativ richtige und andere Meinungen kommen nur von verblendeten Verrückten oder dem abgrundtief Bösen. Exemplarisch hier der Beitrag von Eddie - völlig unabhängig von seiner Meinung nur bezogen auf die Art der "Diskussion": Er ist '"fassungslos", dass jemand eine andere Meinung hat und deshalb müssen das Anhänger des Kriegstreibers Putin sein!? Sag mal geht's noch? Muss schtraader da zustimmen (obwohl ich wohl inhaltlich zum Thema dieser Spiele eine andere Meinung hab als er). Die Krönung von allem, dass das auch noch 4 Leute liken! Ich überlege eher, den Beitrag zu melden.

    Ich will das einfach noch ergänzen: Hab gerade noch die Pressekonferenz gesehen, und sowohl Jaron Siewert als auch Fabi Wiede meinten 7m wäre die richtige Entscheidung gewesen!

    Aber schlussendlich gabs noch viele andere Chancen die wir hätten reinmachen können.

    Wie gesagt wollte das nur kurz anmerken weil ich oben das Thema eröffnet habe.

    Ok, wenn Wiede das so sieht, wird da wohl was dran sein. Nach den Fernseh-Bilder hätte ich das nicht so eingeschätzt. Vielleicht hat dann aber die Theatralik dafür gesorgt, dass die Schiedsrichter eben nicht gepfiffen haben.

    Was sagt ihr eigentlich zur letzten Aktion? Wiede läuft durch den Kreis, berührt Gretarsson noch leicht. Für mich, so wie ich Handball interpretiere, darf das kein 7m geben (Also keine Fanbrille). Dennoch wenn man schaut wie dieses Jahr die Regel gehandhabt wurde, gab es bestimmt dafür auch schon 7m diese Saison. und Berlin hätte den heute auch bekommen:lol:. Wie seht ihr das?

    Hier gibts ein Video davon: https://twitter.com/RasmusBoysen92…608536407252993

    Ich denke, dass ich mich jetzt bei den Balinger Fans vllt nicht beliebt machen, aber da du die Szene ansprichst:

    Ich sehe hier eine Aktion, die ich beim Handball nicht sehen will. Eine Aktion auf die Neymar stolz wäre. Der Linksaußen hat den letzten Wurf, verwirft den und rollt sich dann am Boden, als wären ihm beide Beine gebrochen, um vielleicht noch einen Strafwurf zu bekommen. Einen Kontakt sehe ich hier nicht, höchstens minimal, aber in erster Linie sehe ich eine Schwalbe, die beim Handball ihres gleichen sucht. Nachdem die Schiedsrichter keine Anstalten machen zu pfeifen steht er auch sofort wieder (das können Fußballer überzeugender, da muss er noch was üben).

    War das übrigens der selbe Typ, der mit Matthes beim Gegenstoß kollidiert ist? Das war ja auch eine knappe Sache, von wem das jetzt ausging.

    Bei der sehr ähnlichen Kreisläuferliste weiter oben ist es ja tatsächlich einer davon geworden mit Myrhol.

    Ekdahl du Rietz ist halt ein völlig unberechenbarer Typ, wer weiß, was der zu einem Angebot wirklich sagen würde.

    Mein Traum von der Liste wär Narcisse nochmal spielen zu sehen, aber realistisch, naja.

    Ansonsten mein natürlich völlig ernst gemeinter Vorschlag;

    Jicha zieht sich selber nochmal das Trikot an und dafür setzt sich Alfred Gislason oder Noka Serdarusic auf die Bank.

    Das beraubt uns aber jetzt erstmal eines bestimmt ergiebigen Diskussionsthemas im Forum.

    Nach kurzer Recherche habe ich gelesen, dass andere deutsche Ligen einen Videobeweis zum Teil schon sehr lange anwenden,

    Die Basketball-Bundesliga seit 2014/15 (und da kann sich keiner beschweren, dass das keine vergleichbare Sportart mit Handball ist). In der Bundesliga übrigens wohl nach dem System, was im Handball auch angedacht war/ist, dass die Schiedsrichter selbst entscheiden, wann sie den Videobeweis benötigen. In der NBA nach einem Challenge-System, wo die Coaches eingreifen können.

    Im Eishockey, in der DEL, wohl sogar schon seit 2000. Ich bin sehr unbedarft, was Eishockey angeht, aber das Spiel scheint mir als Zuschauer immer sehr unübersichtlich. Vielleicht ist der Videobeweis da besonders nötig, und deshalb schon so dermaßen früh eingeführt worden. Hier nimmt der Coach die Challenge; witzigerweise kriegt er, wenn er falsch liegt, 2 Minuten aufgebrummt.

    Im Volleyball gibt es so viel ich weiß in den Playoffs einen Videobeweis. Die Hauptrundespiele haben wohl keinen, da die Spiele ähnlich wie 2. Liga Handball von den Vereinen eigenverantwortlich produziert werden. Wobei ich mir das eher einfach vorstelle, da einfach Kameras (im Zweifel GoPros) an jede Linie zu stellen.

    Ich möchte diesen Artikel mit Foto hier teilen, weil er mich etwas kopfschüttelnd zurücklässt:

    https://www.welt.de/regionales/ham…nate-Pause.html

    Ist das ein Fehler? Eine Unachtsamkeit, dass man nicht lange nach einem passenden Foto gesucht hat? Oder ein angesichts der schweren Verletzung von Sagosen ziemlich unangebrachter Clickbait, dass man eine scheinbare Kontroverse draus machen will?

    Die Überschrift mit dem Derby okay, Kiel - Hamburg kann geographisch als Derby durchgehen. Aber dann darunter das Foto, wie die Flensburger Abwehr Sagosen gerade plattmacht, inklusive der Bildunterschrift

    "Kiels Sander Sagosen wird von Johannes Golla (r) und Simon Hald beim Wurf attackiert."

    Ich verstehs nicht so ganz: Jeder Handballfan wird bei Derby zwar direkt an THW gegen Flensburg-Handewitt denken, aber auch wissen, dass das gar nicht anstand und Sagosen sich gegen den HSV verletzt hat. Im Text wird das natürlich auch erklärt, aber auf Such- oder Briefing-Seite kriegt man erstmal diese hübsche Überschrift mit diesem hübschen Bild präsentiert.

    Weiß zufällig jemand wie es bei gleicher Tordifferenz weitergehen würde? Dann erstmal die Gesamtzahl geworfener Tore? oder was anderes? war bei den Drittliga-Playoffs nicht sowas unsinniges wie geworfene Auswärtstore im Gespräch? Oder direkter Vergleich? (der wär übrigens unentschieden) oder sogar geworfene Auswärtstore im direkten Vergleich?

    Bei dem Tor von Minden haben die Schiedsrichter eigentlich sofort sehr deutlich angezeigt, dass das Tor zählt. Arm gehoben und gepfiffen, dann mit dem Schiedsgericht sich besprochen und dann den Trainern die Entscheidung auch nochmal erklärt, zumindest sah das für mich auf den TV-Bildern so aus. Dass du jetzt einen anderen Eindruck hattest lag an den nicht wirklich aufmerksamen Kommentatoren oder vielleicht auch am Hallensprecher, der einfach mal reinbrüllt "kein Tor, niemals ein Tor" oder so ähnlich.

    Ich hätte nichts dagegen, wenn die Basketballregelung übernommen werden würde, könnte mir aber vorstellen, dass das die Diskussionen nur verschiebt. Dann heißt es bestimmt, "war die Wurfbewegung schon komplett ausgeführt? hat der Ball die Hand vor dem Signal schon verlassen?"

    100% Sicherheit wird man höchstens mit einer Torlinientechnik gekoppelt mit der Hallenuhr haben, so wie wir das jetzt bei einem Turnier (war das die WM?) mal hatten. Aber natürlich sehr aufwendig, nichts für den Amateurbereich und auch für die Profis ein gewisser Aufwand, das in jeder Halle zu instalieren

    Verständlicherweise nicht das Spiel, dass die größte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, aber es hat mir sehr viel Freude gemacht.

    Glückwunsch an Hannover-Burgdorf, ich bin kein ausgesprochener Fan, freue ich mich aber über den verdienten Sieg mit dieser stark interpretierten Abwehrvariante. Endlich einmal in der Bundesliga eine 3:2:1 Formation genau so zu sehen, wie ich das vor langer Zeit in meiner Jugend gelernt habe. Aggressiv auf den ballführenden Spieler draufgehen, schnelle Beine, die Formation stark verschieben und dabei den Kreisläufer übergeben. Offensive Deckung wird ja sonst heutzutage auch eher statisch interpretiert, das war mal erfrischend das zu sehen. Ich bin sonst kein Fan dieses Trainers, aber ich sage mal Chapeau Herr Prokop

    Ich fürchte tatsächlich der Knackpunkt wird sein, mit welcher Einstellung läuft Dormagen jetzt, da der Klassenerhalt perfekt ist, gegen Ferndorf auf. Ich schätze den Verein sehr, aber was es mit einer Mannschaft macht, wenn der Druck und die Anspannung des Abstiegskampfes dann abfällt, kann leider niemand vorhersehen. Sie könnten jetzt befreit die verkrampften Ferndorfer aus der Halle schießen oder es ist ihnen total egal, was nun kommt, und sie wollen sich nicht wehtun gegen einen Gegner, der wie gegen den VfL wieder mit dem Messer zwischen den Zähnen angreifen wird. Ich hoffe, dass es vielleicht den Ausschlag gibt, dass Dormagen zu Hause antritt und sich von seinen Fans würdig verabschieden will. Die gleiche Partie in Ferndorf am letzten Spieltag und ich würde bei der aktuellen Konstellation glatt auf Ferndorf tippen.

    Aber so hat der TVG einen minimalen Vorteil wenn auch eine höllische schwere Aufgabe. Bietigheim ist eine der stärksten Mannschaften der Liga, inzwischen auf das System des Trainers eingestellt und hat in der Rückrunde eine deutlich stärkere Form als in der Hinrunde, obwohl man schon lange nur noch um die Goldene Ananas spielt.

    Der TVG hat es in der eigenen Hand? Eben jein, sie müssen sich natürlich auf sich konzentrieren, aber es gibt keine seltsamere Aufgabe als ein mögliches Wettschießen am letzten Spieltag ums Torverhältnis

    Okay, noch einmal drüber nachgedacht (hätte ich vielleicht vorher mal machen sollen, bevor ich hier dreimal poste)

    Nach Überlegung wär meine Entscheidung: Rote Karte für Nr 3 wegen Schubsen von hinten im Tempogegenstoß.

    Ich denke dann könnte man es auch so interpretieren, dass die Spielerin, die zwischen der Angreiferin und dem Tor steht egal ist, wenn es um die klare Torchance geht. Sie hätte einen Weg um Nr 4 herum finden können, der Schubser und die Kollision verhindern dies, daher doch Verhindern eines freie Torwurfs, also Siebenmeter.

    Die Haltung von Nr 4 könnte man in dem Fall als ne Art Schutzhaltung interpretieren (ich weiß sehr zu ihrem Vorteil angenommen!), da sie die Kollision kommen sieht. Aber hab noch nie zwei progressive Strafen für ein Foul gesehen.